Alphabetisches Register der Personen in den Selbstzeugnissen Happe, Heubel, Krafft und Marx
Name (standardisiert) biographische Erläuterungen Fundstellen
Adalar; Bischof

Namensform: Adelar

Namensform: Adolar

[ - 5.6.754] Angelsächsischer Priester und Mitarbeiter des Wynfrith Bonifatius. Adalar wurde der Sage nach von Bonifatius während seiner Missionsreise 741 zum ersten Bischof des neu gegründeten Bistums Erfurt eingesetzt. Adalar wurde wie Bonifatius und 51 andere Glaubensgefährten in der Morgenfrühe des 05.06.754 am Fluß Borne in der Nähe des heutigen Dokkum am Dollart von heidnischen Friesen erschlagen.Marx 83r, Marx 83r, Marx 87r, Marx 87r
Adalbert I. von Saarbrücken; Erzbischof

[ - 1137] Kanzler Heinrichs V. und Erzbischof von Mainz.Krafft 179v, Krafft 179v, Krafft 179v
Adelshofen, Johann Christoph von und zu; Generalwachtmeister

[ - Januar 1649] Kaiserlicher Obristleutnant, Obrist und Generalwachtmeister. 1632 Obristleutnant im Fußregiment Maximilian von Waldsteins, eines Vetters von Wallenstein, 20.6.1632 − 10.7.1633 Kommandant in Eger, am 22.8.1633 an der Rückeroberung und Plünderung Leipzigs mit ca. 1.000 Mann beteiligt, Ende 1632 Obrist des Regiments Waldstein, ab 1633 unter FeldmarschallHeinrich Holk bei dessen Feldzug nach Sachsen, ab 1633 unter Feldmarschallleutnant Melchior von Hatzfeldt in Schlesien, im Herbst 1634 unter Generalwachtmeister Wilhelm von Lamboy bei der Einnahme von Kulmbach und Coburg.Happe I 79v, Happe I 83v
Adelshofen, Johann Christoph von und zu; Generalwachtmeister



(Regiment)
(zur Person siehe oben)Happe I 128r, Happe I 128r
Adlung, N (1); Weißgerber

[ - ] Bürger und Weißgerber in Arnstadt, später in Halberstadt auf Befehl Tillys hingerichtet.Heubel 49, Heubel 50, Heubel 50, Heubel 51, Heubel 52, Heubel 52
Adlung, N (2); Weißgerber

[ - ] Bürger und Weißgerber in Arnstadt, später in Halberstadt auf Befehl Tillys hingerichtet.Heubel 49, Heubel 50, Heubel 50, Heubel 51, Heubel 52, Heubel 52
Adlung, N (3); Weißgerber

[ - ] Bürger und Weißgerber in Arnstadt, später in Halberstadt auf Befehl Tillys hingerichtet.Heubel 49, Heubel 50, Heubel 50, Heubel 51, Heubel 52, Heubel 52
Adolf Friedrich I. von Mecklenburg-Schwerin; Herzog

[15.2.1588 - 27.2.1658] Verheiratet in 1. Ehe mit Anna Maria von Ostfriesland [23.6.1601 − 5.2.1634. Er regierte seit 16.4. 1608 unter Vormundschaft von Herzog Karl I. von Mecklenburg, mit seinem Bruder Adolf Friedrich I. in Mecklenburg-Schwerin, seit dem Tod Karls am 22.7.1610 auch in Mecklenburg-Güstrow. Bei der Landesteilung 1621 wurde ihm Mecklenburg-Güstrow zugesprochen. Er trat 1623 dem Defensiv-Bündnis der niedersächsischen Kreisstände bei und versuchte sich im Krieg neutral zu verhalten, unterstützte aber Christian IV. und wurde deshalb von den Kaiserlichen unter Tilly nach dem Siege bei Lutter am Barenberge 1626 als Feind behandelt. Am 19. Januar 1628 entsetzte Ferdinand II. ihn wie seinen Bruder seines Landes und belehnte Wallenstein zunächst unterpfändlich, am 16. Juni 1629 erblich damit. Im Mai 1628 verließ er das Herzogtum, in das er im Mai 1631 mit Hilfe schwedischer Truppen zurückkehren konnte. Mitglied der „Fruchtbringenden Gesellschaft“ als „der Herrliche“.Happe I 118r, Happe I 171r
Adolf von Schleswig-Holstein-Gottorp; Herzog

[15.9.1600 - 19.9.1631] Protestant und ein Bruder der Herzogin Hedwig von Sulzbach, was ihn nicht daran hinderte, 1622 die Obere Pfalz auszuplündern. August 1622 Massaker in Germersheim, nach mehrtätiger Belagerung am 12.8.1622 im Sturm genommen. In der Schlacht bei Stadtlohn Befehl über ein ligistisches Kavallerie-Regiment. Im Oberösterreichischen Bauernaufstand bei Neukirchen am 20.9.1626 empfindliche Niederlage, beim Sturm auf Magdeburg beteiligt, in der Schlacht bei Breitenfeld schwer verletzt und in Eilenburg verstorben.Happe I 60v, Happe I 66r, Happe I 200v, Happe I 200v
Adolf von Schleswig-Holstein-Gottorp; Herzog



(Regiment)
(zur Person siehe oben)Happe I 200v, Happe I 249r, Happe I 266v
Aemiliane Juliane von Barby-Mühlingen; Gräfin



Ehename: Schwarzburg-Rudolstadt; Gräfin
[19.08.1637 - 3.12.1706] Verheiratet seit dem 7.6.1665 mit Albert Anton I.m Graf von Schwarzburg-Rudolstadt, Stiefschwester der Aemilie Antonie. APFELSTEDT, Heimathskunde, S. 117f.Heubel 4, Heubel 6, Heubel 7, Heubel 7
Aemilie Antonie von Oldenburg-Delmenhorst; Gräfin



Ehename: Schwarzburg-Rudolstadt; Gräfin
[15.6.1614 - 4.12.1670] Tochter und 10. Kind des Grafen Anton II. von Oldenburg-Delmenhorst (8.9.1550 − 25.10.1619) und der Herzogin Sibylle Elisabeth von Braunschweig-Dannenberg (4.6.1576 − 9.7.1630). Zu ihren Paten gehörte auch Elisabeth Stuart, die Gemahlin Friedrichs V. von der Pfalz. 1637 im Stift Quedlinburg eingeführt, war sie im gleichen Jahr bei der Taufe Aemilie Julianes (1637 − 1706), der Tochter ihrer Schwester Sophie Ursula von Barby-Mühlingen (1601 − 1642), verheiratet mit Albrecht Friedrich von Barby, zu Besuch in Rudolstadt, wo sie Ludwig Günther I., Graf von Schwarzburg-Rudolstadt, kennenlernte und am 4.2.1638 heiratete. Dieser Ehe entstammten in nur 8 Jahren 4 Töchter und ein Sohn. Nach dem Tod Ludwig Günthers I. übernahm sie zusammen mit Heinrich II. Reuß zu Gera 1646 die vormundschaftliche Regierung. 1647 wurde die Grafschaft noch einmal von den kaiserlich-bayerischen Truppen unter Holzappel und Gronsfeld trotz des kaiserlichen Schutzbriefes heimgesucht. Neben dem wirtschaftlichen Wiederaufbau und der Förderung von Kunst und Handwerk förderte sie die Festigung und Verbreitung eines strengen Protestantismus, beraten durch ihren Kanzler Dr. Friedrich Lenz (1591 − 1659) und den Rechtsgelehrten Achatius Heher (1601 − 1667) Sie bestellte den Schriftsteller Ahasver Fritsch (1629 − 1701) zum Hofmeister des Grafen Albert Anton.Happe II 189v, Heubel 4, Heubel 5
Agnes Elisabeth von Barby-Mühlingen; Gräfin



Ehename: Stolberg-Stolberg; Gräfin
[18.12.1600 - 6.1.1651] Tochter des Grafen Jobst III. von Barby-Mühlingen, Schwester des Grafen Jobst Günther von Barby, verheiratet seit 1633 mit Johann Martin Graf zu Stolberg-Stolberg.Happe I 431v
Albanus, N; Hofrat

[ - ] Schwarzburg-rudolstädter Hofrat.Heubel 130
Albert Anton von Schwarzburg-Rudolstadt; Graf

[2.3.1641 - 15.12.1710] Graf von Schwarzburg-Rudolstadt [1662 -1710] Sohn von Ludwig Günther I. und der Aemilie Antonie von Oldenburg-Delmenhorst, verheiratet mit Aemilie Juliane von Barby-Mühlingen, 1646 Nachfolger Ludwig Günthers I., zunächst vormundschaftliche Regierung der Aemilie Antonie unter Assistenz des HofratsLorenz Henning und Heinrich II. Reuß zu Gera. Sein Sohn war Fürst Ludwig Friedrich I. [15.10.1667 – 24.6. 1718], ab 1657 von Ahasver Fritsch unterrichtet, 1662 Antritt der Regierung. Vgl. WINKER, Albert Anton.Heubel 4, Heubel 6, Heubel 7, Heubel 7
Albert IV. von Gleichen; Graf

[ - 1286] Im 13. Jahrhundert waren die Grafen von Gleichen Schutzvögte von Erfurt.Krafft 182r
Alberti, Kaspar Ludwig; Rektor

[ - ] Schulrektor von Sondershausen.Happe II 294r, Happe II 325v, Happe II 327r, Happe II 350v, Happe II 350v
Alberti, Martha Sophia

[ - 14.5./24.5.1640] Tochter von Kaspar Ludwig Alberti.Happe II 294r, Happe II 325v, Happe II 327r
Alberti, Samuel; Pfarrer

[ - 18.11.1622] Bis 1621 Pfarrer an der Barfüßerkirche (vgl. JACOB, Ein Erfurter Familienschicksal S. 103). Er war wohnhaft in Viti oder Wiperti (vgl. Verrechtsbuch für das Jahr 1620, SAEF, Verrechtsbuch 21; der genaue Wohnort ist nicht zu ermitteln).Krafft 2r, Krafft 218r
Alberti, Samuel

[ - 20.7./30.7.1640] Sohn von Kaspar Ludwig Alberti.Happe II 350v, Happe II 350v
Albrecht Friedrich von Barby; Graf

[10.3.1597 - 17.12.1641] Gemahl Sophie Ursulas, Tochter des Grafen Anton II. von Delmenhorst und der Sibylle Elisabeth von Braunschweig-Dannenberg. Er erbte zusammen mit seinem Bruder Justus Günther nach dem Tode seines Vaters Justus den Anteil Mühlingen und Rosenberg, 1617 erhielten sie nach dem Tode ihres Vetters Wolfgang Friedrich den Anteil Barby und Walternienburg. Nach erlangter Volljährigkeit ließen sich beide in Barby huldigen und regierten 20 Jahre miteinander. Wegen der Kriegsgefahr begab sich die gräfliche Familie 1635 zu den Verwandten nach Schwarzburg-Rudolstadt und blieb dort 4 Jahre. Am 28.1.1636 wurde Barby von Johan Banér erobert. Am 3.10.1641 kam es zur erneuten Landesteilung, bei der Albrecht Friedrich Mühlingen und Rosenburg erhielt.Happe I 431v, Happe II 452v, Heubel 143, Heubel 153, Heubel 154, Heubel 154, Heubel 154
Albrecht Günther von Schwarzburg-Rudolstadt; Graf

[8.8.1582 - 20.1.1634] 6. Kind und 3. Sohn Albrechts VII. von Schwarzburg (1537 – 1605) und der Juliane Gräfin von Nassau-Dillenburg (1546 – 1588), Cousin von Christian Günther I., Graf von Schwarzburg-Sondershausen, nach dem Tod der Mutter (31.8.1588) zusammen mit seinen 9 Geschwistern von Catharina von Schwarzburg (1543 – 1624), Gemahlin von Günther XLI. von Schwarzburg gen. „der Streitbare“, aufgezogen. Im Frühjahr 1590 Reise ins Nassauische und Heirat des Vaters mit Elisabeth Gräfin von Leiningen-Westerburg (29.7.1568 – 27.10.1617) am 3.3.1591 in Ottweiler. Erziehung Albrecht Günthers zusammen mit Ludwig Günther durch Magister Thomas Brömel (um 1557 – 1635), 1598 – 1601 Besuch der Universität Jena, dann 1601 − 1602 der Universität Straßburg sowie Kavalierstour nach Frankreich bis Ende 1603. Albrecht Günther scheint sehr reiselustig, aber von geringen geistigen Fähigkeiten gewesen zu sein. 1605 Übertragung der Administration der Grafschaft für 6 Jahre auf Carl Günther. 1606 erneut in Frankreich, 1608 wahrscheinlich in den Niederlanden, England und Schottland, 1609 − 1612 erneuter Aufenthalt in Paris, bei Ausgaben von 10.000 fl. pro Jahr. 1612 erhielt er durch Teilungsvertrag Stadtilm, 10.000 fl. zum Bau eines Schlosses und das volle Wohnrecht in Schwarzburg. Ab Oktober 1612 erneut bis Juli 1613 in Paris, Ende 1613 – 1615 wieder in Stadtilm, wo der Schlossbau voranschritt. 1624 wurde ihm im „Erfurter Rezess“ Frankenhausen zugesprochen. Wahrscheinlich auf einer Reise in Erfurt am 20.1.1634 auf Haus Marienburg in Erfurt an den Folgen eines Schlaganfalls verstorben.Happe I 120v, Happe I 120v, Happe I 133r, Happe I 182r, Happe I 239r, Happe I 243v, Happe I 304r, Heubel 33, Heubel 37, Heubel 39, Heubel 41, Heubel 50, Heubel 55, Heubel 56, Heubel 56, Heubel 57, Heubel 58, Heubel 58, Heubel 60, Heubel 60, Heubel 61, Heubel 61, Heubel 64, Heubel 64, Heubel 64, Heubel 67, Heubel 72, Heubel 73, Heubel 74, Heubel 74, Heubel 75, Heubel 78, Heubel 79, Heubel 82, Heubel 83, Heubel 83, Heubel 83, Heubel 84, Heubel 107, Heubel 108, Heubel 110, Heubel 110, Heubel 110, Heubel 111, Heubel 111, Heubel 112, Heubel 115
Albrecht I von Habsburg; Kaiser

[1255 - 1308] Seit 1282 Herzog von Österreich und Steiermark, Kaiser von 1298 bis 1308.Krafft 138v, Krafft 138v
Albrecht II. ; Markgraf und Landgraf

[1240 - 1314] Markgraf von Meißen und Landgraf von Thüringen (1265 − 1307). Durch die von seinem Vater Heinrich dem Erlauchten 1265 vollzogene Landesteilung erhielt er Thüringen und die sächsische Pfalz. Nach Auseinandersetzungen mit seinen Söhnen trat Albrecht gegen ein Jahrgeld Thüringen an seinen Sohn Friedrich ab und starb 1314 als einfacher Bürger in Erfurt.Krafft 138v, Krafft 138v, Krafft 183r, Krafft 183r, Krafft 183r, Krafft 183r, Krafft 183r
Albrecht von Sachsen-Weimar; Herzog

[27.7.1595 - 20.12.1644] Sohn von Herzog Johann III. von Sachsen-Weimar und dessen Ehefrau Dorothea Maria von Anhalt, seit 24. Juni 1633 verheiratet mit Dorothea von Sachsen-Altenburg (1601–1675), Tochter von Friedrich Wilhelm I. Die Herzöge Johann Ernst d. J. von Sachsen-Weimar, Friedrich von Sachsen-Weimar, Wilhelm IV. von Sachsen-Weimar, Johann Friedrich von Sachsen-Weimar, Ernst I. von Sachsen-Gotha und Bernhard von Sachsen-Weimar waren seine Brüder. Mit seinen Brüdern studierte er an der Universität Jena. 1619 wurde er Mitglied der „Fruchtbringenden Gesellschaft“ als „der Unansehnliche“. 1619 bis 1621 absolvierte er in Begleitung seines Bruders Herzog Johann Friedrich seine „Cavalierstour“ durch Frankreich und die Schweiz. Nach seiner Rückkehr 1621 war er bis 1626 hauptsächlich mit Regierungsaufgaben beschäftigt. Dabei vertrat er auch seine abwesenden Brüder. 1627 wurde er Administrator der thüringischen Ordensballei. Am 31.10.1632 war er in Naumburg einquartiert. Ab 1641 Herzog von Sachsen-Eisenach.Happe I 286v
Albrecht, Adam; Soldat

[ - ] Schwedischer Soldat (?) in Erfurt.Marx 51r, Marx 51v
Aldobrandini, Pietro; Obrist

[ - 5.9.1634] Duca di Carpinetto, kaiserlicher Obrist und Grandprior des Malteserordens. Aldobrandini führte in der Schlacht an der Alten Veste bei Zirndorf am 3.9.1632 ein kaiserliches Kavallerieregiment unter bayerischem Kommando. Er fiel in der Schlacht bei Nördlingen.Happe I 241r
Aldringen, Johann von; Graf, Feldmarschall

[10.12.1588 - 22.7.1634] Kaiserlicher Obrist, Generalwachtmeister, Generalfeldzeugmeister und Feldmarschall. Von Aldringen, der aus bescheidenen Verhältnissen stammte, war zunächst Schreiber in der Luxemburger Landkanzlei. Am 30.3.1618 Ernennung zum Hauptmann durch Erzherzog Leopold V., Sommer 1621 als subalterner Offizier Teilnahme an der Belagerung von Preßburg, September 1621 Ernennung zum Obristleutnant im bayerischen Heer und im Oktober 1623 zum Obristen in kaiserlichen Diensten, Tätigkeit als Hofkriegsrat und Oberstkommissar für das kaiserliche Heereskriegswesen sowie als Kommandant eines Regiments, am 25.4.1626 Sieg an der Dessauer Brücke, am 17.12.1627 Erhebung zum Freiherrn. Im Frühjahr 1628 war von Aldringen Kommissar Wallensteins bei den mecklenburgischen Ständen während der Übernahme des Herzogtums, am 11.2.1629 Generalwachtmeister und Kommissar zur Durchsetzung des Restitutionsedikts, im Frühjahr 1629 Verhandlungsführer Wallensteins auf der Lübecker Friedenskonferenz, am 18.7.1630 eroberte er Mantua mit umfangreicher Beute, im August 1631 war er Kommandeur der kaiserlichen Truppen in den süddeutschen Reichskreisen. 15.4.1632 schwere Verwundung bei Rain am Lech, 10.8.1632 Erhebung in den Grafenstand, Teilnahme an der Schlacht an der Alten Veste bei Zirndorf am 3.9. 1632, 31.10.1632 Ernennung zum Feldmarschall, 29.9.1633 Vereinigung mit den Truppen des Herzogs von Feria bei Ravensburg entgegen Wallensteins Weisung, am 20.10.1633 Entsatz Breisachs, am 27.12.1633 bejahte von Aldringen die Entmachtung Wallensteins gegenüber Maximilian I. von Bayern, am 18.2.1634 wurde er Koordinator der Maßnahmen zum Sturz Wallensteins. Von Aldringen fiel bei der Verteidigung Landshuts gegen Bernhard von Sachsen-Weimar und Gustav Horn.Happe I 134r, Happe I 172r, Happe I 322r, Marx 8r, Heubel 77, Heubel 78, Heubel 79, Heubel 80, Heubel 80, Heubel 80
Aldringen, Johann von; Graf, Feldmarschall



(Regiment)
(zur Person siehe oben)Happe I 181r, Happe I 279r, Marx 8r, Marx 8r, Heubel 78, Heubel 79, Heubel 81
Alexander Heinrich von Schleswig-Holstein-Sonderburg; Herzog

[12.9.1608 - 5.9.1667] Sohn von Alexander I., Herzog von Schleswig-Holstein-Sonderburg und Dorothea, Gräfin von Schwarzburg-Sondershausen.Happe I 167v, Happe I 174r, Happe I 174r
Alexander I. von Schleswig-Holstein-Sonderburg; Herzog

[20.1.1573 - 13.5.1627] Ehemann von Dorothea, Gräfin von Schwarzburg-Sondershausen.Happe I 110v, Happe II 282r
Alexander III. ; Papst

[um 1100/05 - 1181] Mit bürgerlichem Namen Orlando (Rolando) Bandinelli, Papst vom 7.9.1159 − 30.8.1181, einer der wichtigsten Päpste überhaupt, der fast zwanzig Jahre mit Friedrich I. Barbarossa und mit Heinrich II. von England um die weltliche Vormachtstellung des Papsttums im Kampf lag. Bei der Papstwahl 1159 hatte eine kaiserfeundliche Minderheit für Victor IV. gestimmt. Da Einstimmigkeit vereinbart worden war, erkannten sie die Wahl Alexanders III. nicht an. Am 5.10.1159 wurde Victor IV. zum Gegenpapst erhoben. 1160 wurde über Alexander III. die Reichsacht und der Kirchenbann verhängt, worauf Alexander III. Kaiser und Gegenpapst exkommunizierte. Durch die Niederlage des Kaisers bei Legnano am 29.5.1176 konnte Alexander III. sich letztlich durchsetzen.Krafft 180r
Alhart, Hans; Schafmeister

[ - 23.1./2.2.1628] Schafmeister aus Sußra.Happe I 127v
Allewelt, Johann;

[6.1.1625 - ] Patenkind Kraffts.Krafft 236v
Alouse, John ; Prediger

[ - ] Prediger in Gloucester.Krafft 193r
Amalie von Hanau-Münzenberg; Gräfin



Ehename: Hessen-Kassel; Landgräfin

(Regiment)
[29.1.1602 - 18.8.1651] Regierte 1637 − 1650. Ehefrau von Wilhelm V., Landgraf von Hessen-Kassel.Happe II 191r, Happe II 191v, Happe II 191v, Happe II 192r, Happe II 192r, Happe II 193r, Happe II 205r, Happe II 324r, Happe II 327r, Krafft 87v, Krafft 202r
Ambrosius, Lorenz von; Obristleutnant

[ - ] Zunächst schwedisch-weimarischer, dann sächsischer Obristleutnant und Gouverneur von Heiligenstadt.Happe I 215r, Happe I 224r, Happe I 225r, Happe I 231v
Ambrosius, Lorenz von; Obristleutnant



(Regiment)
(zur Person siehe oben)Happe I 224v, Happe I 225r
Ambrosius, N; Quartiermeister

[ - ] Quartiermeister im Regiment Heßler.Happe I 310v
Amenzago, N; Rittmeister

Namensform: Menzago

[ - ] Kaiserlicher Rittmeister im Regiment Johann II. von Mérode.Heubel 55, Heubel 60
Ammann, Lorenz; Bürger

[ - ] Bürger in Rudolstadt.Heubel 212
Andreas, N; Holzförster

[ - ] Holzförster.Krafft 206r
Andres, Stephan; Meister

[ - ] Meister in Erfurt. Anscheinend Gemeindemitglied von St. Marien. Er erscheint aber nicht im Heirats- und Sterberegister von St. Marien.Marx 66v, Marx 66v, Marx 68r
Anna Eleonore von Hessen-Darmstadt; Landgräfin



Ehename: Braunschweig-Lüneburg-Calenberg; Herzogin
[30.7.1601 - 6.5.1659] Tochter des Landgrafen Ludwig V. von Hessen-Darmstadt [24.9.1577 − 27.7.1626] und der Magdalena von Brandenburg [7.1.1582 − 4.5.1616], seit 1617 Georg (von Calenberg), Herzog von Braunschweig-Lüneburg, galt als ehrgeizig und herrschsüchtig.Happe I 70r
Anna Juliana von Schwarzburg-Sondershausen; Gräfin

[20.9.1613 - 28.11.1652] Tochter von Christian Günther I., Graf von Schwarzburg-Sondershausen [11.5.1578 – 25.11.1642] und Anna Sibylla von Schwarzburg-Rudolstadt [14.3.1584 – 22.8./1.9.1623].Happe I 49r, Happe I 91r, Happe I 103r, Happe I 283v, Happe I 318v, Happe I 338v, Happe I 458v
Anna Maria bei Rhein zu Neuburg; Pfalzgräfin



Ehename: Sachsen-Altenburg; Herzogin
[18.8.1575 - 11.2.1643] Gemahlin von Friedrich Wilhelm I., Herzog von Sachsen-Altenburg.Happe II 219r, Happe II 220r
Anna Sibylla von Schwarzburg-Rudolstadt; Gräfin



Ehename: Schwarzburg-Sondershausen; Gräfin
[14.3.1584 - 22.8./1.9.1623] Tochter von Albrecht VII. von Schwarzburg-Rudolstadt [16.1.1537 − 10.4.1605] und der Juliane von Nassau-Dillenburg [1546 − 1588], der Schwester Wilhelms von Oranien, verheiratet seit 1612 mit Christian Günther I., Graf von Schwarzburg-Sondershausen, begraben in Ebeleben am 29.9./9.10.1623. Seit 1627 in der Stadtkirche zu Sondershausen; Gründungsmitglied der „Tugendlichen Gesellschaft“ als „die Segnende“. APFELSTEDT, Heimathskunde, S. 93; METZGER; SCHADE, Sprachgesellschaften, S. 624; CONERMANN, Tugendliche Gesellschaft; DIX, Tugendliche Gesellschaft; ECKSTEIN, Tugendliche Gesellschaft.Happe I 43r, Happe I 43v, Happe I 44r, Happe I 45r, Happe I 134r
Anna Sophia von Anhalt; Prinzessin



Ehename: Schwarzburg-Rudolstadt; Gräfin
[15.6.1584 - 9.6.1652] Seit 1613 Ehefrau von Carl Günther, Graf von Schwarzburg-Rudolstadt [6.11.1576 – 24.9.1630], Schwester von Fürst Ludwig I. von Anhalt [17.6.1579 – 7.1.1650],, galt als eine der gebildetsten Frauen ihrer Zeit, Förderin des Pädagogen Wolfgang Ratke [1571 − 1635]. Nach dem Tode Karl Günthers verlegte sie ihre Residenz nach Kranichfeld. Dort begründete sie die nur Frauen zugängliche „Tugendliche Gesellschaft“, genannt „die Getreue“. APFELSTEDT, Heimathskunde, S. 116; METZGER; SCHADE, Sprachgesellschaften, S. 624; CONERMANN, Tugendliche Gesellschaft; DIX, Tugendliche Gesellschaft; ECKSTEIN, Tugendliche Gesellschaft.Happe I 18v, Happe II 219r, Happe II 220r, Happe II 297v, Happe II 302r, Happe II 309v
Anna Sophia von Brandenburg; Markgräfin



Ehename: Braunschweig-Lüneburg; Herzogin
[18.3.1598 - 19.5.1659] Tochter des Kurfürsten Johann Sigismund von Brandenburg und Gattin Friedrich Ulrichs von Braunschweig-Lüneburg. Anna Sophia stand in einer Liebesbeziehung zu Herzog Julius Heinrich von Sachsen-Lauenburg, deren unbeabsichtigte Offenlegung durch Julius Heinrichs Bruder Franz Albrecht von Sachsen-Lauenburg zur Folge hatte, dass die Fürstin zunächst zu ihrem Bruder, dem Kurfürsten von Brandenburg, flüchten musste. Von 1628 bis zu ihrem Tod lebte die Herzogin in Schöningen.Happe I 186v, Happe I 323r
Anna VIII. von Schwarzburg-Sondershausen; Gräfin

[19.10.1574 - 3.11.1640] Schwester von Christian Günther I., Graf von Schwarzburg-Sondershausen.Happe II 368v, Happe II 369r, Happe II 380r
Anton Günther I. von Schwarzburg-Sondershausen; Graf

[9.1.1620 - 19.8.1666] Regierte 1642 − 1651. Sohn von Christian Günther I., Graf von Schwarzburg-Sondershausen [1578 − 25.11.1642] und Anna Sibylla von Schwarzburg-Rudolstadt [14.3.1584 − 22.8.1623], verheiratet seit dem 29.10.1644 mit Maria Magdalena, Pfalzgräfin bei Rhein zu Zweibrücken-Birkenfeld [8.8.1622 − 28.10.1689]. Happe I 14v, Happe I 14v, Happe I 14v, Happe I 27r, Happe I 43v, Happe I 56r, Happe I 75v, Happe I 89r, Happe I 89v, Happe I 91r, Happe I 103r, Happe I 127r, Happe I 167r, Happe I 169v, Happe I 174v, Happe I 197r, Happe I 283v, Happe I 318v, Happe I 320r, Happe I 326r, Happe I 326v, Happe I 458v, Happe II 29r, Happe II 33r, Happe II 56v, Happe II 90r, Happe II 368r, Happe II 369r, Happe II 383r, Happe II 383r, Happe II 415v, Happe II 415v
Anton Günther von Oldenburg-Oldenburg; Graf

[1.11.1583 - 19.6.1667] Regierte 1603 − 1667. Graf Anton Günther bewahrte mit Hilfe seiner diplomatischen Kontakte und der begehrten Oldenburger Pferde sein Land erfolgreich vor dem Krieg. Ehemann von Sophie Katharina, Herzogin von Schleswig-Holstein-Sonderburg.Happe I 253r, Happe I 253r
Anton Heinrich von Schwarzburg-Sondershausen; Graf

[6./7.11.1571 - 10.8.1638] 2. Sohn von Johann Günther I., Bruder von Christian Günther I., Graf von Schwarzburg-Sondershausen, blieb unverheiratet. Er zeugte mit seiner Geliebten Offenyi [Oberhaupt] den Johann Heinrich Oberhaupt (1604 − ?), schwarzburgischer Stallmeister, 1641 als „von Schwarzenfeld“ geadelt. Happe I 10r, Happe I 13v, Happe I 25v, Happe I 30v, Happe I 36r, Happe I 36r, Happe I 39v, Happe I 113r, Happe I 120v, Happe I 120v, Happe I 133r, Happe I 167v, Happe I 169r, Happe I 174v, Happe I 178v, Happe I 180r, Happe I 188v, Happe I 197r, Happe I 198r, Happe I 211v, Happe I 227v, Happe I 230r, Happe I 232v, Happe I 233v, Happe I 239v, Happe I 239v, Happe I 239v, Happe I 240r, Happe I 242r, Happe I 268r, Happe I 283v, Happe I 284r, Happe I 285r, Happe I 314r, Happe I 315r, Happe I 315r, Happe I 316v, Happe I 317r, Happe I 317r, Happe I 323r, Happe I 323v, Happe I 326r, Happe I 328v, Happe I 361r, Happe I 404v, Happe I 423v, Happe I 425v, Happe I 425v, Happe I 428v, Happe I 428v, Happe I 429r, Happe I 429v, Happe I 429v, Happe I 438v, Happe II 4r, Happe II 11r, Happe II 22r, Happe II 26r, Happe II 36r, Happe II 92r, Happe II 117r, Happe II 119r, Happe II 125r, Happe II 133r, Happe II 212v, Happe II 214v, Happe II 215r, Happe II 218r, Happe II 219v, Happe II 222r, Happe II 224v, Happe II 225r, Happe II 235r
Areyzaga y Avandagno, Felipe; Obrist

[ - ] Spanischer Obrist der Reiterei und kaiserlicher Kommissar.Happe I 121v
Arndt, Christophorus; Kommissar

Namensform: Arandt

Namensform: Arnt

[ - 21.10.1645] Arndt stammte aus Heiligenstadt (BAEF, Nachlass Jakob Feldkamm) und war als mainzischer Kommissar für St. Severi in Erfurt tätig. Bereits am 28.9.1611 Inhaber der Vikarie Corporis Christi im Dom St. Marien (BAEF, Nachlass Klapper) seit spätestens 1633 Kantor von St. Severi, 1641 Kanonikus daselbst, 1643 zum Scholaster gewählt. Er stirbt am 21.10.1645; (BAEF, GG III E3/15 (zum Tod).Marx 29v, Marx 31r, Marx 51r, Marx 58v, Marx 59v, Marx 59v, Marx 60v, Marx 60v, Marx 64v, Marx 74v, Marx 78r, Marx 81v, Marx 98r, Marx 103v, Marx 104r, Marx 107v
Arnim-Boitzenburg, Hans Georg von; Feldmarschall

[1583 - 28.4.1641] Arnim gilt als einer der fähigsten Militärs des Dreißigjährigen Krieges und überzeugter Lutheraner, von Zeitgenossen auch der "lutherische Kapuziner"genannt. Nach Theologie- und Philosophiestudium übernahm er den verschuldeten Familienbesitz. 1613 als Obrist in schwedische Kriegsdienste zu treten. 1621/22 stand er im Kampf gegen die Osmanen in polnischen Diensten, um danach wieder in schwedische einzutreten. 1624 wechselte er zu den Kaiserlichen und wurde zwei Jahre später zum Feldmarschall ernannt. Er kämpfte gegen die Dänen und leitete die erste Belagerung von Stralsund. Am 27.6.1629 schlug er Gustav II. Adolf für Polen auf der Stuhmer Heide, was diesen zunächst am Eingreifen im Reich hinderte. Nach dem Erlass des Restitutionsedikts (1629) verließ Arnim das kaiserliche Heer und trat 1631 als Feldmarschall in kursächsische Dienste. In der Schlacht bei Breitenfeld (17.9.1631) führte er die sächsische Kavallerie, am 15.11. 1631 besetzte er Prag und schlug am 7.12.1631 Tiefenbach bei Nimburg. Im Sommer 1632 führte er einen erfolgreichen Feldzug in Schlesien. In Verhandlungen mit Wallenstein versuchte er vergeblich nach dem Waffenstillstand vom 31.8.1633 einen Separatfrieden mit Sachsen herbeizuführen. Auch beteiligte er sich an den Bündnisverhandlungen Wallensteins mit Schweden. Am 13.5.1634 schlug er Rudolf von Colloredo in der Schlacht bei Liegnitz und besetzte Schlesien. Im Sommer 1634 fiel er erneut in Böhmen ein, schied aber aus Protest gegen den Prager Frieden 1635 aus sächsischen Diensten. Im März 1637 wurde er auf seinem Besitz von schwedischen Truppen überfallen und nach Stockholm verbracht, erst im November 1638 gelang ihm die Flucht aus der Haft. Er starb am 28.4.1641 während der Reorganisation der sächsischen Armee und vor der Übernahme eines kaiserlichen Kommandos.Heubel 118
Arnold, Johann; Schösser

[ - ] Schösser von Weißensee und Schultheiß in Ernstroda.Happe II 264r
Arnold, Johannes; Prior

Namensform: Arnoldi

[ - 9(?).4.1638] Prior der Kartäuser in Erfurt von 1620 bis 1638. 1632 erhielt Arnold durch den Visitator Bruno Fleischmann angeblich einen Brief Maximilians I. zur Weiterleitung an Pappenheim, der von Alexander Erskeins Leuten abgefangen wurde. Arnold wurde im Schottenkloster gefangen gehalten und ein Kloster-Verwalter eingesetzt, bis das Kloster nach dem Prager Frieden von 1635 restituiert wurde. Johann Arnold hat eine handschriftliche Chronik hinterlassen, in der er am Ende, aus seiner Sicht, die Geschehnisse während der ersten schwedischen Besatzung Erfurts (1631 − 1635) ausführlich beschreibt. (Arnoldi, Nove Collectio Chronicae (Jena)).Marx 12r, Marx 33v, Marx 48v, Marx 57v
Arnstein, Gideon; Magister, Ratsherr

Namensform: Arnstadt

[ - ] Magister, Zweiermann 1604, 1608; Vierherr 1613, 1618, 1623, 1633, 1637; im November 1632 ernannt zum Verwalter von St. Cyriaci. BAUER, Erfurter Ratsherren Nr. 14.Marx 45v
Arnstein, N; Leutnant

[ - ] Schwedischer Leutnant.Happe II 284r, Happe II 291r, Happe II 291v
Arnur, N; Bürger

[ - ] Bürger in Stadtilm.Heubel 116
Asseburg zu Wallhausen und Hinnenburg, Ludwig von der; Obrist

Namensform: Ascheburg zu Wallhausen und Hinnenburg

[6.6.1583 - 18.3.1669] Kaiserlich-ligistischerObrist.Happe I 328r
Atig, Jacob; Rittmeister

[ - ] Kaiserlicher Rittmeister.Happe I 305r
Atzgerodt, David ; Lohgerber

[ - ] Nach JACOB, Ein Erfurter Familienschicksal S. 103, war David Atzgeroth ein Lohgerber. Er wohnte im Haus "Zum Christoffel", Schlösserstraße (vgl. SAEF, Verrechtsbuch 20, Viti fol. 415).Krafft 236r
Atzgerodt, Maria Elisabeth;

[1622 - ] Tochter des Lohgerbers David Atzgerodt in Erfurt. So auch verzeichnet im Taufbuch der Barfüßerkirche, Bl. 11, dort unter dem Namen Atteroth bzw. Atzveroth.Krafft 236r
Augsburger, Johann Paul; Soldat

[ - ] Kaiserlicher (Schutz-)Soldat in Stadtilm. Bei HEUBEL, Die Thüringer Heubel S. 30, fälschlich Rauschberger !Heubel 176
August bei Rhein zu Sulzbach; Pfalzgraf

[12.10.1582 - 24.8.1632] Bruder Wolfgang Wilhelms, Herzog von Pfalz-Neuburg. August von Sulzbach galt Maximilian I. von Bayern als ständiger Unruhestifter in der Oberen Pfalz. Während August in Prag beim Kaiser weilte, versuchte Wolfgang Wilhelm die Erblande seiner Brüder August und Friedrich, Sulzbach und Hilpoltstein, zu rekatholisieren. Erst am 2.11.1630 gebot ein kaiserliches Mandat die Einstellung dieser Gegenreformation, am 12.4.1631 wurde das Mandat wieder aufgehoben und die Herzogtümer mit Hilfe bayerischer Truppen erneut rekatholisiert. August weilte von Januar 1631 bis Mitte Juni bei Gustav II. Adolf in Frankfurt/Main. Er rettete Landshut, München und Neuburg a. d. Donau durch sein entschiedenes Auftreten bei seinen Truppen und bei Gustav II. Adolf. Ab dem 12.4.1632 okkupierte er seinerseits die Besitzungen seines Bruders. Dafür wurde sein Schloss Sulzbach auf Weisung der Amberger Regierung fünfmal ausgeplündert, während der Herzog sich im schwedischen Lager aufhielt. Am 13.8. erkrankte er im Lager bei Bad Windsheim und verstarb am 24.8.1632.Happe I 130v
August der Jüngere von Braunschweig-Wolfenbüttel; Herzog

[10.4.1579 - 17.9.1666] Regierte 1635 − 1666. Aufgrund des Erbvertrages seines Vaters Herzog Heinrichs von Dannenberg trat August die Regierung 1635 nach dem Tod Friedrich Ulrichs 1634 als 55 − Jähriger an. Er war Gründer des „Neuen Hauses Braunschweig“ und kann in seiner Funktion als Kunstsammler, Gelehrter und Politiker als einer der bedeutendsten Welfen angesehen werden.Happe I 328v, Happe I 328v, Happe I 404v, Happe II 363r
August der Jüngere von Braunschweig-Wolfenbüttel; Herzog



(Regiment)
(zur Person siehe oben)Happe II 409r, Happe II 409v
August Philipp von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Beck; Herzog, Obrist

[11.11.1612 - 6.5.1675] Schwedischer Obrist, Sohn von Alexander I., Herzog von Schleswig-Holstein-Sonderburg [20.1.1573 – 13.5.1627] und Dorothea, Gräfin von Schwarzburg-Sondershausen [23.8.1579 – 25.7.1639]. Er war der Begründer der Linie Schleswig-Holstein-Sonderburg-Beck und sowohl Herzog von Oldenburg als auch von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Beck. In 1. Ehe verheiratet mit Clara Gräfin zu Oldenburg-Delmenhorst, in 2. Ehe mit Sidonia Gräfin zu Oldenburg-Delmenhorst [10.6.1611 − 1650], die am 6.5.1649 als Äbtissin von Herford resigniert hatte und 1650 im Wochenbett starb; in 3. Ehe mit Maria Sibylla von Nassau-Saarbrücken [1628 − 9.4.1699].Happe I 167v, Happe I 174r, Happe I 174r, Happe I 209v, Happe II 293r, Happe II 335v, Happe II 335v, Happe II 336r, Happe II 336v, Happe II 336v
Augustin, Hans; Lakai

[ - ] Lakai am Hofe zu Altenburg und Mörder von Pietipesky. BAUER, Erfurter Personalschriften Nr. 638.Happe II 260v, Happe II 261r, Heubel 227
Augustin, Hans

[ - ] Aus Ebeleben.Happe I 360v, Happe II 203v
Averdonck, Walter; Mönch

[ - ] Ehemaliger Kapuzinermönch aus Werne, Konvertit.Marx 90r
Axt, Claus

[ - ] Happe I 55v
Bachmann, Georg; Kanoniker, Kantor

[ - ] 1626 − 1652 Kanoniker und Kantor des Chorherrnstifts St. Martin von Heiligenstadt. OPFERMANN, Klöster des Eichsfeldes, S. 25.Marx 30v, Marx 30v
Balhöfer, Johann; Ratsmeister

[ - ] Bürger und Ratsmeister in Erfurt von 1650 bis 1654 und 1659 BAUER, Erfurter Ratsherren Nr. 25, Ratsmeister Consulum. Krafft hat sich möglicherweise im Jahr geirrt, denn ein weiteres Ratsmitglied mit demselben oder einem ähnlichem Namen ist in den einschlägigen Verzeichnissen nicht erwähnt.Krafft 105r, Krafft 105r, Krafft 188r
Balzar, N; Seifensieder

[ - 31.5.1648] Seifensieder in Erfurt.Krafft 166r, Krafft 166r, Krafft 166r, Krafft 166r, Krafft 166r
Bamberger, Marta;

[ - ] Sie könnte eine Tochter des Klempners Just Bambergers gewesen sein, wohnhaft in Mariae.Krafft 2r
Banér, Johan; Feldmarschall

[23.6.1596 - 20.5.1641] Schwedischer Feldmarschall. 1614 Offizier unter Gustav II. Adolf von Schweden, 1620 Beförderung zum Hauptmann, 1621 zum Obristen, 1623 zum Generalmajor, 1630 zum Generalleutnant, am 17.9.1631 Teilnahme an der Schlacht bei Breitenfeld, Herbst 1632 Übernahme des Oberbefehls in Süddeutschland, 1633 Beförderung zum schwedischen Feldmarschall und Übernahme des Oberbefehls über die in Schlesien stehenden Truppen. Nach der Schlacht bei Nördlingen am 5./6.9.1634 Bruch mit Sachsen, Zurückdrängung seiner Armee nach Norden, am 4.10.1636 Sieg bei Wittstock über kaiserlich-sächsische Truppen unter Melchior von Hatzfeldt, Eroberung Erfurts und Belagerung Leipzigs, nach Verstärkung seines Heeres durch Truppenkontingente des verstorbenen Bernhards von Sachsen-Weimar 1640/1641 vergeblicher Vorstoß auf Regensburg, anschließend Rückzug nach Böhmen und Sachsen.Happe I 212v, Happe I 223r, Happe I 225v, Happe I 278v, Happe I 279v, Happe I 279v, Happe I 321v, Happe I 330v, Happe I 331v, Happe I 332v, Happe I 336r, Happe I 357r, Happe I 367r, Happe I 444v, Happe I 445v, Happe I 449v, Happe II 61v, Happe II 74r, Happe II 77v, Happe II 132r, Happe II 233r, Happe II 241v, Happe II 257r, Happe II 259v, Happe II 262r, Happe II 291r, Happe II 311r, Happe II 319v, Happe II 322v, Happe II 323v, Happe II 332v, Happe II 334v, Happe II 335r, Happe II 335r, Happe II 335v, Happe II 337r, Happe II 344r, Happe II 352r, Happe II 352r, Happe II 352v, Happe II 373r, Happe II 375r, Happe II 376r, Happe II 382r, Happe II 387v, Happe II 388r, Krafft 154v, Krafft 198v, Krafft 199r, Krafft 199v, Krafft 199v, Krafft 199v, Krafft 201r, Krafft 202r, Krafft 202r, Krafft 202r, Krafft 202r, Krafft 202v, Marx 90v, Marx 90v, Marx 90v, Marx 91r, Marx 91r, Marx 91r, Marx 92r, Marx 92r, Marx 92r, Marx 93r, Marx 93r, Marx 94r, Heubel 5, Heubel 147, Heubel 150, Heubel 151, Heubel 151, Heubel 152, Heubel 153, Heubel 154, Heubel 154, Heubel 156, Heubel 157, Heubel 165, Heubel 208, Heubel 211, Heubel 217, Heubel 241, Heubel 241, Heubel 241, Heubel 242, Heubel 249, Heubel 253, Heubel 253, Heubel 255, Heubel 257, Heubel 265, Heubel 307, Heubel 308, Heubel 308, Heubel 316, Heubel 319, Heubel 343, Heubel 343, Heubel 343
Banér, Johan; Feldmarschall



(Regiment)
(zur Person siehe oben)Happe I 13r, Happe I 330v, Happe I 331r, Happe I 332r, Happe I 333r, Happe I 333v, Happe I 333v, Happe I 334v, Happe I 335v, Happe I 337r, Happe I 337v, Happe I 354v, Happe I 362v, Happe I 372r, Happe I 373r, Happe I 377v, Happe I 381r, Happe I 452v, Happe II 10v, Happe II 270v, Happe II 304r, Happe II 304r, Happe II 305r, Happe II 312v, Happe II 324r, Happe II 331r, Happe II 334r, Happe II 346v, Happe II 393r, Heubel 343[a], Krafft 198v, Krafft 199r, Krafft 199r, Krafft 199v, Krafft 200r, Krafft 201r, Krafft 201r, Krafft 201v, Krafft 202r, Krafft 202v, Marx 90v, Marx 91r, Marx 91r, Marx 92r, Marx 93r, Marx 93r, Marx 93v, Marx 94r, Marx 94r, Heubel 118, Heubel 119, Heubel 134, Heubel 147, Heubel 148, Heubel 148, Heubel 150, Heubel 150, Heubel 150, Heubel 151, Heubel 155, Heubel 158, Heubel 168, Heubel 169, Heubel 170, Heubel 170, Heubel 172, Heubel 208, Heubel 208, Heubel 210, Heubel 238, Heubel 244, Heubel 245, Heubel 247, Heubel 254, Heubel 264, Heubel 270, Heubel 300, Heubel 303, Heubel 309, Heubel 310, Heubel 317, Heubel 317, Heubel 341, Heubel 341, Heubel 366, Heubel 366
Bannewehr, Barthel; Schalmacher

[ - ] Schalmacher zu Augusti, bewohnte das Haus "Zum wilden Manne", Schmidtstedter Straße (vgl. SAEF, Verrechtsbuch 20, Viti fol. 392).Krafft 2r
Bantzer, Nicolaus; Kaufmann

[ - ] Kaufmann und Beauftragter des Erfurter Klerus.Marx 22r, Marx 40r
Barberini, N ; Kardinal

[ - 18.6.1697] Kardinal. Möglicherweise handelt es sich um Gregorio Barbarigo 16.9.1625, Kardinal und Heiliger.Krafft 190v
Barhoffen, Thomas

[ - ] Happe I 8r, Happe I 15r, Happe I 15v
Bartel, Hans; Fleischhauer

[ - ] Fleischhauer aus Greußen.Happe II 294r
Bartel, N;

[ - ] Bürger in Erfurt.Krafft 41r
Barth, Bodowitz; Rittmeister



(Kompanie)
[ - ] Kaiserlicher Rittmeister.Happe I 126v
Barth, Jacob; Kriegskommissar

[ - ] Schwedischer Kriegskommissar. Barth stammte aus Naumburg und war 1633 königlich schwedischer Rat in Erfurt. Im Juli 1633 verhandelte Barth zusammen mit Raspe mit den thüringischen Ständen über die noch ausstehende Kontribution sowie eine Erhöhung der sogenannten Römermonate, was die Stände jedoch ablehnten. Ein zweiter Versuch Barths und Raspes blieb ebenfalls erfolglos. Im Auftrag Wilhelms bemühte er weiterhin um die Eintreibung der ausstehenden Gelder. Später wurde er königlich schwedischer residierender Agent in Nürnberg, dann kurmainzischer Rat in Erfurt.Happe I 302v, Happe I 328r, Happe I 331r, Marx 26v, Marx 29r, Marx 29r, Marx 36v, Marx 44r, Marx 44r, Marx 51v, Marx 52v, Marx 53r, Marx 53r, Marx 53r, Marx 53v, Marx 53v, Marx 53v, Marx 54r, Marx 54r, Marx 54v, Marx 54v, Heubel 83
Barth, Joachim; Fleischhauer, Ratsherr

[ - ] Fleischhauer in Erfurt, im Rat 1626, Ratsmeister 1631, 1636, 1641. BAUER, Erfurter Ratsherren Nr. 27.Krafft 82v
Barthmann, Michael; Magister, Dekan

[1624 - 8.8.1652] Gebürtig aus Rheinberg, 1633 nach Erfurt gekommen, hier lutherisch geworden, Magister und Dekan der Porta Coeli.Krafft 106r, Krafft 200v
Bastian, N; Krämer

[ - ] Bürger und Krämer in Erfurt.Marx 8v
Baudissin, Wolf Heinrich von; Generalleutnant

[1597 - 4.7.1646] 1615 in venetianischen Diensten, 1626 als Obristleutnant unter Johann Ernst von Sachsen-Weimar in dänischen Diensten und unter Ernst von Mansfeld. Im Sommer 1627 bewahrte von Baudissin die dänische Kavallerie bei Koschau an der Oder vor der Vernichtung durch Wallenstein. 1628 Beförderung zum schwedischen Obristen, Teilnahme am schwedischen Feldzug gegen Polen und Gefangennahme durch polnische Truppen. Von Baudissin wurde wegen Plünderungen angeklagt, jedoch durch die Fürsprache König Sigismunds vor der Hinrichtung bewahrt. März 1631 bis März 1633 Tätigkeit als schwedischer Generalleutnant, von Freund und Feind wegen seiner Geldgier und Skrupellosigkeit gleichermaßen verachtet. Nach dem Prager Frieden (30.5.1635) als kursächsischer Generalleutnant, Oktober 1635 schwere Niederlage bei Dömitz, 1636 schwere Verwundung bei der Belagerung Magdeburgs. Nach dem Ausscheiden aus dem Kriegsdienst Tätigkeit als kursächsischer Gesandter in Kopenhagen und zuletzt als Diplomat in polnischen Diensten.Happe I 237v, Happe I 278v, Happe II 90r
Baudissin, Wolf Heinrich von; Generalleutnant



(Regiment)
(zur Person siehe oben)Happe I 444r
Bauer, N.; Kapitänleutnant

[ - ] Sachsen-weimarischer Kapitänleutnant.Heubel 125, Heubel 125, Heubel 126
Baumgart, Claus von; Obristleutnant

[ - 2.11.1642] Ligistischer und kaiserlicher Obristleutnant des Regiments Bruay, Oberkommissar Piccolominis, gefallen in der 2. Schlacht bei Breitenfeld (2.11.1642). Happe I 261r, Happe I 261r
Baumgart, Claus von; Obristleutnant



(Regiment)
(zur Person siehe oben)Happe I 261r
Bechern, Peter;

[ - ] Er wohnte im Stadtviertel Gotthardi (vgl. SAEF, Verrechtsbuch 35 fol. 18).Krafft 27r
Bechmann, Georg; Soldat

[ - ] Schwedischer Soldat (?) in Erfurt.Marx 51v
Bechter, N;

[ - ] Schwiegervater des Barthel Seitz.Krafft 38v
Bechum, N; Rittmeister

Namensform: Berchon

Namensform: Berchum

Namensform: Berchem

Namensform: Berlekum

Namensform: Bergheim

[ - Februar 1634 [?]] LigistischerRittmeister.Happe I 109r
Beck, Bastian; Holzknecht

[ - 29.6./9.7.1637] Holzknecht.Happe II 131r
Beck, Kilian; Universitätspedell

Namensform: Becker

[ - ] Universitätspedell in Erfurt.Marx Bed. 22r, Marx Bed. 22r, Marx Bed. 22v, Marx Bed. 23r, Marx Bed. 23v, Marx Bed. 23v, Marx Bed. 23v, Marx Bed. 24r, Marx Bed. 24r, Marx Bed. 24v, Marx Bed. 24v, Marx Bed. 24v, Marx Bed. 24v, Marx Bed. 33v, Marx Bed. 33v, Marx 63v, Marx 64v, Marx 65r, Marx 69r, Marx 69r, Marx 69r, Marx 69r, Marx 69r, Marx 69v, Marx 110r, Marx 110r
Becker, Christian; Obristleutnant

[ - ] Schwedischer Rittmeister und Obristleutnant.Happe I 289r, Happe I 335r
Becker, Christian; Obristleutnant



(Regiment)
(zur Person siehe oben)Happe I 214r
Becker, Johann; Stadtschreiber

[ - vor 19.9./29.9.1625] Stadtschreiber. Zweiter Ehemann von Maria Wangemann.Happe I 61v, Happe I 307r
Becker, Nisius

[ - ] Happe II 129r
Belleschar, Joachim; Leutnant

[ - ] Braunschweig-lüneburgischer Leutnant.Happe I 224r
Bellnitz, N von; Adliger

[ - ] Adliger.Heubel 84
Bendeleben, N von

[ - ] Happe II 434v
Bendeleben, Wolf Christoph von

[ - 13.8./23.8.1640] Aus Sondershausen.Happe II 356r, Happe II 358r
Bendeleben, Wolf Friedrich von; Hauptmann

[ - ] Schwarzburg-sondershausischer Hauptmann.Happe II 298r
Bendeleben, Wolf Heinrich von

[ - ] Happe I 388v
Benno II., ; Bischof

[um 1020 - 1088] Bischof von Osnabrück (1068 − 1078). Er stieg aus einem Ministerialengeschlecht in das Reichsepiskopat auf und war ein enger Berater Heinrichs IV., der ihn 1068 zum Bischof von Osnabrück einsetzte. Um 1073 wurde er durch den Sachsenaufstand aus seinem Bistum vertrieben. Ab 1075 hielt Benno II. sich beständig in der Umgebung des Kaisers auf und gehörte zu den 1076 gebannten königlichen Räten.Krafft 178r
Berbistorff, Ehrenfried Ritter von; Generalmajor

[ - ] Aus einem uradeligen Geschlecht in Böhmen vom Stammhaus Hustirzan bei Smirice (Smirschitz) an der Elbe bei Königgrätz (Hradek Králové), ansässig auf der Burgresidenz Žumberk (Sonnberg, Bez. Budweis) bei Chrudim in Ostböhmen. Berbisdorf, Forstmeister der königlichen Kammerherrschaft Pardubitz (Pardubice) in Ostböhmen war bis zur Schlacht am Weißen Berg bei Prag am 8.11.1620 Generalproviantmeister der königlich böhmischen evangelischen Stände. Nach dem Sieg der katholisch-habsburgischen Armee in dieser Schlacht wurde er geächtet, seines Besitzes enteignet und in Abwesenheit zum Tode verurteilt. Er konnte fliehen und erreichte die schwedischen evangelischen Truppen unter Generalgouverneur Axel Gustafsson von Oxenstierna in Schlesien (Familienarchiv Dr. Helene Bruscha), 1630 Obrist eines schwedischen Infanterieregiments, 1633 hessen-kasselischer Generalmajor der Infanterie.Happe I 363v
Berg, Andreas; Regimentsquartiermeister

[ - ] Schwedischer Regimentsquartiermeister.Happe II 257v, Happe II 258v, Happe II 259r, Happe II 260r, Heubel 257, Heubel 258, Heubel 259, Heubel 259, Heubel 260, Heubel 261, Heubel 261, Heubel 261, Heubel 262, Heubel 265, Heubel 265, Heubel 266, Heubel 270, Heubel 271, Heubel 272, Heubel 272
Berg, Hans Georg von; Rittmeister

[ - ] Schwedischer Rittmeister.Happe I 218v, Heubel 212, Heubel 226
Berger, Jacobus; Ratsherr

Namensform: Beringer

[1570 - 18.12.1644 beigesetzt] Immatrikuliert an der Universität Erfurt 1583 und Jena 1588, wohnhaft "Zum Falkenstein"(Allerheiligenstr.1), Unterkämmerer 1603, Kämmerer 1604, 1606, 1608, Ratsmeister 1610, 1613, 1617, 1622, 1627, 1632, Obervierherr 1637, 1642 und Notar; BAUER, Erfurter Ratsherren Nr. 34 (Berger).Marx Bed. 22v, Marx Bed. 23r, Marx 26v, Marx 39r, Marx 45v, Marx 49r, Marx 49r, Marx 53r, Marx 53v, Marx 57r, Marx 106r, Marx 107r, Marx 107r
Berghofer, Johann; Obrist

Namensform: Hans

[ - 4.10.1636] Rittmeister unter Johann Ernst von Sachsen-Weimar bei den Kämpfen in Schlesien und Ungarn 1626 (HEERMANN, Nachlese, S. 28), später dänischer Obrist. Zunächst hessen-kasselischer, dann schwedisch-weimarischer Obrist, der 1632 seinen Werbeplatz auf dem Eichsfeld hatte. Er war beteiligt an den Überfall auf Deggendorf am 24.11.1633, später Kommandant von Straubing. Berghofer fiel in der Schlacht bei Wittstock.Happe I 415v, Marx 32v
Berghofer, Johann; Obrist

Namensform: Hans



(Regiment)
(zur Person siehe oben)Happe I 225r, Happe I 353r, Happe I 414v, Happe I 414v, Happe I 415v, Happe I 417r, Happe I 417v, Happe I 417v, Happe I 418v
Bergmann, Rudolf

[ - 12.12./22.12.1637] Aus Bothenheilingen; Ehemann von N N.Happe I 203r, Happe I 425v, Happe I 431r, Happe II 113v, Happe II 181r, Happe II 181v, Happe II 296r
Berkefeld, Jobst Rudolf von; Obristleutnant

Namensform: Birkenfeld

[ - nach 1653] Schwedisch-weimarischer Obristleutnant im Regiment Georg von Uslar. Teilnahme an der Schlacht bei Nördlingen (6.9.1634) und Gefangenschaft, Mitglied der „Fruchtbringenden Gesellschaft“. 1637 als Obrist erwähnt, als er Wildeshausen und Osterode erpresste. Am 17.10.1638 nahm Berkefeld bei Vlotho an der Schlacht der pfalzgräflich-schwedischen Konföderierten unter Karl Ludwig und Ruprecht von der Pfalz und James King gegen die Kaiserlichen unter Melchior von Hatzfeldt teil. Berkefeld stand 1641 als Obrist unter dem Kommando Slanges und Königsmarcks, als er bei der Eroberung Neunburgs samt Frau und Kindern gefangen und nach Wien gebracht wurde. Er wurde 1643 Stadtkommandant in Einbeck, als die Stadt von den Kaiserlichen aufgegeben werden musste.Happe I 217r, Happe I 273r, Happe I 289r, Happe I 291v, Happe I 418v, Happe II 277r, Happe II 280v, Happe II 283r, Happe II 296r, Happe II 296v, Happe II 297r, Happe II 307r, Happe II 387v
Berkefeld, Jobst Rudolf von; Obristleutnant

Namensform: Birkenfeld



(Regiment)
(zur Person siehe oben)Happe I 229r, Happe II 281r, Happe II 283r, Happe II 292v, Happe II 294r, Happe II 294v, Happe II 294v, Happe II 295r
Berlepsch, Caspar von

[ - ] Herr auf Stiege und Großbodungen.Happe I 112r
Berlepsch, Erich Volkmar von; Kommissar

[ - ] Kursächsischer Kommissar und Kontributionsbeauftragter.Happe I 239v, Happe II 186v, Marx 46r, Marx 46r, Marx 46v, Marx 46v, Marx 46v, Marx 46v, Marx 47r, Marx 47r, Marx 47r, Marx 55r
Berlepsch, Hartmann von; Rittmeister

[1601 - 1671] Zunächst kursächsischer, dann kaiserlicher Rittmeister in Diensten Melchior von Hatzfeldts. Mitglied der „Fruchtbringenden Gesellschaft“ als "der Gebrauchte".Happe I 193r, Happe I 193v, Happe I 193v, Happe I 272v, Happe I 279v
Bernhard von Sachsen-Weimar; Herzog, General

[16.8.1604 - 18.7.1639] Zunächst schwedischer, später französischer General. 1622 Teilnahme an den Treffen bei Wiesloch und Wimpfen, 1623 bei Stadtlohn. 1625 Eintritt in dänische, 1631 in schwedische Dienste, April 1632 Beförderung zum General. In der Schlacht bei Lützen übernahm er nach dem Tod Gustav Adolfs von Schweden den Oberbefehl über das schwedische Heer, als Donation erhielt er das Herzogtum Franken. 1635 Eintritt in französische Dienste, 1638 Sieg über die Kaiserlichen bei Rheinfelden, Dezember 1638 Einnahme von Breisach. Vgl. Engerisser / Hrnčiřík, Nördlingen 1634, S. 20 Anm. 14 .Happe I 205v, Happe I 293v, Happe I 299v, Happe I 300v, Happe I 300v, Happe I 315v, Happe I 382v, Happe II 192v, Happe II 213r, Happe II 213r, Happe II 213r, Happe II 224r, Happe II 228v, Happe II 281v, Krafft 126r, Krafft 202r, Marx 47v, Marx 86r, Marx 89v, Heubel 39, Heubel 39, Heubel 102, Heubel 102, Heubel 112, Heubel 113
Bernhard von Sachsen-Weimar; Herzog, General



(Armee)
(zur Person siehe oben)Happe I 325v, Happe I 327v, Happe I 331r, Happe II 323v, Happe II 324r, Krafft 202r, Marx 90r
Bernhardt, Hans; Bürger



Spitzname: Ruhesam
[ - ] Bürger in Rudolstadt.Heubel 325[a]
Bernhardt, Johann; Bürgermeister

[ - ] Bürgermeister von Greußen; Großvater von Volkmar Happe.Happe I 2r, Happe I 7r
Bernhardt, Martha; Hausfrau



Ehename: Happe
[ - 8.1./18.1.1625] Tochter von Johann Bernhardt, zweite Frau von Volkmar Happe senior. Mutter von Volkmar Happe.Happe I 2r, Happe I 5r, Happe I 6v, Happe I 7r, Happe I 7v, Happe I 7v, Happe I 8v, Happe I 9r, Happe I 9r, Happe I 9r, Happe I 9v, Happe I 9v, Happe I 9v, Happe I 17r, Happe I 18v, Happe I 19r, Happe I 34r, Happe I 34r, Happe I 35r, Happe I 35r, Happe I 52v, Happe I 53r, Happe I 54r, Happe I 65v, Happe II 170v
Bernhardt, Martha

[ - 15.8./25.8.1625] Wase von Volkmar Happe.Happe I 58r, Happe I 59r
Berniger, Abraham; Tertius

[ - ] Tertius von Volkmar Happe in Gotha. Möglicherweise handelt es sich bei Abraham Berniger um einen Verwandten des berühmten Strassburger Professors Matthias Bernegger (1582 − 1640, vgl. REIFFERSCHEID, Briefe; BÜNGER, Matthias Bernegger), eines der gebildetesten Gelehrten seiner Zeit. Aus diesem Grund studierte Happe möglicherweise auch in Strassburg.Happe I 8r
Berniger, Johann; Pfarrer

[ - ] Pfarrer in Wasserthaleben.Happe I 335r
Berninger, Hans

[ - ] Happe I 55v
Berschen, Elisabeth;



Ehename: Krafft
[ - 26.8.1626] 2. Ehefrau Kraffts.Krafft 2v, Krafft 3v, Krafft 3v, Krafft 236r
Bersten, Hans Heinrich von; Rittmeister

Namensform: Bernisow

[ - ] Kaiserlicher Rittmeister.Happe I 61r
Bessel, Christian von; Obrist



(Regiment)
[ - ] Schwedischer Obrist. Am 16.11.1632 Teilnahme an der Schlacht bei Lützen, 1635/1636 und 1640 Tätigkeit als Kommandant von Hameln.Happe I 292r
Bethlen von Iktar, Gábor; Fürst

[1580 - 15.11.1629] Seit 1613 Fürst von Siebenbürgen, hatte sich der Protestant Bethlen Gabor den böhmischen Aufständischen angeschlossen, eroberte Ungarn nördlich der Donau und stand bereits vor Wien, als der Einfall polnischer Truppen, die Habsburg um Hilfe ersucht hatte, ihn zur Rückkehr zwang. 1620 zum König von Ungarn gewählt, führte er 1622 − 24 und 1626 Krieg gegen Habsburg. Der selbst bei seinen Verbündeten als unzuverlässig eingeschätzte "Erbfeind christlichen Namens" wurde von der katholischen Propaganda bewusst als Gefahr für das Reich aufgebaut.Heubel 23
Bettingen, Johann; Professor, Rektor

Namensform: Böttinger ?

[8.1.1585 - 13.4.1632] Dr. theol., 1606 Eintritt in die Societas Jesu in Trier, 1609 in Fulda, 1612 Professor in Koblenz, 1613 Köln, 1614 Studium der Theologie in Mainz, 1617 wieder in Köln, ab 1619 in Mainz, 1623 Rektor des Molsheimer Kollegs, 1624 Dr. theol. in Trier und Professor in Mainz. Am 8.4. 1627 wurde er vom Ordensgeneral zum neuen Rektor des Erfurter Kollegs bestimmt, ging aber erst nach dem Tod des damaligen Rektors nach Erfurt, im Dezember 1628 wurde er in die theologische Fakultät aufgenommen, zum Rektor gewählt am 30.9.1629; angeblich wegen seiner Schlagfertigkeit gerühmt. Er blieb Rektor bis zu seinem Tod 1632. KLEINEIDAM, Universitatis Studii Erffordensis III S. 130, 186f.; OPFERMANN, Amt Erfurt-Meiningen S. 143; HUPE, Compendium Historiae Collegii Societatis Iesu S. 82; BEYER/BIEREYE, Geschichte der Stadt Erfurt S. 534.Marx Bed. 22r, Marx Bed. 28r, Marx Bed. 30v, Marx 10r, Marx 12r, Marx 18r, Marx 25r, Marx 44v
Beuerten, Jacob; Soldat

[ - ] Schwedischer (?) Soldat in Erfurt.Marx 51r
Beust, N von

[ - ] Aus Aschenrode; Ehemann von N N.Happe I 353v
Bevelius, N; Superintendent

[ - ] Superintendent von Sondershausen.Happe I 28v
Beygott, Daniel; Obrist

[ - ] Kaiserlicher Kroaten-Obrist. 1633 Beteiligung am Krieg gegen Sachsen, Tätigkeit in Diensten Habsburgs bis 1648.Happe II 140r
Bien, Balthasar; Pfarrer

[ - ] 1619 – 1634 Pfarrer von Witterda. OPFERMANN, Amt Erfurt-Meiningen S. 188.Marx 10r
Bierwirt, Friedrich

[ - ] Happe I 46v, Happe I 48r
Bierwirt, Volkmar

[ - ] Sohn von Friedrich Bierwirt.Happe I 46v, Happe I 48r
Bilhart, Georg

[ - ] Aus Billeben; Ehemann von N N.Happe I 87r, Happe I 127r, Happe I 130r
Billeb, Curt

[ - 17.10./27.10.1632] Aus Holzthaleben.Happe I 282v
Billeben, Hans

[ - ] Aus Abtsbessingen.Happe II 329v
Billerfeld, N; Rittmeister



(Kompanie)
[ - ] Schwedischer Rittmeister.Happe I 227v
Bindtauf, Hans Rudolf von; Obrist

Namensform: Bindauf

[ - 17.9.1631] Kaiserlicher Obristleutnant und kursächsischer Kavallerie-Obrist. In der Schlacht von Breitenfeld (17.9.1631) führte er ein Kürassierregiment, das angeblich mehr aus Strauchdieben als aus „guten Knechten“ bestanden haben soll, und wurde bereits in der Anfangsphase von dem ligistischen Obristen Adam Philipp von Cronberg erschossen.Happe I 110r
Bischhausen, N von; Fähnrich

[ - ] Schwedischer Fähnrich.Happe I 274v
Blanknagel, Johann; Magister

[ - ] Magister und Neunprediger in Erfurt.Krafft 219r
Blarer von Wartensee, Kaspar; Obrist

[ - 5.2.1634] LigistischerObrist. Blarer von Wartensee hatte gute Beziehungen zum Münchner Hof, dem er seine Karriere verdankte. Blarers Regiment wurde Anfang 1629 abgedankt. Er wurde fürstbischöflich-eichstättischer Kommandant der Willibaldsburg in Eichstätt, die er am 15.5.1633 an an den schwedischen Obristen Sperreuter, damals in den Diensten Bernhards von Weimar, übergeben musste. Am 25.10. konnte Blarer von Wartensee auf die wiedergewonnene Willibaldsburg zurückkehren.Happe I 115r, Happe I 115v, Happe I 115v
Blase, Hans

[ - ] Aus Ebeleben.Happe II 200r
Blaskowitz, Lorenz von; Obrist

Namensform: Plescowitz

[ - ] Kaiserlicher Kroaten-Obrist. Anfang 1634 wurde sein Regiment durch den schwedischen Obristen Chanowsky von Langendorf überrascht und fast vollständig vernichtet; am 31.5.1634 wurde er von Bernhard von Weimar vor Regensburg gefangen genommen. Einem Bericht aus Wien zufolge war er im Dezember 1634 mit der Neuanwerbung von Kroaten beschäftigt.Happe I 304r, Happe II 256v
Blaskowitz, Lorenz von; Obrist

Namensform: Plescowitz



(Regiment)
(zur Person siehe oben)Happe I 305r
Bloß, Andreas

[ - ] Aus Ebeleben.Happe I 410v
Bloß, Jakob

[ - ] Happe I 84v
Blume, Volkmar; Einspänniger

[ - ] Einspänniger von Christian Günther I., Graf von Schwarzburg-SondershausenHappe I 123r, Happe I 166v, Happe I 192v
Bodendieck, Oswald von; Obristleutnant

[ - ] Lutherischer Edelmann, Hauptmann unter Friedrich von Sachsen-Altenburg, Obristleutnant und Obristwachtmeister im Regiment Colloredo sowie ab Oktober 1625 in Osterwieck im Quartier, 1626 Kommandant von Osterwieck. Siehe die Erwähnungen bei BOBLENZ, Aktionen der Harzschützen, der sich u. a. auf HAPPE stützt..Happe I 31v
Bodewitz, Hans jun. von; Ratsherr

[ - 1614] Wohnhaft "Zum Güldenen Kreuz" (Anger 19), "Zum Schwarzen Radmann"(SAEF, Verrechtsbuch 20 fol. 362), Waidhändler, Stadthauptmann, 1601 Kämmerer, 1606 und 1611 Vierherr Consulum, 1607, 1610, 1612, 1614 Vierherr Seniorum; BAUER, Erfurter Ratsherren Nr. 48.Krafft 105v
Bodewitz, Hans Melchior von; Ratsverordneter

[ - ] Erfurter Ratsverordneter. Bei BAUER, Erfurter Ratsherren, nicht aufgeführt.Marx 44r
Bodin, Elisabeth; Hausfrau



Ehename: Happe
[ - 30.10./9.11.1627] Tochter von Jeremias Bodin; zweite Ehefrau von Jakob Happe.Happe I 2v, Happe I 2v, Happe I 52r, Happe I 52r, Happe I 117v, Happe I 118v
Bodin, Jeremias

[ - vor 18.9./28.9.1625] Happe I 2v, Happe I 2v, Happe I 15v, Happe I 52r, Happe I 61v, Happe I 117v
Bodin, Johannes

[ - ] Zweiter Ehemann von Utilia Happe.Happe I 66v, Happe I 191v
Bodin, N

[ - ] Sohn von Wilhelm Bodin.Happe II 300r
Bodin, N

[ - ] Happe I 43v
Bodin, N

[ - ] Sohn von N Bodin.Happe I 43v
Bodin, Wilhelm

[ - ] Schwager von Volkmar Happe.Happe II 300r
Boetius, Nikolaus; Generalmajor

[ - 2.9.1632] Schwedischer Generalmajor und ehemaliger Gouverneur in Peru.Happe I 241v
Böhme, Hans

[ - ] Happe I 386r
Bohn, N von; Reichshofrat

[ - ] Kaiserlicher Reichshofrat.Krafft 74v
Boineburg , Johann Christian von; Freiherr, Oberhofmarschall

Namensform: Boyneburg

[1622 - 1672] Kurmainzischer Geheimer Rat und Oberhofmarschall mit maßgeblichen Einfluss auf die Reichspolitik Johann Philipps von Schönborn.Krafft 74v
Bon, Günther von;

[ - ] Bürger in Erfurt.Krafft 12v
Boner, Stephan; Licentiat, Kanzler

[ - ] Licentiat aus Frankenhausen; später Kanzler.Happe I 224v, Happe I 230r, Happe II 415r
Bonhart, Martin; Töpfer

[ - ] Töpfer aus Ebeleben.Happe I 128r
Bonner, Christian Victor; Bürgermeister

Namensform: Bohnen

[ - ] Bürgermeister von Saalfeld.Heubel 279
Bonner, Stephan; Licentiat, Kanzler

Namensform: Boner

Namensform: Bonetter

[1584 - 1657] Schwarzburg-rudolstädtischer Licentiat aus Frankenhausen; ab 1639 Kanzler.Happe I 424v
Bönninghausen, Lothar Dietrich von; Freiherr, Feldmarschallleutnant

[ca. 1598 - 13.12.1657] Kaiserlich-ligistischerObrist, Generalwachtmeister und Feldmarschall-Leutnant.Happe I 279v
Bönninghausen, Lothar Dietrich von; Freiherr, Feldmarschallleutnant



(Regiment)
(zur Person siehe oben)Happe II 46r, Happe II 51r, Happe II 53r, Happe II 53r, Happe II 85r
Borbel, Christoph; Rittmeister

[ - ] Kaiserlicher Rittmeister.Heubel 159
Borin, N

[ - ] Ehemann von N N.Happe I 20r
Born, Barthel; Schankwirt

[ - ] Schankwirt in Schwarzburg.Heubel 294[a], Heubel 294[a]
Born, Veit; Bader

[ - ] Möglicherweise der Bader Veit Born, wohnhaft im Stadtviertel Laurentii (vgl. SAEF, Verrechtsbuch 20 fol. 211).Krafft 12v
Bornival d'Erlin, Jacques; Generalwachtmeister

Namensform: Bornevika d'Erlin

Namensform: Robert

[ - ] Aus dem Stift Lüttich stammender Obristleutnant unter Johann II. von Mérode, später Generalwachtmeister. Teilnahme an der 2. Schlacht bei Breitenfeld am 2.11.1642.Happe I 79v, Happe I 117r, Happe I 119r, Happe I 120v, Happe I 123v, Happe I 171r
Bornival d'Erlin, Jacques; Generalwachtmeister

Namensform: Bornevika d'Erlin

Namensform: Robert



(Regiment)
(zur Person siehe oben)Happe I 133v
Bose, Karl von; Obrist

[ - 12.1.1657] Genannt der „reiche Bose“, da er 28 Rittergüter besaß. Kursächsischer Rittmeister und Obrist. Teilnahme an der Schlacht an der Alten Veste bei Zirndorf am 3.9.1632. August 1637 Zusammenstoß bei Dörrendorf (Nähe Eisenach) mit hessen-kasselischen Truppen, die gegen Erfurt marschierten. Dabei schlug von Bose ein ganzes feindliches Regiment unter dem Kommando Wolfs von Cassavel und nahm zahlreiche hessische Soldaten gefangen, während er selbst nur geringe Verluste erlitt. 1649 als Anerkennung für seine Verdienste um die Rettung Zwickaus vor den Schweden (1637) Amtshauptmann der Ämter Zwickau und Werdau, später auch Stollberg. Begraben wurde er mit seinen vier Gemahlinnen in der Zwickauer Marienkirche.Happe II 136v, Heubel 188, Heubel 189, Heubel 192
Bose, Karl von; Obrist



(Regiment)
(zur Person siehe oben)Happe II 137r, Happe II 149r, Happe II 155r, Happe II 157v, Happe II 161r
Boseck, Hans Thomas von; Hofjunker

Namensform: Poseck

Namensform: Posseck

[ - ] Schwarzburg-rudolstädter Hofjunker später Landeshauptmann zu Rudolstadt, empfing 1659 im Namen der Grafen von Schwarzburg von Sachsen-Gotha und Sachsen-Weimar die Lehen.Heubel 242[a], Heubel 152, Heubel 153, Heubel 165, Heubel 165, Heubel 167, Heubel 168, Heubel 169, Heubel 192, Heubel 194, Heubel 207, Heubel 209, Heubel 214, Heubel 215, Heubel 216, Heubel 220, Heubel 222, Heubel 233, Heubel 251, Heubel 269, Heubel 277, Heubel 291, Heubel 364, Heubel 365, Heubel 365
Bote, Bastian

[ - ] Aus Sußra.Happe I 129v
Bötner, Johann; Vogt

[ - 1659 ?] Kurmainzischer Vogt in Erfurt. Möglicherweise identisch mit Magister Johann Böttner von Glückstein, gestorben etwa 1659. (Testamentsvollstreckungsakte: BAEF, Testamentsvollstreckungsakte Johann Böttner).Marx 9r, Marx 66v
Bötterich, Valentin

[ - 22.6./2.7.1632] Aus Holzsußra.Happe I 235r
Bötticher, Florian; Gastwirt, Ratsherr

Namensform: Böttiger

[ - 1681] Immatrikuliert an der Universität Erfurt 1618 und Jena 1626, vom Rat Erfurts eingesetzter weltlicher Vorsteher des Neuwerksklosters, wurde 1638 besteuert als Gastwirt im Gasthof und Biereigenhof "Zum Großen Christoffel" (Vor dem Löbertor; Löberstraße) (SAEF, Verrechtsbuch 31, Viti Nr. 77). Unterkämmerer in Erfurt 1639, Futterherr 1640, Stadtvogt 1645, 1655; Kämmerer 1657, 1659; Ratsmeister 1662, 1669, 1672, 1675, 1678, 1681; wohnhaft "Zum bunten Hause" (Michaelisstr. 2). BAUER, Erfurter Ratsherren Nr. 55.Marx 56v
Bötticher, Gregorius;

[ - ] Bürger in Dittelstädt.Krafft 146r
Bötticher, Matthias; Ratsherr

[12.3.1600 - 4.5.1654] Immatrikuliert Universität Jena 1618, Universität Erfurt 1621, Dr. jur. utr., 1637 Stadtvogt, 1640 bis 1643 sowie 1645, 1647 und 1648 Ratsmeister Seniorum; Ratsherr 1639, 1644, 1646 sowie von 1649 bis 1654 Ratsmeister Consulum. BAUER, Erfurter Ratsherren Nr. 59.Krafft 188r
Bötticher, N; Bürgermeister

[ - ] Bürgermeister von Frankenhausen.Happe II 251v
Bracke, N; Kommandant

[ - ] Schwedischer Kommandant in Weißensee.Happe I 453v
Brahe zu Visingborg, Nils Abrahamsson; Graf, Generalmajor

[24.10.1604 - 1.12.1632] Schwedischer Generalmajor, verheiratet seit 14.10.1628 mit Anna Margareta Bielke (11.11.1603 − 26.3. 1643). Nach dem Studium in Leiden hatte er rasch Karriere im Heer gemacht, war 1628 wegen seiner Tapferkeit bei Mewe zum Reichsritter geschlagen worden. Der schwedische Feldmarschall Alexander Leslie von Leven war Analphabet, deswegen wurde ihm Nils Graf Brahe zugeordnet. Gustav Adolf schätzte ihn nach Torstensson als den zweitfähigsten Kommandeur seiner Armee. Als Generalmajor der Infanterie nahm Brahe am 17.9.1631 an der Schlacht bei Breitenfeld und 1632 an den Kämpfen an der Alten Veste bei Nürnberg teil. In der Schlacht bei Lützen am 16.11.1632 kommandierte er das „Gelbe Regiment“ Gula Regementet) des Königs von Schweden, , das zumeist aus Soldaten mit 7 oder 8 Dienstjahren bestand, und das erste Treffen des Infanteriezentrums. Er erhielt einen Schuss ins Knie, an dem er vierzehn Tage später in Naumburg starb.Happe I 291v, Happe I 291v, Happe I 294r, Happe I 300v, Marx 45r
Brand, Conrad Wilhelm; Amtmann

[1.6.1602 - 14.4.1637] Immatrikuliert an der Universität Straßburg 1623, Oberstadtvogt (1633), wohnhaft „Zum Hirsch“ (Anger 22), 1632 bzw. 1633 – 1634 Amtmann in Großvargula und Kirchvater der evangelischen Kirchen in Erfurt; BAUER, Erfurter Ratsherren Nr. 65, BAUER, Erfurter Personalschriften Nr. 84.Happe I 381v
Brand, Conrad Wilhelm; Amtmann

[1.6.1602 - 14.4.1637] Immatrikuliert an der Universität Straßburg 1623, Oberstadtvogt (1633), wohnhaft "Zum Hirsch" (Anger 22), 1632 bzw. 1633 – 1634 Amtmann in Großvargula und Kirchvater der evangelischen Kirchen in Erfurt; BAUER, Erfurter Ratsherren Nr. 65, BAUER, Erfurter Personalschriften Nr. 84.Marx 42v
Brand, Heinrich II.; Kaufmann, Ratsherr

[5.9.1579 - 2.10.1655] 1599 – 1601 Reisen nach Polen, Schlesien, Böhmen, Mähren, Österreich, Ungarn und an den Rhein, Kaufmann, im Rat seit 1614, seit 1615 (oder 1617 ?) vor allem Kämmerer, 3. Ratsmeister 1633, Schloßvierherr, 1637 Kirchvater der Barfüßerkirche, Obervierherr 1647 und 1652; wohnhaft "Zum stolzen Knecht" (Regierungsstr. 73c). BAUER, Erfurter Ratsherren Nr. 68; BAUER, Erfurter Personalschriften Nr. 87.Marx 58v
Brand, Heinrich

[ - ] Happe II 287v
Brand, N

[ - ] Aus Erfurt; Sohn von Heinrich Brand.Happe II 287v
Brandenstein, Georg Friedrich von; Obrist

[1596 - 9.10.1635 bestattet] Schwedisch-weimarischer Obrist des Leibregiments Herzog Wilhelms von Weimar. Teilnahme an der Schlacht an der Alten Veste bei Zirndorf am 3.9.1632 und an der Schlacht bei Lützen am 16.11.1632, in der sein Regiment ganz erhebliche Verluste erlitt, an der 2. Belagerung Kronachs (1633) und der ergebnislosen Belagerung Forchheims (1634). Mitglied der „Fruchtbringenden Gesellschaft“, Herr auf Prestewitz [Ortsteil von Uebigau-Wahrenbrück im brandenburgischen Landkreis Elbe-Elster] und Theisa, Statthalter in Magdeburg und Halberstadt 1635; bestattet in der Erfurter Prediger Kirche. Im Juni 1635 hatte Brandenstein, der den Beitritt Wilhelms IV. von Sachsen-Weimar zum Prager Frieden nicht akzeptiert hatte, auf eigene Bitte hin seinen Abschied erhalten.Happe I 286v, Happe I 300v, Marx 19v, Marx 87r, Heubel 107
Brandenstein, Georg Friedrich von; Obrist



(Regiment)
(zur Person siehe oben)Happe I 287v, Happe I 322v
Brandenstein, Isaak von; Rittmeister

[ - ] Kaiserlicher Rittmeister.Happe I 60v
Brandt zu Langwedel und Brock, Petter; Generalkriegskommissar

[1.3.1609 - 27.3.1648] Schwedischer Kriegskommissar, 6.10.1647 Generalkriegskommissar.Happe II 351v, Happe II 351v
Brandt, Adam; Landschreiber

[ - ] Landschreiber von St. Petri in Erfurt.Marx 20v, Marx 28v, Marx 29v, Marx 42v, Marx 66r, Marx 66v, Marx 66v
Brauert, Reinhard

[ - 21.2./3.3.1630] Happe I 185v, Happe I 186r
Braun, Bernhardt; Sekretär

[ - ] Sekretär in Saalfeld und Schwager Georg Eckhardts, des Stadtkommissars von Saalfeld.Heubel 346
Braun, Hans

[ - ] Aus Keula.Happe II 365r
Braun, Lorenz; Kammer-, Hof- und Kirchenrat

[ - ] Dr. jur. utr., Herr auf Eberstädt, sachsen-weimarischer Kammer-, Hof- und Kirchenrat, wichtigster Berater Wilhelms von Sachsen-Weimar, 1634 Gesandter auf dem Frankfurter Konvent, Befürworter eines Bündnisses mit Frankreich, Gegner Oxenstiernas und Erskeins und erklärter Gegner des Prager Friedens von 1635. Sein Sohn Gottfried (19.2.1608 – 10.6.1640) war 1632 in die Dienste des Grafen von Löwenstein, dann in die Dienst des schwedischen Stadtkommandanten Goltz getreten, so dass Braun über die Vorgänge in Erfurt wohl gut unterrichtet war.Marx 99v
Braun, N; Dekan

[ - ] Dekan in Erfurt.Krafft 218r
Braun, N; Obrist

Namensform: Brauns

[ - ] Braun(s) war braunschweigischer Obrist unter Herzog Georg von Braunschweig-Lüneburg und im September 1640 mit etwa 900 Mann in Höxter stationiert, das er Ende des Monats an die Kaiserlichen unter Leopold Wilhelm und Piccolomini übergeben musste.Heubel 343[a], Heubel 310, Heubel 311, Heubel 311, Heubel 317, Heubel 318
Breda, Hans Ludolf von; Freiherr, Feldmarschallleutnant

[um 1595 - 14.11.1640] Ein "tapferer, aber ziemlich crueler Soldat", Freiherr von (seit 18.2.1634), kaiserlicher Obrist, Generalwachtmeister, Feldmarschall-Leutnant. Von Breda(w) stammte aus niederländisch-böhmischem Adel. Als kaiserlicher Obrist bewährte er sich in der Schlacht bei Lützen am 16.11.1632, 1632 und 1633 Teilnahme an den Holk'schen Vernichtungszügen in Sachsen, danach unter Aldringen und Lamboy beteiligt an der Einnahme Kulmbachs am 28.10.1634 und Coburgs am 5.11.1634. 1636 Ernennung zum Generalwachtmeister, 20.4.1640 Sieg unter Piccolomini über den schwedischen Generalmajor Arvid Wittenberg bei Plauen. Mittlerweile ernannt zum Feldmarschall-Leutnant, wurde von Breda am 14.11.1640 im Gefecht gegen den französischen Generalmajor Reinhold von Rosen tödlich verwundet.Heubel 343[a], Heubel 278, Heubel 278, Heubel 279, Heubel 280, Heubel 281, Heubel 281, Heubel 282, Heubel 282, Heubel 283, Heubel 285, Heubel 326, Heubel 327, Heubel 345, Heubel 347, Heubel 351
Breda, Hans Ludolf von; Freiherr, Feldmarschallleutnant



(Regiment)
[um 1595 - 14.11.1640] Ein "tapferer, aber ziemlich crueler Soldat", Freiherr von (seit 18.2.1634), kaiserlicher Obrist, Generalwachtmeister, Feldmarschall-Leutnant. Von Breda(w) stammte aus niederländisch-böhmischem Adel. Als kaiserlicher Obrist bewährte er sich in der Schlacht bei Lützen am 16.11.1632, 1632 und 1633 Teilnahme an den Holk'schen Vernichtungszügen in Sachsen, danach unter Aldringen und Lamboy beteiligt an der Einnahme Kulmbachs am 28.10.1634 und Coburgs am 5.11.1634. 1636 Ernennung zum Generalwachtmeister, 20.4.1640 Sieg unter Piccolomini über den schwedischen Generalmajor Arvid Wittenberg bei Plauen. Mittlerweile ernannt zum Feldmarschall-Leutnant, wurde von Breda am 14.11.1640 im Gefecht gegen den französischen Generalmajor Reinhold von Rosen tödlich verwundet.Happe II 205r
Breithaupt, Christoph Heinrich

[ - ] Ehemann von N N.Happe II 93v
Breithaupt, Christoph Heinrich

[ - 30.1./9.2.1635] Sohn von N Breithaupt.Happe I 367r, Happe I 377r, Happe I 382r
Breithaupt, Michael; Schösser

[5.8.1575 - 19.5.1633] Gräflich schwarzburgischer Amtsschösser zu Arnstadt.Happe I 367r, Happe I 376v, Happe I 382r
Breller, N

[ - ] Aus Ebeleben.Happe II 128r
Bremelin, N;

Namensform: Brömelin



Ehename: N
[ - ] Frau des SchwertfegersN N in Gotha.Heubel 99
Brettin, Elias Balthasar von; Ratsherr

[1590 - 7.6.1676] Verrechtet 1620 das Haus "Zur großen und kleinen Rosenburg" (Johannesstr. 18b), Unterkämmerer 1629, Kämmerer 1630, 1635, Vierherr 1638, 1643, 1648, Obervierherr 1649 − 1654, 1659, 1663; Älterer Bürgermeister 1666, 1669, 1675. Er kaufte 1646 Gut Stotternheim. BAUER, Erfurter Ratsherren Nr. 75; BEYER/BIEREYE, Geschichte der Stadt Erfurt S. 579ff.Krafft 35r, Krafft 35r, Krafft 35r, Krafft 37r, Krafft 50r, Krafft 188r
Brettin, Johann Balthasar jun. von; Ratsherr

[14.2.1588 - 25.7.1635] Schlossherr und Syndikus in Erfurt, 1624 Oberstadtvogt, Ratsmeister Consulum 1629, 1634, Stadtsyndikus bis 1635, 1630, 1633, 1635 Ratsmeister Seniorum, Kommissar in Konsistorial- und Kriegssachen, Scholarch der Universität; BAUER, Erfurter Personalschriften Nr. 107; BAUER, Erfurter Ratsherren Nr. 78.Krafft 119r, Marx 57r, Marx 68v, Marx 89v
Breuner, Hans Gottfried von; Freiherr, Feldzeugmeister

[ - ] Kaiserlicher Obrist, Generalwachtmeister und Feldzeugmeister.Happe I 181r, Happe I 182r, Happe I 184v, Happe I 185v, Happe I 187r, Happe I 187r, Happe I 188r, Happe I 262r
Breuner, Johann Philipp Freiherr von; Freiherr, Generalfeldzeugmeister

[1588 - 16.11.1632] Kaiserlicher Obrist, Generalfeldwachtmeister (1.4.1632) und Feldzeugmeister (13.10.1632). Von Breuner fiel in der Schlacht bei Lützen.Happe I 294r
Brinck, N; Rittmeister

[ - ] Schwedischer Rittmeister im Regiment Slange.Happe I 448r
Brinken, Wilhelm von den; Obrist

Namensform: Brinck

[ - 13.10.1637] Aus livländischem Geschlecht, zunächst schwedischer, später kursächsischer und kaiserlicher Obrist. Sommer 1634 Verwundung bei einem Angriff auf Regensburg, nach Abzug der Garnison am 29.7.1634 Wechsel nach Neumarkt und anschließend nach Königshofen, wo er bis Ende 1635 Stadtkommandant war. Vor der Kapitulation Königshofens am 11.12.1635 verließ von den Brinken die schwedische Seite, ab Februar 1636 diente er als kursächsischer Obrist, ab Oktober 1636 in kaiserlichen Diensten. Nach dem Theatrum Europaeum Bd. 3 S. 861, in geistiger Umnachtung verstorben.Happe I 442v, Heubel 107, Heubel 141
Brinken, Wilhelm von den; Obrist

Namensform: Brinck



(Regiment)
(zur Person siehe oben)Happe I 442r, Happe I 442r, Happe I 454r
Brissigel, Johann Thomas; Generalquartiermeister

Namensform: Bleisiegel

[ - ] 1632 kaiserlicher Obristleutnant des Regiments Aldringen, Teilnahme an der Schlacht an der Alten Veste bei Zirndorf am 3.9.1632, 1647 Kommandant von Regensburg, 1648 kaiserlicher Generalquartiermeister und Kommandant von Budweis.Happe I 161r, Happe I 164v, Happe I 170r
Britzky, Johann Friedrich von; Obristwachtmeister

[ - ] Zunächst kaiserlicher Kommissar, später Obristwachtmeister.Happe I 271v, Happe I 271v, Happe I 272v, Happe I 272v, Happe I 272v, Happe I 272v
Brochhausen, Jost (von); Ratsherr

[25.7.1618 - 5.7.1678] Schwiegersohn des Hiob Ludolf, wohnhaft "Zur Lauenburg" (Marstallstr. 3), 1636 als Schreiber und Buchhalter bei dem schwedischen Kriegskommissar Petter Brandt, 1640 schwedischer Kriegskassierer in Erfurt, 1655 − 1664 Stadtkapitän, Brückenherr 1664, Oberbaumeister 1666, 1669, 1672, 1667 Kammerrat und Landeinnehmer, Ratsmeister 1675, 1678, kurmainzischer Rat und Landeinnehmer. BAUER, Erfurter Ratsherren Nr. 80; BAUER, Erfurter Personalschriften Nr. 111.Krafft 37r
Brömel, Günther; Amtsschösser

[1.2.1570 - 29.3.1649] Amtsschösser in Schwarzburg.Heubel 197, Heubel 197
Brömel, Heinrich; Magister

[ - ] Magister in Schwarzburg.Heubel 270
Brommer, Catharina;

Namensform: Bremmer

[ - ] Möglicherweise verwandt mit Hans Brömmer (Bremmer), Löber, im Rat 1621, 1626, 1631; Vierherr 1636, 1641, 1646; BAUER, Erfurter Ratsherren Nr. 84.Krafft 23r
Brossard, Pierre de; Obrist

[ - nach 17.10.1638] Seit Dezember 1633 Obrist des Leibregiments zu Ross in den Diensten Wilhelms IV. von Sachsen-Weimar. Dazu warb er noch 12 Kompanien Reiter und 6 Kompanien Dragoner an. Zudem musste er sich verpflichten, stets auf der Seite Wilhelms IV. zu bleiben. Happe I 313v, Happe I 324r, Happe I 404v, Heubel 130, Heubel 130, Heubel 131
Brossard, Pierre de; Obrist



(Regiment)
(zur Person siehe oben)Happe I 312v, Happe I 313r, Happe I 314r, Happe I 314r, Happe I 314r, Happe I 316r, Happe I 316r, Happe I 401r, Happe I 405v, Happe I 405v, Happe I 411r, Happe I 411r, Happe I 413r
Bruay, Albert Gaston Spinola von; Graf, Obrist

Namensform: Broy

[1601 - 6.3.1645] Kaiserlicher Obristleutnant bzw. Obrist (seit 1633 im Regiment Alt-Sachsen unter Julius Heinrich von Sachsen-Lauenburg). Teilnahme an der Schlacht an der Alten Veste bei Nürnberg am 3.9.1632. Im April und im Juni 1636 mit seinem „rauberisch volck“ um Schmalkalden gelegen. Bekannt mit dem Staatsrechtler Hugo Grotius; 1645 kaufte er von Ferdinand III. Kounice (deutsch Kaunitz), dessen Vater Ferdinand II. 1635 die Güter des Adam Erdmann Trčka hatte konfiszieren lassen. Nach der Schlacht bei Jankau am 6.3.1645 erlag er seinen Verletzungen.Happe II 10v, Happe II 12v, Happe II 15r, Marx 10r, Marx 10r
Bruay, Albert Gaston Spinola von; Graf, Obrist

Namensform: Broy



(Regiment)
(zur Person siehe oben)Happe II 13r, Happe II 14v, Happe II 16r, Happe II 16r, Happe II 16v, Happe II 17r, Happe II 17v, Happe II 27v, Happe II 104v, Happe II 104v, Happe II 205r
Bruchlos, Kaspar; Hegebereuter

[ - 25.9./5.10.1636] Hegebereiter zu Abtsbessingen.Happe I 128v, Happe I 393v, Happe I 456v, Happe II 44v, Happe II 156v
Brücke, Barttel; Bauer

[ - 9.6./19.6.1636] Bauer.Happe II 29v
Brückner, Hieronymus II.; Dr. jur. utr., Ratsherr

[16.4.1582 - 17.5.1645] Sohn eines Leipziger Kaufmanns, Studium der Theologie und Rechtswissenschaft in Wittenberg, Leipzig, Marburg und Basel, 1604 Reise durch Frankreich und Spanien, 1606 Promotion zum Dr. jur. utr. an der Universität Basel, 1607 tätig als Konsulent am Reichskammergericht in Speyer. 1609 wurde er als Syndikus des Rats nach Erfurt geholt, 1616 Dienste als Rat in Weimar und später in Gotha, Oberster Ratsmeister zwischen 1616, 1618, 1620, 1622, 1624, 1626, 1631, 1636, 1641, 1642 (nach dem Tod Johann Wilhelm Försters) erneut Oberster Ratsmeister. Am 21.10. 1631 begrüßte er Gustav II. Adolf vor dem Gasthof „Zur Hohen Lilie“ und überreichte ihm die Stadtschlüssel. Er wohnte im Haus "Zum Junkerhof" am Junkersand 8/9. BAUER, Erfurter Personalschriften Nr. 115; MOTSCHMANN, Erfordia literataZweyte Samlung Sect. II, S. 235 − 244.Krafft 218r, Marx 39r, Marx 39r, Marx 49v, Marx 56r, Marx 58v, Marx 87v, Marx 88r, Marx 88v, Marx 88v, Marx 89v, Marx 89v, Marx 102r, Marx 109r
Brüel, N von

[ - ] Aus Lützensömmern.Happe II 339v
Brunnecker, N; Obrist

Namensform: Brunacher



(Regiment)
[ - ] Obrist. Am 17.9.1631 in der Schlacht bei Breitenfeld führte er 8 Fahnen in schwedischen Diensten, 1633 angeblich hessen-kasselischer Obrist der Kavallerie, stand Brunnecker in dieser Funktion im Dienste Schwedens und war 1633 in Salzuflen einquartiert. Er führte dreihundert deutsche Söldner in der königlichen Armee.Happe I 415r, Happe I 417r, Happe I 417v, Happe I 418v
Brunner, Nikolaus; Rittmeister

Namensform: Brummer

[ - ] Kaiserlicher Rittmeister im Regiment Mérode-Waroux.Happe I 82r
Brunner, Nikolaus; Rittmeister

Namensform: Brummer



(Kompanie)
(zur Person siehe oben)Happe I 126v
Bubius, Heinrich; Pfarrer

[1.6.1601 - 6.6.1668] Pfarrer in Toba und Marlishausen.Happe I 203v, Happe II 27v, Happe II 28r, Happe II 40v, Happe II 268v
Büchener, Wolf

[ - ] Happe II 71r
Bucher, Kaspar; Professor

[ - ] Professor in Tübingen.Happe I 16v
Büchner, Christoph der Ältere

[ - vor 29.9./9.10.1625] Happe I 62v
Büchner, Christoph

[ - ] Aus Clingen; Ehemann von N N.Happe I 198v
Büchner, Hans; Nadler und Bürstenbinder

Namensform: Buchner

[ - 1.8.1611] Nadler und Bürstenbinder in Erfurt.Krafft 41r, Krafft 163v
Buchtenkirch, Joachim; Amtmann

Namensform: Buchterkirch

[1600 - 1670] Gräflich Stolbergischer Amtmann und Sekretär.Happe I 305r, Happe I 427r
Buelius, Valentin; Pfarrer

Namensform: Pucelius

[ - ] Pfarrer in Ebeleben; Ehemann von N N.Happe I 189v, Happe I 203v, Happe I 390v, Happe I 391v, Happe II 24r, Happe II 40v, Happe II 68v, Happe II 168v, Happe II 177r
Bühlau, N; Knappe

[ - ] Edelknabe von Christian Günther I., Graf von Schwarzburg-Sondershausen.Happe I 55v
Bühlau, N; Rittmeister

[ - ] Rittmeister im Regiment Adam Pfuel.Heubel 215
Buhle, Bastian; Bereuter

[ - ] Bereiter aus Ebeleben.Happe I 419v, Happe I 420r
Bültzingsleben, Claus Wilhelm von

[ - ] Happe I 352r
Bültzingsleben, Philipp von

[ - ] Happe I 98v
Buquoianus,

[ - ] Lobredner ? Unbekannt.Marx 82r
Burchardt, Daniel; Rat

Namensform: Burkhard

[3.7.1596 - 27.9.1632] Geheimer Hof- und Kriegsrat bei Karl Günther Graf von Schwarzburg-Rudolstadt, Amtmann in Kelbra, bei einer Auseinandersetzung mit kaiserlichen Soldaten im Mai 1631 schwer verletzt, ab 1631 weimarischer Hof- und Kriegsrat. Dr. Burchardt bildete zusammen mit Zahlmeister Evander, Postmeister Thomas Raspe, einigen Schreibern, Dienstboten und zwei Kanzleiboten die weimarische (Kriegs)Kanzlei. Die Kontributionen der thüringischen Stände, des Rats und der Geistlichkeit von Erfurt, soweit nicht bereits an die im Quartier liegenden Offiziere ausgezahlt worden waren, flossen in die schwedische Kriegskasse. Davon erhielt die weimarische Kanzlei ihren Anteil. Dr. Burchard führte im Auftrage des Herzogs die Verhandlungen mit Mühlhausen wegen der Aufnahme von Truppen und versuchte vergeblich von den Landständen des Eichsfelds einen Betrag zur Verpflegung der weimarischen Truppen zu erhalten. Dr. Burchardt setzte sich auch für die Erfurter Geistlichkeit ein, verschaffte den Stiftern eine Salvagardia und sorgte dafür, dass sie zumindest vom 21.2. bis Anfang April 1632 keine Kontribution aufbringen mussten. Dem Erfurter Rat gegenüber blieb er stets misstrauisch, da er vermutete, der Rat wolle die Herrschaft Wilhelms IV. in der Stadt beseitigen. Im Juli 1632 unternahm Dr. Burchard zusammen mit den den schwedischen ObristenCarl Gustav Wrangel und Georg Christoph von Eßleben von Mühlhausen aus einen Kriegszug gegen Dingelstädt, das von Wrangel überfallen und erobert wurde, ein Teil der Stadt wurde durch Feuer zerstört. Diese Unternehmung brachte Dr. Buchardt allerdings in Gegensatz zu dem Grafen von Löwenstein, den Militärkommandanten von Erfurt. Er verstarb nach seiner Rückkehr aus dem schwedischen Kriegslager in Süddeutschland, wahrscheinlich an den Folgen einer Lagerkrankheit. BAUER, Erfurter Personalschriften Nr. 137.Happe I 72r, Happe I 193r, Happe I 262r, Marx 19r, Marx 19r, Marx 21r, Marx 21r, Marx 22r, Marx 22r, Marx 22v, Marx 22v, Marx 22v, Marx 22v, Marx 22v, Marx 22v, Marx 22v, Marx 23v, Marx 23v, Marx 24r, Marx 24r, Marx 24v, Marx 24v, Marx 24v, Marx 25r, Marx 25r, Marx 27r, Marx 27r, Marx 27r, Marx 28v, Marx 28v, Marx 28v, Marx 28v, Marx 28v, Marx 28v, Marx 29r, Marx 29r, Marx 29v, Marx 29v, Marx 32r, Marx 32r, Marx 32r, Marx 32r, Marx 32v, Marx 32v, Marx 32v, Marx 33r, Marx 33r, Marx 33r, Marx 42r, Marx 42r, Marx 42r, Marx 42v, Marx 42v
Burckhaus, Hänschen Bartholomäus;

Namensform: Barkhauß

[16.3.1623 - ] Sohn des Michel Burckhaus in Erfurt.Krafft 236v
Burckhaus, Michel;

Namensform: Barkhauß

[ - ] Vater des Hänschen Bartholomäus. SAEF, Verrechtsbuch 22a fol. 5, nennt einen Hans Burckhaus, wohnhaft im Stadtviertel Maria.Krafft 236v
Bürge, N

[ - ] Aus Rohnstedt.Happe II 151v
Burkard, Dietrich; Mönch

Namensform: Burkhardi

Namensform: Becker

[ - 1472] Zisterzienser-Mönch des Klosters Schulpforte.Krafft 139v
Busse, Philipp; Abt

Namensform: Philippus



Spitzname: Frater Philipus
[1589 - 1639] Stammte aus Bockenem am Harz, Abt des Zisterzienser-Klosters Reifenstein; OPFERMANN, Klöster des Eichsfeldes S. 68.Happe I 232r, Marx 30v
Butler, Jacob Christian; Obrist

[ - ] Kaiserlicher Obrist irischer Herkunft, der 500 Mann für Wallenstein in Polen angeworben hatte, Vetter des berühmteren Walter Butler. Am 10.8.1632 wurde er für FeldmarschallHeinrich Holks Vernichtungsfeldzug nach Sachsen abkommandiert. 13.9.1635 Generalfeldwachtmeister.Happe II 156r
Buttler, N; Rittmeister

[ - 1639] Schwedischer Rittmeister.Happe II 377r
Cabuth, Martin ; Pfarrer

[1558 - 12.8.1624] Magister in Erfurt (1584), Schulkollege und Kantor zu St. Michael (1585) und 1597 Pfarrherr zu St. Thomas in Erfurt, aus Franken gebürtig; BAUER, Evangelische Theologen S. 103; BAUER, Erfurter Personalschriften Nr. 139.Krafft 218r
Caps, Georg ; Pfarrer

[ - ] Magister und Pfarrherr in Erfurt.Krafft 218r
Capsius, Liborius; Professor, Rektor

Namensform: Caps

Namensform: Kaps

[1589 - 1656 oder 1654 (so BEYER/ BIEREYE, Geschichte der Stadt ErfurtS. 556)] Besuch des Ratsgymnasiums, Magister, seit 1615 Professor am Ratsgymnasium in Erfurt, 1632 Professor der Logik und Metaphysik, Rektor der Universität 1641 − 1642, 1643 − 1654 Rektor des Ratsgymnasiums. KLEINEIDAM, Universitatis Studii Erffordensis III S. 247 − 250; MOTSCHMANN, Erfordia literataVierdte Sammlung, Sectio I, S. 549 − 553.Marx 44v
Carafa, Mario de; Obrist

[ - 7.9.1632] Kaiserlicher Obristleutnant und Obrist. De Carafa fiel im Kampf gegen schwedisch-weimarische Truppen an der Alten Veste nahe Nürnberg.Happe I 241r
Caretto di Grana, Francesco Antonio; Marchese, Feldzeugmeister

[1594 - 9.11.1651] Kaiserlicher Obrist, Feldzeugmeister und Generalkommissar, Teilnahme an der Schlacht an der Alten Veste bei Zirndorf am 3.9.1632. Ab Januar 1642 war sein Regiment unter dem Obristleutnant Paolo Pestaluzzi in Zeitz und Naumburg einquartiert; Teilnahme an der 2. Schlacht bei Breitenfeld am 2.11.1642, galt als ebenso eingebildet wie unfähig, Gesandter in Madrid.Happe I 183v
Caretto di Grana, Francesco Antonio; Marchese, Feldzeugmeister



(Regiment)
(zur Person siehe oben)Happe I 169v
Cargus, N; Hirte

[ - 2.1.1662] Hirte aus Schwerborn.Krafft 30v, Krafft 30v, Krafft 30v
Cargus, N; Pfannen- und Flaschenschmied

[ - ] Pfannen- und Flaschenschmied in Erfurt.Krafft 41v, Krafft 42r
Carl Günther von Schwarzburg-Rudolstadt; Graf

[6.11.1576 - 24.9.1630] Ältester Sohn Albrechts VII. und seiner Ehefrau Juliane von Nassau-Dillenburg, Cousin von Christian Günther I., Graf von Schwarzburg-Sondershausen. 1593 Immatrikulation an der Universität Jena, im Sommersemester 1597 Besuch der Universität Leipzig, 1598 bis 1600 (?) Besuch der Akademie in Straßburg. Nach dem Tod des Vaters wurde er dessen Nachfolger und trat 1605 die Regentschaft an. 1609 veranlasste er den Bau einer Schule in Rudolstadt, die 1611 eingeweiht wurde. 1610 musste er Teile der Grafschaft an seine Brüder abtreten, was nach langen Auseinandersetzungen 1624 bestätigt wurde. Am 13.6.1613 heiratete er Anna Sophia, Tochter des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt. Wahrscheinlich am 5.9.1616 nahm ihn sein Schwager Ludwig I. von Anhalt-Köthen in die „Fruchtbringende Gesellschaft“ auf. Er bemühte sich vergeblich um die Ausweitung seiner Residenz Rudolstadt. FLEISCHER, Carl Günther; APFELSTEDT, Heimathskunde, S. 116.Happe I 18v, Happe I 49r, Happe I 72r, Happe I 133r, Happe I 193r, Happe I 249v, Happe I 249v
Carthheiser, Michael; Lehrer

[ - ] Lehrer an der Schule von Volkmar Happe.Happe I 7v
Caubich, Kurt

[ - 26.1./5.2.1628] Aus Ebeleben.Happe I 127v, Happe I 127v
Chanowsky von Langendorf, Friedrich Ludwig; Obrist

[ - ] Schwedischer Obrist unter Gustav Horn, 1639 französisch-weimarischer Obrist unter Bernhard von Weimar, 1644 Kommandant von Freiburg im Breisgau. Nach der Übergabe der Stadt an die Kaiserlichen aus französischen Diensten entlassen.Happe II 395r
Chanowsky von Langendorf, Friedrich Ludwig; Obrist



(Regiment)
(zur Person siehe oben)Happe II 399v, Happe II 403r
Chiesa, Kaspar Franz; Obristleutnant

[ - 14.4.1631] Chiesa stand unter Wallenstein als Obristleutnant und Regimentschef in kaiserlichen Diensten und wurde von unbekannten Wegelagerern ermordet.Happe I 261v
Chlotar II. ; König der Franken



Spitzname: der Junge
[584 - 629] König der Franken (seit 623 zusammen mit Dagobert I.), vereinigte nach dem Sieg über die merowingische Königin Brunichild und deren Hinrichtung 613 das gesamte Frankenreich.Krafft 177r
Christian der Jüngere von Braunschweig-Lüneburg-Wolfenbüttel; Herzog, General

[20.9.1599 - 16.6.1626] 1616 war Christian d. J. Administrator von Halberstadt (der „Tolle Christian“), 1621/1623 Söldnerführer auf Seiten der Kurpfalz und der Generalstaaten der Niederlande, später dann dänischer General und Heerführer. Am 6.8.1623 wurde Christian bei Stadtlohn von den Ligatruppen Tillys vernichtend geschlagen. MITTENDORFF, Christian von Braunschweig, S. 1 − 120; WERTHEIM, Christian von Braunschweig.Happe I 30v, Happe I 31r, Happe I 34r, Happe I 35v, Happe I 39r, Happe I 39v, Happe I 41r, Happe I 42v, Happe I 71r, Happe I 84v, Happe I 117v, Heubel 20, Heubel 20, Heubel 21, Heubel 22, Heubel 23, Heubel 23, Heubel 24, Heubel 24, Heubel 24, Heubel 25, Heubel 26, Heubel 27, Heubel 28, Heubel 28, Heubel 29, Heubel 29, Heubel 29, Heubel 45, Heubel 45
Christian der Jüngere von Braunschweig-Lüneburg-Wolfenbüttel; Herzog, General



(Regiment)
(zur Person siehe oben)Happe I 38r, Happe I 38r, Happe I 38v, Happe I 39v, Happe I 40r, Happe I 40r, Happe I 40r, Happe I 40v, Happe I 41v, Happe I 215r, Heubel 22, Heubel 24, Heubel 29, Heubel 30
Christian Günther II. von Schwarzburg-Sondershausen-Arnstadt; Graf

[1.4.1616 - 10.9.1666] Sohn von Christian Günther I., Graf von Schwarzburg-Sondershausen, mit dem Beinamen „der Fromme“, regierte 1651 − 1666 und residierte ab 1643 in Arnstadt, verheiratet mit Gräfin Sophia Dorothea von Mörsburg und Belfort [ – 1685]. Regierte 1651 − 1666. Sohn von Christian Günther I., Graf von Schwarzburg-Sondershausen.Happe I 14v, Happe I 14v, Happe I 14v, Happe I 43v, Happe I 56r, Happe I 75v, Happe I 89r, Happe I 89v, Happe I 91r, Happe I 103r, Happe I 127r, Happe I 167r, Happe I 169v, Happe I 174v, Happe I 197r, Happe I 283v, Happe I 318v, Happe I 326r, Happe I 327r, Happe I 327r, Happe I 458v, Happe II 29r, Happe II 33r, Happe II 172r, Happe II 188r, Happe II 188v, Happe II 189r, Happe II 189r, Happe II 189r, Happe II 189r, Happe II 192r, Happe II 215r, Happe II 215v, Happe II 215v, Happe II 215v, Happe II 216v, Happe II 218v, Happe II 223v, Happe II 369r
Christian Günther I. von Schwarzburg-Sondershausen; Graf

[11.5.1578 - 25.11.1642] Jüngster Sohn Johann Günthers I., verheiratet seit 15.11.1612 mit Anna Sibylla von Schwarzburg-Rudolstadt; Gräfin [14.3.1584 – 22.8./1.9.1623] Tochter von Albrecht VII. von Schwarzburg-Rudolstadt [16.1.1537 − 10.4.1605] und der Juliane von Nassau-Dillenburg [1546 − 1588], der Schwester Wilhelms von Oranien, Volkmar Happes "Gnädiger Herr".Happe I 10r, Happe I 10r, Happe I 10v, Happe I 12r, Happe I 13r, Happe I 13r, Happe I 13v, Happe I 13v, Happe I 14r, Happe I 14r, Happe I 14r, Happe I 14v, Happe I 14v, Happe I 14v, Happe I 25v, Happe I 27r, Happe I 30r, Happe I 30v, Happe I 34r, Happe I 36r, Happe I 36r, Happe I 37v, Happe I 37v, Happe I 38r, Happe I 38v, Happe I 39r, Happe I 39r, Happe I 39v, Happe I 40r, Happe I 40v, Happe I 41r, Happe I 41r, Happe I 43r, Happe I 43r, Happe I 43r, Happe I 43v, Happe I 44r, Happe I 44r, Happe I 44v, Happe I 45v, Happe I 46r, Happe I 46v, Happe I 47v, Happe I 47v, Happe I 49r, Happe I 53v, Happe I 55r, Happe I 55v, Happe I 56r, Happe I 67r, Happe I 67v, Happe I 67v, Happe I 70r, Happe I 71v, Happe I 72r, Happe I 72r, Happe I 73v, Happe I 74r, Happe I 74r, Happe I 75r, Happe I 75v, Happe I 77v, Happe I 78r, Happe I 78r, Happe I 78v, Happe I 78v, Happe I 79r, Happe I 79r, Happe I 83v, Happe I 83v, Happe I 84v, Happe I 85r, Happe I 85v, Happe I 85v, Happe I 85v, Happe I 86r, Happe I 86v, Happe I 86v, Happe I 87r, Happe I 87r, Happe I 89v, Happe I 91r, Happe I 91v, Happe I 91v, Happe I 93v, Happe I 94r, Happe I 95r, Happe I 98r, Happe I 103r, Happe I 103v, Happe I 104r, Happe I 105r, Happe I 105r, Happe I 105v, Happe I 106r, Happe I 106v, Happe I 106v, Happe I 106v, Happe I 107v, Happe I 107v, Happe I 107v, Happe I 110v, Happe I 110v, Happe I 111r, Happe I 115r, Happe I 116v, Happe I 117r, Happe I 120v, Happe I 120v, Happe I 122r, Happe I 123r, Happe I 123v, Happe I 125r, Happe I 125r, Happe I 127r, Happe I 128v, Happe I 128v, Happe I 129v, Happe I 131r, Happe I 133r, Happe I 134r, Happe I 134v, Happe I 134v, Happe I 161r, Happe I 162r, Happe I 164v, Happe I 166v, Happe I 166v, Happe I 167v, Happe I 167v, Happe I 169r, Happe I 169v, Happe I 169v, Happe I 172r, Happe I 174r, Happe I 174v, Happe I 175v, Happe I 176r, Happe I 176r, Happe I 176r, Happe I 177r, Happe I 177v, Happe I 178v, Happe I 180r, Happe I 184r, Happe I 186r, Happe I 187r, Happe I 188r, Happe I 188r, Happe I 188v, Happe I 190v, Happe I 192v, Happe I 192v, Happe I 195v, Happe I 196r, Happe I 197r, Happe I 198r, Happe I 200v, Happe I 201r, Happe I 203v, Happe I 204v, Happe I 204v, Happe I 207v, Happe I 211v, Happe I 216r, Happe I 216v, Happe I 218v, Happe I 218v, Happe I 219v, Happe I 220r, Happe I 220r, Happe I 224r, Happe I 227r, Happe I 227r, Happe I 227r, Happe I 227v, Happe I 227v, Happe I 228r, Happe I 230r, Happe I 231v, Happe I 232v, Happe I 232v, Happe I 234v, Happe I 235v, Happe I 236r, Happe I 236r, Happe I 237r, Happe I 239v, Happe I 240r, Happe I 242r, Happe I 250v, Happe I 253v, Happe I 256r, Happe I 258v, Happe I 259r, Happe I 260v, Happe I 262r, Happe I 268r, Happe I 277v, Happe I 278r, Happe I 278r, Happe I 279r, Happe I 280r, Happe I 280v, Happe I 281r, Happe I 282r, Happe I 283v, Happe I 284r, Happe I 285r, Happe I 290r, Happe I 305r, Happe I 305v, Happe I 306r, Happe I 311v, Happe I 313r, Happe I 313r, Happe I 313v, Happe I 314r, Happe I 315r, Happe I 315r, Happe I 316r, Happe I 316v, Happe I 316v, Happe I 317r, Happe I 317r, Happe I 318r, Happe I 318v, Happe I 323r, Happe I 323v, Happe I 326r, Happe I 328v, Happe I 329r, Happe I 332v, Happe I 333v, Happe I 338v, Happe I 339r, Happe I 339r, Happe I 340r, Happe I 340r, Happe I 340r, Happe I 342r, Happe I 342v, Happe I 342v, Happe I 343v, Happe I 344r, Happe I 352r, Happe I 352v, Happe I 356v, Happe I 361r, Happe I 361v, Happe I 365r, Happe I 379r, Happe I 382r, Happe I 384v, Happe I 384v, Happe I 385r, Happe I 385r, Happe I 385r, Happe I 385v, Happe I 385v, Happe I 386r, Happe I 386r, Happe I 386r, Happe I 386r, Happe I 388r, Happe I 388r, Happe I 388r, Happe I 388v, Happe I 389r, Happe I 389r, Happe I 389v, Happe I 389v, Happe I 390r, Happe I 390v, Happe I 391r, Happe I 392r, Happe I 392r, Happe I 392r, Happe I 392r, Happe I 392v, Happe I 393v, Happe I 394r, Happe I 394v, Happe I 394v, Happe I 394v, Happe I 394v, Happe I 395v, Happe I 396r, Happe I 396r, Happe I 396v, Happe I 397v, Happe I 397v, Happe I 398r, Happe I 399r, Happe I 399v, Happe I 399v, Happe I 400v, Happe I 400v, Happe I 400v, Happe I 400v, Happe I 402r, Happe I 403r, Happe I 403r, Happe I 403v, Happe I 404v, Happe I 405r, Happe I 406r, Happe I 406r, Happe I 407r, Happe I 411v, Happe I 418v, Happe I 422r, Happe I 422v, Happe I 423v, Happe I 423v, Happe I 424r, Happe I 425v, Happe I 426r, Happe I 427v, Happe I 428v, Happe I 428v, Happe I 429r, Happe I 429v, Happe I 429v, Happe I 431r, Happe I 432r, Happe I 432r, Happe I 439r, Happe I 441r, Happe I 445v, Happe I 454v, Happe I 458v, Happe I 459v, Happe I 461v, Happe II 3r, Happe II 4r, Happe II 4r, Happe II 11r, Happe II 15r, Happe II 19v, Happe II 22r, Happe II 23r, Happe II 23v, Happe II 26r, Happe II 26r, Happe II 28v, Happe II 33r, Happe II 33v, Happe II 34v, Happe II 36v, Happe II 39r, Happe II 41r, Happe II 44r, Happe II 44r, Happe II 46v, Happe II 47r, Happe II 47r, Happe II 50r, Happe II 50v, Happe II 51r, Happe II 51r, Happe II 51v, Happe II 54r, Happe II 56r, Happe II 56v, Happe II 57v, Happe II 57v, Happe II 59r, Happe II 59v, Happe II 61v, Happe II 61v, Happe II 63r, Happe II 64r, Happe II 64r, Happe II 69r, Happe II 70r, Happe II 72v, Happe II 74r, Happe II 74r, Happe II 75v, Happe II 75v, Happe II 85v, Happe II 87r, Happe II 90r, Happe II 91r, Happe II 92v, Happe II 93r, Happe II 96v, Happe II 112v, Happe II 113r, Happe II 118v, Happe II 119r, Happe II 131r, Happe II 133r, Happe II 154r, Happe II 155r, Happe II 167v, Happe II 170r, Happe II 171v, Happe II 185r, Happe II 191r, Happe II 192r, Happe II 195r, Happe II 199v, Happe II 199v, Happe II 199v, Happe II 200v, Happe II 201r, Happe II 208r, Happe II 209r, Happe II 209v, Happe II 211v, Happe II 212r, Happe II 219v, Happe II 222r, Happe II 222r, Happe II 222v, Happe II 225r, Happe II 226v, Happe II 227v, Happe II 227v, Happe II 227v, Happe II 228r, Happe II 229v, Happe II 240r, Happe II 246r, Happe II 246v, Happe II 247v, Happe II 259v, Happe II 263r, Happe II 263v, Happe II 266r, Happe II 267r, Happe II 273r, Happe II 281r, Happe II 282v, Happe II 284v, Happe II 285r, Happe II 285v, Happe II 287r, Happe II 290v, Happe II 290v, Happe II 292r, Happe II 298r, Happe II 298v, Happe II 298v, Happe II 299v, Happe II 299v, Happe II 301v, Happe II 307r, Happe II 309r, Happe II 312r, Happe II 316r, Happe II 322v, Happe II 323r, Happe II 323r, Happe II 325r, Happe II 327v, Happe II 335v, Happe II 335v, Happe II 337v, Happe II 353v, Happe II 359r, Happe II 359r, Happe II 364r, Happe II 364v, Happe II 365v, Happe II 366r, Happe II 374r, Happe II 386r, Happe II 388v, Happe II 389v, Happe II 396r, Happe II 396r, Happe II 398r, Happe II 400v, Happe II 400v, Happe II 402r, Happe II 405r, Happe II 405r, Happe II 406v, Happe II 407v, Happe II 412v, Happe II 413r, Happe II 413v, Happe II 413v, Happe II 414r, Happe II 414r, Happe II 414v, Happe II 416v, Happe II 417v, Happe II 421r, Happe II 421v, Happe II 421v, Happe II 422r, Happe II 422r, Happe II 422v, Happe II 422v, Happe II 423r, Happe II 423v, Happe II 427v, Happe II 432r, Happe II 439v, Happe II 442r, Happe II 442v, Happe II 448v, Happe II 448v, Happe II 452r, Happe II 453r, Happe II 453v, Happe II 457r
Christian I. bei Rhein zu Birkenfeld-Bischweiler; Pfalzgraf, General

[3.11.1598 - 6.11.1654] Regierte 1630 − 1654. Schwedischer General, nach der Schlacht bei Nördlingen (5./6.9.1634) Abdankung und Aussöhnung mit dem Kaiser.Happe I 118r, Happe I 177r
Christian IV. von Dänemark und Norwegen; König

[12.4.1577 - 18.2.1648] Regierte 1596 − 1648. Herzog von Schleswig und Holstein. 1625 eröffnete er als niedersächsischer Kreisobrist den niedersächsisch-dänischen Krieg, 1626 schwere Niederlage gegen Tilly bei Lutter am Barenberge, 1629 milder Frieden von Lübeck, die Führung der Protestanten ging jedoch auf Gustav II. Adolf von Schweden über, der Schwedens Aufstieg zur Großmacht und damit Dänemarks Niedergang forcierte. LOCKHART, Denmark.Happe I 56r, Happe I 57v, Happe I 60r, Happe I 63v, Happe I 63v, Happe I 90v, Happe I 118r, Happe I 163r, Happe I 255v, Happe II 327r, Krafft 126r, Heubel 27, Heubel 27
Christian IV. von Dänemark und Norwegen; König



(Armee. Die "dänische" Armee bestand außer einem Freiwilligenaufgebot von 1.500 Mann, die das Leibregiment verstärkten, zumeist aus niedersächsischen Ausschusstruppen und norddeutschen Söldnern. Das königliche Leibregiment hatte überwiegend deutsche Offiziere und bei neunzehn Regimentern standen nur zwei national-dänische. Auch diese hatten sich an die herrschende Gewalttätigkeit angepasst.)
(zur Person siehe oben)Happe I 90v
Christian von Nassau-Siegen; Graf, Obrist



(Regiment)
[16.7.1616 - 11.4.1644 gefallen] Verheiratet mit Anna Barbara Quadt von Landskron [6.5.1620 − 3.1.1677], Sohn von Johann VII. Graf zu Nassau-Siegen, auch: Johann VII. der Mittlere [7.6.1561 − 27.9.1623] und dessen zweiter Frau Margaretha Prinzessin von Holstein-Sonderburg-Plön [1583–1638], Studium in Leiden, dann 1632 bei der Belagerung von Maastricht im staatischen Heer dienend, ab 1633 in hessen-kasselischen Diensten, bei der Belagerung Hanaus durch die Kaiserlichen 1636 durch einen Schuss unter das linke Auge verwundet, ab 1642 kaiserlicher Obrist eines Kürassier-Regiments.Happe II 439r, Happe II 440r, Happe II 440r, Happe II 440v, Happe II 445r, Happe II 445r
Christian Wilhelm von Brandenburg; Markgraf

[25.8.1587 - 11.1.1665] 1598 − 1628 Administrator von Magdeburg. 1624 in dänischen Diensten, am 25.4.1626 Teilnahme an der Schlacht an der Dessauer Brücke, 1628 Absetzung durch das Domkapitel, Gefangennahme durch Tilly bei der Eroberung und Zerstörung Magdeburgs. 1632 Konversion zum Katholizismus, nach dem Prager Frieden 1635 Rente aus seinem ehemaligen Erzbistum, das von Erzherzog Leopold Wilhelm verwaltet wurde.Happe I 71r, Happe I 118r, Happe I 197v, Happe I 199v, Happe I 249v, Happe I 252r, Happe I 252v, Happe I 255r, Happe I 263v, Heubel 45, Heubel 70
Christian Wilhelm von Brandenburg; Markgraf



(Regiment)
(zur Person siehe oben)Happe I 199r, Happe I 201r, Happe I 249r
Christian, N; Prokurator

[ - ] Prokurator in Erfurt.Krafft 100v
Christina von Schweden; Prinzessin

[18.12.1626 - 19.4.1689] Tochter von Gustav II. Adolf, König von Schweden und Maria Eleonore, Markgräfin von Brandenburg. Regierte 1632 bis 1654. Christina war hochgebildet. Sie nahm den Philosophen René Descartes an ihrem Hof auf und ernannte 1634 den Völkerrechtler Hugo Grotius (1583 − 1645) zu ihrem Gesandten in Paris. Sie drang gegenüber ihren Beratern auf eine Beendigung des Krieges und nahm auch über ihren Gesandten Adler Salvius Einfluss auf den Gang der Friedensverhandlungen. 1654 dankte sie zu Gunsten ihres Vetters Karl Gustav von Pfalz-Zweibrücken ab, konvertierte zum katholischen Glauben und nahm ihren Aufenthalt in Rom. FINDEISEN, Christina von Schweden; HERMANNS, ChristinaKrafft 64r, Marx 61v, Marx 67v, Marx 75v, Marx 94v, Heubel 136, Heubel 311
Christina von Schweden; Prinzessin



(Armee)
(zur Person siehe oben)Krafft 155r, Marx 54v, Marx 62r, Marx 88v, Marx 90r, Heubel 120, Heubel 137, Heubel 195
Christoph II. von Stolberg-Wernigerode; Graf

[1.12.1567 - 21.11.1638] Verheiratet mit Hedwig von Reinstein-Blankenburg [20.1. 1572 – 20.11. 1634]. 1593 wurde der Titel „Graf von Stolberg, Königstein, Rochefort, Wernigerode und Honstein, Herr zu Eppstein, Münzenberg, Breuberg, Agimont, Lohra und Klettenberg“ vom Kaiser bestätigt. 1631 erlosch bereits in der dritten Generation die Harzlinie wieder. Christoph II. aus der Rheinlinie vereinigt daher fast die gesamten Besitzungen wieder in einer Hand. 1645/57: Erneute Teilung der Besitzungen unter den beiden Söhnen des Grafen Christoph II.: Heinrich Ernst begründet die ältere Hauptlinie und übernimmt Wernigerode, Gedern und Schwarza. Johann Martin stiftet die Jüngere Hauptlinie mit den Besitzungen in der Grafschaft Stolberg und Herrschaft Ortenberg.Happe I 305r, Happe I 306r, Happe I 328v, Happe I 404v, Happe I 428v, Happe I 428v, Happe I 429r, Happe I 440v, Happe II 22r, Happe II 226v
Christoph von Baden-Durlach; Markgraf, Obrist

[6.3.1603 - 30.4.1632] Schwedischer Obrist, vor Ingolstadt gefallen. Sein Regiment ging an Wilhelm Dietrich de Wendt zu Cratzenstein. Bei Happe fälschlich „der alte Marggraf von Dürbach“.Happe I 230r
Christoph, Hans; Hofmeister

[ - ] Hofmeister zu Ebeleben.Happe I 201v, Happe II 128r, Happe II 220v, Happe II 396r
Christoph, N; Hauptmann

[ - ] Kaiserlicher Hauptmann.Happe II 456r
Clara von Braunschweig-Lüneburg-Celle; Herzogin



Ehename: Schwarzburg-Frankenhausen; Gräfin
[16.1.1571 - 18.7.1658] Seit 1593 zweite Ehefrau von Wilhelm I., Graf von Schwarzburg-Frankenhausen [4.10.1534 − 30.9.1598], , Tochter Herzog Wilhelms von Braunschweig-Lüneburg, Schwester Herzog Georgs von Braunschweig-Lüneburg und "Fürstin von Heringen". Vgl. KUHLBRODT, Clara von Heringen.Happe I 47v, Happe I 262v, Happe I 338v, Happe II 218v, Happe II 220r, Happe II 252r, Happe II 377r, Happe II 384v, Happe II 385r, Happe II 385r, Happe II 401r, Happe II 414r, Happe II 427r, Happe II 432r, Happe II 433v, Heubel 205
Clare, Caspar; Rittmeister

[ - ] Kaiserlicher Rittmeister.Happe I 353r
Colanus, Adolarius Bartholdis; Barbier

Namensform: Kolman

[ - ] Im Steuerregister von 1638 als Barbier in Erfurt erwähnt. (SAEF, Verrechtsbuch 32, Martini Nr. 41).Marx 66v, Marx 66v
Colinus, Johann; Jesuit

Namensform: Choling

Namensform: Cholinus

[6.3.1562 - 24.9.1634] Eintritt in die Societas Jesu 1585, 1603 immatrikuliert an der Universität Erfurt. Colinus leitete die Residenz Erfurt zwischen 1602 − 1613 und 1617 − 1618 als Ordensoberer (Superior), und danach 1626 und 1632 als Vizerektor (in diesen Jahren gab es anscheinend keinen Rektor), 1627 auch Vizerektor (in diesem Jahr war Stephan Noterod Rektor). Er wurde am 30.12.1633 aus Erfurt vertrieben und aus Bamberg im April 1634, starb in Amberg. (HUPE, Compendium Historiae Collegii Societatis Iesu S. 83,89. OPFERMANN, Amt Erfurt-Meiningen S. 143)Marx 21v, Marx 28v, Marx 82v, Marx 86r
Colinus, Johann; Kanonikus

[ - 19.8.1638] Kanonikus von St. Severi. Gleichzeitig Vikar von St. Petri Pauli, Antonii et Catharinae in der Pfarrkirche St. Lorenz. Er stammte aus Luxemburg (auch Colini, Cholini, vermutlich eigentlich Coligny): (BAEF, GG III E3/73, dort auch das Todesdatum 19.8.1638; FELDKAMM, Benefizial- oder Vikarienbuch S. 84).Marx 20v, Marx 20v, Marx 21v, Marx 26v, Marx 26v, Marx 28r, Marx 28v, Marx 28v, Marx 29v, Marx 29v, Marx 50r, Marx 59v, Marx 59v, Marx 60r, Marx 60v, Marx 60v, Marx 60v, Marx 66v, Marx 73v, Marx 78r, Marx 81v, Marx 81v, Marx 93v, Marx 96v, Marx 103v, Marx 107v
Colloredo-Waldsee, Rudolf von; Graf, Feldmarschall

[2.11.1585 - 24.2.1657] Kaiserlicher Generalwachtmeister und Feldmarschall. 1617 Teilnahme am Uskokenkrieg gegen Venedig, 1618 Beförderung zum Hauptmann, am 27.8.1626 unter Tilly Teilnahme an der Schlacht bei Lutter am Barenberge, 1627 Feldzug in Mähren, Eintritt in den Orden des Hl. Johannes von Jerusalem, Ernennung zum Großprior Böhmens durch den Kaiser, 1629 Erhebung in den Reichsgrafenstand, im Juni 1631 in Salzungen einquartiert, 1632 Beförderung zum Generalwachtmeister, am 15.11.1632 Erfolg gegen Gustav II. Adolf von Schweden an der Rippach. Im Januar 1634 plädierte von Colloredo-Waldsee für Wallensteins Ermordung, 1634 wurde er Feldmarschall und Oberbefehlshaber der kaiserlichen Truppen in Böhmen, 1636 Belehnung mit konfiszierten Gütern Tr¥ckas, 1643 zusammen mit Gallas Feldzug nach Holstein, Ende 1648 nach erfolgreicher Verteidigung Prags gegen Königsmarck Ernennung zum Gouverneur der Stadt.Happe I 121v, Happe I 126v, Happe I 126v, Happe I 294r, Happe II 45v, Happe II 85r, Heubel 63
Colloredo-Waldsee, Rudolf von; Graf, Feldmarschall



(Armee)
(zur Person siehe oben)Happe I 266r, Happe I 266v, Happe II 46v, Happe II 49r, Happe II 50v, Happe II 51r, Happe II 52v, Happe II 120v
Colonna von Fels, Caspar; Graf, Obrist

[1594 - 1666] 1633 als Obristin schwedische Dienste getreten, Schwager des Johann Philipp Cratz von Scharfenstein und böhmischer Exulant, Mitglied der „Fruchtbringenden Gesellschaft“ als „der Zertreibende“, später königlich polnischer Rat und Kämmerer, 1665 zum Katholizismus konvertiert.Happe II 328r
Comargo, Theodor de; Freiherr, Obrist

[ - 16.11.1632] Flämischer Obrist seit 1619 in ligistischen Diensten, führte in der Schlacht an der Alten Veste bei Zirndorf am 3.9.1632 ein bayerisch-ligistisches Infanterieregiment. De Comargo erlag seinen in der Schlacht bei Lützen erlittenen Verletzungen.Happe I 294r
Conradi, Martinus; Jesuit

[ - ] Pater der Societas Jesu in Erfurt.Marx 46r, Marx 47v
Contius, Martin; Bürgermeister

[ - ] Bürgermeister von Sondershausen.Happe I 303r
Contius, Thomas; Diakon

[ - ] Diakon von Sondershausen.Happe II 418v
Córdoba y Aguilar, Don González Hernandez de; principe de Maratea, Generalleutnant

[1585 - 1635] Spanischer Staats- und Kriegsrat, Generalleutnant. Seit 1621 Stellvertreter Spínolas in der Unteren Pfalz, mit Tilly zusammen im Kampf gegen die Truppen Christians von Braunschweig erfolgreich.Krafft 49r
Coronini di Cronberg, Giovanni Pietro; Graf, Obrist

[ - ] Baron di Prebacina et di Gradiscata, aus Gorizien bzw. Görz [zwischen Friaul und Slowenien], ligistischer Hauptmann und Obrist, manchmal als Cronenburg geführt. 1619 warb er eine Reiterkompanie an, 1627 kommandierte Coronini als Hauptmann unter Pappenheim eine Kavallerie-Kompanie während der Belagerung der Festung Wolfenbüttel. 1629 Beförderung zum Obrist und Einquartierung im Herzogtum Jülich, Teilnahme an der Schlacht bei Breitenfeld und verwundet in Leipzig in Gefangenschaft geraten, Stationierung seines Regiments in der Oberen Pfalz und Teilnahme mit 5 Kompanien Arkebusiere an der Schlacht an der Alten Veste bei Zirndorf (3.9.1632). Teilnahme an Holks Vernichtungsfeldzug in Sachsen.Happe I 262r
Corpes, Marcus von; Obrist

[ - 9.7.1638] Kaiserlicher Kroaten-Obrist, am 10.8.1632 zum Vernichtungsfeldzug des kaiserlichen FeldmarschallsHeinrich Holk nach Sachsen abkommandiert.Happe II 146v, Heubel 175
Corpes, Marcus von; Obrist



(Regiment)
(zur Person siehe oben)Happe II 54v, Happe II 55v, Happe II 55v
Cortenbach von Helmond, Adrian von; Obrist

[ - 15.9.1630] LigistischerObrist aus Helmond (Provinz Nordbrabant). 1620 angeworben als Rittmeister von Johann von Virmond von der Neersen für den Böhmischen Krieg, später Anführer eines Kürassierregiments und Kommandant der Landkomturei von Bekkevort des Deutschen Ritterordens. Am 5.11.1625 Teilnahme am Gefecht bei Seelze gegen Herzog Friedrich von Sachsen-Altenburg und Obentraut, die beide fielen. 1626 wird er in Zusammenhang mit der Niederschlagung lokaler Bauernaufstände erwähnt. Am 8.6.1626 war von Cortenbach auch an der blutigen Erstürmung Mündens, am sogenannten "Mündener Blutpfingsten"beteiligt. Im Oberösterreichischen Bauernaufstand 1626 wurde er schwer verwundet. 1629 trat er in kaiserliche Dienste und wurde zum Generalwachtmeister und Stellvertreter Torquato Contis befördert. Er starb am 15.9.1630 an der Pest.Happe I 108v
Courville, Nicolas de; Generalmajor

Namensform: Corvill

Namensform: Corovill

[ - 1.6.1634] Schwedischer Obrist und Generalmajor. Zunächst in den Diensten Christians von Braunschweig, 1626 Teilnahme an der Schlacht bei Schlacht von Lutter am Barenberge. Er kommandierte das ehemalige dänische, an Gustav II. Adolf verkaufte Arkebusierregiment "Hünecken". Er überfiel im November 1631 mit 3 Kompanien, deren Disziplin hervorgehoben wurde, Mühlhausen. In der Schlacht bei Breitenfeld verwundet und in Gefangenschaft geraten; Teilnahme an der Schlacht bei der Alten Veste bei Zirndorf am 3.9.1632 und an der Schlacht bei Lützen am 16.11.1632, gefallen bei der Belagerung Regensburgs, beigesetzt am 17.6.1634 in Wöhrd bei Nürnberg.Happe I 215r
Courville, Nicolas de; Generalmajor

Namensform: Corvill

Namensform: Corovill



(Regiment)
(zur Person siehe oben)Marx 9v
Cramer, Franz; Kommissar

[ - ] Kommissar zu Ebeleben.Happe I 427v, Happe I 459r, Happe I 460v, Happe II 78r, Happe II 81v, Happe II 273r, Happe II 352r, Happe II 391v
Cramer, Julius

[ - ] Happe II 20v
Cramer, Laurentius; Kriegskommissar, Superintendent

Namensform: Kramer

Namensform: Lorenz

[ - 15.9.1640] Sachsen-weimarischer Kriegskommissar und Superintendent von Mühlhausen. Vgl. JORDAN, Mühlhausen S. 72ff.,75.Marx 30v, Marx 32v, Marx 90r
Cramer, Martha Maria

[ - 26.7./6.8.1640] Tochter von Franz Cramer.Happe II 352r
Cramer, N; Kantor

[ - ] Kantor in Stadtilm.Heubel 181
Cratz von Scharffenstein, Adam Dietrich; Obrist

Namensform: Kratz von Scharffenstein

[ - 6.5.1631] Bruder des Johann Philipp Cratz von Scharffenstein, 1626 unter Tilly, 1627 im Fränkischen Reichskreis einquartiert, erst ligistischer, dann kaiserlicher Obrist. Am 3.5.1631 bei Landsberg verwundet, seinen Verletzungen am 6.5.1631 erlegen.Happe I 365r, Happe II 4v, Happe II 11v, Happe II 16v, Happe II 18v, Happe II 19v, Happe II 20v, Happe II 20v, Happe II 52r, Happe II 54r, Happe II 148v, Happe II 157r, Happe II 159r
Cratz von Scharffenstein, Adam Dietrich; Obrist

Namensform: Kratz von Scharffenstein



(Regiment)
(zur Person siehe oben)Happe II 20r, Happe II 22r, Happe II 27v, Happe II 37r, Happe II 37v, Happe II 38v, Happe II 40v, Happe II 41r, Happe II 41r, Happe II 43v, Happe II 43v, Happe II 44r, Happe II 44r, Happe II 44r, Happe II 52r, Happe II 143r, Happe II 149r, Happe II 149v, Happe II 150v, Happe II 157r, Happe II 159v, Happe II 159v
Creut, Adam;

[ - ] Bürger in Erfurt.Krafft 188r
Creuzburg, Moritz Volkmar von

[ - ] Aus Großmehlra.Happe II 137r, Happe II 329r
Crichton, Robert von; Obrist

Namensform: Krüchten

Namensform: Krichton

[ - ] Schotte, 1627 Leutnant in der dänischen Armee, 1629 Hauptmann, nach dem Lübecker Frieden kaiserlicher Obristleutnant bzw. Obrist. Vom Dezember 1631 bis August 1635 in Frankfurt/M. einquartiert. Vgl. MURDOCH (Hg.), SSNE ID: 203.Happe II 439r
Croll, Christoph

[ - ] Happe II 203v
Cronberg und Hohen-Geroldseck, Adam Philipp von; Graf, Generalwachtmeister

[um 1600 - 3.8.1634] Ligistischer und kaiserlicher Obrist, bayerischer Generalwachtmeister, ein Neffe des Mainzer Kurfürsten Johann III. Schweikard von Cronberg. 1632 Verwundung bei den Kämpfen an der Alten Veste bei Nürnberg, 1633 militärische Aktivität unter Aldringen in Oberschwaben, am 19.1.1633 erneute Verwundung bei einem Überfall durch Gustav Horns Truppen, am 1.6.1634 schwere Verluste gegen den schwedischen Obristen Hastver.Heubel 67
Cronberg und Hohen-Geroldseck, Adam Philipp von; Graf, Generalwachtmeister



(Regiment)
[um 1600 - 3.8.1634] Ligistischer und kaiserlicher Obrist, bayerischer Generalwachtmeister, ein Neffe des Mainzer Kurfürsten Johann III. Schweikard von Cronberg. 1632 Verwundung bei den Kämpfen an der Alten Veste bei Nürnberg, 1633 militärische Aktivität unter Aldringen in Oberschwaben, am 19.1.1633 erneute Verwundung bei einem Überfall durch Gustav Horns Truppen, am 1.6.1634 schwere Verluste gegen den schwedischen Obristen Hastver.Happe I 110v, Happe I 123r, Happe I 123r, Happe I 258r
Crusius, David; Dr. med.

Namensform: Kruse

[29.1.1589 - 15.6.1640] Dr. med., immatrikuliert Erfurt 1602, Jena 1606, Magister 1607 in Erfurt, Leipzig 1607, Gießen, Strassburg und Basel, Dr. med. 1610 und Stadtphysikus in Erfurt, Professor der Physik, Leibarzt vieler Fürsten und Grafen z. B. des Kurfürsten von Sachsen; Ratsmeister 1634, 1637; starb am Fleckfieber. BAUER, Erfurter Ratsherren Nr. 105; MOTSCHMANN, Erfordia literata II S. 99.Marx 87r
Curt, N;

[ - ] Bürger in Erfurt.Krafft 35v
Curt, N; Hofmeister

[ - ] Hofmeister; Ehemann von N N.Happe I 43v
Dacheröden, Johannes Magnus von; Erbsass, Dechant

Namensform: Dacheroth

[24.6.1580 - 2.5.1650] Erbsass auf Bilzingsleben, Dechant des seit 1573 protestantischen Stifts St. Sebastian in Magdeburg.Happe I 396r
Dacheroth, Christoph Georg von

[ - ] Happe II 233r
Dacheroth, Hans Heinrich von

[ - ] Happe II 187r, Happe II 338v, Happe II 339r
Dacheroth, Hans Konrad von

[ - ] Aus Greußen.Happe II 147v
Dacheroth, Kaspar von

[ - ] Aus Thalebra; Ehemann von N N.Happe I 180r, Happe I 421v, Happe II 151v
Dacheroth, N von

[ - ] Aus Niederspier.Happe II 208v
Dagobert I. ; König der Franken



Spitzname: der Gute
[um 608/610 - 638/639] Seit 623 Unterkönig in Austrasien, seit 1629 König der Franken, der Mächtigste der merowingischen Könige, der Paris zu seiner Residenz erhob. Gegen Thüringer und Sachsen musste er mehrere Niederlagen einstecken. Seine Kooperation mit den Sachsen und ein weiteres Bündnis mit den Langobarden brachten nicht den erwarteten Erfolg, so dass er auf Druck des fränkischen Adels seinen dreijährigen Sohn Sigibert III. zum Unterkönig von Austrasien erheben musste.Krafft 177r
Dangl, Fritz; Bürger

[ - ] Bürger von Rudolstadt ?; bei Erfahrungen und Gefahren des Land-Richters Heubel S. 221, "Fritzdangel".Heubel 329
Daniel, Philipp; Rittmeister, Vogt

[ - ] Kaiserlicher Rittmeister und Vogt.Heubel 47
Dannen, Claus von der; Obristwachtmeister

[ - ] Kaiserlicher Obristwachtmeister im Regiment Hans Wolf von Salis.Happe II 124r, Happe II 124v
Debitz, Eric; Obrist

Namensform: Deibitz

Namensform: Döbitz

[ - ] Schwedischer Obristleutnant unter Josias von Rantzau bzw. Obrist. Seit 14.3.1634 soll Debitz, Pfarrersohn aus dem Fränkischen, der als Obristleutnant bzw. Obrist in schwedischen Diensten stand, das Kommando über die Frankfurter Stadtmiliz übernommen haben, danach war er Kommandant von Nördlingen; vgl. dazu WENIG, Schlacht, S. 71f. Anm.; SODEN, Gustav Adolph III [Erhard Daubitz]. Debitz nahm an der Schlacht bei Wittstock (4.10.1636) teil. Im April/Mai 1639 lag er im Brandenburgischen. Im August 1639 war er in Berlin einquartiert, 1641 Kommandant von Jüterbog. Vgl. die Erwähnungen [Dewitz] bei FADEN, Berlin; PAULI, Allgemeine preußische Staats-Geschichte, S. 611; ferner KNOBLICH, Chronik von Lähn, S. 335. Bei Mährisch-Trübau wurde im Juli 1643 eine starke schwedische Abteilung von einer kleineren kaiserlichen Einheit nahezu aufgerieben. Der Leichnam des Anführers der Abteilung, Obrist Werner (gen. Schulmann), wurde auf Anweisung Lennart Torstenssons an den Galgen gehängt. Debitz, der an dem Debakel beteiligt gewesen war, wurde unehrenhaft entlassen und musste ein Papier unterschreiben, in dem er sich verpflichtete, stets zu leugnen, in schwedischen Diensten gewesen zu sein.Happe I 372r, Happe I 373r, Heubel 118
Debitz, Eric; Obrist

Namensform: Deibitz

Namensform: Döbitz



(Regiment)
(zur Person siehe oben)Happe I 372v, Happe II 62v, Happe II 73v
Decken, Claus Heinrich von der; Obristleutnant

[ - ] Kaiserlicher Obristleutnant. Als Rittmeister aus schwedischen Diensten in braunschweigische getreten; DECKEN, Herzog Georg Bd. 3, S. 80. Im Januar 1637 beschwerte sich Herzog Georg von Braunschweig-Lüneburg bei FeldmarschallMelchior von Hatzfeldt wegen eines von Decken verübten Mordes; ENGELBERT, Hatzfeldt, Nr. 34. 1647 stand Decken noch immer als Obristleutnant in kaiserlichen Diensten.Happe II 40r, Happe II 40r, Happe II 124r
Dehm, Georg Schlueter; Verwalter

[ - ] Schwager von Dr. Daniel Burchardt und Verwalter des Jesuiten-Kollegs.Marx 32v
Dehn-Rotfelser, Moritz Adolf von; Obrist



(Regiment)
[um 1580 - 1639] Kursächsischer Obrist. 1633 Ernennung zum Kommandanten von Brieg, am 1.10.1633 als Generalmajor Niederlage bei Steinau gegen Wallenstein. Im Januar 1636 erlitt er eine vernichtende Niederlage durch den schwedischen Obristen Hans Wachtmeister. 1636 in Naumburg einquartiert. Ende 1637 unterstellte von Dehn-Rotfelser sein Regiment dem Obristen Hans von Rochow. 1639 starb er als Hauptmann der Ämter Stolpen und Radeberg.Happe II 164v, Happe II 165r, Happe II 167v, Happe II 167v, Happe II 168r, Happe II 178v, Happe II 179r, Happe II 180v, Happe II 183v
Dein, Peter; Ziegeldecker und Brauknecht

[ - ] Ziegeldecker und Brauknecht in Erfurt, wohnhaft im Haus "Zur Waidfärberei” in Augusti (vgl. SAEF, Verrechtsbuch 31 fol. 559) ?Krafft 40v
Demer, Johann; Küchenmeister

Namensform: Diemer

[ - ] Kurmainzischer Küchenmeister in Erfurt.Marx 11v, Marx 15r, Marx 66v
Demer, N; Kanonikus

Namensform: Diemer

[ - ] Kanonikus auf Haus Marienburg in Erfurt, Sohn des Johann Demer. Möglicherweise identisch mit Adam Diemer.Marx 11v
Denstedt auf Kranichborn, Hans von; Amtmann, Ratsherr

Namensform: Tennstedt auf Kranichborn

[ - begraben 27.2.1646] Markgräflicher Amtmann in Neustadt/Aisch, dann Waidhändler in Erfurt, 1628 Unterkämmerer, 1629 Futterherr, 1634 Stadtvogt, Vierherr Seniorum 1643, 1653 (?) Kämmerer 1639; wohnhaft "Zur Schwarzen Krone" (Anger 60). BAUER, Erfurter Ratsherren Nr. 112.Krafft 100v, Marx 66v
Denstedt, Melchior von; Ratsherr

[11.5.1558 - 16.6.1635] Zunächst als Page in Mainz bei dem damaligen Dompropst und späteren Erzbischof Wolfgang von Dalberg, 1590 Rückkehr nach Erfurt und Konversion, 1592 − 1599 Amtmann in Schlossvippach, Stadtvogt 1600, 1604, 1609, Oberhauptmann des Johannesviertels, Schlossratsmeister 1611, 1614, 1619, Oberstvierherr 1621, 1624, 1627, Waid- und Saflorhändler, wohnhaft "Zum Galander"(Anger 9). Er heiratete am 11.2.1610 in zweiter Ehe Sibylla Gromann. BAUER, Erfurter Personalschriften Nr. 168.Krafft 6r, Krafft 163r
Denstett, Curt; Leutnant

[ - ] Kaiserlicher Leutnant.Happe II 101r, Happe II 107v, Happe II 110v, Happe II 111v
Derfflinger, Georg von; Obrist

Namensform: Doerfling

[20.3.1606 - 14.2.1695] Schwedischer Obrist, Teilnahme an der 2. Schlacht von Breitenfeld am 2.11.1642, späterer preußischer Generalfeldmarschall. Vgl. HERRMANN, Derfflinger.Heubel 207, Heubel 207
Derfflinger, Georg von; Obrist

Namensform: Doerfling



(Regiment)
[20.3.1606 - 14.2.1695] Schwedischer Obrist, Teilnahme an der 2. Schlacht von Breitenfeld am 2.11.1642, späterer preußischer Generalfeldmarschall. Vgl. HERRMANN, Derfflinger.Happe II 307r
Didolt, Matthias

[ - 26.9./6.10.1629] Schwager von Volkmar Happe.Happe I 173r
Dieme, Hans; Spielmann

[ - ] Spielmann in Erfurt.Krafft 166r
Dieme, N;

[ - 31.5.1648] Tochter des Hans Dieme.Krafft 166r
Diemer, Adam; Abgesandter

[ - ] Abgesandter der Stifter in Erfurt.Marx 40r, Marx 40r, Marx 41v
Dienert, Georg

[ - ] Ehemann von N N.Happe I 29r
Diezmann, ; Markgraf

[um 1220 - 1307] 3. Sohn Markgraf Albrechts II. und der Margarethe, Tochter Kaiser Friedrichs II.Krafft 183r, Krafft 183r, Krafft 183r, Krafft 183r
Dilucet de Picardie, Michel; Rittmeister

Namensform: de Luce Piccardie

[ - 1.10.1635] Kursächsischer Rittmeister im Regiment Taupadel.Happe I 313r
Ditterich, N; Kürschner

[ - ] Kürschner in Erfurt.Krafft 105v, Krafft 105v
Döbler, Christian; Pfarrer

[ - ] Magister; Pfarrer in Holleben bei Merseburg.Happe I 3r, Happe I 52r
Döbler, Sibylle; Hausfrau



Ehename: Happe
[ - 12.8./22.8.1625] Tochter von Christian Döbler; Ehefrau von Andreas Happe.Happe I 3r, Happe I 3v, Happe I 50v, Happe I 52r, Happe I 58r, Happe I 58r
Doffel, Hamel

[ - ] Aus Arnstadt.Happe II 183v
Doffer, N; Kübelmacher

[ - ] Kübelmacher in Erfurt.Krafft 24v
Dönert, Christoph; Fleischhauer

[ - ] Fleischhauermeister zu Ebeleben; Ehemann von N N.Happe I 56r, Happe I 132v
Dönert, Matthias; Holzknecht

[ - ] Holzknecht zu Kleinbrüchter.Happe II 13v
Dönert, Merten; Zimmermann

[ - ] Zimmermann aus Ebeleben; Ehemann von N N.Happe I 128r, Happe I 129r
Dönert, Valentin

[ - ] Sohn von Christoph Dönert.Happe I 132v
Donin, Katharina von



Ehename: Breda; Freifrau
[ - ] Gemahlin Bredas.Heubel 285
Dopf, Hans

[ - ] Aus Keula.Happe I 222r
Dopfen, Christoph; Kantor

[ - ] Kantor in Greußen.Happe I 23v
Dopfen, Volkmar Christoph

[ - ] Sohn von Christoph Dopfen.Happe I 23v
Döring, Jakob; Schneider

[ - ] Schneider aus Ebeleben.Happe I 135v
Dorn, Hans; Soldat

[ - ] Schwedisch-weimarischer Reiter.Happe I 402v
Dorothea Sibylle von Reuß; Prinzessin



Ehename: Schenk von Tautenburg
[1609 - 1631] Tochter des Heinrich II. (Reuß-Gera) [1572 – 1635] , gen. "der Nachgeborene" (Postumus), und der Magdalene von Schwarzburg-Rudolstadt [1580 – 1652], verheiratet mit Christian Freiherr Schenk von Tautenburg [1600 – 3.8.1640]. HAPPE I 443r [Frau]Happe I 443r
Dorothea Susanna von Schwarzburg-Rudolstadt; Gräfin

[13.2.1587 - 19.4.1662] Tochter von Graf Albrecht VII. von Schwarzburg [16.1.1537 – 10.4.1605] und Juliane Gräfin von Nassau-Dillenburg [1575 – 1588], Schwester von Ludwig Günther I., Graf von Schwarzburg-Rudolstadt; als „die Sorgfältige“ Gründungsmitglied der „Tugendlichen Gesellschaft“. Vgl. METZGER; SCHADE, Sprachgesellschaften, S. 624; CONERMANN, Tugendliche Gesellschaft; DIX, Tugendliche Gesellschaft; ECKSTEIN, Tugendliche Gesellschaft.Happe I 423v, Heubel 41
Dorothea von Oldenburg-Delmenhorst; Gräfin, Kanonissin

[13.12.1609 - 5.3.1636] seit 1628 Kanonissin zu Quedlinburg, als „die Einhellige“ Mitglied der „Tugendlichen Gesellschaft“.Happe II 10v
Dorothea von Schwarzburg-Sondershausen; Gräfin



Ehename: Schleswig-Holstein-Sonderburg; Herzogin
[23.8.1579 - 25.7.1639] Schwester von Christian Günther I., Graf von Schwarzburg-Sondershausen. Gemahlin von Alexander I., Herzog von Schleswig-Holstein-Sonderburg.Happe I 71v, Happe I 73r, Happe I 110v, Happe I 167v, Happe II 282r, Happe II 335v
Dorr, Kaspar

[ - ] Aus Großmehlra.Happe I 121r
Dorttleben, Albrecht Georg von

[ - ] Happe I 220r
Dorttleben, Otto Heinrich von; Rittmeister

[ - ] Rittmeister.Happe I 232v
Dosser, Johann; Stadtschreiber

Namensform: Dossert

[getauft 1599 - beigesetzt 30.10.1635] Immatrikuliert Universität Erfurt 1610, ab 1628 Stadtschreiber, wohnhaft "Zum Güldenen Saal" (Michaelisstr. 43). BAUER, Erfurter Ratsherren Nr. 120.Marx Bed. 25v, Marx 26v, Marx 26v, Marx 39r, Marx 39r, Marx 40r, Marx 40r, Marx 45v, Marx 49r, Marx 50r, Marx 51v, Marx 52r, Marx 53r, Marx 53v, Marx 58v, Marx 59r, Marx 97v, Marx 106r, Marx 106r, Marx 107r, Marx 107r, Marx 107r
Douglas of Whittinghame, Robert; Feldmarschall

[17.3.1611 - 28.5.1662] Schwedischer Obrist, Generalmajor und Feldmarschall, als „der Lebhafte“ Mitglied der „Fruchtbringenden Gesellschaft“. Mit 16 Jahren als Page Eintritt in die Dienste Gustav II. Adolfs von Schweden, 1630 Fähnrich im Regiment des Generalmajors Alexander Leslie, 1631 Ankunft mit den Schotten unter Befehl Hamiltons auf dem deutschen Kriegsschauplatz mit Teilnahme an den Schlachten bei Breitenfeld (17.9.1631) und Lützen (16.11.1632), Ernennung zum Chef der 1. Kompanie im „Gelben Regiment“ des Königs von Schweden. 1633 Tätigkeit als Obristleutnant der Dragoner unter Pierre de Brossard, am 2.11.1642 mit seinem Regiment Teilnahme an der zweiten Schlacht bei Breitenfeld, 1643 Beförderung zum Generalmajor, Beteiligung am Dänisch-Schwedischen Krieg und am 6.3.1645 an der Schlacht bei Jankau. 1645 soll er längere Zeit in Krems gelegen haben. 1646 Teilnahme an der Belagerung Heilbronns, 1647 Tätigkeit als schwedischer Generalmajor und Unterhändler bei den Ulmer Waffenstillstandsverhandlungen mit Kurbayern. Nach dem Ulmer Waffenstillstandsvertrag war Douglas of Whittinghame schwedischer Gubernator in Schwaben und nahm auch am letzten Feldzug des Dreißigjährigen Krieges 1647/1648 teil. Im Dezember 1647 wurde Schloss Gleichenstein von Douglas vergeblich berannt und mehrere Tage kanoniert. Douglas wurde dabei schwer verwundet. 1648 1650 war Douglas als Generalleutnant und Gouverneur in Schwaben mit der Auflösung aller dort stationierten Regimenter befasst, auch mit der seines eigenen Reiterregiments. Nach Schweden zurückgekehrt, wurde er 1651 zum Baron von Skälby und 1654 zum Grafen von Skenninge erhoben. 1655 − 1660 Teilnahme als Feldmarschall an den Feldzügen gegen Dänemark und Polen, bis 1661 Aktivität als Militärbefehlshaber in Estland und Livland. Vgl. MURDOCH (Hg.), SSNE ID: 2378; BERG; LAGERCRANTZ, Scots in Schweden; MAIDMENT, Collection, S. 331ff.Heubel 248, Heubel 248, Heubel 251, Heubel 253, Heubel 255, Heubel 256, Heubel 256, Heubel 311, Heubel 312, Heubel 313
Douglas of Whittinghame, Robert; Feldmarschall



(Regiment)
[17.3.1611 - 28.5.1662] Schwedischer Obrist, Generalmajor und Feldmarschall, als „der Lebhafte“ Mitglied der „Fruchtbringenden Gesellschaft“. Mit 16 Jahren als Page Eintritt in die Dienste Gustav II. Adolfs von Schweden, 1630 Fähnrich im Regiment des Generalmajors Alexander Leslie, 1631 Ankunft mit den Schotten unter Befehl Hamiltons auf dem deutschen Kriegsschauplatz mit Teilnahme an den Schlachten bei Breitenfeld (17.9.1631) und Lützen (16.11.1632), Ernennung zum Chef der 1. Kompanie im „Gelben Regiment“ des Königs von Schweden. 1633 Tätigkeit als Obristleutnant der Dragoner unter Pierre de Brossard, am 2.11.1642 mit seinem Regiment Teilnahme an der zweiten Schlacht bei Breitenfeld, 1643 Beförderung zum Generalmajor, Beteiligung am Dänisch-Schwedischen Krieg und am 6.3.1645 an der Schlacht bei Jankau. 1645 soll er längere Zeit in Krems gelegen haben. 1646 Teilnahme an der Belagerung Heilbronns, 1647 Tätigkeit als schwedischer Generalmajor und Unterhändler bei den Ulmer Waffenstillstandsverhandlungen mit Kurbayern. Nach dem Ulmer Waffenstillstandsvertrag war Douglas of Whittinghame schwedischer Gubernator in Schwaben und nahm auch am letzten Feldzug des Dreißigjährigen Krieges 1647/1648 teil. Im Dezember 1647 wurde Schloss Gleichenstein von Douglas vergeblich berannt und mehrere Tage kanoniert. Douglas wurde dabei schwer verwundet. 1648 1650 war Douglas als Generalleutnant und Gouverneur in Schwaben mit der Auflösung aller dort stationierten Regimenter befasst, auch mit der seines eigenen Reiterregiments. Nach Schweden zurückgekehrt, wurde er 1651 zum Baron von Skälby und 1654 zum Grafen von Skenninge erhoben. 1655 − 1660 Teilnahme als Feldmarschall an den Feldzügen gegen Dänemark und Polen, bis 1661 Aktivität als Militärbefehlshaber in Estland und Livland. Vgl. MURDOCH (Hg.), SSNE ID: 2378; BERG; LAGERCRANTZ, Scots in Schweden; MAIDMENT, Collection, S. 331ff.Happe II 315v, Happe II 370v
Dreiancker, Wenzel von; Kapitänleutnant

[ - ] Kursächsischer Kapitänleutnant im Regiment Friedrich Wilhelms, Vitzthums von Eckstätt, Obristleutnant und ab 1653 Besitzer des Gutes Schönstedt; HAGKE, Urkundliche Nachrichten, S. 608.Happe I 374r, Happe I 376v, Happe I 399v, Happe II 207r
Dreiancker, Wenzel von; Kapitänleutnant



(Kompanie)
(zur Person siehe oben)Happe I 375v, Happe I 411r, Happe II 41v
Dresanus, Johannes Gerhard; Professor, Ratsherr

Namensform: Dressanus

[ - ] Sohn des Dr. Johannes Dresanus, Dr. jur. utr. (1630 in Erfurt), stammte aus Düren, später - noch 1664 – erzbischöflicher Schultheiß und Professor in Erfurt. Oberratsmeister 1672, 1675, 1678, 1681, 1684, 1687. KLEINEIDAM, Universitatis Studii Erffordensis III S. 202; BAUER, Erfurter Ratsherren Nr. 121.Marx 100r
Dresanus, Johannes; Dr. jur. utr.

Namensform: Dressanus

[ - ] Dr. jur. utr., stammte aus Düren, 1611 in Erfurt immatrikuliert, kurmainzischer Rat und Gerichtsschultheiß in Erfurt. BAUER, Erfurter Ratsherren Nr. 121.Marx Bed. 23r, Marx Bed. 26r, Marx Bed. 29r, Marx 12v, Marx 14r, Marx 14v, Marx 14v, Marx 14v, Marx 14v, Marx 15r, Marx 15r, Marx 15r, Marx 15r, Marx 18r, Marx 18r, Marx 42r, Marx 42r, Marx 42r, Marx 42r, Marx 42r, Marx 42r, Marx 42r, Marx 46v, Marx 46v, Marx 46v, Marx 46v, Marx 66v, Marx 66v, Marx 68r, Marx 68r, Marx 73v, Marx 82r, Marx 82r, Marx 89r, Marx 89r, Marx 100r, Marx 100r, Marx 106v, Marx 108r, Marx 109r
Dreßler, Adolarius; Hauslehrer

[ - ] Hauslehrer der Grafen von Schwarzburg-Sondershausen.Happe I 56r
Dromstorff, Curt;

[ - ] Bürger in Erfurt. Möglicherweise ein Verwandter Heinrich Dromstorffs, wohnhaft im Stadtviertel Viti (vgl. SAEF, Verrechtsbuch 22a fol. 16).Krafft 90r
Druckmüller von Mühlburg, zu Prunn und Rottenstein, Georg; Freiherr, Feldmarschallleutnant

[ - 27.4.1659] Bayerischer Obrist, Generalwachtmeister und Feldmarschall-Leutnant. Druckmüller von Mühlburg war einer der wenigen Protestanten in der Führung des bayerischen Heeres und neben Haes, Schoch, Sporck und Werth eines von fünf Beispielen eines sozialen Aufstiegs in den Freiherrnstand (hier aus dem kleinbürgerlichen Milieu Münchens). Seine militärische Gesamtdienstzeit betrug 29 Jahre. 1618/1619 Eintritt als Musketier in die Armee Maximilians I., u.a. 1629 Tätigkeit als Quartiermeister in der Oberen Pfalz, 1631 Erwähnung als kaiserlicher Obrist (?) beim Überfall auf Osterode, 1635 wurde Druckmüller kurbayerischer Obrist, 1644 Kommandant der Oberpfalz, 1646 Generalwachtmeister und 1647 Feldmarschall-Leutnant, 1647/1648 Teilnahme am letzten Feldzug des Dreißigjährigen Krieges unter Gronsfeld, 1649 Abdankung.Happe II 412r, Happe II 413r, Happe II 442v
Drummond, David; Generalmajor

[1593 - 1638] Schwiegersohn des britischen Diplomaten Sir James (Jakob) Spence, Schotte in schwedischen Diensten, 1627 Obrist, 1634 als einer der ersten schwedischen Söldner Generalmajor, Oktober-Dezember 1634 mit seinem Regiment in Mühlhausen einquartiert; ab Januar 1635 kurzfristig Kommandant von Erfurt, 1638 Kommandant in Gartz, in Gefangenschaft geraten und darin am 12.3.1638 in Spandau verstorben. Vgl. MURDOCH (Hg.), SSNE ID: 2396; BERG; LAGERCRANTZ, Scots in Schweden; MAIDMENT, Collection, S. 331ff.Happe I 343v, Happe I 354v, Happe I 355r
Drutt, Michel; Handwerker

[ - ] Handwerker in Erfurt.Krafft 104v
Dückler, Hans; Schneider

[ - ] Schneidermeister zu Deuna.Happe I 27v
Dulcken, Michael; Kartäuser-Pater

[ - 28.2.1658] Kartäuser-Pater in Erfurt. Dulcken trat 1615 in den Kartäuser-Orden ein. Er war Sacrista 1635; später auch Vicarius Procurator. Weiteres zu seinen Leiden während der ersten schwedischen Besatzung von Erfurt (1631 − 1635) in LOTLEY, Chronica Cartusiae Erfordianae 2. Abschnitt: Professi &; Officiales post primam Domus recuperationem. Eintrag: Michael Dulcken. Vgl. die Erwähnungen bei ARNOLD, Nove Collectio Chronicae (Jena).Marx 56r
Dürholtz, Peter; Rittmeister

[ - ] Kaiserlicher Rittmeister (unter Sporck).Happe II 107v, Happe II 109v, Happe II 114v
Dürholtz, Peter; Rittmeister



(Kompanie)
(zur Person siehe oben)Happe II 108r, Happe II 110v, Happe II 111v, Happe II 114v
Dutzrath, Andreas;

Namensform: Dutzenroth ?

[ - 1632] Schwager Michael Heubels.Heubel 86, Heubel 86
Duwall, Tobias; Obrist

Namensform: MacDougall

Namensform: Dubald



(Regiment)
[ - 1657] 1630 Leutnant des Västerbotten-Regiments, von Dezember 1636 bis Januar 1637 unter starken Erpressungen sowie Arrestierungen des Rats in Schmalkalden einquartiert, dann ab den vierziger Jahren Obrist eines Reiterregiments, Kommandant in Altmark [Stary Targ, Kr. Stuhm] und Gardelegen; vgl. MURDOCH (Hg.), SSNE ID: 2475; AILES, British Military Community, S. 102; BOETHIUS, Duwall, S. 608.Happe II 353r
Ebeleben, Anne Maria von

[ - ] Happe I 15v
Eberhard III. von Württemberg; Herzog

[26.12.1614 - 12.7.1674] Happe I 271r
Eberhard, ; Bischof

[ - 1079] Bischof von Naumburg-Zeitz (1045 − 1079), einer der wichtigsten Berater Heinrichs IV. Er gehörte zu dessen wenigen Begleitern, die mit ihm aus der belagerten Harzburg nach Hersfeld flohen. Nach der Vertreibung aus dem Bistum Würzburg wurde ihm von Heinrich IV. die Verwaltung des Bistums Würzburg übertragen. Er begleitete Heinrich IV. 1077 auf dessen Gang nach Canossa.Krafft 178r
Eberstein, Hans Heinrich von; Rittmeister

[6.7.1596 - 18.1.1636] 1614 − 1615 in braunschweigischen Diensten, 1617 − 1620 kaiserlicher Leutnant und Teilnahme am Böhmischen Krieg, nach 1631 schwedische Dienste, 1632 − 1633 Leutnant im Leibregiment Wilhelms IV. von Sachsen-Weimar, 1634 Rittmeister im Regiment Justus Matthias von Sparrenberg, nach Prager Frieden kursächsischer Rittmeister; am 18.1.1636 bei Reinsdorf von 3 Kugeln eines Korps von 56 Dragonern tödlich verwundet, als er Frau und Kinder vor schwedischen Truppen in Sicherheit bringen wollte. EBERSTEIN, Geschichte 696, 699.Happe I 369r, Happe I 370r, Happe I 388v, Happe I 389r, Happe I 413v, Happe I 435v, Happe I 435v, Happe I 436r, Happe II 42r
Eberstein, Hans Heinrich von; Rittmeister



(Kompanie)
(zur Person siehe oben)Happe I 389v, Happe I 392v, Happe I 393v, Happe I 394v, Happe I 394v, Happe I 398r, Happe I 406r, Happe I 406r, Happe I 407r
Eberstein, Kaspar von; Generalleutnant

[6.1.1604 - 11.10.1644] Hessen-kasselischer Obrist, dann schwedischer Generalmajor und Generalleutnant. Kommando über Herzog Wilhelms IV. von Weimar „Grünes Leibregiment“ und Teilnahme an der Schlacht an der Alten Veste am 3.9.1632 und Verwundung. Am 31.10.1632 in Naumburg eingelagert. Teilnahme an der Schlacht bei Hessisch-Oldendorf (8.7.1633), Nachfolger Melanders (Holzappels) als hessen-kasselischer Generalmajor, im Juni 1641 bei den Kämpfen um Wolfenbüttel.Happe I 241r, Happe II 239v, Happe II 240v, Happe II 256v
Eberstein, Kaspar von; Generalleutnant



(Regiment)
(zur Person siehe oben)Happe II 252v, Happe II 258r, Happe II 258v, Happe II 370v
Ebert, Andreas; Kornmeister

Namensform: Eberdt

Namensform: Enhartt

[ - ] Chorsänger von St. Severi, Kornmeister und Biereige in Erfurt, SAEF, Verrechtsbuch 33 Omnium Sanctorum, Nr. 11 (1638), wohnhaft im Haus "Zum Krug" (Bahnhofstr. 42), "Zur Bunten Lilie" (Allerheiligenstr. 19. Vgl. JACOB, Ein Erfurter Familienschicksal S. 108).Krafft 9v, Marx 41r
Ebert, Nikolaus; Pfarrer

Namensform: Eberhardt

[entweder 1571 oder 1572 - gestorben wohl 1642] 1591 Vikar an St. Marien und Pfarrer von St. Martini (?). Nach BAEF, Nachlass Klapper, erhielt er am 22.9.1597 Kanonikat und Präbende an St. Severi, Möglicherweise schon 1608 Magister Fabricae in St. Severi, bzw. 1612 − 1632, Scholaster von St. Severi in Erfurt. Vermutlich schon 1635 zum Dekan von St. Severi ernannt. Unterhändler des Stifts mit der weimarischen Kanzlei. Im zweiten Testament vom 7.1.1642 (BAEF, 2. Testament Nikolaus Ebert) bezeichnet er sich selbst als Dekan und Kanoniker von St. Severi und gibt an, jahrelang als Pfarrer von Melchendorf (mit Dittelstedt und Daberstedt) tätig gewesen zu sein. Er schreibt, dass er in mühevollem Wirken ein gutes Auskommen ("ziembliche nahrung") gehabt habe, er sei dann "doch leyder … durch denn feindlich einfall der schwedischen Soldaten dessen destituirt undt beraubet worden, inmaßen mein hauß zweymahl gantz undt gahr ausgeplundert undt ich vor andern mit unerträglicher einquartirung undt geldpreßurn beleget und enerviret worden." FELDKAMM, Benefizial- oder Vikarienbuch S. 85; BAEF, 1. Testament Nikolaus Ebert; MAY, Organisation S. 782.Marx 12v, Marx 15r, Marx 15v, Marx 15v, Marx 17r, Marx 19v, Marx 19v, Marx 19v, Marx 20r, Marx 20r, Marx 20v, Marx 20v, Marx 20v, Marx 21r, Marx 21r, Marx 21r, Marx 21v, Marx 21v, Marx 21v, Marx 24r, Marx 25r, Marx 25r, Marx 28v, Marx 28v, Marx 28v, Marx 29v, Marx 30v, Marx 31r, Marx 46r, Marx 49v, Marx 78r, Marx 81v, Marx 98r, Marx 101r, Marx 102r, Marx 103v, Marx 103v, Marx 104r, Marx 105r, Marx 105v, Marx 107v, Marx 108r
Ebert, Sebastian; Kirchner

[ - ] Kirchner von St. Wiperti in Erfurt. Ebert war noch 1653 Kirchendiener, zu dieser Zeit zu St. Severi. SAEF, Verrechtsbuch 45, Viti Nr. 228.Marx 66r, Marx 67r
Eccard, Heinrich

[ - ] Aus Clingen.Happe I 395v, Happe II 296v
Eckard, Christian

[ - ] Happe II 138v, Happe II 388r
Eckart, Christian

[ - ] Aus Clingen.Happe I 242v
Eckart, Hermann

[ - ] Happe I 96r
Eckart, Martin; Braumeister

[ - ] Braumeister zu Keula.Happe I 41v
Eckelt, Christoph; Amtsschreiber

[ - ] Amtsschreiber; Ehemann von N N.Happe I 175v, Happe I 202v
Eckelt, N

[ - ] Kind von Christoph Eckelt.Happe I 175v
Ecker, Barbara;



Ehename: Lutz
[ - ] Großmutter von Michael Heubel.Heubel Fam. [A3]
Eckhardt, Georg; Stadtkommissar

[ - ] Stadtkommissar in Saalfeld.Heubel 345, Heubel 346, Heubel 347, Heubel 347
Effler, Christoph;

[ - ] Bürger in Erfurt. Er besaß das Haus "Zum schwarzen Horn” (Michaelisstr. 48) im Stadtviertel Benedicti und Martini (vgl. SAEF, Verrechtsbuch 22 fol. 64).Krafft 6v
Ehrhart, Andreas; Bürgermeister

[ - ] Bürgermeister von Weißensee.Happe I 240r
Ehrhart, Hans

[ - ] Aus Ebeleben.Happe II 211v
Ehrhart, Herman

[ - ] Ehemann von N N.Happe II 18r, Happe II 18r, Happe II 20r, Happe II 21r
Ehrhart, Herrmann

[ - ] Happe I 191r
Ehrhart, N

[ - ] Tochter von Herman Ehrhart.Happe II 20v
Ehrhart, Volkmar; Amtmann

[ - ] Gräflich Schwarzburgischer Amtmann.Happe I 202v, Happe I 227v, Happe I 303r, Happe II 97r
Ehwalt, Valentin

[ - vor 30.9./10.10.1625] Happe I 62v
Eich, Uriel von der; Rat

Namensform: Eichen

Namensform: Ulrich von

[ - ] Möglicherweise Studium in Wittenberg, stolbergischer und anhaltischer Rat, 1641 und 1646 Kriegskommissar.Happe I 427r
Einhausen, Wilhelm von; Rittmeister

[ - ] Kaiserlicher Rittmeister, später kursächsischer Obristleutnant.Happe I 198r, Happe I 200r
Einhausen, Wilhelm von; Rittmeister



(Kompanie)
(zur Person siehe oben)Happe I 201r
Einhoff, Bernhard; Obristleutnant

[ - ] Kaiserlicher Obristleutnant.Happe I 294r
Einsiedel, Conrad; Bürgermeister

[ - ] Bürgermeister von Stadtilm.Heubel 271
Eisenberg, N; Hauptmann



Spitzname: Löffelwolf
[ - 18.3./28.3.1638] Kursächsischer Hauptmann (unter Haugwitz).Happe II 190v, Happe II 195v
Eisenberg, N; Hauptmann



Spitzname: Löffelwolf

(Kompanie)
(zur Person siehe oben)Happe II 200r
Eleonore Sophie von Schwarzburg-Sondershausen; Gräfin

[6.12.1618 - 1.1.1631] Tochter von Christian Günther I., Graf von Schwarzburg-Sondershausen.Happe I 47v, Happe I 91r, Happe I 103r, Happe I 256r, Happe I 257r
Elisabeth Juliane von Schwarzburg-Rudolstadt; Gräfin

[1.1.1578 - 30.3.1658] Tochter von Graf Albrecht VII. von Schwarzburg (1537 – 1605) und Juliane, Gräfin von Nassau-Dillenburg (1575 – 1588), Schwester von Ludwig Günther I., Graf von Schwarzburg-Rudolstadt, als „die Beständige“ Gründungsmitglied der „Tugendlichen Gesellschaft“; METZGER; SCHADE, Sprachgesellschaften, S. 624; CONERMANN, Tugendliche Gesellschaft; DIX, Tugendliche Gesellschaft; ECKSTEIN, Tugendliche Gesellschaft.Happe I 423v, Heubel 41, Heubel 154, Heubel 154, Heubel 157
Elizabeth Stuart of England, Scotland, and Ireland; Princess



Ehename: Rhein; Pfalzgräfin bei
[19.8.1596 - 23.2.1662] Älteste Tochter Jakobs I. von England [Vgl. ASCH, Jakob I.] und Ehefrau von Friedrich V., Kurfürst von der Pfalz. Nach dem Tode ihres Mannes (1632) kämpfte sie weiter um die Ansprüche ihrer Kinder. Materiell von London unterstützt, blieben die Zahlungen nach der Hinrichtung ihres Bruders Karl I. (1649) aus. Erst 1661 konnte sie nach der Restauration der Stuarts nach England zurückkehren. OMAN, The Winter Queen; MARSHALL, Elisabeth Stuart; MARSHALL, The Winter Queen; LEMBERG, Eine Königin.Happe I 27v
Ellinger, N

[ - ] Aus Haßleben.Happe II 221v
Elsner, Bartholomäus; Dr. theol., Rektor

[1596 - 16.1.1662] Dr. theol., Studium in Jena und am fürstlichen Pädagogium in Stettin, Reisen nach Norwegen, England, Holland und Dänemark, 1624 Diakon bei den Barfüßern, 1633 Professor der orientalischen Sprachen, Mitarbeiter am Bibelwerk Herzogs Ernst des Frommen. Am 5.3.1634 an der Universität Erfurt zum Dr. theol. promoviert, seit 1639 Prediger an der Barfüßerkirche und seit 1642 Senior der lutherischen Pfarrerschaft. 1642, 1643, 1646 und 1648 war er Rektor der Universität. Während eines Ordinariatsaktes in der Barfüßerkirche am 10.3.1657 erlitt er einen Schlaganfall und konnte nicht mehr predigen. Er starb am 16.1.1662. BAUER, Erfurter Personalschriften Nr. 184; KLEINADAM, Universitatis Studii Erffordensis IV S. 4; BERG, Regulating war, S. 38.Marx 68v
Elsner, Bartholomäus; Dr. theol., Rektor

[1596 - 16.1.1662] Dr. theol., Studium in Jena und am fürstlichen Pädagogium in Stettin, Reisen nach Norwegen, England, Holland und Dänemark, 1624 Diakon bei den Barfüßern, 1633 Professor der orientalischen Sprachen, Am 5.3.1634 an der Universität Erfurt zum Dr. theol. promoviert, seit 1639 Prediger an der Barfüßerkirche und seit 1642 Senior der lutherischen Pfarrerschaft. 1642, 1643, 1646 und 1648 war er Rektor der Universität. Während eines Ordinariatsaktes in der Barfüßerkirche am 10.3.1657 erlitt er einen Schlaganfall und konnte nicht mehr predigen. Er starb am 16.1.1662. BAUER, Erfurter Personalschriften Nr. 184; KLEINEIDAM, Universitatis Studii Erffordensis IV S. 4.Krafft 9v, Krafft 48v, Krafft 48v, Krafft 49r
Emmerich, Philipp Werner von ; Fiskalprokurator

[ - ] Kaiserlicher Fiskalprokurator des Reichskammergerichts. Emmerich hatte schon der 1. kaiserlichen Kommission angehört, die am 6./16.9.1649 in Erfurt eingetroffen war. Im Restitutionsrezess vom 8./18.7.1650 waren die Rechte des Erzbischofs wiederhergestellt worden, wobei das umstrittene Gebet für den Erzbischof eine zentrale Rolle einnahm; BEYER/ BIEREYE, Geschichte der Stadt Erfurt S. 584ff.Krafft 74v
Ende, Dietrich von; Oberförster

[ - 17.5./27.5.1637] Oberförster zu Keula; Ehemann von Anna N.Happe I 27r, Happe I 29r, Happe I 41v, Happe I 166v, Happe I 219v, Happe I 383v, Happe II 15v, Happe II 70v, Happe II 95r, Happe II 117v, Happe II 118r
Ende, Hans Heinrich von; Rittmeister

[ - ] Schwedisch-weimarischer Rittmeister, später (spätestens 1642/43) schwedischer Obrist. Vgl. die Erwähnungen bei NÜCHTERLEIN, Wernigerode.Happe I 416r
Ende, Martha Elisabeth von; Hausfrau



Ehename: Fischer
[ - ] Tochter von Dietrich von Ende; Ehefrau von Günther Fischer.Happe I 29r, Happe II 95r
Engelbrecht, Arnold; Doktor, Kanzler

[ - 1638] Braunschweig-lüneburgischer Geheimer Rat und Kanzler.Happe I 305v, Happe I 305v
Engell, Aegidius; Ratsherr

[1590 - 9.5.1672] Ratsherr in Heiligenstadt.Marx 30v, Marx 30v
Engelmann, Valentin; Schultheiß

[ - 29.5./8.6.1626] Schultheiß.Happe I 77r
Entzenberg, Hans Christoph von

[ - 3.9./13.9.1638] Happe I 29r, Happe II 216r
Eoban; Heiliger

[ - 5.6.754] Angelsächsischer Mitarbeiter des Wynfrith Bonifatius. Der Priester Eoban war 735 des Bonifatius Briefbote nach England und im Frühjahr 753 sein Begleiter nach Friesland. Er wirkte als Chorbischof (Weihbischof) in der Friesenmission und war seit 753 Diözesanbischof von Utrecht. Im Frühjahr 754 führte Bonifatius mit seinen Gefährten, darunter auch Eoban, von Utrecht aus die Missionierung weiter. Am Mittwoch vor Pfingsten sollte die Firmung der Neubekehrten stattfinden. In der Morgenfrühe des 5.6.754 wurde Bonifatius bei Dokkum am Dollart von einer heidnischen Schar überfallen. Er verbot seinen Gefährten jede Gegenwehr und wurde mit ihnen erschlagen. Eobans Gebeine gelangten über Utrecht nach Fulda und von dort nach Erfurt. Er wird als Heiliger verehrt. Sein Fest war ursprünglich der 5. Juni, wurde später der 26. Juli und ist heute der 7. Juli.Marx 83r, Marx 83r, Marx 87r
Eppenstein, Widerad von; Abt

[ - ] Abt von Fulda 1060 − 1075.Krafft 178r
Eppstein, Werner von; Erzbischof und Kurfürst

[um 1225 - 1284] Kurfürst, Erzbischof von Mainz und Reichserzkanzler. 1259 vom Domkapitel zum Erzbischof gewählt, konnte er 1273 die Wahl Rudolfs von Habsburg zum neuen König erreichen. Ab 1275 versuchte er die Territorialgewalt im Kurstaat zu festigen, was zu Spannungen in Mainz und Erfurt führen musste. 1281 schloss er sich dem von Rudolf von Habsburg auf den Weg gebrachten "Reichslandfrieden"an und beendete die Auseinandersetzungen.Krafft 182r, Krafft 182r
Erasmus, Daniel; Dr. med.

[ - ] Dr. med., Leibarzt des schwedischen FeldmarschallsGustav Horn. Möglicherweise verwandt mit Peter Erasmus, Stadtmedicus in Nordhausen und Magdeburg; Schwager von Volkmar Happe; Ehemann von Euphemia Happe.Marx 96v
Erasmus, Peter; Arzt

[ - ] Aus Husum in Holstein. Stadtmedicus in Nordhausen und Magdeburg. Schwager von Volkmar Happe; Ehemann von Euphemia Happe. Möglicherweise ein Verwandter des Dr. med. Daniel Erasmus, Leibarzt des schwedischen FeldmarschallsGustav Horn.Happe I 6r, Happe I 40v, Happe I 45v, Happe I 48r
Erbach, Elisabeth Juliane von; Gräfin



Ehename: Löwenstein-Scharfeneck; Gräfin

Ehename: Banér
[22.1.1600 - 29.5.1640] Tochter des Grafen Georg III. von Erbach [1548 − 1605] aus dessen 4. Ehe mit Gräfin Maria von Barby [1563 − 1619], seit 2.3.1620 verheiratet mit dem schwedischen ObristenGeorg Ludwig von Löwenstein, in zweiter Ehe seit 25.7.1636 mit Johan Banér, "eine sehr fromme Matron ..., die eine Mutter der armen kriegs-betrengten und zuegleich der Soltaten gewesen, die keinen gefallen an krieg, brandt und blutvergießen gehabt", so der Erzgebirgschronist und PfarrerLEHMANN, Kriegschronik S. 122 Anm.. Am 24.7.1640 in Stockholm beigesetzt.Happe II 332v, Happe II 335r, Happe II 352r, Krafft 202r, Heubel 208, Heubel 249, Heubel 255, Heubel 265, Heubel 309, Heubel 310
Erdmann, Johann; Pfarrer

[ - 11.8./21.8.1637] Pfarrer von Großberndten.Happe II 144v, Happe II 145r
Erfurt, Hans

[ - ] Aus Rockensußra.Happe I 386r
Erhart, Christoph; Hofmeister

[ - ] Hofmeister.Happe II 35v, Happe II 35v
Erhart, Volkmar Hans

[ - ] Angeblicher Münzfälscher.Happe I 52r
Erichshausen, N; Obristleutnant

[ - ] Schwedischer Obristleutnant.Happe I 99r, Happe I 99r, Happe I 99v, Happe I 102r, Happe I 107v, Marx Bed. 25r, Marx Bed. 25v, Marx Bed. 26r, Marx Bed. 26r, Marx Bed. 26r, Marx Bed. 27r, Marx Bed. 32r
Erichshausen, N; Obristleutnant



(Regiment)
(zur Person siehe oben)Happe I 99v, Happe I 100r
Ermes auf Kochenberg, Caspar; Obrist

Namensform: Ermisch auf Kochenberg

Namensform: Armis auf Kochenberg

[1592 - 12.5.1648] Baltendeutscher aus livländischem Adelsgeschlecht (Evermes, Armiss, Ermes) wahrscheinlich sächsischen Ursprungs, 1629 noch Rittmeister einer Kompanie, 1631 schwedischer Obristleutnant, Kommandant in Ochsenfurt, Windsheim, ab 1633 Obrist, war Ermes 1633 − 1634 Kommandant der finnischen Garnison von Königshofen im Grabfeld und Schweinfurt, Juli 1634 − 28.3.1635 Kommandant von Augsburg unter dem Gubernator Hans Georg aus dem Winckel (der sich dort von seiner schweren bei Lützen erhaltenen Verwundung erholen sollte) und ab Mai 1640 Kommandant von Erfurt. 1636 erlitt er eine schwere Verwundung in der Schlacht vor Magdeburg. Später war er in Schwerin, bei Leipzig, in Torgau und als Kommandant des Gelben Regiments in Pommern stationiert. 1638 nahm er an den Kämpfen um Gartz und Schwedt und der Eroberung Pirnas teil sowie am Feldzug in Böhmen. 1640 wurde er königlicher Gouverneur über die thüringischen Staaten und Kommandant in Erfurt. In seinem Thüringer Sprengel hielt Ermes auf die Sicherheit der Straßen ebenso wie auf die Pünktlichkeit der Kontributionszahlungen. Ermes wurden Güter im Fuldaischen und die Kommende Griefstedt bei Erfurt doniert. Doch schien er sich nach Kriegsende in Mainfranken niederlassen zu wollen. 1647 erwarb er den Reichelhof bei Schweinfurt. Im selben Jahr wurde ihm Sporcks Pfandbesitz in Unterpleichfeld und im Stift Fulda nach dessen Übergang ins kaiserliche Lager geschenkt. Ermes verstarb an einer Verwundung, die er sich - unter Carl Gustav Wrangels Befehl stehend - bei Hof zugezogen hatte. Am 2.7.1648 wurde er in der Erfurter Kaufmannskirche [Bildnis, gemalt von Christian Richter (um 1650), online verfügbar unter http://www.kaufmannsgemeinde.de/seitgro/ermes.htm] wie seine bereits am 3.1.1645 verstorbene Frau Anna Gräfin von Loewenwolde (Löwenwalde, geb. 1609 [Bildnis, gemalt von Christian Richter (um 1650), unter http://www.kaufmannsgemeinde.de/seitgro/frauerm.htm]) beigesetzt. PLEISS, Ermes.Happe I 382v, Happe II 365r, Happe II 372r, Happe II 373r, Happe II 375v, Happe II 375v, Krafft 88v, Krafft 137v, Krafft 155r, Krafft 156r, Krafft 156r, Krafft 169v, Krafft 170r, Krafft 173r, Krafft 173r, Krafft 173v, Krafft 203v, Marx 51r, Heubel 138
Ermes auf Kochenberg, Caspar; Obrist

Namensform: Ermisch auf Kochenberg

Namensform: Armis auf Kochenberg



(Regiment)
(zur Person siehe oben)Krafft 203v
Ernst Günther von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg; Herzog

[14.10.1609 - 8.1.1689] Sohn von Alexander I., Herzog von Schleswig-Holstein-Sonderburg und Dorothea, Gräfin von Schwarzburg-Sondershausen.Happe I 167v, Happe I 174r, Happe I 174r, Happe II 219v
Ernst I. von Sachsen-Gotha; Herzog, Generalstatthalter

[25.7.1601 - 26.3.1675] Genannt der "Fromme", der spätere Herzog von Sachsen-Gotha (1641 − 1675). Ernst engagierte sich im Dreißigjährigen Krieg zunächst auf der böhmisch-pfälzischen, später auf der schwedisch-protestantischen Seite als Obrist und ab Juli 1633 als Generalstatthalter des Herzogtums Franken. 1635 beendete er seine Kriegskarriere und trat dem von Kursachsen mit dem Kaiser geschlossenen Prager Frieden bei. Erst mit dem Erbteilungsvertrag von Altenburg wurde er zum selbstständigen Landesherrn und Herzog von Sachsen-Gotha mit der Residenz in Gotha. Von Cromwell neben Friedrich Wilhelm von Brandenburg und Karl X. von Schweden zu den 3 klugen Fürsten Europas gerechnet. KLINGER, Gothaer Fürstenstaat; JACOBSEN; RUGE, Ernst der Fromme; GELBKE, Herzog Ernst.Happe I 286v, Happe II 419v, Krafft 27r, Krafft 27r, Krafft 82r, Heubel 100, Heubel 100, Heubel 113, Heubel 113
Ernst VII. von Hohnstein; Graf

[ - 8.7.1593] Herr zu Lohra und Klettenberg, Adaministrator des Stifts Walkenried.Happe II 22v
Ernst von Anhalt-Bernburg; Fürst, Obrist

[19.5.1608 - 3.12.1632] Sohn von Christian I. von Anhalt-Bernburg [1586 − 1630], kursächsischer Obrist. Er führte in der Schlacht an der Alten Veste bei Zirndorf am 3.9.1632 8 Kompanien zu Fuß. Am 31.10. in Naumburg eingelagert. Er starb an einer vergifteten Kugel in seinem Schenkel, die er in der Schlacht bei Lützen am 16.11.1632 erhalten hatte. Happe I 294r, Happe I 300v, Happe I 300v, Happe I 300v, Marx 8r
Ernst von Sachsen-Wittenberg; Kurfürst von Sachsen

[1464 - 1486] Landgraf in Thüringen und Markgraf zu Meißen, Stammvater der ernestinischen Linie des Hauses Wettin, 1464 − 1486 Kurfürst von Sachsen, die Meißener und Thüringer Lande regierte er 21 Jahre lang gemeinsam mit seinem Bruder Albrecht.Krafft 154v
Ernst, Hans; Knecht

[ - 19.2./1.3.1623] Knecht von Hans Günther von Schnellmenitz.Happe I 34v
Ernst, Herdam

[ - ] Aus Worbis.Happe I 449r, Happe II 425v
Ernst, Johann; Rat, Kommissar

[ - ] Rat und Kommissar zu Nordhausen.Happe I 329r, Happe I 427v, Happe I 428r, Happe I 428r, Happe I 429r
Erskein, Alexander von; Freiherr, Kriegsrat

Namensform: Erskine

Namensform: Esken

[31.10.1598 - 27.7.1656] Sohn eines nach Pommern ausgewanderten schottischen Kaufmanns. Nach den Studien unter anderem in Wittenberg (1617), Leipzig, Jena und Rostock (1623) nahm er Dienste bei Sophia von Dänemark, der Mutter Christians IV. von Dänemark, den er jedoch aus gesundheitlichen Gründen wieder aufgab. In Stralsund beriet er auf Wunsch Gustav II. Adolfs den schwedischen Obristen Fritz Petrowitz Rosladin während der Belagerung der Stadt. Zwischen 1628 und 1630 fungierte er als Vertreter Schwedens und Assistenzrat in Stralsund, ab 1632 als Kriegsrat sowie Resident in Erfurt und zuständig für ganz Thüringen. Vgl. die Erwähnungen bei PETER, Eisenach. Er spielte eine entscheidende Rolle in den Verhandlungen Schwedens mit dem eigenwilligen Wilhelm IV. von Sachsen-Weimar, den auch Frankreich auf seine Seite zu ziehen hoffte und den gerade die schwedische Generalität, vor allem Banér, für nicht besonders geeignet hielt. ReichskanzlerOxenstierna bestätigte ihn in seinen Funktionen im Februar 1633. 1634 war er Kriegsrat der schwedischen Hauptarmee im Reich und Resident in Thüringen. Zudem betrieb er nach eigener Aussage planmäßig Archivraub, wie der bei Johan Oxenstierna tätig gewesene Prediger Schupp berichtet: „Der Raub, den ich in Teutschland gethan habe, ist ein Briefe-Raub. Wann wir mit der Armee an einem Ort, sonderlich in ein Kloster, oder Jesuiter-Collegium kamen, habe ich alsobald geeilet nach dem Archiv zu, und habe alle Brieff eingepacket. Wann ich dann Zeit gehabt, habe ich sie durchgelesen, dadurch bin ich hinter so viel arcana, hinter so viel stücklein kommen, dass ihr es nicht wohl glauben können“. SCHUPP, Salomo, BL E VIIe. Nach dieser Erfurter Zeit wurde er als Berater zu Johan Banér abgeordnet. 1637 versuchte er die schwedische Macht in Pommern zu reorganisieren. 1642 wurde er auf Wunsch Torstenssons als Kriegsrat erneut bestätigt. 1644 wurde er Mitglied der „Fruchtbringenden Gesellschaft“ unter dem Gesellschaftsnamen „der Fürsichtige“.1645/46 amtierte er als Assistenzrat Torstenssons in Leipzig. 1648 wurde er Kriegsratspräsident unter dem Befehl des späteren Königs von Schweden, Carl X. Gustav, und Gesandter auf dem Westfälischen Friedenskongress. Ende April 1648 trat die schwedische Generalität in Nördlingen zusammen. An dem Treffen nahm auch Erskein teil, zu diesem Zeitpunkt noch Kriegs- und Assistenzrat der schwedischen Königin, aber auch Bevollmächtigter der schwedischen Armee in Deutschland und der Gesandten der Krone in Osnabrück. Die Generalität legte fest, der Krieg sei "vom römischen Reich abzuführen, damit selbiges sich etwas zu der Schwedischen Armee kunfftigem Aufnemmen recolligiren (erholen) könne, ... hingegen sei sedes belli ipsa (der eigentliche Kriegsschauplatz) nach den Erblanden zu transferirn und dort zu conserviren ... Churbaiern vermittelst aller coniungirten Macht ... zu ruiniren". SAMBRAUS, Feldzug, S. 84. Diese Nördlinger Beschlüsse hatten die satisfatio militum zum Ziel, die Geldabfindung der schwedischen Armee bei ihrer Abdankung. Ihr ganz eigenes Interesse stellten die Generäle in den Mittelpunkt ihrer Überlegungen und wußten sich in Übereinstimmung mit ihrer Regierung, wenn auch die Vorstellungen über die Höhe der satisfatio militum beträchtlich auseinander gingen. Die schwedische Generalität hat offenbar einen baldigen Friedensschluss nicht mehr ausgeschlossen, jedoch wohl schon damals über den Friedensschluss hinaus mit einem längeren Verbleib im Reich gerechnet, aber außerhalb des österreichischen Reichskreises. Im erholten Reich konnte Schweden gelassen Geldabfindung, Abdankung und Abzug seiner Armee betreiben. Inwieweit Erskein hinter den Vorstellungen stand, im Norden Deutschlands einen geschlossenen schwedischen Soldatenstaat zu errichten, bedarf noch der Untersuchung. Erskein behauptete von sich, er habe als Kriegskommissar wichtiges Archivmaterial aus den besetzten Städten retten können. Vor allem im Eichsfeld, in Pommern and Prag „sammelte“ er dieses Material und bewahrte es in seinem Domizil Erskeinschwinge bei Stade auf. Anlässlich der Eroberung der Prager Kleinseite und der gewaltigen Kriegsbeute durch Hans Christoffer von Königsmarck am 26.7.1648 erbeutete er unter anderem eine bemerkenswerte Bücherei. Er war an den Verhandlungen in Prag und Nürnberg nach dem Westfälischen Frieden beteiligt. Nach Schweden zurückgekehrt, wollte ihn Königin Christina zum Freiherrn erheben, was Erskein aber zweimal ablehnte. Vom November 1650 bzw. von 1652 an amtierte er als Rat in den schwedisch besetzten Herzogtümern Bremen und Verden, wo Königsmarck als Gouverneur eingesetzt war. 1652 wurde er geadelt, 1653 wurde er Präsident in Bremen und Verden. 1655 wurde er zum Freiherrn erhoben (nicht introduziert). 1656 geriet er bei der Eroberung Warschaus in Gefangenschaft und starb später in Zamoisk. Begraben wurde er in St. Peter in Bremen. MURDOCH (Hg.), SSNE ID: 1508; BAUER, Erfurter Personalschriften S. 192; DROSTE, Im Dienst der Krone, S. 390 − 391; SCHULZE, Das Stader Reichsarchiv; HILDEBRAND, Erskein; JÖRN, Servorum Dei Gaudium.Happe I 237r, Happe I 284v, Happe I 319v, Happe II 241r, Krafft 154v, Marx Bed. 23r, Marx Bed. 23r, Marx Bed. 23v, Marx Bed. 31v, Marx 25r, Marx 25r, Marx 25r, Marx 25r, Marx 25r, Marx 25r, Marx 25v, Marx 25v, Marx 25v, Marx 26r, Marx 26r, Marx 26r, Marx 26r, Marx 26r, Marx 26r, Marx 26r, Marx 26v, Marx 26v, Marx 26v, Marx 27r, Marx 27r, Marx 27r, Marx 27r, Marx 27r, Marx 27r, Marx 27r, Marx 27r, Marx 27r, Marx 27r, Marx 27r, Marx 28r, Marx 28r, Marx 28v, Marx 28v, Marx 28v, Marx 28v, Marx 28v, Marx 28v, Marx 28v, Marx 29r, Marx 29r, Marx 29r, Marx 29v, Marx 29v, Marx 29v, Marx 29v, Marx 29v, Marx 30r, Marx 30r, Marx 30r, Marx 30r, Marx 30v, Marx 31r, Marx 31r, Marx 31r, Marx 32r, Marx 32r, Marx 32r, Marx 32v, Marx 32v, Marx 32v, Marx 32v, Marx 33r, Marx 33r, Marx 33r, Marx 33v, Marx 33v, Marx 36r, Marx 36r, Marx 36r, Marx 36r, Marx 36r, Marx 36r, Marx 36r, Marx 36v, Marx 36v, Marx 37r, Marx 38r, Marx 39r, Marx 39r, Marx 39v, Marx 39v, Marx 40r, Marx 40r, Marx 40v, Marx 40v, Marx 40v, Marx 40v, Marx 40v, Marx 40v, Marx 40v, Marx 40v, Marx 40v, Marx 41r, Marx 41r, Marx 42r, Marx 42v, Marx 42v, Marx 42v, Marx 42v, Marx 42v, Marx 43r, Marx 44r, Marx 44r, Marx 44r, Marx 45r, Marx 45r, Marx 45v, Marx 46r, Marx 46r, Marx 46r, Marx 46v, Marx 46v, Marx 46v, Marx 46v, Marx 46v, Marx 46v, Marx 46v, Marx 47v, Marx 48r, Marx 48r, Marx 48r, Marx 48v, Marx 48v, Marx 48v, Marx 48v, Marx 48v, Marx 48v, Marx 49r, Marx 49r, Marx 49v, Marx 49v, Marx 49v, Marx 49v, Marx 49v, Marx 50v, Marx 51v, Marx 52r, Marx 52v, Marx 52v, Marx 53r, Marx 53v, Marx 53v, Marx 54r, Marx 54r, Marx 55v, Marx 59r, Marx 59r, Marx 63v, Marx 70r, Marx 73v, Marx 74r, Marx 74v, Marx 74v, Marx 75r, Marx 75r, Marx 75r, Marx 75v, Marx 75v, Marx 77v, Marx 83r, Marx 92r, Marx 93r, Marx 96r, Heubel 82, Heubel 82, Heubel 83, Heubel 112
Eschwege, N von; Soldat

Namensform: Eschwe

[ - ] Schwarzburg-rudolstädter Teilnehmer am Türkenkrieg 1596.Heubel 149, Heubel 185, Heubel 186, Heubel 187, Heubel 244
Eßleben, Christoph Friedrich von; Obristleutnant

[ - ] Schwedisch-weimarischer Obrist(leutnant) der Kavallerie und weimarischer Statthalter auf dem Eichsfeld. Eßleben, der aus dem Braunschweigischen stammte und dort auch Besitzungen hatte, war zusammen mit Dr. Burchardt und Carl Gustav Wrangel im Juli 1632 an der Einnahme von Dingelstädt beteiligt. Am 11.9.1632 wurde er von Erskein in Namen Gustav II. Adolfs und Wilhelms IV. zum Kommandanten des Eichsfelds ernannt. Bereits im Oktober musste er sich vor kaiserlichen Truppen unter Pappenheim ins Mühlhausische und weiter in das Gebiet zwischen Gotha und Erfurt zurückziehen. Am 22.11.1632 wurde er wieder Statthalter im Eichsfeld, um dort weiter Kontributionen einzutreiben und dieses auch gegen die braunschweig-lüneburgischen Ansprüche zu verteidigen, da Wilhelm IV. fälschlich behauptete, Gustav II. Adolf habe ihm auch die mainzischen Rechte auf das Eichsfeld geschenkt. Da Eßleben dem Herzog zum Teil Geld aus eigener Tasche vorstreckte, erhielt er die Erlaubnis, sich an der Kontribution, den Getreidevorräten und den eichsfeldischen Gefällen zu bedienen. Veranlasst durch die Auseinandersetzungen mit dem Welfenhaus und die Ablehnung einer Einkommenserhöhung durch Wilhelm IV. forderte und erhielt er schließlich Anfang November 1633 seine Entlassung.Marx 45v, Marx 45v
Etzdorf, Hans Wilhelm von; Hofmeister

[ - 1649] Hofmeister der Clara von Heringen, 1644 als gräflich-stolbergischer Oberhofmeister und Forstmeister erwähnt.Happe II 385r
Etzel, Hans; Koch

[ - ] Koch auf Schloss Ebeleben.Happe II 340v
Eulenhaupt, Franz; Kammersekretär

[ - ] Weimarischer Kammersekretär. Eulenhaupt war 1634 mit den Verhandlungen mit Johann Georg I. von Sachsen wegen des Prager Friedensschlusses beauftragt.Marx 55r
Evander, Theodor; Zahlmeister

[ - ] Weimarischer Rat, Angehöriger der Kriegskanzlei und Zahlmeister in Erfurt, Verwalter der schwedischen Kriegskasse. Evander bildete zusammen mit Dr. Burchardt, Postmeister Thomas Raspe, einigen Schreibern, Dienstboten und zwei Kanzleiboten die weimarische (Kriegs-)Kanzlei. Mit Erskein scheint Evander wegen dessen eigenmächtigen Umgangs mit den eingehenden Geldern in Schwierigkeiten geraten zu sein.Marx 12v, Marx 14r, Marx 15v, Marx 15v, Marx 17r, Marx 17r, Marx 19v, Marx 19v, Marx 19v, Marx 20r, Marx 20r, Marx 20r, Marx 20v, Marx 20v, Marx 20v, Marx 21r, Marx 21r, Marx 21v, Marx 23v, Marx 24r, Marx 24r, Marx 24r, Marx 24v, Marx 24v, Marx 24v, Marx 26r, Marx 26v, Marx 29r, Marx 29v
Fabricius, Jacob; Dr., Hofprediger, Generalsuperintendent

Namensform: Fabritius

[1593 - 1654] Dr. theol., Prediger in Köslin (Pommern), Hofprediger bei Herzog Bogislaw XIV. von Pommern in Stettin, Doktor in Greifswald und 1630 − 1632 Beichtvater und Feldsuperintendent Gustav II. Adolfs von Schweden, 1632 Generalsuperintendent im Herzogtum (Hinter)Pommern-Stettin, ab 1637 in Schwedisch-Pommern (Vorderpommern mit Stettin) sowie in Stettin Pastor an der Hauptkirche und Professor am Gymnasium. Vgl. KITZIG, Gustav Adolf, Jacobus Fabricius und Michael Altenburg.Happe I 296r, Happe I 302r, Heubel 103
Facien, Claus

Namensform: Facius

Namensform: Faschius

[ - ] Happe II 25r, Happe II 28v
Farensbach, Georg Volmar von; Graf, Obrist

Namensform: Fahrensbach



(Regiment)
[1586 - 29.5.1633] livländischer Adliger, zunächst polnischer, dann kaiserlich-ligistischer, später kurbayerischer Obrist, Ingenieur-Offizier.Happe I 204r
Faulenborn, Hans

[ - ] Happe I 56r, Happe I 56v, Happe I 57r
Federle, Wilhelm; Jesuiten-Pater

[ - 4.5.1638] Pater der Societas Jesu in Erfurt. Federle begleitete am 2.10.1631 den Rektor Dr. Johannes Bettingen nach dem Einmarsch König Gustav Adolfs in Erfurt zum schwedischen König. Er starb am 4.5.1638 in Bratislava (Pressburg/Posonium). HUPE, Compendium Historiae Collegii Societatis Iesu S. 89. Möglicherweise handelte es sich dabei um jenen "Dr. Wilhelm", der auf Veranlassung Wallensteins in die Societas Jesu eingetreten war und über gute Beziehungen zum Generalissimus verfügte.Marx 10r, Marx 46r, Marx 46r, Marx 46v, Marx 47r, Marx 47r, Marx 47r, Marx 47v
Federlein, N; Proviantmeister

[ - ] Kaiserlicher Proviantmeister.Happe II 446r, Heubel 269
Federmacher, Valten;

[ - ] Bürger in Erfurt.Krafft 2r
Fellner, N; Rittmeister

[ - ] Kursächsischer Rittmeister.Happe I 364r, Happe I 369r, Happe I 379r
Felmer, Matthäus; Dr. theol.

Namensform: Föllmer

[ - 1655] Dr. theol., Kantor (1611 − 1625), ca. 1630 − 1652 Scholaster, 1652 − 1655 Dechant des Chorherrnstifts St. Martin zu Heiligenstadt, Pfarrer zu St. Martin (ca. 1610 − 1625) und St. Ägidien (1626 − 1655). OPFERMANN, Gestalten S. 95; ; OPFERMANN, Klöster S. 24f.; WOLF, Heiligenstadt, S. 67.Marx 30v, Marx 30v, Marx 32r, Marx 32v, Marx 32v
Fenstermacher, Hans; Bauer

[ - 13.12./23.12.1627] Bauer aus Holzsußra.Happe I 122r, Happe I 123v
Fenstermacher, Hans; Flurschütze

[ - 16.4./26.4.1631] Flurschütze aus Holzsußra.Happe I 262v
Ferdinand II.; Kaiser

[9.7.1578 - 15.2.1637] Der tiefgläubige Ferdinand II. erfuhr seine religiöse Prägung auf dem Jesuitenkolleg zu Ingolstadt, wo er auch Maximilian I. von Bayern kennen lernte. Nach einer Wallfahrt nach Loreto und Rom, auf der er die Ausrottung des Protestantismus in seinen Territorien gelobt hatte, führte er von 1598 − 1600 mit aller Härte die Gegenreformation in Innerösterreich durch. 1617 zum König von Böhmen und 1618 zum König von Ungarn gewählt, führte er auch hier die Gegenreformation durch. 1619 zum Kaiser gewählt, hielt er es für seine heilige Pflicht, angesichts des auch auf seine Erblande übergreifenden böhmischen Aufstandes und der Wahl Friedrichs V. von der Pfalz zum böhmischen König, die Autorität des Hauses Habsburg und des Kaisertums wiederherzustellen. Unterstützt wurde er von Maximilian I. von Bayern, der zusammen mit Tilly die Liga in den Kampf führte und dem er dafür gemäß dem Münchner Vertrag von 1619 die pfälzische Kurwürde samt der rechtsrheinischen Unteren und Oberen Pfalz zugestehen musste, und Spanien. Das war ein Eingriff in das Reichsrecht und rief auch den Widerstand aller Stände gegen das Dominat des Hauses Habsburg hervor. Nach dem glücklichen Sieg in der Schlacht am Weißen Berg an 8.11.1620 und der Flucht des "Winterkönigs" wurden Böhmen und Mähren - Schlesien blieb aus Rücksicht auf Johann Georg I. von Sachsen und dessen Interessen verschont - mit Hilfe der "Verneuerten Landordnung" von 1627 mit aller Härte der Herrschaft des Hauses Habsburg unterworfen und zwangsrekatholisiert. Mit der Errichtung eines starken kaiserlichen Heeres unter Wallenstein gelang die weitere Festigung kaiserlicher Macht. Trotz des Sieges im Niedersächsisch-Dänischen Krieg und des Lübecker Friedens vom 22.5.1629 gelang es ihm nicht, das Restitutionsedikt von 1629 durchzusetzen. Bei den katholischen Fürsten regte sich der Widerstand gegen die kaiserliche Machtfülle, sie erzwangen die Absetzung Wallensteins und die Reduzierung des kaiserlichen Heeres auf ein Drittel. Der Kriegseintritt Schwedens zwang ihn 1632 zur erneuten Berufung Wallensteins, dessen angeblicher Verrat Ferdinand II. später (im Jahre 1634) zur Ächtung seines Feldherrn und zur Erteilung der Exekutionsbefehls veranlasste. Im Prager Frieden von 1635 verzichtete Ferdinand II. endgültig auf das Restitutionsedikt. Kurz vor seinem Tod konnte er 1636 noch die Wahl seines Sohnes Ferdinand zum Römischen König bzw. Nachfolger im Kaiseramt erleben. BROCKMANN, Ferdinand II.Happe I 25r, Happe I 25v, Happe I 57v, Happe I 72r, Happe I 90v, Happe I 118r, Happe I 136r, Happe I 162v, Happe I 166r, Happe I 167v, Happe I 169r, Happe I 179v, Happe I 183v, Happe I 196v, Happe I 198r, Happe I 211v, Happe I 212r, Happe I 249v, Happe I 255r, Happe I 275v, Happe I 303v, Happe I 336r, Happe I 396v, Happe I 397v, Happe I 398v, Happe II 77v, Happe II 94r, Heubel Fam. [A2], Krafft 49r, Marx 31r, Marx 87r, Marx 89r, Marx 90v, Marx 92r, Marx 94v, Marx 95r, Marx 96r, Marx 96v, Marx 98v, Marx 98v, Marx 101r, Marx 110r, Heubel 5, Heubel 23, Heubel 24, Heubel 27, Heubel 28, Heubel 34, Heubel 35, Heubel 35, Heubel 55, Heubel 63, Heubel 105, Heubel 123, Heubel 124, Heubel 134, Heubel 134, Heubel 139, Heubel 142, Heubel 142, Heubel 168
Ferdinand II.; Kaiser



(Armee)
(zur Person siehe oben)Happe I 11v, Happe I 27v, Happe I 27v, Happe I 36r, Happe I 59v, Happe I 60r, Happe I 60v, Happe I 61r, Happe I 63v, Happe I 64r, Happe I 64r, Happe I 64r, Happe I 64v, Happe I 65r, Happe I 66r, Happe I 66r, Happe I 66r, Happe I 68r, Happe I 68r, Happe I 68r, Happe I 68v, Happe I 69v, Happe I 69v, Happe I 70r, Happe I 71r, Happe I 71r, Happe I 71r, Happe I 71v, Happe I 71v, Happe I 71v, Happe I 72r, Happe I 90r, Happe I 90v, Happe I 95v, Happe I 96v, Happe I 97r, Happe I 98r, Happe I 100r, Happe I 111v, Happe I 111v, Happe I 112r, Happe I 112v, Happe I 113v, Happe I 115r, Happe I 116r, Happe I 116v, Happe I 116v, Happe I 117r, Happe I 117v, Happe I 119r, Happe I 123r, Happe I 123r, Happe I 125v, Happe I 126v, Happe I 128v, Happe I 129v, Happe I 129v, Happe I 130v, Happe I 130v, Happe I 131r, Happe I 131r, Happe I 131v, Happe I 133r, Happe I 133r, Happe I 134r, Happe I 134v, Happe I 135r, Happe I 135v, Happe I 135v, Happe I 135v, Happe I 136r, Happe I 136r, Happe I 160v, Happe I 160v, Happe I 160v, Happe I 162r, Happe I 162r, Happe I 162v, Happe I 163v, Happe I 164r, Happe I 166v, Happe I 167v, Happe I 169r, Happe I 169r, Happe I 170r, Happe I 171r, Happe I 171r, Happe I 172r, Happe I 172v, Happe I 172v, Happe I 173v, Happe I 174r, Happe I 174v, Happe I 176v, Happe I 177r, Happe I 177r, Happe I 177v, Happe I 178r, Happe I 178v, Happe I 180v, Happe I 180v, Happe I 180v, Happe I 180v, Happe I 181v, Happe I 181v, Happe I 182r, Happe I 182v, Happe I 183v, Happe I 184r, Happe I 184r, Happe I 184v, Happe I 184v, Happe I 185r, Happe I 185v, Happe I 185v, Happe I 186r, Happe I 186v, Happe I 187r, Happe I 188v, Happe I 189r, Happe I 193v, Happe I 194r, Happe I 194v, Happe I 195v, Happe I 196v, Happe I 197v, Happe I 198v, Happe I 199r, Happe I 199v, Happe I 200r, Happe I 200r, Happe I 200r, Happe I 200v, Happe I 200v, Happe I 200v, Happe I 204v, Happe I 205r, Happe I 205v, Happe I 205v, Happe I 205v, Happe I 206r, Happe I 206r, Happe I 206v, Happe I 206v, Happe I 206v, Happe I 207r, Happe I 207r, Happe I 208r, Happe I 208r, Happe I 211r, Happe I 212r, Happe I 212v, Happe I 212v, Happe I 212v, Happe I 213r, Happe I 213v, Happe I 215r, Happe I 217v, Happe I 220v, Happe I 224r, Happe I 224r, Happe I 224r, Happe I 225v, Happe I 227r, Happe I 229v, Happe I 229v, Happe I 230v, Happe I 232r, Happe I 232v, Happe I 237r, Happe I 237v, Happe I 238v, Happe I 239r, Happe I 239r, Happe I 241r, Happe I 241r, Happe I 242r, Happe I 243v, Happe I 243v, Happe I 244r, Happe I 244v, Happe I 244v, Happe I 249r, Happe I 249v, Happe I 249v, Happe I 250v, Happe I 251v, Happe I 252v, Happe I 252v, Happe I 253r, Happe I 253r, Happe I 254v, Happe I 254v, Happe I 254v, Happe I 255r, Happe I 255r, Happe I 256r, Happe I 256r, Happe I 256v, Happe I 258r, Happe I 258r, Happe I 258r, Happe I 258v, Happe I 259r, Happe I 259v, Happe I 260v, Happe I 261v, Happe I 262r, Happe I 262v, Happe I 263r, Happe I 264v, Happe I 265v, Happe I 266v, Happe I 268v, Happe I 269r, Happe I 269r, Happe I 269v, Happe I 271r, Happe I 271r, Happe I 271r, Happe I 271v, Happe I 271v, Happe I 272v, Happe I 272v, Happe I 273r, Happe I 273v, Happe I 275v, Happe I 275v, Happe I 276r, Happe I 276v, Happe I 279v, Happe I 279v, Happe I 280v, Happe I 281v, Happe I 282r, Happe I 282v, Happe I 288v, Happe I 288v, Happe I 288v, Happe I 289r, Happe I 289r, Happe I 289r, Happe I 289v, Happe I 289v, Happe I 290r, Happe I 290r, Happe I 290r, Happe I 290r, Happe I 293r, Happe I 293r, Happe I 293v, Happe I 294r, Happe I 302r, Happe I 303v, Happe I 303v, Happe I 309v, Happe I 312r, Happe I 312r, Happe I 312r, Happe I 315v, Happe I 315v, Happe I 319r, Happe I 321r, Happe I 321v, Happe I 322r, Happe I 322r, Happe I 323r, Happe I 325v, Happe I 325v, Happe I 326r, Happe I 329v, Happe I 330r, Happe I 330v, Happe I 333r, Happe I 333r, Happe I 333r, Happe I 335v, Happe I 336r, Happe I 336v, Happe I 336v, Happe I 336v, Happe I 336v, Happe I 337r, Happe I 337v, Happe I 342r, Happe I 342v, Happe I 344r, Happe I 344v, Happe I 345v, Happe I 345v, Happe I 345v, Happe I 345v, Happe I 345v, Happe I 355v, Happe I 356r, Happe I 356v, Happe I 365r, Happe I 368r, Happe I 368v, Happe I 368v, Happe I 377v, Happe I 381r, Happe I 382v, Happe I 382v, Happe I 382v, Happe I 385v, Happe I 391r, Happe I 415v, Happe I 433v, Happe I 433v, Happe I 434r, Happe I 442v, Happe I 454r, Happe I 458v, Happe II 2v, Happe II 2v, Happe II 3v, Happe II 3v, Happe II 4r, Happe II 4v, Happe II 5r, Happe II 5v, Happe II 5v, Happe II 6r, Happe II 6r, Happe II 6v, Happe II 7r, Happe II 7v, Happe II 8r, Happe II 8r, Happe II 9r, Happe II 10v, Happe II 10v, Happe II 11v, Happe II 12r, Happe II 12r, Happe II 12v, Happe II 12v, Happe II 14r, Happe II 14v, Happe II 16r, Happe II 16v, Happe II 18r, Happe II 18v, Happe II 19v, Happe II 20v, Happe II 23v, Happe II 32r, Happe II 45r, Happe II 45v, Happe II 47r, Happe II 52r, Happe II 52v, Happe II 53r, Happe II 53v, Happe II 54r, Happe II 54v, Happe II 54v, Happe II 58r, Happe II 58r, Happe II 60v, Happe II 65r, Happe II 65v, Happe II 66v, Happe II 68v, Happe II 76r, Happe II 76v, Happe II 78v, Happe II 79r, Happe II 79v, Happe II 80r, Happe II 80v, Happe II 81r, Happe II 84r, Happe II 84v, Happe II 84v, Happe II 185v, Marx 8r, Marx 8r, Marx 8v, Marx 8v, Marx 11v, Marx 11v, Marx 46r, Marx 47r, Marx 88r, Marx 89r, Marx 90r, Marx 90v, Marx 91r, Marx 91r, Marx 91v, Marx 93r, Heubel 20, Heubel 25, Heubel 28, Heubel 30, Heubel 40, Heubel 44, Heubel 47, Heubel 61, Heubel 63, Heubel 67, Heubel 70, Heubel 71, Heubel 76, Heubel 77, Heubel 78, Heubel 78, Heubel 88, Heubel 91, Heubel 96, Heubel 101, Heubel 101, Heubel 102, Heubel 102, Heubel 103, Heubel 109, Heubel 109, Heubel 109, Heubel 138, Heubel 139, Heubel 147, Heubel 150, Heubel 159, Heubel 159, Heubel 165, Heubel 172
Ferdinand III.; Kaiser

[13.(7/12).1608 - 2.4.1657] Ferdinand III. erhielt eine vor allem durch Jesuiten vermittelte streng katholische Erziehung und wurde ab 1620 auf die Nachfolge seines Vaters Ferdinand II. vorbereitet. Er wurde 1626 zum ungarischen und 1627 zum böhmischen König gewählt. Nach der von ihm unterstützten Ermordung Wallensteins (25.2.1634) übernahm er als kaiserlicher Generalissimus die kaiserlichen und kurbayerischen Truppen und führte sie zusammen mit dem Kardinal-Infanten in die Schlacht bei Nördlingen am 5./6.9.1634, deren Erfolg ihm zugerechnet wurde, der tatsächlich aber Gallas zu verdanken war. Die Schlacht und ihre Folgen ebnete den Weg zum Prager Frieden. Seine Machtpolitik wurde allerdings nicht nur durch die eigenen finanziellen Resourcen, sondern auch durch die weiter nachlassenden Möglichkeiten Spaniens und die wachsende Macht der Schweden und Franzosen begrenzt. Nach dem militärischen Zusammenbruch Spaniens bewegte er sich unter dem Druck der Reichsstände, wenn auch nur zögerlich, auf den Frieden zu. Ferdinand III., der "Kaiser des Westfälischen Friedens", musste 1648 unter dem Druck Maximilians I. von Bayern der Abtretung des Elsass, von Metz, Toul und Verdun an Frankreich und umfangreicher norddeutscher Gebiete an Schweden sowie der Schwächung der kaiserlichen Zentralgewalt gegenüber den großen Reichsständen zustimmen. Auch verlangte § 3 des Vertrages von Münster den Verzicht der kaiserlichen Unterstützung für Spanien im noch andauernden spanisch-französischen Krieg. HÖBELT, Ferdinand III.; REPGEN, Ferdinand III.Happe II 77v, Happe II 77v, Happe II 326v, Happe II 332v, Happe II 332v, Happe II 382r, Krafft 49v, Krafft 74v, Krafft 74v, Krafft 174r, Krafft 203v, Krafft 203v, Krafft 203ar, Marx 89r, Marx 89v, Marx 89v, Heubel 5, Heubel 105, Heubel 340, Heubel 340, Heubel 340
Ferdinand III.; Kaiser



(Armee)
(zur Person siehe oben)Happe II 94v, Happe II 94v, Happe II 95r, Happe II 97r, Happe II 98r, Happe II 99r, Happe II 100r, Happe II 100r, Happe II 100v, Happe II 100v, Happe II 102r, Happe II 103r, Happe II 104r, Happe II 107v, Happe II 108r, Happe II 108v, Happe II 111v, Happe II 114r, Happe II 117v, Happe II 119v, Happe II 120r, Happe II 121r, Happe II 121v, Happe II 121v, Happe II 122v, Happe II 124r, Happe II 125v, Happe II 127r, Happe II 130r, Happe II 132r, Happe II 132v, Happe II 140r, Happe II 140r, Happe II 148v, Happe II 150r, Happe II 154v, Happe II 156r, Happe II 160v, Happe II 174r, Happe II 174v, Happe II 185v, Happe II 192v, Happe II 193v, Happe II 194r, Happe II 194v, Happe II 194v, Happe II 195v, Happe II 197r, Happe II 204r, Happe II 205r, Happe II 205r, Happe II 205v, Happe II 205v, Happe II 211v, Happe II 213r, Happe II 214r, Happe II 214v, Happe II 224r, Happe II 224r, Happe II 229v, Happe II 242v, Happe II 255r, Happe II 255r, Happe II 255v, Happe II 255v, Happe II 255v, Happe II 257r, Happe II 262v, Happe II 263r, Happe II 264v, Happe II 265r, Happe II 266v, Happe II 268v, Happe II 270v, Happe II 270v, Happe II 271r, Happe II 283r, Happe II 287r, Happe II 287v, Happe II 295r, Happe II 300v, Happe II 305v, Happe II 308r, Happe II 311r, Happe II 315r, Happe II 315v, Happe II 316r, Happe II 316r, Happe II 320v, Happe II 326r, Happe II 332r, Happe II 334r, Happe II 344r, Happe II 345r, Happe II 346v, Happe II 348v, Happe II 349v, Happe II 350r, Happe II 352v, Happe II 357r, Happe II 358r, Happe II 363r, Happe II 363r, Happe II 366v, Happe II 367r, Happe II 368r, Happe II 371r, Happe II 382v, Happe II 387v, Happe II 401v, Happe II 404v, Happe II 406r, Happe II 407r, Happe II 409v, Happe II 410r, Happe II 410v, Happe II 410v, Happe II 412r, Happe II 413v, Happe II 414r, Happe II 414r, Happe II 415r, Happe II 416v, Happe II 416v, Happe II 418v, Happe II 421v, Happe II 424r, Happe II 425v, Happe II 426r, Happe II 426v, Happe II 428r, Happe II 428r, Happe II 428v, Happe II 429v, Happe II 431r, Happe II 431v, Happe II 431v, Happe II 434r, Happe II 436v, Happe II 436v, Happe II 438v, Happe II 453r, Happe II 453r, Heubel 242[a], Krafft 126r, Krafft 168v, Krafft 168v, Krafft 168v, Krafft 173v, Krafft 203v, Krafft 203v, Krafft 203v, Krafft 203ar, Heubel 170, Heubel 174, Heubel 174, Heubel 195, Heubel 208, Heubel 247, Heubel 267, Heubel 269, Heubel 270, Heubel 270, Heubel 271, Heubel 275, Heubel 277, Heubel 286, Heubel 291, Heubel 299, Heubel 300, Heubel 302, Heubel 302, Heubel 304, Heubel 309, Heubel 311, Heubel 312, Heubel 318, Heubel 319, Heubel 326, Heubel 340, Heubel 342, Heubel 343, Heubel 348, Heubel 356, Heubel 357, Heubel 359, Heubel 366, Heubel 366, Heubel 367
Ferdinand IV. ; römisch-deutscher König

[8.9.1633 - 9.7.1654] Erzherzog Ferdinand, der älteste Sohn Ferdinands III. aus erster Ehe, wurde am 31.5.1653 in Augsburg zum römisch-deutschen König gewählt und am 18.7. durch Johann Philipp von Schönborn in Regensburg gekrönt. Ein Jahr danach verstarb er an den Pocken. Nachfolger wurde sein jüngerer Bruder Leopold (I.).Krafft 174r
Feuquières, Manassés de Pas; Marquis, Feldmarschall

[1.6.1590 - 13.5.1640 gefallen] Französischer Diplomat und Generalleutnant. Als Offizier hatte er an der Belagerung der Hugenotten-Festung La Rochelle teilgenommen, 1629 wurde er zum Feldmarschall ernannt. Im April 1633 verhandelte er in Dresden mit Wilhelm Kinský, Wallensteins treuestem Anhänger, über Pläne für einen neuen böhmischen Aufstand, im Juli soll er Wallenstein die Anerkennung als böhmischer König zugesagt haben. Feuquières hatte im Auftrag Richelieus versucht, den Einfluss des Katholikenhassers Oxenstierna zu beschneiden und auch zu verhindern, dass sich Schweden im französischen Einflussgebiet links des Rheins etablieren konnte. In Frankfurt hatte er daher begonnen, die Stände des Heilbronner Bundes zu beeinflussen, Kurbrandenburg und Kursachsen für die französische Politik zu gewinnen und die Generäle der Bundesstände aufzuhetzen; KRETZSCHMAR, Der Heilbronner Bund S. 288 ff.. Am 24.3.1633 hatte der Heilbronner Bund, die Allianz der protestantischen Fürsten und Stände der vier oberdeutschen Kreise unter Anwesenheit von Feuquières, der die Subsidien Frankreichs an Schweden von jährlich 1 Million Livres erneuerte, die Fortsetzung des Krieges beschlossen. Oxenstierna wurde als Direktor der Allianz bestätigt. Die Stände bewilligten Kontributionen von jährlich 3, 5 Millionen Reichstalern. 1637 wurde Feuquières, der sich selbst für einen begnadeten Militär hielt, zum französischen Generalleutnant ernannt, am 7.6.1639 wurde er mit 14.000 Mann Infanterie und 5.000 Reitern bei Thionville (Diedenhofen) von kaiserlichen Truppen unter Ottavio Piccolomini vernichtend geschlagen. Auf dem Schlachtfeld blieben 6.000 bis 7.000 Gegner, 7.000 wurden gefangen genommen (unter ihnen Feuquières, mehrere Obristen und Dutzende anderer Offiziere), die Franzosen verloren etwa 6.000 Tote und Verwundete, während die Kaiserlichen 1.000 Tote und Verwundete zählten.Marx 61r, Marx 61r, Marx 61r, Marx 61r, Marx 61r, Marx 61r, Marx 61v, Marx 62r, Marx 62r, Marx 62r, Marx 62r, Marx 62v, Marx 62v, Marx 62v, Marx 63r, Marx 63r, Marx 63r
Finck, Christoph; Generalproviantmeister

Namensform: Finke



(Regiment)
[ - ] Kursächsischer Generalproviantmeister.Happe II 160v
Fischer, August; Kriegskommissar

[ - ] Kursächsischer Kriegskommissar.Happe I 395r, Happe II 165v, Happe II 165v
Fischer, August; Kriegskommissar



(Regiment)
(zur Person siehe oben)Happe I 396r, Happe I 403r
Fischer, Christian

[ - ] Angeblich hat er am 6.6./16.6.1641 Ernst Christoph Happe in Frankenhausen erschossen.Happe II 408r, Happe II 408r
Fischer, Christoph; Zöllner

[ - ] Zöllner von Frankenhausen.Happe II 364v
Fischer, Ferdinand

[ - ] Happe I 96r
Fischer, Günther; Pfarrer

[ - ] Pfarrer in Berka, Ehemann von Martha Elisabeth von Ende.Happe II 95r
Fischer, Ludwig; Schreiber

[ - ] Schreiber von Volkmar Happe.Happe I 96v, Happe I 174r
Fischer, N

[ - ] Happe II 240v
Fjodor I. ; Zar

[31.5.1557 - 6.1.1598] Zar von Russland (1584 − 1598). Der geistig behinderte Fjodor war von seinem Vater Iwan IV. und dessen Räten 1573/74 und 1587 vergeblich als Kandidat für den polnischen Thron aufgestellt worden. Die politischen Beziehungen zu Schweden, Polen, dem Krimkhanat und zum Osmanischen Reich waren außerordentlich gespannt.Krafft 191r, Krafft 210r
Fleischhauer, Claus

[ - ] Aus Holzsußra.Happe I 163r
Fleischhauer, Ganglof

[ - ] Happe II 48r, Happe II 48r
Fleischhauer, Hans; Soldat

[ - ] Bayerischer Reiter.Happe II 456v
Florian, N; Wirt

[ - ] Wirt (?) in Erfurt.Marx 45v
Fontinelli, N; Obrist

[ - ] KaiserlicherRittmeister und 1629/30 Führer der Kürassiere Piccolominis, später Obrist. In der Schlacht bei Lützen „hardt verwundet“.Happe I 101v
Fontinelli, N; Obrist



(Kompanie)
(zur Person siehe oben)Happe I 107r, Happe I 165v, Happe I 166r, Happe I 172v
Forbes, Arvid von; Freiherr, Obrist

Namensform: Forbus

[15.1.1598 - 20.1.1665] Schottischer Adliger, geborren in Anas oder Borga (Finnland), genannt "Fin-Forbes", Freiherr auf Kumo, Herr von Artsjö, Gennarby, Friborg und Ed, seit 1631 schwedischer Obristleutnant, im November 1631 in Schmalkalden einquartiert. Ab August bis September 1632 waren Truppen von ihm in Eisenach eingelagert. Seit 1633 Obrist unter Bernhard von Weimar. Bis Mitte Mai 1634 lag sein Regiment in Augsburg, um dann in Horns Feldarmee an der Schlacht bei Nördlingen (6.9.1634) teilzunehmen. 1638 wegen seiner Verdienste in der Schlacht bei Rheinfelden geadelt, 1641 Ernennung zum Gouverneur von Pommern, 1646 Beförderung zum Generalmajor und 1658 zum General unter Karl X. Gustav von Schweden.Happe I 218r, Marx 11r
Forbes, Arvid von; Freiherr, Obrist

Namensform: Forbus



(Regiment)
(zur Person siehe oben)Happe I 331r
Fórgach de Gymes, Miklós; Obrist

[ - ] Kaiserlicher Kroaten-Obrist. Teilnahme an der Schlacht an der Alten Veste bei Zirndorf am 3.9.1632 und an der Schlacht bei Lützen am 16.11.1632 unter erheblichen Verlusten unter seinen Kroaten. Vom Oktober 1634 bis April 1635 in Schleusingen eingelagert.Happe I 294r
Fórgach de Gymes, Miklós; Obrist



()
(zur Person siehe oben)Marx 10v
Fornefeist, Joachim

[ - vor 3.10./13.10.1625] Cousin von Volkmar Happe.Happe I 62v
Fornefeist, Peter

[ - ] Ehemann von Barbara Happe.Happe I 97r
Förster, Johann Friedrich; Doktor, Rat

[um 1580 - 21.2./3.3.1637] Dr. jur. utr., gräflich schwarzburgischer und hohnsteinischer Rat in Arnstadt, Ehemann von N N.Happe I 304v, Happe I 305r, Happe I 355v, Happe II 26v, Happe II 93r, Happe II 93v, Happe II 96v
Förster, Johann Wilhelm; Ratsherr

[14.2.1569 - 22.6.1642] Sohn des Hofrats und Sekretarius Johann Förster in Weimar, Besuch des Gymnasiums in Weimar, 1584 an der Universität Erfurt immatrikuliert, 1586 an der Universität Helmstedt 1586, 1588 Rückkehr nach Erfurt und Waidhändler, wohnhaft "Zum Güldenen Flügel" (Große Arche 16), "Zum Güldenen Engel" (Futterstr. 4) und "Zum Großen Tränker"(Futterstraße 15), Ungelder 1603 und 1608, 1603 Brückenherr, 1611 Stadtvogt, 1612 Verhandlungsführer Erfurts bei Kaiser Matthias in Prag, zwischen 1616 und 1641 vierzehnmal Ratsmeister Seniorum sowie zwischen 1613 und 1642 fünfzehnmal Ratsmeister Consulum. Er begrüßte Gustav II. Adolf bei seinem 2. Aufenthalt in Erfurt und kümmerte sich um den Aufenthalt von Königin Eleonore. BAUER, Erfurter Personalschriften Nr. 223,224; BAUER, Erfurter Ratsherren Nr. 152.Krafft 218r, Marx Bed. 32r, Marx 43r, Marx 51v, Marx 52r, Marx 54v, Marx 58r, Marx 58v, Marx 102r, Marx 109r
Fours de Mont- und Athienville, Nikolaus von; Freiherr, Graf, Generalfeldwachtmeister

Namensform: Desfours

Namensform: de Fours

[1590 - 5.12.1661] aus Lothringen stammender kaiserlicher Obrist und Generalfeldwachtmeister. Er erhielt 1628 als Lehen, dann als Eigenbesitz Großrohosetz [Krubý Rohozec, Bez. Semil] durch Wallenstein. 19.1.1632 Generalfeldwachtmeister, Teilnahme an der Schlacht bei Lützen. An der Ermordung Wallensteins beteiligt, nach dessen Tod erhielt er dessen Herrschaft Semil [Semily], da ihm der Kaiser 103.000 fl. Sold schuldete und die er von 1646 bis 1660 rekatholisierte. 1634 Erhebung in den Grafenstand, Teilnahme an der 2. Schlacht bei Breitenfeld am 2.11.1642.Happe I 64r, Happe I 76r
Fours de Mont- und Athienville, Nikolaus von; Freiherr, Graf, Generalfeldwachtmeister

Namensform: Desfours

Namensform: de Fours



(Regiment)
(zur Person siehe oben)Happe I 100r, Happe I 101r, Happe I 101r, Happe I 103r, Happe I 103v, Happe I 108r
Fours, Albrecht Maximilian von; Graf, Rittmeister

Namensform: de Fours



Spitzname: der junge de Fours
[ - ] Sohn des Nikolaus von Fours, kaiserlicher Rittmeister, später Kämmerer und Generalfeldwachtmeister.Happe I 101r
Fours, Albrecht Maximilian von; Graf, Rittmeister

Namensform: de Fours



Spitzname: der junge de Fours

(Kompanie)
(zur Person siehe oben)Happe I 108r
Francke, Anton; Kämmerer

[ - ] Immatrikuliert Universität Erfurt, Kämmerer 1651; BAUER, Erfurter Ratsherren Nr. 153. ?Krafft 171v
Francke, Hans

[ - vor 30.9./10.10.1625] Happe I 62v
Francke, Hans

[ - ] Aus Holzsußra.Happe I 346v
Franz Albrecht von Sachsen-Lauenburg; Herzog, Feldmarschall

[10.11.1598 - 10.6.1642] Seit 1640 verheiratet mit Christine Margarethe von Mecklenburg-Güstrow (31.3.1615 − 16.6.1666), Tochter des Herzogs Johann Albrecht II. von Mecklenburg-Güstrow und Eleonore Marias von Anhalt-Bernburg, kaiserlicher Obrist und Generalfeldwachtmeister. 1618 Dienst in der LeibkompanieThurns, 1620 Gefangennahme bei Sinzendorf durch Bucquoy und Wechsel in kaiserliche Dienste, 1621 als Obristleutnant in kaiserlichen Diensten, 1625 als Obrist unter Wallenstein, 1628 als kaiserlicher Befehlshaber an der pommerschen Küste, am 17.8.1631 Beförderung zum Generalwachtmeister, am 23.12.1631 Ausscheiden aus dem kaiserlichen Dienst, am 21.10.1631 Treffen mit Gustav II. Adolf von Schweden in Nördlingen, am 16.11.1632 Teilnahme an der Schlacht bei Lützen als Gast Gustav Adolfs ohne Befehl. Franz Albrecht geriet in den Verdacht, in dieser Schlacht Gustav Adolf erschossen zu haben. Am 4.11.1632 Beförderung zum kursächsischen Feldmarschall, im Februar 1634 wurde Franz Albrecht im Auftrag Wallensteins zu Bernhard von Weimar gesandt, nach Wallensteins Ermordung wurde er bei Tirschenreuth gefangen genommen und nach Wien verbracht, wo er bis August 1635 inhaftiert blieb. In einem Bericht aus Wien (Dezember 1634) an den Nürnberger Rat heißt es: „Herzog Franz Albrecht (von Sachsenlauenburg) wird je länger, je schlechter behandelt. Kein Mensch wird zu ihm gelassen, als sein Junge und Lakai, die mit ihm eingesperrt sind. Auch wird ihm hart zugesetzt, katholisch zu werden. Er soll sich auch reversiren und eidlich erhärten, nicht mehr gegen den Kaiser zu dienen. Er soll Abbitte leisten und um Gnade bitten, dann soll der Pardon erfolgen. Der Herzog ist aber entschlossen, keine dieser Bedingungen zu erfüllen“: SODEN, Gustav Adolph III, S. 129. 1637 − 1640 Konflikt mit Herzog Adolf Friedrich von Mecklenburg-Schwerin, am 5.7.1641 Ernennung zum kaiserlich-sächsischen Feldmarschall, August 1641 Feldzug nach Schlesien, 1642 Übernahme eines Kommandos unter Erzherzog Leopold Wilhelm in Schlesien. Beim Versuch des Entsatzes von Schweidnitz im Mai desselben Jahres wurde er von Torstensson geschlagen, dabei schwer verwundet und gefangen genommen. Er erlag seinen Verletzungen in Schweidnitz.Happe I 39v, Happe I 39v, Happe I 64r, Happe I 69r, Happe I 286v, Happe II 1v, Happe II 2r, Heubel 28
Franz Heinrich von Sachsen-Lauenburg; Herzog, Obrist

[9.4.1604 - 26.11.1658] Bruder Franz Albrechts von Sachsen-Lauenburg, seit 1637 verheiratet mit Marie Juliane von Nassau-Siegen (14.8.1612 − 21.1.1665), schwedischer Obrist, einer jener Titularbefehlshaber, die ihr Regiment selten aufsuchten; Mitglied der „Fruchtbringenden Gesellschaft“.Happe I 331r, Happe I 337v, Happe II 72r, Happe II 73r, Happe II 73r, Happe II 74v, Happe II 75r, Happe II 75v, Happe II 75v, Happe II 79v, Happe II 79v, Happe II 80r, Happe II 333v, Happe II 335v, Happe II 335v, Happe II 336r, Happe II 336v, Happe II 336v
Franz Heinrich von Sachsen-Lauenburg; Herzog, Obrist



(Regiment)
(zur Person siehe oben)Happe I 335v, Happe I 445v, Happe I 446r, Happe I 446v, Happe I 460r, Happe II 54v, Happe II 78r
Franz Julius von Sachsen-Lauenburg; Herzog, Obrist

[13.9.1584 - 8.10.1634] verheiratet mit Agnes von Württemberg [1592 − 1629], Tochter Friedrichs I. von Württemberg [1557 − 1608], kaiserlicher Obrist.Happe I 338r
Franz Karl von Sachsen-Lauenburg; Herzog



(Regiment)
[2.5.1594 - 30.11.1660] Franz Karl hatte anfangs noch unter Ernst von Mansfeld gedient, bevor er als Obrist in kaiserlichen Diensten stand.Happe II 41r
Freitag, Claus; Schäfer

[ - ] Schäfer.Happe I 33r
Freitag, Hans; Hofmeister

[ - ] Hofmeister im Vorwerk Luthersborn.Happe I 33r
Frenking, Hermann; Obrist

Namensform: Fräncke

Namensform: Frenck

Namensform: Fränkel

Namensform: Frank

[ - ] Unter Ernst von Mansfeld Teilnahme am Böhmischen Krieg, am 26.3. hatte er Pilsen gegen 150.000 fl. und freien Abzug an Tlly übergeben, Obrist und Generalkommissar (unter Christian von Braunschweig und Wilhelm von Sachsen-Weimar). März bis Juni 1623 in Aschersleben einquartiert, am 6.8.1623 Teilnahme an der Schlacht bei Stadtlohn und am 27.8.1626 bei Lutter am Barenberge. Übertritt in kaiserlich-ligistische Dienste.Happe I 35r, Happe I 42v, Heubel 31
Frick, Andreas; Amtsschreiber

[ - 1.8./11.8.1626] Amtsschreiber zu Ebeleben.Happe I 28r, Happe I 89v, Happe I 90r, Happe I 118v
Fricke, Anna Magdalena; Hausfrau



Ehename: Schubart
[ - ] Ehefrau von Johann Schubart.Happe II 385r
Friedelbrick, Hans

[ - ] Aus Holzsußra.Happe I 315v
Friedemann, Dietrich;

[ - ] Bürger in Erfurt.Krafft 2r
Friedrich bei Rhein zu Zweibrücken-Birkenfeld; Pfalzgraf, Offizier

[29.10.1594 - 20.7.1626] Sohn von Karl I., dem Pfalzgrafen und Herzog von der Pfalz sowie Pfalzgrafen von Birkenfeld [1560 − 1600], und der Dorothea von Braunschweig [1570 − 1649]; Domherr in Straßburg und schwedischer Offizier.Happe I 117v, Happe I 118r
Friedrich I. ; Markgraf und Landgraf



Spitzname: der Freidige
[1257 - 1323] Markgraf von Meißen und Landgraf von Thüringen (1307 − 1323), nach dem Tod seines Vetters Konradin der letzte männliche Staufer.Krafft 84v, Krafft 84v, Krafft 84v, Krafft 85r, Krafft 85r, Krafft 183r, Krafft 183r, Krafft 183r, Krafft 183r
Friedrich I. Barbarossa ; Kaiser

[1122 - 1190] König 1152, Kaiser 1155 bis 1190.Krafft 180r, Krafft 180r, Krafft 180r, Krafft 180v, Krafft 181r, Krafft 181r
Friedrich I. von Württemberg; Herzog

[19.8.1557 - 29.1.1608] Friedrich I. kann als der erste Machtpolitiker Württembergs betrachtet werden. Er ließ umfangreiche Rüstungs- und Befestigungsmaßnahmen vornehmen.Happe I 17r
Friedrich III. ; Landgraf



Spitzname: der Strenge
[1332 - 1381] Markgraf von Meißen und Landgraf von Thüringen (1349 − 1381).Krafft 80v
Friedrich III. von Habsburg; Kaiser

[1415 - 1493] Römisch-deutscher Kaiser, "des Römischen Reiches Erzschlafmütze", Vertreter einer oft glanzlosen und mühseligen Politik, der die Probleme oft aussaß, aber durch Heirat mit Maria von Burgund Habsburg um Burgund und die Niederlande erweitern konnte. Zu seinen Beziehungen zu Erfurt vgl. HOLTZ, Erfurt und Kaiser Friedrich III..Krafft 90v
Friedrich IV. ; Kurfürst



Spitzname: der Streitbare
[1370 - 1428] Markgraf von Meissen, seit 6.1.1423 Kurfürst von Sachsen, Mitbegründer der Universität Leipzig. Am 6.1.1423 Belehnung durch König Sigismund mit dem Herzogtum Sachsen-Wittenberg, mit dem das Amt des Kurfürsten von Sachsen verbunden war.Krafft 161r
Friedrich Ulrich von Braunschweig-Wolfenbüttel; Herzog

[15.4.1591 - 21.8.1634] Er regierte 1613 bis 1634. Zwischen 1616 und 1622 wurde Friedrich Ulrich die Regierungsgewalt von seiner verwitweten Mutter und deren Bruder Christian IV. von Dänemark entzogen. Dieser Schritt wurde mit einer geistigen Beschränktheit Friedrich Ulrichs begründet. Im 30jährigen Krieg verlor das Fürstentum Wolfenbüttel bis zu 30% der Bevölkerung. Friedrich Ulrichs Bruder Christian, Administrator des katholischen Bistums Halberstadt, versuchte vergeblich bis zu seinem Tod 1626 die kaiserlich-ligistischen Truppen zurückzudrängen. Unter dem von zeitgenössischen Beobachtern als „etwas blöde“ eingeschätzten Herzog Friedrich Ulrich erlitt das Fürstentum Wolfenbüttel die größten territorialen Verluste in der Geschichte. Friedrich Ulrich war seit 1614 mit Anna Sophie (17.3.1598 − 19.12.1659), einer Tochter des Kurfürsten Johann Sigismund von Brandenburg, verheiratet. Diese unglückliche Ehe blieb ohne Nachkommen. Im Jahre 1623 schmiedete seine Frau, die ein Liebesverhältnis mit Herzog Julius Ernst von Sachsen-Lauenburg unterhielt, angeblich sogar einen Mordkomplott gegen ihn. Von 1628 bis 1659 residierte Anna Sophie in Schöningen. Bevor die Scheidung ausgesprochen wurde, verstarb Friedrich Ulrich.Happe I 20v, Happe I 63v, Happe I 118r, Happe I 186r, Happe I 305r, Happe I 305v, Happe I 305v, Happe I 305v, Happe I 305v, Happe I 305v, Happe I 305v, Happe I 305v, Happe I 309v, Happe I 316r, Happe I 319r, Happe I 319r, Happe I 321v, Happe I 321v, Happe I 321v, Happe I 322v, Happe I 323r, Happe I 323v, Happe I 325v, Happe II 23r, Heubel 25, Heubel 26, Heubel 27
Friedrich V. von der Pfalz; Kurfürst, König

[26.8.1596 - 29.11.1632] Regierte 1610 − 1623. König von Böhmen (1619 − 1632). Am 19.9.1610 Regierungsantritt als Kurfürst von der Pfalz unter Vormundschaft, stark beeinflusst von seinen Beratern, am 26.8.1619 Wahl zum König von Böhmen durch die böhmischen Stände, am 4.11.1619 Königskrönung in Prag, am 9.11.1620 Flucht aus Prag nach der Niederlage am Weißen Berg, am 22.1.1621 Verhängung der Reichsacht über Friedrich, in der Folge Besetzung seiner Stammlande am Rhein. 1621 Bündnis Friedrichs mit den Generalstaaten der Niederlande, am 25.2.1623 Aberkennung der Kurwürde durch Ferdinand II. und Übertragung der Kurwürde sowie der Oberpfalz an Maximilian I., 1632, mit dem Tod Gustav II. Adolfs von Schweden, Scheitern der Hoffnung auf deren Wiedergewinnung. Friedrich starb wahrscheinlich in Mainz an der Pest. BILHÖFER, Nicht gegen Ehre und Gewissen; BILHÖFER, "Außer Zweifel ein hoch verständiger Herr“.Happe I 25r, Happe I 27v, Happe I 118r, Happe I 199v, Happe I 293v, Heubel 22, Heubel 87, Heubel 89, Heubel 89, Heubel 89, Heubel 104
Friedrich V. von der Pfalz; Kurfürst, König



(Armee)
(zur Person siehe oben)Happe I 27v
Friedrich von Anhalt-Harzgerode; Fürst, Obrist

[16.11.1613 - 30.6.1670] Sohn des Fürsten Christian I. von Anhalt-Bernburg und der Gräfin Anna zu Bentheim-Tecklenburg; 1634 − 1635 schwedischer Obrist, 1635 − 1670 Fürst von Anhalt-Harzgerode, als „der Stetsgrünende“ Mitglied der „Fruchtbringenden Gesellschaft“, mit alchemistischen und theologischen Neigungen. Am 5.12.1635 erhielt er im Teilungsvertrag mit seinem Bruder, Fürst Christian II., die Ämter Harzgerode, Güntersberge und einige andere Ortschaften als Fürstentum Anhalt-Bernburg-Harzgerode. Als die Residenzstadt Harzgerode kurz nach seinem Regierungsantritt 1635 bis auf wenige Häuser niederbrannte, übergab er seinem Bruder die Verwaltung seines Fürstentums. Er ging auf Reisen, trat aber nach seiner Rückkehr in die Dienste Wilhelms V. von Hessen-Kassel. 1641 schied er aus hessen-kasselischen Diensten aus, um die Verwaltung wieder zu übernehmen. Nach der Heirat (1642) mit Prinzessin Johanna Elisabeth von Nassau-Hadamar (17.1.1619 − 12.3.1647) bemühte er sich um den Wiederaufbau seines Fürstentums und darum, sein Land durch die letzten Jahre des Krieges zu führen.Happe I 332r, Happe I 332v, Happe I 337r, Happe I 363r
Friedrich von Anhalt-Harzgerode; Fürst, Obrist



(Regiment)
(zur Person siehe oben)Happe I 331v, Happe I 331v, Happe I 331v, Happe I 333r, Happe I 334r, Happe I 334v, Happe I 336r, Happe I 339v, Happe I 345r, Happe I 347r, Happe I 347r, Happe I 347v, Happe I 348v, Happe I 350r, Happe I 357r, Happe I 358v, Happe I 359v, Happe I 360r, Happe I 361v, Happe I 362r, Happe I 362r, Happe I 362v, Happe I 367r
Friedrich von Sachsen-Altenburg; Herzog, Obrist



Spitzname: Herzog Friedrich „mit der leeren Tasche“
[12.2.1599 - 5.11.1625] Aus kursächsischen Diensten in spanische getreten, legte er 1622 in Sachsen-Altenburg einen Werbeplatz an. Angeblich hatte er am 20./30.9.1623 vom Erfurter Rat 60.000 Reichstaler gefordert, der Rat aber habe den Bauern befohlen, die in den Quartieren liegenden Soldaten zu erschlagen, was auch geschehen sei. Vgl. auch BEYER, Ein Erfurter Volkslied. Auf Grund der Beschwerden soll Kursachsen ihn genötigt haben, die spanischen Dienste wieder aufzugeben. Darauf Obrist unter Christian von Braunschweig, später in dänischen Diensten, gefallen in der Schlacht bei Seelze.Happe I 2r, Happe I 31r, Happe I 31v, Happe I 32r, Happe I 32v, Happe I 32v, Happe I 33v, Happe I 42v, Happe I 63v, Happe I 117v, Krafft 99v, Heubel 20, Heubel 31, Heubel 32, Heubel 33, Heubel 34
Friedrich von Sachsen-Altenburg; Herzog, Obrist



Spitzname: Herzog Friedrich „mit der leeren Tasche“

(Regiment)
(zur Person siehe oben)Happe I 32v, Happe I 33r, Happe I 33r, Happe I 42r, Krafft 89v, Krafft 89v, Krafft 99v
Friedrich von Sachsen-Weimar; Herzog, Obrist

[1.3.1596 - 19.8.1622] Bruder Herzog Bernhards von Sachsen-Weimar, dänischer Obrist, zunächst unter Ernst von Mansfeld, dann im Regiment Christians von Braunschweig; als „der Hoffende“ Mitglied der „Fruchtbringenden Gesellschaft“. Friedrich fiel in der Schlacht vor Fleurus.Happe I 117v
Friedrich von Schleswig-Holstein-Gottorp; Prinz

[1609/1648 - 1670] Administrator des Erzbistums Bremen (1634 − 1645), als Friedrich III. König von Dänemark 1648 − 1670.Krafft 155r
Friedrich Wilhelm II. von Sachsen-Altenburg; Herzog, Obrist

[12.2.1603 - 22.4.1669] 1631 nahm er kursächsische Kriegsdienste und führte eine Schwadron Kürassiere im Regiment seines Bruders Johann Wilhelm, mit dem er an der Schlacht bei Breitenfeld (17.9.1631) teilnahm. 1633 wurde er schwedischer Obrist, dann unter Arnim General der Kavallerie. Er nahm Bautzen und andere Städte und feste Plätze ein. Während der Abwesenheit Arnims kommandierte er das kursächsische Heer. 1635 gab er den Kriegsdienst wieder auf. Er amtierte als Landesherr des Fürstentums Sachsen-Altenburg 1639 − 1669.Happe I 354v
Friedrich Wilhelm II. von Sachsen-Altenburg; Herzog, Obrist



(Regiment)
(zur Person siehe oben)Happe I 354r, Happe I 365v, Happe I 366v, Happe I 367v, Happe I 369r, Happe I 378v, Happe I 379r, Happe I 393v, Happe I 403r
Friedrich, Wolf; Hauptmann

[ - ] Schwarzburg-sondershausischer Hauptmann.Happe II 223r
Fritsch, Valentin; Koch

[ - ] Wohnhaft in Bartholomäi, arbeitete als Koch in verschiedenen Häusern (vgl. SAEF, Verrechtsbuch 20 fol. 428).Krafft 2r
Fritz, Curt;

[ - ] Bürger in Erfurt. So auch vermerkt im Taufbuch der Barfüßerkirche Bl. 87. Vgl. dazu jedoch den Eintrag im Kirchenbuch der Barfüßerkirche: "1618, 27.11.: Kurt Fritz 1. Sohn geb. Gev. Hans Krafft" (zit. nach JACOB, Ein Erfurter Familienschicksal S. 103).Krafft 236r
Fritz, Hans;

[ - 26.11.1618] Sohn des Curt Fritz, Bürger in Erfurt.Krafft 236r
Fröhlich, Georg; Meister

[ - ] Ehemann von N N, Meister in SondershausenHappe II 294r, Happe II 426r
Frömel, Wolf

[ - ] Happe I 161r
Früh, Hans

[ - ] Aus Billeben; Ehemann von N N.Happe I 279r, Happe I 305r, Happe I 349v, Happe II 204r
Fuchs, Erhard; Kapitän

[ - ] Schwedischer Kapitän. Fuchs gehörte zu den protestantischen fränkischen Reichsrittern des Kantons Baunach, die sich Gustav II. Adolf von Schweden anschlossen.Happe II 58v
Fuchs, Erhard; Kapitän



(Kompanie)
(zur Person siehe oben)Happe I 416r
Fugger zu Kirchberg und Weißenhorn, Ott Heinrich; Graf, Generalfeldzeugmeister

[12.1.1592 - 12.10.1644] LigistischerObrist, Generalwachtmeister, Generalfeldzeugmeister, seit 1617 in spanischen, dann in kaiserlichen und seit 1627 in bayerischen Diensten. Teilnahme an der Schlacht am Weißen Berg und Tätigkeit als diplomatischer Gegenspieler Wallensteins. Nach dem Tod Aldringens wurde Fugger zum ligistischen Generalleutnant ernannt, jedoch am 5.9.1634 vor der Schlacht bei Nördlingen durch Herzog Karl IV. von Lothringen abgelöst. Im Weiteren Ernennung zum Hofmarschall und Oberstkämmerer Maximilians I. von Bayern und seit 1635 zum kaiserlichen Statthalter von Augsburg.Heubel 138
Fugger zu Kirchberg und Weißenhorn, Ott Heinrich; Graf, Generalfeldzeugmeister



(Regiment)
[12.1.1592 - 12.10.1644] LigistischerObrist, Generalwachtmeister, Generalfeldzeugmeister, seit 1617 in spanischen, dann in kaiserlichen und seit 1627 in bayerischen Diensten. Teilnahme an der Schlacht am Weißen Berg und Tätigkeit als diplomatischer Gegenspieler Wallensteins. Nach dem Tod Aldringens wurde Fugger zum ligistischen Generalleutnant ernannt, jedoch am 5.9.1634 vor der Schlacht bei Nördlingen durch Herzog Karl IV. von Lothringen abgelöst. Im Weiteren Ernennung zum Hofmarschall und Oberstkämmerer Maximilians I. von Bayern und seit 1635 zum kaiserlichen Statthalter von Augsburg.Happe I 279r
Fugger, Jakob; Graf, Obrist

[1606 - 7.9.1632] Herr auf Babenhausen, kurbayerischer Obrist eines Kürassierregiments, ein Vetter des bayerischen GeneralwachtmeistersOtt Heinrich Fugger ,wurde am 3.9.1632 von schwedischen Musketieren „bei dem Nabel unter der Rüstung durch und durch geschossen, darüber gefangen, für den König gebracht und auf seinen Befelch verbunden [...], darunder aber sein Leben beschlossen“. So der kurbayerische Rat und Geheimsekretär Maximilians I. von Bayern, Johann Ranpeck, am 5.9. an Johann Fürst von Hohenzollern-Sigmaringen; ENGERISSER, Von Kronach nach Nördlingen S. 112. Nach einem Schreiben Ranpecks vom 11.9. wurde der Leichnam am 7.9. zum Begräbnis nach Ingolstadt überführt; ENGERISSER, Von Kronach nach Nördlingen S. 114.Happe I 241r, Heubel 89, Heubel 90, Heubel 90
Funcke, Andreas; Magister, Ratsherr

[20.12.1549 - 17.2.1620] Magister, Studium in Erfurt und Jena, wohnhaft "Zum Weißen Löwen"auf dem Rubenmarkt an der Pergamentergasse (Andreasstr. 32). Er war 1585 Unterkämmerer, 1586 Ungeldherr, 1588 und 1591 Kämmerer, 1597, 1599, 1601, 1603, 1604, 1609, 1610, 1612, 1614 und 1615 Vierherr Seniorum, Obervierherr 1600, 1602, 1605, 1608, 1611, 1613, 1619; sowie zwischen 1596 und 1620 zehn Mal Vierherr Consulum. Vgl. BAUER, Erfurter Ratsherren Nr. 168.Krafft 218r
Fürstemann, Hans

[ - ] Happe I 21r
Fürstenberg-Heiligenberg, Egon VIII. zu; Graf, Generalfeldzeugmeister

[21.3.1588 - 24.8.1635] Kurbayerischer und kaiserlicher Generalfeldzeugmeister. 1616 wurde Graf Egon Domherr in Köln und Probst von St. Gereon, 1619 kaiserlicher Obrist, 1620 kurbayerischer Rat, Hofmarschall und Obrist. Er belagerte vom Winter 1627 bis zum Frühjahr 1628 Stade und besetzte die Stadt im März 1628 mit 1200 Mann. 1629 Teilnahme am 3. Mantuanischen Erbfolgekrieg unter Feldmarschall Collalto. Anfang 1631 wurde er kaiserlicher Obrist und Generalwachtmeister und im selben Jahr kaiserlicher Restitutionskommissar in Schwaben mit dem Auftrag, den Leipziger Bund aufzulösen. Egon unterwarf Memmingen, Kempten und Ulm. Eine herausragende Rolle spielte er in der Schlacht bei Breitenfeld am 17.9.1631. Nach dieser Schlacht trat er die Nachfolge des gefallenen Schönberg als General der Artillerie (Generalfeldzeugmeister) an. Teilnahme an der Schlacht an der Alten Veste am 3.9.1632 mit dem Regiment Alt-Fürstenberg. Unter Gottfried Huyn von Geleen nahm er in Westfalen an den Kämpfen gegen Georg von Braunschweig-Lüneburg und Wilhelm V. von Hessen-Kassel teil. Im Februar 1633 schwer erkrankt, erholte er sich wieder und wurde ab Mitte 1634 kaiserlicher Generalfeldzeugmeister. Gegen Ende 1634 kehrte er nach Württemberg zurück und wurde Generalleutnant des Schwäbischen Reichskreises.Happe I 212r, Happe I 271v
Fürstenberg-Heiligenberg, Egon VIII. zu; Graf, Generalfeldzeugmeister



(Regiment)
(zur Person siehe oben)Happe I 205r, Happe I 213r
Fuß, Johann Ludwig; Generalkommissar

[ - ] Kaiserlicher Kriegskommissar (unter Piccolomini) und Generalkommissar. Fuss galt als Hardliner im Eintreiben von Kontributionen.Happe II 47r, Happe II 53v, Happe II 58r, Happe II 58r, Happe II 86v, Happe II 86v, Happe II 87r, Happe II 87v, Happe II 125v, Happe II 130r, Happe II 130v, Happe II 134r, Happe II 144v, Happe II 145v, Happe II 206r, Happe II 206r, Happe II 223v, Happe II 229r, Happe II 312v
Fuß, N

[ - ] Bruder von Johann Ludwig Fuß.Happe II 223v
Futterschneider, Jakob

[ - ] Aus Westgreußen.Happe I 413r
Futterschneider, Katharina

[ - ] Aus Ebeleben.Happe II 200r
Gabler, Georg; Ratsherr

[in Karlsbad (o. J.) - 9.1.1658] Seit 1616 im Rat Erfurts, Oberkämmerer, 3. Ratsmeister und 1647 Stadtkapitän, 1657 Ratsmeister. BAUER, Erfurter Personalschriften Nr. 254,722; BAUER, Erfurter Ratsherren Nr. 178.Marx 41r
Gadien, Susanna; Hausfrau



Ehename: Gordian
[ - ] Ehefrau von Johann Gordian.Happe I 25r
Gall à Bourck, N;

Namensform: Gall à Bourckh

Namensform: Gaill à Bourck

Namensform: Galli à Bourck

[ - ] Vater des Wilhelm Gall à Bourck.Heubel 243
Gall à Bourck, Wilhelm; Obrist

Namensform: Gall à Bourckh

Namensform: Gaill à Bourck

Namensform: Galli à Bourck

Namensform: William

[ - ] Kaiserlicher Dragoner-Obrist. Gall à Bourck stammte nach eigener Aussage aus Schottland, nach anderen Quellen aus Irland (County Kilkenny). Er hatte in polnischen Diensten gestanden und als Gouverneur von Neisse amtiert. Er stand von 1633 − 1644 als Obrist eines Dragoner-Regiments und von 1641 − 1642 eines Infanterieregiments in kaiserlichen Diensten. Februar/März 1635 und 1636 lag er um und in Naumburg. Am 10.1.1644 schrieb Ferdinand III. an Matthias Gallas, er habe erfahren, dass Gall im Časlauer Kreis [Königreich Böhmen] Reiter für die Republik Venedig anwerbe. Soldaten aus dem königlichen Erbland Böhmen dürften nicht im Krieg in Italien eingesetzt werden; daher müssten jene Werbungen sofort eingestellt werden. Bei HEUBEL, Die Thüringer Heubel S. 32 wird daraus fälschlich Obrist Gallas!Heubel 242[a], Heubel 242[a], Heubel 243, Heubel 243, Heubel 243, Heubel 245, Heubel 245, Heubel 245
Gall, Peter; Obrist

[ - ] Kaiserlicher Kroaten-Obrist. Teilnahme an der 2. Schlacht bei Breitenfeld am 2.11.1642.Happe I 71v
Gallas, Matthias von; Graf, Herzog, Generalleutnant

[16.9.1584 - 25.4.1647] Kaiserlicher Feldmarschall und Generalleutnant. 1606 Eintritt in spanische Dienste, 1615 − 1617 Teilnahme am Friaulischen Krieg, 1618 Beförderung zum Hauptmann, Kommandant von Riva und Bekanntschaft mit Johann von Aldringen. Durch dessen Vermittlung 1629 Wechsel aus kurbayerischen in kaiserliche Dienste, nachdem Gallas die Festnahme wegen Unbotmäßigkeiten und Erpressungen angedroht worden war. Am 18.7.1630 zusammen mit Aldringen Beteiligung an der Plünderung Mantuas, wo er (nach heutigen Begriffen) ein Millionenvermögen erbeutete. Am 10.3.1632 Erhebung in den Reichsgrafenstand, am 13.10.1632 Ernennung zum kaiserlichen Feldmarschall, im September 1633 zum Generalleutnant unter Wallenstein. Zusammen mit Aldringen und Piccolomini betrieb Gallas die Entlassung Wallensteins. Am 24.1.1634 Übernahme des Oberbefehls über das kaiserliche Heer, nach Wallensteins Ermordung, deren Planung und Durchführung er Piccolomini überlassen hatte, erhielt er dessen Herrschaft Friedland. Am 5./6.9.1634 hatte Gallas entscheidenden Anteil am Sieg über die Schweden bei Nördlingen. Sein schlechter Ruf als Trinker und Spieler sowie glücklos verlaufene Feldzüge wie im Winter 1633 in Schlesien, 1635/1636 in Lothringen, 1637 gegen Johan Banér und im Winter 1644 im Rückzug vor Lennart Torstensson brachten ihm bis heute den Ruf eines "Heeresverderbers" ein. Im November 1639 wurde Gallas entlassen, anschließend erneut berufen, im Januar 1645 wiederum entlassen, um dann von Dezember 1646 bis zu seinem Tod letztmalig das Kommando zu übernehmen. Vgl. REBITSCH, Gallas I; REBITSCH, Gallas II; BECKER, Gallas.Marx 89r, Heubel 139
Gallas, Matthias von; Graf, Herzog, Generalleutnant



(Regiment)
(zur Person siehe oben)Happe II 224v
Gallenberg, Hans

[ - ] Aus Greußen.Happe I 339v
Gallus, Johann Gerhard; Mönch

Namensform: Jean Gerard

[ - ] Benediktiner (?), wahrscheinlich benannt nach dem hl. Gallus (um 550 − 16.10.645), aus dessen Mönchszelle sich die Abtei St. Gallen entwickelte.Marx 90v
Ganske, N; Rittmeister

[ - ] Schwedischer Rittmeister.Happe II 75r
Ganske, N; Rittmeister



(Kompanie)
(zur Person siehe oben)Happe II 78r, Happe II 78r, Happe II 78r
Gansleben, N; Rittmeister



(Kompanie)
[ - ] Schwedischer Rittmeister.Happe II 78v
Gaßmann, Hans; Soldat

Namensform: Goßmann

[ - ] Soldat aus Peukendorf in der Kompanie von RittmeisterN Oberweimar.Happe I 401v, Happe I 411r
Gaste, Michael;

[ - 21.12.1610] Bürger in Erfurt.Krafft 13r
Ge[...], N; Pfarrer

[ - ] Pfarrer zu Azmannsdorf.Krafft 163r
Gebert, Christian; Kanzleiangehöriger

[ - ] Angehöriger der weimarischen Kanzlei in Erfurt .Marx 55r
Gebhart, N

[ - ] Aus Erfurt.Happe I 67v
Geißler, Rudolf; Stadtsyndikus

[ - 1.3.1653] Gebürtig aus Erfurt, immatrikuliert an der Universität Erfurt 1613, Strassburg 1631 (? wahrscheinlich 1613), Stadtvogt 1638, 1643, 1648, 1653, 1646 − 1653 Stadtsyndikus und Assessor des Evangelischen Ministeriums, zweimal abgeordnet als Vertreter der Stadt bei den Westfälischen Friedensverhandlungen. BAUER, Erfurter Ratsherren Nr. 187.Krafft 35r, Marx 105r, Marx 105r, Marx 105r
Geleen zu Amstenrade, Gottfried Huyn von; Graf, Generalwachtmeister

[um 1598 - 27.8.1657] Kaiserlicher und bayerischer Obrist und kaiserlicher Generalwachtmeister. Als bayerischer Obrist (seit 1618) verteidigte Geleen zu Amstenrade 1632 Wolfenbüttel gegen Georg von Braunschweig-Lüneburg, 1633 erhielt er ein Kommando in Westfalen, 1634 verteidigte er Münster gegen Lüneburger, Hessen und Schweden. 1636 ernannt zum kaiserlichen Generalwachtmeister, verließ nach der erfolgreicher Vertreibung Johan Banérs aus der Oberpfalz 1641 die Armee und zog sich 1642 als Landkomtur des Deutschen Ordens auf die Ballei Altenbiesen zurück. 1644 erhielt er das Generalat im Westfälischen Reichskreis, 1645 wurde er bei Alerheim gefangen genommen. 1646 wurde Geleen der Oberbefehl für Truppen des Erzherzogs von Österreich Leopold Wilhelm übertragen: An Stelle des gefallenen Francy von Mercy erhielt er das Kommando über die kurbayerischen Truppen. Wie alle seine Kriegsgefährten Gegner des Waffenstillstands Maximilians I. von Bayern mit Schweden und Frankreich erhielt er 1647 seinen Abschied. Sein Kommando wurde Jost Maximilian von Gronsfeld übertragen. SCHRIJNEMAKERS; CORSTJENS, Geleen; WIGAND, Denkwürdige Beiträge.Happe II 100r, Happe II 111v, Happe II 114r, Happe II 117r, Heubel 168, Heubel 169, Heubel 172, Heubel 172, Heubel 173, Heubel 173
Geleen zu Amstenrade, Gottfried Huyn von; Graf, Generalwachtmeister



(Regiment)
(zur Person siehe oben)Happe II 108v, Happe II 109v, Happe II 112r, Happe II 117v, Happe II 121r, Happe II 121v, Happe II 122v, Happe II 132v
Georg ; Herzog von Sachsen



Spitzname: der Bärtige
[1471 - 1539] Herzog von Sachsen (1500 − 1539). Georg war ein entschiedener Gegner der Lehren von Jan Hus und Martin Luther. 1523 ließ er sämtliche Lutherbibeln konfiszieren.Krafft 96v
Georg Friedrich von Baden-Durlach; Markgraf, General

[30.1.1573 - 14.9.1638] Regierte 1604 − 1622 [Abdankung], protestantischer Feldherr und dänischer General.Happe I 118r
Georg Friedrich von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Beck; Herzog

[18.12.1611 - 23.8.1676] Sohn von Alexander I., Herzog von Schleswig-Holstein-Sonderburg und Dorothea, Gräfin von Schwarzburg-Sondershausen.Happe I 167v, Happe I 174r, Happe I 174r
Georg II. von Hessen-Darmstadt; Landgraf

[17.3.1605 - 11.6.1661] Regierte 1626 − 1661. Er heiratete 1627 Sophie Eleonore von Sachsen (1609 – 1671), Tochter Kurfürst Johann Georgs I. von Sachsen, und regierte von 1626 bis 1661. 1627 Hauptakkord mit Wilhelm V. von Hessen, der Georg Oberhessen, die Niedergrafschaft Katzenelnbogen und die Versicherung seiner Ranggleichheit zugestand. 1636 übernahm Georg an Stelle des geächteten Wilhelm V. die Verwaltung Niederhessens, das von kaiserlichen Truppen besetzt wurde. Wilhelms V. Witwe Amalie Elisabeth begann 1645 mit Hilfe Frankreichs und Schwedens den Kampf gegen Georg II.; sie erreichte 1647 einen Waffenstillstand und 1648 einen Friedensvertrag, der Georg zur Rückgabe großer Teile der gewonnenen Gebiete zwang.Happe I 426r
Georg II. von Hessen-Darmstadt; Landgraf



(Regiment)
(zur Person siehe oben)Happe II 155v
Georg von Braunschweig-Lüneburg-Calenberg; Herzog, General

[17.2.1582 - 2.4.1641] Bruder der Fürstin Clara von Heringen. Nach Aktivität in dänischen Diensten 1626 Beförderung zum kaiserlichen Obristen und 1631 zum General. Nachdem Georg 1631 schwedischer Bündnispartner geworden war, wurde er im Januar 1633 von Oxenstierna mit dem Oberbefehl über die schwedischen Truppen zwischen Elbe und Rhein beauftragt, den er bis Februar 1634 gemeinsam mit FeldmarschallDodo von Knyphausen ausübte. 1635 Beitritt zum Prager Frieden, 1639 Wiederanschluss an Schweden. Er starb während der Vorbereitungen zu einem neuen Feldzug gegen den Kaiser. KUHLBRODT, Clara von Heringen, S. 72f.Happe I 70r, Happe I 71r, Happe I 102r, Happe I 102r, Happe I 110v, Happe I 176r, Happe I 186v, Happe I 224r, Happe I 225v, Happe I 227r, Happe I 227r, Happe I 237v, Happe I 238r, Happe I 239r, Happe I 243v, Happe I 301r, Happe I 309v, Happe I 312r, Happe I 312r, Happe I 319r, Happe I 321v, Happe I 327r, Happe I 329r, Happe I 330r, Happe I 337v, Happe I 339r, Happe I 346r, Happe I 390r, Happe I 403v, Happe I 404v, Happe I 427r, Happe I 428r, Happe I 429r, Happe I 438r, Happe II 23v, Happe II 326v, Happe II 326v, Happe II 326v, Happe II 327v, Happe II 332v, Happe II 392v, Krafft 202r, Krafft 202v
Georg von Braunschweig-Lüneburg-Calenberg; Herzog, General



(Regiment)
(zur Person siehe oben)Happe I 98r, Happe I 98v, Happe I 100r, Happe I 110v, Happe I 238r, Happe I 238v, Happe I 243v, Happe I 244r, Happe I 354r, Happe I 354v, Happe I 355r, Happe I 356r, Happe I 356v, Happe I 356v, Happe I 357r, Happe I 358v, Happe I 359v, Happe I 360r, Happe I 360r, Happe I 360v, Happe I 361v, Happe I 362v, Happe I 363v, Happe I 363v, Happe I 364r, Happe I 364v, Happe I 368r, Happe I 402r, Happe I 424v, Happe I 447v, Happe II 17v, Happe II 37v, Happe II 86v, Happe II 324r, Happe II 327v, Happe II 333r, Happe II 346r, Krafft 202r, Heubel 5, Heubel 47
Georg Wilhelm von Brandenburg; Kurfürst

[13.11.1595 - 1.12.1640] Regierte 1619 − 1640. 1627 stand Georg Wilhelm, unter dem Einfluss seines Kanzlers Adam von Schwarzenberg [vgl. KOBER, Eine Karriere im Krieg], auf kaiserlicher Seite, 1631 dann, nach der Besetzung Pommerns und Frankfurts a. d. Oder durch die Schweden, Bündnis mit Gustav II. Adolf von Schweden, durch den Prager Frieden 1635 wiederum Übertritt auf die kaiserliche Seite. Angesichts der Besetzung der Mark Brandenburg und des verhinderten Erwerbs Pommerns 1637 Rückzug nach Preußen. Die Grafschaft Wernigerode war seit 1449 brandenburgisches Lehen. BENTZIEN, Unterm Roten und Schwarzen Adler.Happe I 205v, Happe I 312v, Marx 83r
Georg Wilhelm von Brandenburg; Kurfürst



(Armee)
(zur Person siehe oben)Happe I 318v, Happe II 209r, Happe II 224v
Georg, Zrinyi; Feldmarschallleutnant

Namensform: György

Namensform: Juraj

Namensform: Zrinski

Namensform: Serini

Namensform: Cerini

[31.1.1599 - 18.12. 1626] Er gehörte einem ungarischen Adelsgeschlecht mit großen Besitzungen auf der Murinsel (zwischen Drau und Mur) und in Kroatien (Burg Ozalj) an, war Banus (Stellvertreter des Königs) von Kroatien und Dalmation 1622 − 1626. 1623 Übertritt zum Katholizismus. Er wurde bekannt als Feldherr, der gegen die Türken in vielen Kämpfen antrat. 1626 nahm Zrinski mit einem Regiment aus 5 Kompanien leichter kroatischer Reiterei am Dreissigjährigen Krieg teil. Er starb im Militärlager bei Pressburg (heute Bratislava, Slowakei). Angeblich wurde er wegen seiner Meinungsverschiedenheiten mit Albrecht von Wallenstein vergiftet.Happe I 75v, Heubel 44, Heubel 44
Gerhard, Dorothea

[ - ] Wase von Volkmar Happe.Happe I 57v, Happe I 57v
Gerhardt, Martin

[ - ] Happe I 357v
Gerhart, Magdalena; Hausfrau



Ehename: Jovius
[ - ] Ehefrau von Johann Heinrich Jovius.Happe I 164v, Happe II 24r
Germers, N; Knecht

[ - ] Knecht von Ernst Christoph Happe.Happe II 408r
Gersdorf, Ferdinand von; Obrist



(Regiment)
[ - ] Kursächsischer Obristleutnant sowie Obrist der Infanterie und Kavallerie, Teilnahme an der Schlacht bei Wittstock (4.10.1636).Happe I 309r, Happe I 310r
Gersdorf, Hans Abraham von; Obrist



(Regiment)
[ - ] Kursächsischer Obrist der Kavallerie und Kriegskommissar. Teilnahme an der Schlacht bei der Alten Veste bei Zirndorf am 3.9.1632 und an der Schlacht bei Lützen am 16.11.1632, Generalwachtmeister, Geheimer Rat und Kriegsrat, Amtshauptmann von Torgau und Kammerherr.Happe I 309r, Happe I 310r
Gersdorf, Hans Eberhard von; Obrist

[ - 1632] später schwedischer Obrist. Als böhmischer Emigrant wurde von Gersdorf 1626 Rittmeister im Regiment Heinrich Holck, unter Johann Ernst von Sachsen-Weimar bei den Kämpfen in Schlesien und Ungarn 1626, anschließend unter dem dänischen KommissarJoachim Mitzlaff. 1628 trat er in schwedische Dienste und wurde 1632 Obrist in der Brigade Mitzlaff. Von Gersdorf fiel als Obrist des „Roten Regiments“ in der Schlacht bei Lützen am 16.11.1632.Happe I 303v
Gerstenberg, Joachim; Kaufmann, Ratsherr

[14.4.1593 - 18.1.1656] Kaufmannslehre in Holland und Frankreich, Handelsreisen nach Polen, kam 1614 nach Erfurt, ab 1615 als Bürger ansässig, wohnhaft "Zur Windmühle" (Allerheiligenstr. 6), Waid- und Saflorhändler, 1620 im Rat. Er war 1620 Unterkämmerer, 1621 Unterbauherr, 1626 und 1629 Kämmerer, 1629 Stadthauptmann, 1632, 1633, 1635, 1638, 1640, 1643, 1647, 1650 und 1654 Vierherr Seniorum sowie 1632, 1634, 1639, 1644 und 1648 Vierherr Consulum. Nach dem Verrechtsbuch von 1654 war er der reichste Mann Erfurts. BAUER, Erfurter Personalschriften Nr. 273; BAUER, Erfurter Ratsherren Nr. 190.Krafft 166r, Marx 22r, Marx 39r, Marx 52r, Marx 109r
Gerstenberg, Matthias; Hofmeister, Richter

[ - ] Hofmeister und Richter von Clingen.Happe I 454v, Happe II 185r
Gerstenberger, Hans; Rittmeister

[ - ] Kaiserlicher Rittmeister.Happe II 118v, Happe II 126r, Happe II 126v
Gerstern, N; Stiftsbeauftragter

[ - ] Beauftragter des Stifts St. Severi.Marx 74v
Gieselmann, Eberhard; Obristwachtmeister

[ - 3.5.1637] Kursächsischer Obristwachtmeister im Regiment Karl von Bose.Happe I 313v, Happe I 411r
Gieselmann, N; Rittmeister

[ - ] 1635 Rittmeister im Regiment Brossard.Heubel 131, Heubel 131, Heubel 131
Gisaw, N

[ - 18.1./28.1.1636] Happe I 435v, Happe I 436r, Happe I 436r
Gitbier, Tobias; Bürgermeister

Namensform: Gutbier

[ - ] Bürgermeister von Weißensee.Happe I 107r
Glaserus, Johann; Konrektor

[ - ] Konrektor von Volkmar Happe in Gotha.Happe I 8r
Glaß, N; Amtsschösser

[ - ] Amtsschösser zu Gehren, Vater des KornettsGlaß.Heubel 92
Glaß, N; Kornett

[ - 1632] Kornett unter ObristJohann Riese, 1632 bei einem Überfall erschossen.Heubel 92, Heubel 94
Glebe, Adam; Stiftsangehöriger

[ - ] Stammte wahrscheinlich aus Großentaft (heute Ortsteil von Eiterfeld in der hessischen Rhön), Stiftsangehöriger von St. Severi in Erfurt. 1614 Vikar an St. Marien, 1617 erwähnt als Kanonikus von St. Marien; vgl. BAEF, Nachlass Klapper.Marx 20v, Marx 21v, Marx 28v, Marx 29v, Marx 30v, Marx 40v, Marx 45r, Marx 49v, Marx 50r, Marx 51r, Marx 52v, Marx 52v, Marx 54v, Marx 73v, Marx 75v, Marx 76v, Marx 90r
Gleichen, Hans Ludwig zu; Graf

[ - 13.1./23.1.1631] Verheiratet mit Erdmuthe Juliane Gräfin von Hohnstein in Tonna [1587 − 1636], regierte von 1600 bis 1619 gemeinschaftlich mit seinem Bruder Philipp Ernst und trat 1625 die Grafschaft Pyrmont an die Grafen von Waldeck ab.Happe I 256v
Glocking, N; Kapitän

[ - ] Schwedischer (?) Kapitän in Erfurt.Marx 51r, Marx 51r
Göbel, Hans; Hofmeister

[ - ] Hofmeister zu Gerterode.Happe I 162r
Goldacker, Caspar; Rittmeister

[ - ] Kursächsischer Rittmeister, Rittergutsbesitzer auf Weberstedt.Happe II 292v
Goltz, Christoph Heinrich von der; Obrist

[Januar 1600 - 9.9.1643] Sohn von Joachim von der Goltz zu Cürtow, Kleinmellen [Mielenko Drawskie (Klein Mellen), Ortsteil von Drawsko Pomorskie/Polen] und Welschenburg [Oleszno (Welschenburg), Ortsteil von Drawsko Pomorskie], verheiratet seit 1587 mit Elisabeth von Manteuffel [1569 − 1629], 1634 schwedischer Obristenleutnant und Obrist, ehemaliger Kommandant von Lüneburg, dann auf dem Eichsfeld eingesetzt, verheiratet seit Ende September 1636 mit Barbara Elisabeth von Pfuel (− 29.02.1672), Januar 1637 - Mai 1640 Kommandant von Erfurt, mit Patent vom 28.3.1639 von Johan Banér als Statthalter der „schwedischen Provinz“ Thüringen eingesetzt, am 9.9.1643 in der Damitzer Heide gefallen, begraben in St. Marien, Stettin. BERG, Regulating war, S. 60f.Happe II 66v, Happe II 67r, Happe II 95v, Happe II 233r, Happe II 245r, Happe II 256v, Happe II 259v, Happe II 270r, Happe II 271r, Happe II 278v, Happe II 279r, Happe II 279v, Happe II 280v, Happe II 282r, Happe II 284r, Happe II 286r, Happe II 288r, Happe II 291r, Happe II 292r, Happe II 292v, Happe II 293r, Happe II 300v, Happe II 301r, Happe II 302v, Happe II 319v, Krafft 81v, Krafft 81v, Krafft 82v, Krafft 119v, Krafft 168r, Krafft 168v, Heubel 154, Heubel 163, Heubel 174, Heubel 174, Heubel 178, Heubel 178, Heubel 181, Heubel 189, Heubel 206, Heubel 216, Heubel 217, Heubel 217, Heubel 219, Heubel 223, Heubel 223, Heubel 227, Heubel 227, Heubel 228, Heubel 229, Heubel 242
Goltz, Christoph Heinrich von der; Obrist



(Regiment)
(zur Person siehe oben)Happe I 416v, Happe I 417r, Happe I 417v, Happe I 418v, Happe II 67r, Happe II 99r, Happe II 99v, Happe II 292v, Happe II 293r, Happe II 293v, Happe II 302r, Happe II 303r, Krafft 82v, Krafft 82v, Krafft 82v, Krafft 119r, Krafft 119v, Krafft 119v, Krafft 119v, Krafft 119v, Krafft 142v, Krafft 168v, Krafft 168v
Goltz, Martin Maximilian von der; Freiherr, Generalfeldzeugmeister

[1593 - 1653] Kaiserlicher Obrist und Generalfeldzeugmeister. Unter Pappenheims Kommando 1632 Teilnahme an der Belagerung und Einnahme Einbecks und Ernennung zum Kommandanten der Stadt. Am 15.5.1632 überfiel er Heiligenstadt und massakrierte die dortige Besatzung, was zum Straffeldzug des Erfurter Kommandanten Löwenstein führte. Am 5./6.9.1634 Teilnahme an der Schlacht bei Nördlingen, 1635/1636 mit seinem Regiment Teilnahme am Feldzug im Veltlin und an den Kämpfen gegen Johan Banér und Lennart Torstensson. Pappenheims einziger Sohn, Wolfgang Adam, wurde am 30.6.1647 von Goltz im Duell bei Prag getötet. 1647/1648 letzter Feldzug gegen Wrangel und Turenne, am 17.5.1648 Teilnahme an der Schlacht bei Zusmarshausen. Von der Goltz war Verhandlungsführer Piccolominis in Prag gegenüber den Schweden.Happe II 52r
Gombracht, Andreas; Ratsherr

Namensform: Gomprecht

[ - ] Ratsherr, Kaufmann und Biereige in Erfurt, wohnhaft „Zum Großen Siebenbürgen“ (Markstr. 21 und Große Arche 18), 1615 an Vaterstelle von Georg Gombracht in Gotha aufgenommen worden, 1638 Saflorhändler und Biereige in Erfurt, Kämmerer 1649 − 1654, Ratsmeister 1659, 1663, Anderer Ratsmeister 1665, 1668. BAUER, Erfurter Ratsherren, Nr. 196. Gombracht betrieb in Erfurt ein Waisenhaus.Marx 66v, Marx 66v
Gonzaga di Mantua Annibale de; Principe, Obrist

[1602 - 2.8.1668] Kaiserlicher Obrist, seit 1636 verheiratet mit Hedwig Marie von Sachsen-Lauenburg [7.8.1597 − 29.8.1644]. Obrist seit 1634, wurde Gonzaga 1640 Kommandant der Stadt Wien, 1643 Obrist der Stadtwache Wien, 1644 . Generalfeld-, Land- und Hauszeugmeister, 1660 General der Artillerie, Feldmarschall und Geheimer Rat, 1666 Hofkriegsratspräsident.Happe I 66v, Happe II 45v, Heubel 337, Heubel 345
Gonzaga di Mantua Annibale de; Principe, Obrist



(Regiment)
(zur Person siehe oben)Happe II 52r, Happe II 435r, Happe II 436r, Happe II 437r, Happe II 441r, Happe II 445v, Happe II 446r, Happe II 447r, Happe II 447r, Happe II 447v
Gonzaga di Mantua Camillo; Marchese, Generalwachtmeister

[1600 - 1658] Kaiserlicher Generalwachtmeister, 1639 unter Piccolomini an den Kämpfen um Thionville beteiligt, am 26.4.1640 Generalfeldwachtmeister, Ende September 1640 Beteiligung an dem Sturm auf Höxter, Teilnahme an dem verlorenen Gefecht Lamboys gegen die Franzosen, Weimarer und Hessen-Kasselischen am 17.1.1642 bei Kempen.Heubel 337, Heubel 345
Göppel, Hans

[ - ] Aus Keula.Happe I 219v
Görcking, N; Hauptmann

[ - ] Kaiserlicher Hauptmann.Happe I 239v
Gordian, Andreas

[ - 12.10./22.10.1637] Aus Greußen. Schwager von Volkmar Happe; Ehemann von N N.Happe I 351v, Happe I 456r, Happe II 159v, Happe II 160r
Gordian, Johann

[ - ] Ehemann von Susanna Gadien.Happe I 5v, Happe I 25r
Gordian, Katharina; Hausfrau



Ehename: König
[ - vor 21.12./31.12.1634] Ehefrau von Andreas König.Happe I 46v
Gordian, Martha; Hausfrau



Ehename: Tentzel
[ - ] Tochter von Johann Gordian; Ehefrau von Jakob Tentzel; Schwiegermutter von Volkmar Happe.Happe I 5v, Happe I 63v, Happe I 73r, Happe I 76r, Happe I 76r, Happe I 100v, Happe I 182v, Happe I 182v, Happe I 183v, Happe II 169r, Happe II 171r
Gorttian, Cilian;

[ - 26.7.1609] Bürger in Erfurt. Es gab laut StAE 1 − 1/XXIIIa-18, Bl. 45, einen Crominius Gordian, wohnhaft im "Haus Zur Eichentür"im Stadtviertel Pauli, und einen Hermann Dordian, wohnhaft im Haus "Zum Roten Ochsen"(Fischmarkt 7) im Stadtviertel Benedicti und Martini, (vgl. SAEF, Verrechtsbuch 18 fol. 26). Deren Verhältnis zu Cilian Gorttian lässt sich jedoch nicht bestimmen.Krafft 12v
Görtz, Gottfried Friedrich von; Obristwachtmeister

Namensform: Görtzgen

[ - 23.12.1641] Braunschweig-lüneburgischer Obristwachtmeister. Nach militärischer Tätigkeit als Kapitän und Obristwachtmeister in braunschweigischen und kaiserlichen Diensten wurde von Görtz Kommandant von Einbeck, das er im Oktober 1641 an Piccolomini übergeben musste. Görtz wurde wegen dieser angeblich unnötigen Aufgabe nach einem Kriegsgerichtsprozess am 23.12.1641 in Hildesheim enthauptet.Happe II 429r
Goßmann, Hans; Schäfer

[ - 28.5./7.6.1630] Schäfer aus Peukendorf.Happe I 192v, Happe I 192v
Gotschalck, Leonhard; Pfarreiangehöriger

[ - ] Angehöriger (?) der Pfarrei Allerheiligen in Erfurt. BAEF, Pfarrei Allerheiligen 29.Marx 54v, Marx 66v
Gottfried, N; Rittmeister

[ - ] Kaiserlicher Rittmeister.Happe I 124r
Götz, Johann von; Graf, Feldmarschall

[1599 - 6.3.1645] Kurbayerischer und kaiserlicher Feldmarschall, stand ab 1615 in Diensten der böhmischen Stände und ab 1619 unter Ernst von Mansfeld, 1626 am 25.4.1626 Teilnahme an der Schlacht an der Dessauer Brücke und kaiserlicher Obristleutnant, Obrist und Statthalter von Rügen, dann Generalwachtmeister, Götz galt als hart und gewissenlos, wie etwa bei der Einnahme von Cottbus 1631. 1632 Erhebung zum Freiherrn, Nachfolge des inhaftierten und später hingerichteten Hans Ulrich von Schaffgotsch in Schlesien, am 13.5.1634 Niederlage bei Liegnitz gegen die Schweden, Dezember 1634 - Januar 1635 glücklose Belagerung Würzburgs. Von Götz war Günstling von Matthias Gallas, er wurde 1635 in den Grafenstand erhoben, nachdem er zum Katholizismus konvertiert war. Am 26.1.1636 zum kurbayerischen Feldmarschall (in der Nachfolge Gronsfelds) ernannt und vertrieb Landgraf Wilhelm von Hessen aus Westfalen. 1637 entsetzte er Leipzig und schloss mit Hatzfeld Banér bei Torgau ein, den er anschließend nach Pommern verfolgte. Am 2.12.1638, nach der verlorenen Schlacht bei Wittenweier am 9.8.1638, verhaftet und bis zum 17.8.1640 inhaftiert. Ab 1640 kaiserlicher Feldmarschall, erhielt von Götz 1643 das Kommando der kaiserlichen Armee in Schlesien und kämpfte 1644 gegen den Fürsten Sigismund von Rákóczi in Ungarn und Siebenbürgen. Als Torstensson in Böhmen einfiel, wurde er dorthin abgezogen. Er fiel in der Schlacht bei Jankau. Happe II 84v, Happe II 154v, Happe II 155v, Happe II 158v, Happe II 159r, Happe II 213r, Happe II 213r, Krafft 126r, Heubel 183
Götz, Johann von; Graf, Feldmarschall



(Regiment)
(zur Person siehe oben)Happe I 13v, Happe II 60v, Happe II 84r, Happe II 84v, Happe II 84v, Happe II 85r, Happe II 149v, Happe II 150r, Happe II 154v, Happe II 155v, Happe II 155v, Happe II 159r, Happe II 159r, Happe II 185v, Happe II 187r, Happe II 187r
Götze, Claus; Bürger

[ - ] Bürger von Horba.Heubel 121
Götze, Hans

[ - ] Aus Greußen.Happe II 151r, Happe II 209v, Happe II 210r
Götze, Karl; Bürgermeister

[ - ] Bürgermeister von Sondershausen.Happe II 372r
Götze, Sigismund von; Kanzler

Namensform: Götzen

[15.7.1578 - 25.12.1650] aus märkischem Adelsgeschlecht, zunächst Page am Hof in Wolfenbüttel, seit 1595 Studium an den Universitäten Frankfurt/Oder, Leipzig, Jena und Straßburg, 1601 − 1603 Aufenthalte in Paris und Genf, dann Hofmeister bei Graf Wolrad von Waldeck, 1607 brandenburgischer Rat, seit 1609 mit Gesandtschaften an den Kaiserhof beauftragt, als Mitglied des kaiserfeindlichen Teils des Geheimen Rats von Graf Adam von Schwarzenberg 1627 − 1630 ausgeschaltet. 1630 bis 1637 betrieb er eine schwedenfreundliche Neutralitätspoltik. Er vertrat Brandenburg auf der Leipziger Konferenz (1631), wobei er argumentierte, dass eine solche Allianz (Leipziger Manifest vom 12.4.1633), d. h. der Leipziger Bund, keine Reichsgesetze verletze. 1637 wurde er erneut zum Rücktritt veranlasst, 1640 durch Friedrich Wilhelm wieder berufen. Doch wurde er ab 1643 nur noch mit märkischen Angelegenheiten betraut.Marx 83r, Marx 83r
Grabbe, Arvid Graf; Obristleutnant

[ - ] Obristleutnant Grabbe führte ab 1630 finnische Musketiere aus Aboland. 1632 hatte er an der Schlacht bei Lützen teilgenommen und lag von 1632 − 1635 während der schwedischen Zwischenregierung in Franken als Stadtkommandant in Erfurt. Am 1.7.1634 wurde zwischen Erfurt und den Schweden ein Vertrag geschlossen, dass die Garnison in eine städtische umgewandelt werden und neben den 4 städtischen Kompanien nur eine schwedische Kompanie zurückbleiben sollte. Nach dem Prager Frieden (1635) musste er die Garnison räumen.Marx 32r, Marx 88v, Marx 88v, Marx 95v, Marx 95v, Marx 95v, Marx 95v, Marx 96r, Marx 96r, Marx 96r, Marx 99v, Marx 101r, Heubel 134
Grabbe, Arvid Graf; Obristleutnant



(Regiment)
(zur Person siehe oben)Marx 70r, Marx 70r, Marx 95r, Marx 95v, Marx 96r, Marx 101r, Marx 102r, Marx 102v
Gräfe, Hans

[ - ] Sohn von Liborius Gräfe.Happe I 56v
Gräfe, Johann Georg; Amtsschösser

[ - ] Amtsschösser zu Sondershausen.Happe I 28r
Gräfe, Liborius

[ - ] Happe I 56v
Graß, Heinrich

Namensform: Graas

Namensform: Graass

Namensform: Groß

[ - ] Kaiserlicher Generalauditor.Heubel 337
Grasser, Wolf Henrich; Pfarrer

Namensform: Grosser

[ - ] Pfarrer von Rattelsdorf.Marx 64r, Marx 68r
Greifenberg, N; Rittmeister



(Kompanie)
[ - 1638] Kursächsischer Rittmeister (im Regiment Augustin von Hanau).Happe II 199r, Happe II 200r, Happe II 202r, Happe II 211r, Happe II 212v
Greiffenclau und Vollrads, Georg Friedrich von; Erzbischof

[8.9.1573 - 6.7.1629] Regierte 1626 − 1629. Erzbischof und Kurfürst von Mainz.Happe I 117r, Happe I 117r, Happe I 160v, Krafft 34v
Grein, Laurentius; Kanoniker

Namensform: Grimm

[ - 23.6.1637] Magister, Propst und Kanoniker von St. Severi in Erfurt. 1628 wurde er Vikar an Allerheiligen, 1633 wird er als Kanonikus von St. Severi genannt; vgl. BAEF, Nachlass Klapper. Bei der Übergabe von Vikarien 1628 und 1635 als Vikar von St. Marien erwähnt; FELDKAMM, Benefizial- oder Vikarienbuch S. 89,81 (hier auch das Sterbedatum).Marx 20v, Marx 21v, Marx 23v, Marx 25v, Marx 26v, Marx 28v, Marx 29v, Marx 42v, Marx 43r, Marx 48v, Marx 51v, Marx 61v, Marx 62v, Marx 78r, Marx 81v, Marx 103v, Marx 104r, Marx 107v
Grentner, Jakob

[ - ] Happe II 422r, Happe II 423r
Greue, Hans Pankratius; Verwalter

Namensform: Greve

Namensform: Gräffe ?

[ - ] Erfurter Verwalter von St. Albani und des Schotten-Klosters.Marx 45v, Marx 45v, Marx 45v
Greuter, Stephan; Ratsherr

Namensform: Kreuter

[ - 3.5.1639] Biereige und Waidkäufer, wohnte im Haus “Zum Goldenen Schwanring” am Kornmarkt (Marktstr. 38) in Omnium Sanctorum (vgl. SAEF, Verrechtsbuch 22 fol. 349). Er hatte von 1610 bis 1629 verschiedene Ämter im Stadtrat inne: 1607 war er Unterkämmerer, 1608 Brückenherr, 1610, 1612 und 1614 Kämmerer, 1618, 1619, 1620, 1621 und 1623 bis 1629 Ratsmeister Seniorum sowie 1617 und 1622 Ratsmeister Consulum, Obervierherr 1630. BAUER, Erfurter Ratsherren Nr. 201.Krafft 41v
Griesheim, Hans Christoph von und zu; Oberamtmann

[1596/1598 - nach 1658] Kurmainzischer Oberamtmann im Eichsfeld. Studium der Rechte in Helmstedt und Rostock, 1621 Berufung zum Prof. jur. in Rinteln, 1625 Eintritt in hessen-kasselische Dienste, dann Konversion zum Katholizismus und Eintritt in kurmainzische Dienste, Ernennung zum Amtmann in Fritzlar, 1631 Gefangennahme durch Wilhelm V. von Hessen-Kassel, Freilassung im selben Jahr. Griesheim, ein Vetter des schwedischen Generalmajors Bernhard Schaffalitzy Freiherr von Muckadell (1591 − 1641), damals Oberkommandierende von Schwarzwald, Bodensee und Allgäu bis zur Iller und Kriegskommisar in Süddeutschland. ließ er sich von seinem Verwandten einen Pass ausstellen, um in seine Heimat Thüringen reisen zu können. Diese Reise führte ihn über Lindau. Von dort aus er sandte einen Boten nach Ravensburg, um besagten Pass zu erhalten. Nach Erteilung des Passes versuchte Griesheim seine Reise über Süddeutschland fortzusetzen. Als Herzog Bernhard von Weimar hiervon erfuhr, ließ er Griesheim ins Lager nach Bopfingen auf den Breitwang führen. Griesheim selbst wurde dort "festgesetzt" und in einer Art "ehrenvoller Haft" gehalten. In seinem Bericht „Glückliche Haupt-Victoria und warhaffte Relation“ schilderte er, was ihm in Bopfingen widerfuhr. Die Zeit während der Schlacht bei Nördlingen 1634 verbrachte Griesheim bei der Bagage in Neresheim. Nach der Schlacht verweilte er kurz in Schorndorf, eine der württembergischen Hauptfestungen und reiste von dort nach Köln, wo er seinen Bericht verfasste. Er war ab 1635 als kurmainzischer Oberamtmann im Eichsfeld, wo er u. a. die katholischen Pfarrer wieder einführen sollte. Ab etwa 1644 war er in Amoeneburg, Fritzlar, Neustadt und Naumburg tätig.Happe II 78v, Happe II 244v, Happe II 271r, Happe II 276v
Griesheim, N von; Junker

[ - ] Page.Happe II 262v
Griesheim, Wolf Heinrich von; Amtmann

[ - 1649] Schwarzburg-arnstädtischer Amtmann, 1649 auf dem Markt zu Arnstadt von vier schwedischen Reitern erschlagen.Happe II 222r, Happe II 297v, Happe II 298v, Happe II 368v, Happe II 368v, Happe II 369r
Grimm, Adolar; Vikar

Namensform: Grun

[ - 1658 ?] Seit dem 2.7.1623 Vikar-Adjunkt, später Vikar an St. Marien in Erfurt. 1628 präsentiert auf ein Beneficium (Vikarie) der Pfarrkirche St. Matthias (heute verschwunden), er besaß durch die Präsentation des DekansUrban Heun ab 14.9.1628 (Erfurt, St. Marien, Stift, Urk I 1594) bis angeblich 1658 die Vikarie (Marthae et) Mariae Magdalenae in der Maria Magdalenen-Kapelle (FELDKAMM, Benefizial- oder Vikarienbuch S. 142); BAEF, Nachlass Klapper.Marx Bed. 25v
Grimm, Hans

[ - 27.2./6.3.1629] Aus Großsußra.Happe I 133r, Happe I 134r, Happe I 134v
Grimm, Hans

[ - ] Happe II 31v
Grimm, Jakob; Amtsschösser

[ - ] Amtsschösser zu Clingen; Ehemann von N N.Happe I 28r, Happe I 264v
Grisbach, Bastian

[ - ] Bürger aus Mühlhausen.Happe I 282v
Grisllant, Hein

[ - ] Aus Keula.Happe I 219v
Gromaier, August; Magister, Pfarrer

Namensform: Kromayer

[ - ] Magister und Pfarrer an der Kaufmannskirche in Erfurt. Seine Familie stammte aus Mitteldeutschland. Er wirkte mehrere Jahre lang als Prediger der Familie Geumann auf Schloss Gallspach (BH Grieskirchen). Dort wurde er 1624 zusammen mit den übrigen lutherischen Pfarrern im Zuge der habsburgischen Gegenreformation ausgewiesen. Er bewarb sich kurz danach als Pfarrer an der Kaufmannskirche in Erfurt, an der er bis zu seinem Tod wirkte. BAUER, Erfurter Personalschriften Nr. 468.Marx 63r
Gromann, Johann; Junker

[ - ] Junker und Bürger in Erfurt.Krafft 1v
Gromann, Rudolf (Ernst?); Junker, Verwalter

[ - ] Junker, Erfurter Verwalter der Kartause; KURT, Kartause S. 104; BAUER, Erfurter Personalschriften Nr. 752, 1133.Marx 45v
Gronsfeld, Jost Maximilian von; Generalwachtmeister

[1596 - 1662] LigistischerGeneralwachtmeister. Von Gronsfeld war bayerisch-ligistischer Obrist, Generalwachtmeister und Stellvertreter Pappenheims im Weser-Raum sowie Generalfeldzeugmeister, 1636 wurde er durch Johann von Götz abgelöst, 1647/1648 wurde er zum bayerischen Feldmarschall ernannt.Happe I 289v, Marx 46r, Marx 46v
Gronsfeld, Jost Maximilian von; Generalwachtmeister



()
(zur Person siehe oben)Marx 42v, Marx 42v, Marx 43r, Marx 44r, Marx 46r
Grospitz, Christoph; Pfarrer

[ - 16.8./26.8.1625] Diakon in Arnstadt und Pfarrer in Greußen.Happe I 47v, Happe I 59r
Großen, N; Obrist

Namensform: Goressen

[ - ] Dänischer Obrist (1623). Im Theatrum Europaeum Bd. 1 S. 740 "Goressen"genannt.Heubel 21
Großhain, Georg; Professor

[1601 - 7.9.1638] Dr. theol., stammte aus Duderstadt, erwarb in Jena den Magister, aus Arnstadt nach Erfurt berufener Pfarrer, Rektor des Gymnasiums, 1633 Professor der Theologie in Erfurt, am 2.3.1634 Doktorpromotion. 1638 Hofprediger und Assessor des Konsistoriums in Weimar. Mitarbeiter am Bibelwerk Ernst des Frommen. KLEINEIDAM, Universitatis Studii Erffordensis IV, S. 3. BAUER, Erfurter Personalschriften, Nr. 305; BAUER, Evangelische Theologen, S. 171; MOTSCHMANN, Erfordia literata, Erste Sammlung, Sect. II, S. 88 − 99 (mit Hinweisen auf seine in Erfurt gehaltenen Predigten).Marx Bed. 29r, Marx Bed. 32r, Marx Bed. 33r, Marx 69v, Marx 70r, Marx 87v
Grubmann, Elisabeth

[ - 1.3./11.3.1636] Aus Ebeleben.Happe I 203r, Happe I 461r
Grümmer, Hans

[ - ] Aus Rockensußra.Happe I 114v
Grunewalt, Johann; Vikar

Namensform: Grünwald

[ - beerdigt 1.9.1642] Vikar von St. Severi in Erfurt; BAEF, Nachlass Klapper; Kirchenbuch St. Severi 3. Zählung S. 1.Marx 50r, Marx 50v
Grüning, N; Hausfrau



Ehename: Wangemann

Ehename: Leuber
[ - 11.7./21.7.1637] Ehefrau von N Wangemann, ab 1626 Ehefrau von Tobias Leuber.Happe I 89v, Happe II 134v
Grüning, N

[ - ] Angeblicher Dieb, beteiligt an dem Überfall auf den Schulmeister in Ottenhausen.Happe II 221v
Guidor, Johann; Bischof

[ - ] Bischof in Holland.Krafft 214r
Gülland, N

[ - ] Aus Rockensußra.Happe I 380r
Gültlingen, Johann Bernhard von; Ritter, Obrist

[ - 1645] Gültlingen war 1632 – 1634 einer der führenden württembergischen Offiziere und kommandierte während dieser Zeit die Landreiterei. Daneben war er von 1618 bis 1634 Obervogt von Wildberg und Generaladjutant von Herzog Eberhard III. Offensichtlich genoss er das Vertrauen des Herzogs und der Landschaft, da er trotz vielfacher Kritik seine Posten behielt, denn gerade die Landreiterei entpuppte sich als unzuverlässig und wenig kampftüchtig. Bis 1634 war Gültlingen vor allem im Raum Bodensee, Baar und Schwarzwald tätig. Größtenteils wurde die Landreiterei bei den Belagerungen Villingens eingesetzt, aber auch bei dem Winterfeldzug Horns Anfang 1634 in Oberschwaben. Nach dem Abbruch der Wasserbelagerung von Villingen im September 1634 war es Gültlingens Aufgabe, die Artillerie von Tübingen abzuholen und bei Straßburg zum Rheingrafen zu stoßen. Während dies der württembergischen Infanterie unter Holtz gelang, wurde Gültlingen bei Neuenbürg von den Reitern Werths eingeholt und verlor die gesamte Artillerie. Dieser Fehlschlag beendete seine Karriere in Württemberg. Nach einer Untersuchung wurde er entlassen. Dagegen arrangierte er sich recht schnell mit den Kaiserlichen, die nun das Land besetzt hatten. Er huldigte beim kaiserlichen Statthalter in Tübingen und scheint dann auch in kaiserliche Dienste getreten zu sein. 1640 tauchte er dann als Generalproviantmeister, Obristleutnant, Obrist und kaiserlicher Kommandant der Festung Schorndorf im Remstal auf. Die Familie existiert bis heute, sie residiert in der Burg Berneck bei Nagold.Happe II 434r
Gumprecht, Andreas; Siegler, Verwalter

[ - ] Kurmainzischer Siegler, 1626 als Verwalter des Schottenklosters eingesetzt. FLACHENECKER, Schottenklöster S. 148.Marx 54v, Marx 68r
Gunterman, Nickel;

[ - 18.7.1623] Sohn des AchtknechtsNicol Gunterman in Erfurt.Krafft 90r, Krafft 90r
Gunterman, Nicol; Achtknecht

[ - ] Achtknecht in Erfurt, wohnhaft im Stadtviertel Benedicti und Martini (vgl. SAEF, Verrechtsbuch 22 fol. 14).Krafft 90r
Güntersleben, N; Obrist



(Regiment)
[ - ] Kaiserlicher Obrist.Happe II 436v
Günther XLI. von Schwarzburg-Arnstadt; Graf



Spitzname: Günther der Streitbare
[25.2.1529 - 23.5.1583] Onkel von Christian Günther I., Graf von Schwarzburg-Sondershausen, verheiratet mit Katharina von Nassau-Dillenburg [29.12.1543 - 27.12.1624] Schwester von Wilhelm I. von Oranien [1533 − 1584]. Er hatte unter Karl V. an der Belagerung von Metz teilgenommen und unter Maximilian II. in Ungarn gegen die Türken gekämpft. Er beteiligte sich am Freiheitskampf der Niederländer gegen Spanien, da er mit Wilhelm von Nassau (Oranien) seit seinen Jugendjahren befreundet war, der später auch sein Schwager wurde. 1583 starb er in Antwerpen. Am 7.11.1585 wurde er in Arnstadt beigesetzt.Happe I 52v
Günther XLII. von Schwarzburg-Sondershausen; Graf

[7.9.1570 - 7.1.1643] Ältester Sohn Johann Günthers I., Bruder von Anton Heinrich, Christian Günther I. und Johann Günther II. von Schwarzburg-Sondershausen. Er blieb unverheiratet.Happe I 10r, Happe I 25v, Happe I 30v, Happe I 36r, Happe I 36r, Happe I 39v, Happe I 49r, Happe I 60r, Happe I 105r, Happe I 133r, Happe I 164v, Happe I 167v, Happe I 169r, Happe I 174v, Happe I 176v, Happe I 178v, Happe I 180r, Happe I 188v, Happe I 198r, Happe I 211v, Happe I 227v, Happe I 230r, Happe I 232v, Happe I 233v, Happe I 239v, Happe I 239v, Happe I 240r, Happe I 242r, Happe I 260v, Happe I 268r, Happe I 275r, Happe I 278v, Happe I 283v, Happe I 284r, Happe I 285r, Happe I 314r, Happe I 315r, Happe I 315r, Happe I 316v, Happe I 317r, Happe I 317r, Happe I 323r, Happe I 323v, Happe I 326r, Happe I 328v, Happe I 404v, Happe I 423v, Happe I 425v, Happe I 428v, Happe I 428v, Happe I 429r, Happe I 429v, Happe I 429v, Happe II 22r, Happe II 26r, Happe II 219v, Happe II 222r, Happe II 229v, Happe II 285r, Happe II 285r, Happe II 285v, Happe II 289r, Happe II 292r, Happe II 298r, Happe II 298v, Happe II 299v, Happe II 368v, Happe II 421r, Heubel 51
Guschnitz, Iwan; Obrist

[ - ] Kaiserlicher Kroaten-Obrist.Happe II 256v
Gustaf Gustafsson af Vasaborg; Graf, Heerführer

[24.5.1616 - 25.10.1653] Illegitimer Sohn Gustav II. Adolfs von Schweden aus dessen Verbindung mit Margaretha Kabeljau. Unter Bernhard von Sachsen-Weimar wurde er vor dem belagerten Chemnitz verletzt. ReichskanzlerOxenstierna, als Vormund Gustafs, wandte sich an Königin-Witwe Maria Eleonore, die ihren Stiefsohn dem damaligen Feldmarschall im Niedersächsischen Reichskreis, Knyphausen empfahl. Nachdem Gustaf im September 1634 an der Belagerung Nördlingens teilgenommen hatte, wurde er im Oktober von Johan Banér in das Stift Bremen geschickt. Nach dem Prager Frieden 1635 führte er sechs Reiterregimenter in das kurmainzische Eichsfeld, wo er der Krone Schweden huldigen und viele Orte ausplündern ließ. Als er Anfang 1636 mit seinem Regiment nach Westfalen zurückkehren wollte, ließ dies Banér nicht zu, weil das Regiment zu schwach gewesen sei und die Offiziere sich dem langen Marsch widersetzten.Happe I 403v, Happe I 410r, Happe I 440v, Marx 74v, Heubel 136
Gustav II. Adolf von Schweden; König

[19.12.1594 - 16.11.1632] Regierte 1611 − 1632. Am 26.12.1611 Mündigkeitserklärung durch die Stände, 1611 − 1613 Krieg gegen Dänemark, am 1.11.1612 "Königsversprechen"Gustav Adolfs, Berufung Axel Oxenstiernas zum Reichskanzler, 1614 − 1617 Krieg gegen Russland, am 27.2.1617 Siegfrieden zu Stolbovo, am 26.8.1617 Verkündung eines Annexionsprogramms vor dem Reichstag zu Örebro durch Gustav Adolf, am 12.10.1617 Krönung im Dom zu Uppsala, 1621 − 1629 Krieg gegen Polen, am 15.9.1621 Eroberung Rigas, am 18.2.1622 Verkündung neuer Annexionsziele vor den Ständen, am 7.1.1626 Sieg über das polnische Heer bei Wallhof in Kurland, September 1629 Waffenstillstand von Altmark mit Polen, am 4.7.1630 Landung auf Usedom, am 7.9.1631 Sieg bei Breitenfeld, am 15.4.1632 Sieg bei Rain am Lech (Tod Tillys), am 17.2.1632 Einnahme Münchens. Wallensteins zweites Generalat führte zum Abzug aus München. September 1632 vergeblicher Sturm auf Wallensteins Lager bei Zirndorf/Alte Veste. Gustav Adolf fiel in der Schlacht bei Lützen. Zur Armee Gustav Adolfs: Trotz des Anteils an ausländischen Söldnern (ca. 85 %; 1625 soll Banérs Armee bereits aus über 90 % Nichtschweden bestanden haben) meist als "schwedisch-finnische Armee" bezeichnet. Eine Unterscheidung zwischen der "Royal-Armee", die von Gustav II. Adolf selbst geführt wurde, und den von den Feldmarschällen seiner Konföderierten geführten bastanten Armeen erscheint jedoch überflüssig. Nach ENGLUND, Die Verwüstung Deutschlands S. 76, waren 1630 bereits jeder 10. Schwede und jeder 5. Finne desertiert. Nach LUNDKVIST, Schwedische Kriegsfinanzierung S. 384, betrug der Mannschaftsbestand (nach altem Stil) im Juni 1630 38.100, Sept. 1631 22.900, Dez. 1631 83.200, Febr./März 1632 108.500, Nov. 1632 149.200 Mann; das war die größte paneuropäische Armee vor Napoleon. Zu den Verlusten LINDEGREN, Frauenland und Soldatenleben S. 145: "Grob gerechnet kann man behaupten, daß in der ganzen Periode von 1620 bis 1720 ca. 75 % aller Todesfälle auf Krankheiten und andere Entbehrungen zurückzuführen sind. Ca. zehn Prozent starben in Kriegsgefangenschaft. Die restlichen 15 Prozent fielen bei Kampfhandlungen. Ungefähr ein Drittel dieser direkt kampfbezogenen Todesfälle geschah im übrigen im Zusammenhang mit Belagerungen. Große Feldschlachten und kleinere Gefechte forderten im allgemeinen nicht besonders viele Todesopfer, vergleicht man sie mit dem Alltag des Krieges. [...] Die Zahl der toten Soldaten kann total auf 1,7 Millionen geschätzt werden. Von diesen starben gut eine Viertel Million im Feld oder infolge von Kampfhandlungen; gut eineinviertel Millionen fielen dem 'Alltag des Krieges' zum Opfer".Happe I 198v, Happe I 205v, Happe I 207r, Happe I 207v, Happe I 207v, Happe I 211v, Happe I 212r, Happe I 212r, Happe I 212r, Happe I 212v, Happe I 212v, Happe I 213r, Happe I 213r, Happe I 213r, Happe I 213r, Happe I 219r, Happe I 220v, Happe I 224v, Happe I 226r, Happe I 229v, Happe I 229v, Happe I 229v, Happe I 230r, Happe I 230r, Happe I 232v, Happe I 238v, Happe I 239r, Happe I 241r, Happe I 244v, Happe I 252r, Happe I 252v, Happe I 256v, Happe I 258v, Happe I 272r, Happe I 272r, Happe I 274r, Happe I 274r, Happe I 275v, Happe I 275v, Happe I 276v, Happe I 276v, Happe I 277r, Happe I 277r, Happe I 279r, Happe I 286v, Happe I 286v, Happe I 286v, Happe I 287v, Happe I 287v, Happe I 287v, Happe I 287v, Happe I 288r, Happe I 288r, Happe I 288r, Happe I 289r, Happe I 289r, Happe I 289v, Happe I 290r, Happe I 290r, Happe I 290v, Happe I 290v, Happe I 290v, Happe I 290v, Happe I 293r, Happe I 293r, Happe I 293r, Happe I 294r, Happe I 295r, Happe I 295r, Happe I 295v, Happe I 295v, Happe I 296r, Happe I 296r, Happe I 296r, Happe I 296v, Happe I 297r, Happe I 297r, Happe I 298r, Happe I 299v, Happe I 300r, Happe I 300r, Happe I 301r, Happe I 301v, Happe I 301v, Happe I 317v, Happe I 372r, Happe I 403v, Happe I 410r, Krafft 35v, Krafft 64r, Krafft 65r, Krafft 66r, Krafft 137v, Krafft 173r, Marx Bed. 23r, Marx Bed. 23r, Marx Bed. 24v, Marx Bed. 25v, Marx Bed. 27v, Marx Bed. 33v, Marx 8v, Marx 9r, Marx 9r, Marx 9r, Marx 9r, Marx 9r, Marx 9r, Marx 9r, Marx 9v, Marx 9v, Marx 9v, Marx 9v, Marx 9v, Marx 10r, Marx 10r, Marx 10r, Marx 10r, Marx 10r, Marx 10r, Marx 10v, Marx 10v, Marx 10v, Marx 10v, Marx 10v, Marx 10v, Marx 10v, Marx 11r, Marx 11r, Marx 11r, Marx 11v, Marx 12r, Marx 12r, Marx 14r, Marx 14r, Marx 14v, Marx 15r, Marx 18r, Marx 22v, Marx 25r, Marx 25v, Marx 25v, Marx 25v, Marx 26r, Marx 26r, Marx 26r, Marx 26r, Marx 26r, Marx 26v, Marx 27r, Marx 27r, Marx 27v, Marx 27v, Marx 29r, Marx 30r, Marx 30r, Marx 32v, Marx 34v-35r, Marx 34v-35r, Marx 37r, Marx 37r, Marx 37r, Marx 37r, Marx 37r, Marx 37r, Marx 38r, Marx 38r, Marx 39r, Marx 39r, Marx 39v, Marx 39v, Marx 39v, Marx 39v, Marx 39v, Marx 40r, Marx 40r, Marx 40r, Marx 40r, Marx 40r, Marx 40v, Marx 40v, Marx 40v, Marx 40v, Marx 40v, Marx 40v, Marx 41r, Marx 41r, Marx 41r, Marx 41v, Marx 41v, Marx 42r, Marx 47v, Marx 48r, Marx 49v, Marx 49v, Marx 49v, Marx 50r, Marx 51v, Marx 52r, Marx 52r, Marx 53r, Marx 53r, Marx 53r, Marx 53v, Marx 53v, Marx 55v, Marx 55v, Marx 57v, Marx 64v, Marx 66v, Marx 67v, Marx 69v, Marx 70r, Marx 71v, Marx 75v, Marx 76v, Marx 77r, Marx 77v, Marx 78v, Marx 78v, Marx 79r, Marx 79r, Marx 91v, Marx 95v, Marx 102v, Heubel 5, Heubel 70, Heubel 76, Heubel 76, Heubel 82, Heubel 87, Heubel 87, Heubel 88, Heubel 88, Heubel 88, Heubel 89, Heubel 90, Heubel 98, Heubel 100, Heubel 100, Heubel 100, Heubel 101, Heubel 101, Heubel 101, Heubel 102, Heubel 103, Heubel 106, Heubel 113
Gustav II. Adolf von Schweden; König



(Armee)
(zur Person siehe oben)Happe I 178r, Happe I 199v, Happe I 204v, Happe I 207r, Happe I 208r, Happe I 209v, Happe I 210r, Happe I 210r, Happe I 210r, Happe I 215r, Happe I 218r, Happe I 218v, Happe I 219r, Happe I 220r, Happe I 221v, Happe I 222v, Happe I 222v, Happe I 223r, Happe I 223r, Happe I 223v, Happe I 223v, Happe I 223v, Happe I 223v, Happe I 224r, Happe I 225v, Happe I 225v, Happe I 225v, Happe I 228r, Happe I 229v, Happe I 230v, Happe I 230v, Happe I 233r, Happe I 237v, Happe I 238r, Happe I 239r, Happe I 241r, Happe I 242v, Happe I 244v, Happe I 249v, Happe I 252r, Happe I 255r, Happe I 269v, Happe I 272v, Happe I 272v, Happe I 273r, Happe I 273r, Happe I 273v, Happe I 273v, Happe I 274r, Happe I 274v, Happe I 275r, Happe I 275r, Happe I 275r, Happe I 275v, Happe I 275v, Happe I 275v, Happe I 275v, Happe I 276r, Happe I 276r, Happe I 277r, Happe I 277r, Happe I 277v, Happe I 278r, Happe I 278v, Happe I 278v, Happe I 278v, Happe I 279r, Happe I 279v, Happe I 279v, Happe I 280r, Happe I 280v, Happe I 286v, Happe I 286v, Happe I 287v, Happe I 288r, Happe I 290r, Happe I 291v, Happe I 294r, Happe I 296v, Happe I 297v, Happe I 300v, Krafft 137v, Marx 8r, Marx 8v, Marx 8v, Marx 8v, Marx 9r, Marx 9v, Marx 9v, Marx 11r, Marx 11r, Marx 12r, Marx 13v, Marx 13v, Marx 14r, Marx 20r, Marx 22r, Marx 22v, Marx 45r, Marx 47v, Marx 50v, Marx 50v, Marx 50v, Marx 50v, Marx 50v, Marx 51r, Marx 51r, Marx 51v, Heubel 77, Heubel 89, Heubel 95, Heubel 101, Heubel 101, Heubel 102, Heubel 172
Güttern, Ludwig von; Hauptmann

[ - ] Hauptmann in Erfurt.Krafft 84v, Krafft 84v
Güttich, Johann Kaspar; Kanzler

Namensform: Gütlich

[ - 21.9./1.10.1635] Kanzler in Arnstadt.Happe I 419v, Happe I 420v
Haacke, Georg von

[ - ] Schwedischer Rittmeister unter Banér.Happe II 410r
Hacke, Jost

[ - ] Aus Tennstedt.Happe II 238v
Haes, Gil de; Generalwachtmeister

Namensform: Haas

Namensform: Hasi



(Regiment)
[22.4.1597 - 1657] Zunächst kurbayerischer, später kaiserlicher Obrist und Generalwachtmeister, seit dem 6.10.1644 kurbayerischer Feldmarschall-Leutnant. De Haes stammte aus Gent, war Sohn eines Maurers und angeblich selbst ehemaliger Maurer, einer der wenigen wirklichen sozialen Aufsteiger. Am 16.11.1632 Teilnahme an der Schlacht bei Lützen, am 3.8.1645 an der Schlacht bei Alerheim. Zuletzt stand er im Dienste Venedigs.Happe II 316r
Hagen, Christoph von; Rat

[um 1591 - 1674] Eichsfeldischer Adliger und weimarischer Rat, Geheimer Ratspräsident und Kammerrat in Erfurt, Eisenach und Gotha.Happe I 37r, Happe I 44r, Happe I 44r, Happe I 44r, Happe I 44v, Happe I 44v, Happe I 44v, Happe I 442v
Hagen, Hans

[ - ] Aus Urbach.Happe I 122r, Happe I 122v
Hagen, Melchior von

[ - ] Happe I 56r
Hagen, N von

[ - ] Happe I 302v
Hagke, Dietrich von; Junker

Namensform: Hacke

[ - ] Junker aus Schilfa. Die Existenz von Adligen im Ort Schilfa ist ab dem Jahre 1412 mit der Erwähnung Dietrichs von Hack zu Schillf erwiesen. Mit ziemlicher Sicherheit darf die Familie als Erbauer der Burg gelten und zählt damit zu den ältesten Geschlechtern Thüringens. Später nannten sich die Familienoberhäupter die Herren von Hagke und erlangten regionale Bekanntheit. Die Herren von Hagke (Hacke) waren 1519 Inhaber eines Siedelhofes in Tilleda, der von den Schwarzburger und Stolberger Grafen zu Lehen ging.Happe I 161v, Happe I 272r
Hahn, Bastian; Schulze

[ - ] Schulze von Urbach.Happe I 308r, Happe I 311v
Halbich, Hanns;

[ - ] Ehemann der Anna Margreta Krafft.Krafft 8r, Krafft 8r
Halensdorf, Jodocus; Beamter

[ - ] Dr. jur. utr., kurmainzischer Beamter in Erfurt.Marx 82r
Hallenbach, Hans Günther; Amtsschreiber

[ - 23.9./3.10.1626] Amtsschreiber zu Keula.Happe I 92r
Hallenhorst, Hieronymus Anthon; Steueraktuarius

[28.12.1629 - Oktober 1656] Immatrikuliert an der Universität Erfurt 1635, Steueraktuarius in Hildesheim. In den erhaltenen Trauergedichten wird berichtet, dass er Schweden, die Vereinten Niederlande, Frankreich und Polen besucht habe, wo er im Oktober 1656 in Posen an der Pest verstarb. BAUER, Erfurter Personalschriften Nr. 320; BAUER, Erfurter Ratsherren Nr. 216.Krafft 106r, Krafft 200v
Hallenhorst, Johann; Ratsherr

[28.1./7.2.1602 a. St. - 10.1.1673] Hallenhorst war in Hildesheim geboren, 1619 immatrikulierte er sich an der Universität Erfurt und heiratete 1629 Maria Brand, Tochter des Heinrich Brand; wohnhaft zunächst am Wipertikirchhof, ab 1635 "Zum Hirsch und Rosenberg" im Stadtviertel Mercatorum (Anger 69). 1632 war er Unterstadtvogt, 1633 städtischer Amtmann auf dem Petersberg, 1636 Stadtvogt, 1641 Ratsmeister, Oberratsmeister 1646, 1665, 1668, 1671; Vertreter von Kurmainz bei Westfälischen Friedensverhandlungen, nach KRAFFT, fol. 35r, sollen er und Rudolf Geisler zweimal in Osnabrück gewesen und dort 16.000 Taler (!) verzehrt haben. Nach Kriegsende war er königlich schwedischer Rat, bevor er 1665 kurmainzischer Vizedom und Regierungsrat wurde. 1665, 1668 und 1671 amtierte er als Oberstratsmeister. BAUER, Erfurter Personalschriften Nr. 321; BAUER, Erfurter Ratsherren Nr. 216.Krafft 35r, Krafft 106r, Krafft 171v, Krafft 200v, Marx 56v, Marx 57r, Marx 57v, Marx 58r, Marx 74r, Marx 106r
Hammel, Kunz; Blaufärber

Namensform: Sommel

[ - 1.5.1617] Blaufärber in Erfurt. Bl. 227r "Sommel" genannt.Krafft 81v
Hammer, Kaspar; Rektor

Namensform: Kammer

[ - ] Schulrektor von Ebeleben; Ehemann von Magdalena N.Happe II 218r
Hanau, Augustin von; Obrist

[ - ] Zunächst kursächsischer Rittmeister und Obrist, später kaiserlicher Obrist (seit 1645) und Generalwachtmeister. September 1641 Niederlage gegen Torsten Stålhandske, am 25.1.1642 in Schweidnitz Gefangennahme durch die Schweden, Teilnahme an der 2. Schlacht von Breitenfeld am 2.11.1642, am 29.9.1646 Niederlage gegen den schwedischen Generalmajor Arvid von Wittenberg.Heubel 144, Heubel 195
Hanau, Augustin von; Obrist



(Regiment)
[ - ] Zunächst kursächsischer Rittmeister und Obrist, später kaiserlicher Obrist (seit 1645) und Generalwachtmeister. September 1641 Niederlage gegen Torsten Stålhandske, am 25.1.1642 in Schweidnitz Gefangennahme durch die Schweden, Teilnahme an der 2. Schlacht von Breitenfeld am 2.11.1642, am 29.9.1646 Niederlage gegen den schwedischen Generalmajor Arvid von Wittenberg.Happe II 198r, Happe II 198r, Happe II 198v, Happe II 200v, Happe II 201v, Happe II 203v, Happe II 204v, Happe II 205v, Happe II 210v, Happe II 211r, Happe II 211v, Happe II 212r, Happe II 212r, Happe II 212r, Happe II 212v, Happe II 227r, Happe II 228r
Hanau, Augustin von; Obrist



(Regiment)
(zur Person siehe oben)Heubel 160
Hanensee, Ludolf von; Obrist



(Regiment)
[ - 20.4.1640] Kaiserlicher Obrist.Happe II 42v, Happe II 44v, Happe II 45r, Happe II 46v
Hannet, Johann; Sacellan

[ - ] Sacellan und Begleiter Feuquières, hatte zusammen mit Caspar Heinrich Marx das Jesuitenkolleg in Mainz besucht.Marx 61r, Marx 61r, Marx 61v, Marx 63r
Hans Georg von Brandenburg-Kulmbach; Markgraf, Obrist

Namensform: Johann

[4.8.1598 - 27.1.1637] Zunächst kaiserlicher, später schwedischer Obrist. Sein Fußregiment war mit Wallensteins Patent vom 20./30.4.1627 von dem damaligen kaiserlichen Hauptmann August Adolf von Trandorff errichtet worden.Happe I 112r, Happe I 113r, Happe I 113v
Hans Georg von Brandenburg-Kulmbach; Markgraf, Obrist

Namensform: Johann



(Regiment)
(zur Person siehe oben)Happe I 112v, Happe I 112v, Happe I 124v, Happe I 124v, Happe I 129v
Happe, Albertus

[ - ] Bruder von Volkmar Happe, jung gestorben.Happe I 2v, Happe I 2v
Happe, Andreas; Apotheker

[31.5./10.6.1597 - ] Bruder von Volkmar Happe; Ehemann von Sibylle Döbler und Anne Marie Wunder. Bürgermeister von Frankenhausen (?).Happe I 2v, Happe I 3r, Happe I 3v, Happe I 6r, Happe I 19r, Happe I 43v, Happe I 49v, Happe I 50v, Happe I 51v, Happe I 57v, Happe I 58r, Happe I 58r, Happe I 59v, Happe I 59v, Happe I 71r, Happe I 92r, Happe I 98r, Happe I 113v, Happe I 202r, Happe I 254r, Happe I 294v, Happe I 324r, Happe I 402v, Happe I 405v, Happe I 419r, Happe I 433r, Happe II 25r, Happe II 31r, Happe II 173v, Happe II 278v, Happe II 356v, Happe II 377v, Happe II 388v, Happe II 435v
Happe, Andreas; Weinhändler

[ - ] Urgroßvater von Volkmar Happe.Happe I 1r, Happe I 1r, Happe I 7r
Happe, Andreas

[ - ] Cousin von Volkmar Happe.Happe I 59r, Happe I 62r
Happe, Anna Sabina

[8.4./18.4.1626 - ] Tochter von Volkmar Happe.Happe I 10v, Happe I 11r, Happe I 70v, Happe I 70v, Happe I 71r, Happe I 202r, Happe I 441r, Happe II 30r, Happe II 182v, Happe II 196v, Happe II 283v, Happe II 284r, Happe II 318v, Happe II 354v
Happe, Anna

[ - ] Schwester von Volkmar Happe, jung gestorben.Happe I 2v, Happe I 4r
Happe, August

[ - um 28.12.1630/7.1.1631] Sohn von Andreas Happe.Happe I 254r
Happe, Balthasar; Amtsschösser

[ - ] Vetter von Volkmar Happe, Amtsschösser in Georgenthal.Happe II 399v
Happe, Barbara; Hausfrau



Ehename: Tentzel
[ - ] Ehefrau von Ernst Tentzel; Schwester von Volkmar Happe.Happe I 2v, Happe I 4r, Happe I 9v, Happe I 20v, Happe I 20v, Happe I 73r, Happe I 104r, Happe I 236v
Happe, Barbara; Hausfrau



Ehename: Fornefeist
[ - ] Ehefrau von Peter Fornefeist; Wase von Volkmar Happe.Happe I 97r
Happe, Christoph Friedrich primus

[27.4./7.5.1622 - 30.12.1623/9.1.1624] Sohn von Volkmar Happe.Happe I 10v, Happe I 11r, Happe I 30v, Happe I 31r, Happe I 51r, Happe I 201v, Happe I 201v
Happe, Christoph Friedrich secundus

[17.7./27.7.1624 - um 1651] Sohn von Volkmar Happe.Happe I 10v, Happe I 47r, Happe I 47r, Happe I 47v, Happe I 51r, Happe I 78v, Happe I 104v, Happe I 202r, Happe II 32v, Happe II 57r, Happe II 69r, Happe II 355r, Happe II 362r, Happe II 362v
Happe, Ernst Christoph

[ - 6.6./16.6.1641] Sohn von Jakob Happe; Ehemann von Anna Juliane Wurde. Angeblich von Christian Fischer in Frankenhausen erschossen.Happe I 335v, Happe I 430v, Happe II 408r, Happe II 408r
Happe, Ernst Christoph junior

[ - ] Sohn von Ernst Christoph Happe.Happe I 430v
Happe, Euphemia prima

[24.5./3.6.1630 - 20.8./30.8.1630] Tochter von Volkmar Happe.Happe I 11r, Happe I 11r, Happe I 192v, Happe I 198v, Happe I 202v, Happe I 202v, Happe I 203r, Happe I 255v
Happe, Euphemia secunda



Ehename: Herr

Ehename: Dreischaerf
[13.8./23.8.1636 - 14.8.1704] Tochter von Volkmar Happe.Happe I 11r, Happe I 203v, Happe II 40r, Happe II 40v, Happe II 182v, Happe II 354r
Happe, Euphemia; Hausfrau



Ehename: Erasmus
[18.1./28.1.1599 - 10.7./20.7.1623] Ehefrau von Peter Erasmus; Schwester von Volkmar Happe. Happe I 2v, Happe I 5v, Happe I 6r, Happe I 6r, Happe I 40v, Happe I 48r
Happe, Friedrich

[ - 14.8./24.8.1625] Cousin von Volkmar Happe.Happe I 58v
Happe, Friedrich

[ - vor 14.9./24.9.1625] Bruder von Volkmar Happe senior, Onkel von Volkmar Happe.Happe I 60r, Happe I 61v, Happe I 62r
Happe, Gustav Christian; Kanzler

[19.1./29.1.1634 - 3.12.1708] Sohn von Volkmar Happe, schwarzburgischer Kanzler in Sondershausen.Happe I 11r, Happe I 203r, Happe I 390v, Happe I 390v, Happe II 355r
Happe, Hans Christoph.

[1603 - 3.1./13.1.1628] Vetter von Volkmar Happe.Happe I 126v
Happe, Hans Georg

[ - 20.9./30.9.1632] Sohn von Valentin Happe.Happe I 242v, Happe I 243r, Happe I 274r
Happe, Hans Volkmar

[ - ] Sohn von Valentin Happe.Happe I 34v, Happe I 50r
Happe, Hans

[ - ] Aus Greußen.Happe I 320v, Happe I 340v
Happe, Jakob

[ - ] Bruder von Volkmar Happe; Ehemann von N Hauschelt, Elisabeth Bodin und Maria Wangemann.Happe I 2v, Happe I 2v, Happe I 2v, Happe I 37v, Happe I 38r, Happe I 52r, Happe I 60r, Happe I 117v, Happe I 118v, Happe I 126v, Happe I 132v, Happe I 242v, Happe I 282r, Happe I 307r, Happe I 307r, Happe I 335v, Happe I 340r, Happe I 430r, Happe I 455v, Happe II 254r, Happe II 276r, Happe II 276r, Happe II 407v
Happe, Johann Andreas

[12.7./22.7.1618 - 22.11./2.12.1637] Sohn von Volkmar Happe.Happe I 10r, Happe I 10v, Happe I 11r, Happe I 11r, Happe I 24r, Happe I 46v, Happe I 170r, Happe I 217v, Happe I 419r, Happe II 57r, Happe II 63v, Happe II 63v, Happe II 166r, Happe II 166v, Happe II 168r, Happe II 168v
Happe, Katharina prima

[ - ] Schwester von Volkmar Happe, jung gestorben.Happe I 2v, Happe I 3v
Happe, Katharina secunda; Hausfrau



Ehename: Wiegleb
[ - 7.11./17.11.1611] Ehefrau von Bernhard Wiegleb; Schwester von Volkmar Happe.Happe I 2v, Happe I 4r, Happe I 17v
Happe, Martha Elisabeth



Ehename: Förster
[13.4./23.4.1620 - 7.8./17.8.1655] Tochter von Volkmar Happe.Happe I 10v, Happe I 27r, Happe I 46v, Happe I 166r, Happe I 182r, Happe I 217v, Happe I 223v, Happe I 261v, Happe I 430r, Happe II 56v, Happe II 173r, Happe II 182v, Happe II 240v, Happe II 354r, Happe II 436r
Happe, Martha Magdalena

[ - 2.12./12.12.1632] Tochter von Andreas Happe.Happe I 113v, Happe I 294v
Happe, Martha Maria

[ - 13.9.1625] Tochter von Jakob Happe; Nichte von Volkmar Happe.Happe I 60r
Happe, Martha; Hausfrau



Ehename: Leuber
[ - 25.10./4.11.1617] Ehefrau von Tobias Leuber; Schwester von Volkmar Happe.Happe I 2v, Happe I 3v, Happe I 5r, Happe I 19r, Happe I 22v, Happe I 22v, Happe I 129v, Happe I 228r, Happe I 230r
Happe, Matthäus

[ - 16.4./26.4.1632] Bruder von Volkmar Happe; Ehemann von Marie Hellener.Happe I 2v, Happe I 3r, Happe I 9v, Happe I 21v, Happe I 35r, Happe I 57v, Happe I 58r, Happe I 58v, Happe I 58v, Happe I 59v, Happe I 227r, Happe I 228r, Happe I 230r, Happe I 291r
Happe, N; Witwe, Vermieterin

[ - ] Witwe aus Straßburg, Vermieterin von Volkmar Happe.Happe I 17r
Happe, N

[ - ] Kind von Hans Christoph Happe.Happe I 126v
Happe, N

[ - ] Sohn von Jakob Happe.Happe I 282r
Happe, N

[31.12.1635/10.1.1636 - ] Sohn von Andreas Happe.Happe I 433r
Happe, Nikolaus; Weinhändler

[ - 7.2./17.2.1591] Sohn von Andreas Happe; Ehemann von Euphemia N; Großvater von Volkmar Happe.Happe I 1r, Happe I 1r, Happe I 7r
Happe, Nikolaus

[ - ] Bruder von Volkmar Happe, jung gestorben.Happe I 2v, Happe I 2v
Happe, Sabina

[ - 13.11./23.11.1632] Tochter von Matthäus Happe.Happe I 291r
Happe, Samuel

[ - 27.8./6.9.1625] Sohn von Valentin Happe.Happe I 59v, Happe I 59v
Happe, Susanna; Hausfrau



Ehename: Schultheiß
[ - ] Ehefrau von Kaspar Schultheiß; Schwester von Volkmar Happe.Happe I 2v, Happe I 6r, Happe I 9v, Happe I 21v
Happe, Tobias

[ - 8.9./18.9.1625] Sohn von Friedrich Happe.Happe I 60r
Happe, Utilia; Hausfrau



Ehename: Thieben

Ehename: Bodin
[um 1598 - Mai 1630] Tochter von Valentin Happe; Ehefrau von Bartholomäus Thieben und Johannes Bodin.Happe I 66v, Happe I 191v
Happe, Valentin; Ratsherr

[13.4./23.4.1575 - 5.12./15.12.1622] Ratsherr in Greußen, Sohn von Volkmar Happe senior und Katharina Hülbener, Halbbruder von Volkmar Happe; Ehemann von Utilia Sellener und Felicitas N.Happe I 1v, Happe I 2r, Happe I 18v, Happe I 31v, Happe I 34v, Happe I 42r, Happe I 59v, Happe I 63r, Happe I 63v, Happe I 66v, Happe I 191v, Happe I 242v
Happe, Volkmar Andreas

[16.11./26.11.1641 - ] Sohn von Andreas Happe.Happe II 435v
Happe, Volkmar senior; Bürgermeister, Tuch- und Waidhändler

[um 1547 - 26.2./8.3.1613] Ratsherr, Bürgermeister, Ackerbauer, Tuch- und Waidhändler in Greußen; Sohn von Nikolaus Happe, Vater von Volkmar Happe, Ehemann von Katharina Hülbener und Martha Bernhardt.Happe I 1r, Happe I 2r, Happe I 2r, Happe I 4v, Happe I 5r, Happe I 6v, Happe I 6v, Happe I 7r, Happe I 7r, Happe I 7v, Happe I 7v, Happe I 8v, Happe I 9r, Happe I 9r, Happe I 15r, Happe I 17r, Happe I 18r, Happe I 18r, Happe I 18v, Happe I 18v, Happe I 26r, Happe I 61v, Happe I 62r, Happe I 129v, Happe I 168v, Happe II 170v
Happe, Volkmar; Amtsschösser, Hofrat

[15.11./25.11.1587 - zwischen 1647 und 1659] Amtsschösser, Hofrat, Verfasser der Chronik; Ehemann von Martha Tentzel.Happe I 2v, Happe I 3r, Happe I 3v, Happe I 4v, Happe I 7r, Happe I 128r, Happe I 305r, Happe I 392r, Happe II 24v, Happe II 24v, Happe II 169r, Happe II 177v, Happe II 178v
Happe, Volkmar

[19.10./29.10.1628 - 9.12./19.12.1694] Sohn von Volkmar Happe.Happe I 11r, Happe I 202v, Happe I 345r, Happe I 346r, Happe II 355r
Harancourt de Faulquemont, Henri d'; Marquis, Obrist

[ - ] Kaiserlicher Obrist. Sechs Kompanien von d’Harancourts Regiment wurden am 1.2.1631 zur Blockade Magdeburgs eingesetzt. Sein Regiment war bei der Schlacht an der Alten Veste bei Zirndorf am 3.9.1632 eingesetzt.Happe I 249r
Hardegg, Julius III. von; Graf, Obrist



(Regiment)
[21.3.1594 - 1684] Kaiserlicher Obrist.Happe II 43v
Hardenberg, Hans Erich von; Kapitänleutnant

Namensform: Harenberg

[ - 1639] Schwedisch-weimarischer Kapitänleutnant aus der Lindauischen Linie.Happe I 217r, Happe I 241v, Happe I 244r, Happe I 283r, Happe I 379v
Häring, Anton Wilhelm von

[ - 4.7./14.7.1626] Happe I 46r, Happe I 85v, Happe I 87r
Harmuth, Paul; Rittmeister

[ - ] Kaiserlicher Rittmeister (unter Piccolomini).Happe II 424v, Happe II 425r, Happe II 433r
Harmuth, Paul; Rittmeister



(Kompanie)
(zur Person siehe oben)Happe II 425v
Harprecht, Johann; Küchenschreiber

[ - 7.2./27.2.1627] Küchenschreiber; Cousin von Volkmar Happe; Ehemann von N N.Happe I 74v, Happe I 99r, Happe I 100v, Happe I 100v, Happe I 103r
Harprecht, Johannes Volkmar

[ - ] Sohn von Johann Harprecht.Happe I 103r
Harrach, Otto Friedrich von; Graf, Obrist

[2.9.1610 - 7.5.1639] Sohn des kaiserlichen Hofrats Karl von Harrach und Schwager Wallensteins, kaiserlicher Obrist. In der Schlacht bei Lützen wurde er schwer verwundet. Ende März 1633 wurde von Harrach gegen den in den Kämpfen bei der Alten Veste bei Zirndorf in Gefangenschaft geratenen schwedischen GeneralfeldzeugmeisterLennart Torstensson ausgetauscht. Von März bis Mai 1637 in Mühlhausen einquartiert.Happe II 197r
Harrach, Otto Friedrich von; Graf, Obrist



(Regiment)
(zur Person siehe oben)Happe II 46r, Happe II 54r
Harstall, Johann Christoph von; Vizedom

[ - nach 1661] Studierte 1610 − 1613 in Würzburg, Dr. jur. utr., Herr auf Bernterode, Katharinenberg und Mihla, kurmainzischer Vizedom in Erfurt ca. 1620 − 1650, während der schwedischen Besatzung nach Eisenach geflohen, lebte dann in Heiligenstadt, nach dem Prager Frieden 1635 wieder in Erfurt, verheiratet seit dem 24.9.1613 mit Maria Magdalena von Kerpen.Marx Bed. 25r, Marx Bed. 25r, Marx Bed. 25r, Marx Bed. 26r, Marx Bed. 29v, Marx Bed. 29v, Marx Bed. 30r, Marx Bed. 30r, Marx Bed. 30r, Marx Bed. 32r, Marx Bed. 32r, Marx 11v, Marx 96v, Marx 97r, Marx 109r, Marx 109r, Marx 109r, Marx 109r, Marx 109r, Marx 109r, Marx 109r, Marx 109r, Marx 110r, Marx 110r, Marx 110r, Marx 110r, Marx 110r, Marx 110v, Marx 110v, Marx 110v
Hartdeß, Barthol

[ - ] Aus Mühlhausen.Happe I 327r
Harterey, Bastian

[ - ] Aus Orschel.Happe I 231r
Hartmann, Adam; Bürger

[ - ] Bürger von Singen.Heubel 121
Hartmann, Johann;

[ - ] Bürger in Erfurt.Krafft 2r
Hartsch, Ludwig

[ - ] Aus Abtsbessingen.Happe I 86r
Hartung, Heinrich; Pfarrer

[ - ] Pfarrer in Urbach.Happe I 364v, Happe II 120v
Hartung, Markus; Schäfer

[ - ] Schäfer zu Sußra.Happe I 444v
Hartung, N

[ - 6.2./16.2.1636] Sohn von Markus Hartung.Happe I 444v
Hartwig, ; Abt

[ - ] Abt von Hersfeld (1072 − 1090).Krafft 178r
Hase, Caspar; Bediensteter

[ - ] Weltlicher Bediensteter des Weiße Frauenklosters in Erfurt. Möglicherweise identisch mit dem Hosenbandhändler Kaspar Hase, der 1605 Steuern zahlte; SAEF, Verrechtsbuch 20, Bartholomäi Nr. 22a.Marx 20v
Hatzfeldt zu Gleichen, Melchior Friedrich Gottfried von; Freiherr, Feldmarschall

[20.10.1593 - 9.1.1658] Bruder des Würzburger Bischofs Franz von Hatzfeldt und für den geistlichen Stand bestimmt, Feldmarschall-Leutnant, Generalfeldzeugmeister und Feldmarschall. Am 6.8.1623 Teilnahme am Kampf bei Stadtlohn, 1625 Wechsel ins Heer Wallensteins als Obristleutnant unter Franz Albrecht von Sachsen-Lauenburg, 1627 Teilnahme am Feldzug gegen die Dänen, 1629 Marsch nach Mantua, am 17.9.1631 Teilnahme an der Schlacht bei Breitenfeld, 1632 Obrist und Kommandeur eines eigenen Regiments, 1633 Beförderung zum Feldmarschallleutnant, 1634 wurde er Generalfeldzeugmeister und 1635 Feldmarschall wegen der Verdienste um die Eroberung Kaiserslauterns, am 4.10.1636 Niederlage in der Schlacht bei Wittstock gegen Johan Banér als militärischer Ratgeber Johann Georgs I. von Sachsen, 1637 Venichtungsfeldzug in Sachsen, am 17.10.1638 Sieg bei Vlotho über Ruprecht von der Pfalz, 1639 Belehnung mit der Herrschaft Gleichen (Thüringen) durch den Kurfürsten von Mainz (diese Belehnung zwang Johan Banér 1640 zur Aufhebung der Belagerung Leipzigs), 1641 Erwerb der Herrschaft Trachenberg in Schlesien aus dem Besitz des hingerichteten Wallenstein-Anhängers Hans Ulrich von Schaffgotsch, Kommandeur der kaiserlichen Armee in Westfalen, 1641 Eintritt in kurbayerische Dienste wegen Differenzen mit Matthias Gallas, am 24.11.1643 Erfolg in der Schlacht bei Tuttlingen über die Franzosen unter Josias von Ranzau, 1644/1645 Ernennung zum Kommandeur der kaiserlichen Hauptarmee, am 6.3.1645 Gefangennahme in der Schlacht bei Jankau. Am 30.8.1657 zum kaiserlichen Heerführer gegen die Schweden in Polen ernannt, eroberte Hatzfeldt Krakau.Happe II 2v, Happe II 3r, Happe II 6r, Happe II 6v, Happe II 16r, Happe II 52v, Happe II 81v, Happe II 82r, Happe II 82r, Happe II 82v, Happe II 84r, Happe II 100v, Happe II 160r, Happe II 160v, Happe II 160v, Happe II 424r, Happe II 425r, Happe II 426r, Happe II 429r, Krafft 203v, Marx 91r, Heubel 109, Heubel 142, Heubel 147
Hatzfeldt zu Gleichen, Melchior Friedrich Gottfried von; Freiherr, Feldmarschall



(Armee)
(zur Person siehe oben)Happe I 13v, Happe II 4r, Happe II 8r, Happe II 10r, Happe II 45v, Happe II 47v, Happe II 60v, Happe II 76r, Happe II 84r, Happe II 174r, Happe II 185v, Happe II 248r, Happe II 287r, Happe II 287v, Happe II 287v, Happe II 288r, Happe II 288r, Happe II 424r, Happe II 424r, Happe II 425r, Happe II 425r, Happe II 426v, Happe II 432v, Happe II 439r, Happe II 439r, Happe II 444r, Happe II 444v, Happe II 446r, Happe II 451v, Krafft 203v, Heubel 299
Hatzfeldt, Franz von ; Fürstbischof

[1596 - 1642] Fürstbischof von Würzburg (1631) und Bamberg (1633). Der Domherr in Würzburg und Bamberg war am 7.8.1631 zum Nachfolger Adolfs von Ehrenberg gewählt worden und hatte bereits im Bamberger Dienst politisch-diplomatische Erfahrungen sammeln können. In der Wahlkapitulation wurde von ihm eine strikt gegenreformatorische Politik gefordert, was von ihm auch eingehalten wurde. Bereits zwei Monate nach Regierungsantritt musste er jedoch vor vor den heranrückenden Schweden fliehen. Erst Mitte Dezember 1634 konnte er wieder zurückkehren. Bereits im Sommer 1633 war er auch in Bamberg zum Nachfolger Johann Georgs II. Fuchs von Dornheim gewählt worden. Dabei sollte wohl ein gemeinsames Vorgehen den Bernhard von Weimar beide Nachbarstifte in ihrem Kampf vereinen. Die Erneuerung der Regierung und Verwaltung der Stifte konnte jedoch erst mit erheblicher Verzögerung erfolgen. Das bisherige militante gegenreformatorische Vorgehen wurde aber nach dem Prager Frieden eingestellt. 1636 sollte er in kaiserlichem Auftrag sowohl Landgraf Wilhelm V. von Hessen-Kassel zum Anschluss an den Prager Frieden bewegen als auch die Politik Habsburgs auf dem geplanten Kölner Friedenskongress vertreten. Auch der Reichstag zu Regensburg 1640/41 verlief für Hatzfeldt enttäuschend, der Sondierungen Maximilians I. von Bayern über einen Sonderfrieden mit Frankreich unterstützt hatte.Krafft 203v, Heubel 77, Heubel 123
Hatzfeldt, Franz von ; Fürstbischof



()
(zur Person siehe oben)Heubel 77
Haugardt, N; Rittmeister

[ - ] Rittmeister im Regiment Johann II. von Mérode.Heubel 55
Haugwitz von Biskupice, Andreas von; Obrist

Namensform: Haubitz von Biskupice

Namensform: Heubitz von Biskupice

[ - 26.4.1639] schwedischer Rittmeister im Regiment Lorenz von Hofkichen, am 6.9.1634 in der Schlacht bei Nördlingen in Gefangenschaft geraten und nach Wien verbracht, kursächsischer Obristleutnant bzw. Obrist. Am 9.9.1637 rückte er mit seinem Dragoner-Regiment in Kindelbrück ein, lag dort 29 Wochen, zerstörte 60 Häuser und einen Turm auf der Mauer, bis er wegen des Verpflegungsnotstand fortzog. Vom 7.7. bis 1.8.1638 war er mit seinem Dragoner-Regiment in Bad Langensalza einquartiert. März/April 1639 Ernennung zum Kommandanten von Freiberg und erfolgreiche Verteidigung der Stadt gegen die Angriffe Johan Banérs.Happe II 213v, Happe II 262r, Heubel 175
Haugwitz von Biskupice, Andreas von; Obrist

Namensform: Haubitz von Biskupice

Namensform: Heubitz von Biskupice



(Regiment)
(zur Person siehe oben)Happe II 137r, Happe II 157v, Happe II 161r, Happe II 179v, Happe II 180r, Happe II 180v, Happe II 180v, Happe II 181r, Happe II 187v, Happe II 187v, Happe II 190r, Happe II 190v, Happe II 191r, Happe II 193v
Hauschelt, Anne Maria

[ - ] Tochter von Georg Hauschelt.Happe I 20v, Happe I 37v, Happe I 38r
Hauschelt, Georg

[ - ] Happe I 20v, Happe I 60v
Hauschelt, Johann

[ - ] Sohn von Martin Hauschelt.Happe I 21r
Hauschelt, Martin

[ - 18.2./28.2.1616] Happe I 2v, Happe I 21r
Hauschelt, N; Hausfrau



Ehename: Happe
[ - ] Tochter von Martin Hauschelt; erste Ehefrau von Jakob Happe.Happe I 2v, Happe I 2v
Hausen, N von

[ - ] Happe II 393v
Hebbing, Gottschalk; Obristleutnant

[ - ] LigistischerKapitänleutnant, später kaiserlicher Obristleutnant. Am 17.9.1631 in der Schlacht bei Breitenfeld in Gefangenschaft geraten und zunächst in kursächsische Dienste getreten. Hebbing führte bis 1636 ein kaiserliches Arkebusierregiment unter Johann von Götz. Am 14.1.1636 wird er anlässlich seiner Werbungen für Caretto in einer Instruktion Ferdinands von Köln erwähnt. Anscheinend hatte er Soldbetrügereien vorgenommen. Die mit ihm unzufriedenen Offiziere und Mannschaften baten 1636 den GeneralwachtmeisterJakob von Salis, dessen Regiment zu übernehmen, wofür Salis auch die Zustimmung des Kaisers erhielt. Im November 1638 wurde er aus den Diensten Melchior von Hatzfeldts entlassen, mit dem er jedoch weiter in Verbindung stand. Er betrieb erneute Werbungen und schickte Hatzfeldt vertrauliche Berichte über die Zustände in der schwedischen Armee. Während eines Prozesses gegen Hebbing (über den Georg von Braunschweig-Lüneburg Hatzfeldt im Juni 1637 informierte), hielt dieser sich in Bremen auf. Von dort berichtete er Hatzfeldt im Dezember, dass Pfalzgraf Ruprecht in bürgerlicher Kleidung in der Hansestadt weile. Wie Ferdinand III. Hatzfeldt im September 1639 mitteilte, war Hebbing erneut mit Werbungen befasst. Zusammen mit Lothar von Bönninghausen betrieb Hebbing verbotener Weise 1645 Werbungen für Frankreich.Happe II 12v, Happe II 14r, Happe II 124r, Happe II 124r
Hebbing, Gottschalk; Obristleutnant



(Regiment)
(zur Person siehe oben)Happe II 13r, Happe II 14r, Happe II 16v, Happe II 17v, Happe II 18v, Happe II 19v, Happe II 24v, Happe II 39v
Heberer, Markus; Syndikus

[ - ] Syndikus von Schweinfurt. Heberer war als einer der Verhandlungsführer an der Übergabe der Reichsstadt an Gustav II. Adolf am 2./12.10.1631 beteiligt; er nahm auch an den Verhandlungen der protestantischen Stände in Heilbronn [19./29.3.-13./ 23.4.1634], die zur Gründung des Heilbronner Bundes führten, teil.Marx 95r
Hebron, Daniel; Obrist

Namensform: Hepburn

[16.10.1584 - 8.7.1629] Kriegsrat, kaiserlicher Obrist, 1625 in Saalfeld stationiert; drei Regimenter Hebrons besetzten 1627 Pommern. Vom Okober 1627 bis April 1628 war er Kommandant in Wismar, als er auf Befehl Wallensteins wegen der Beschwerden seines Amtes enthoben wurde.Happe I 61r
Hebron, Daniel; Obrist

Namensform: Hepburn



(Regiment)
(zur Person siehe oben)Happe I 77r
Hecht, N; Bauer

[ - ] Bauer aus Wenigenehrich.Happe I 85r
Heck, Lambert; Rektor

[ - 3.1.1632] Magister und Scholastiker von St. Marien in Erfurt. Heck stammte aus Rheinbergen und kam 1580 an die Universität Erfurt, 1581 war er Kollegiat der "Porta Cœli", 1588 Magister artium, 1596 Kanoniker, ab 1613 Scholastiker von St. Marien. Nach seinem Tod übernahm Caspar Heinrich Marx seine Stelle. Heck war Rektor der Universität 1607/1608 und zwischen 1604 und 1624 dreimal Dekan der Philosophischen Fakultät. Von 1612 bis 1622 amtierte er als Dekan des Juristenkollegs. 1628 war er Dekan der Theologischen Fakultät. Von ca. 1620 bis 1623 amtierte er als Pfarrer von St. Nicolai. KLEINEIDAM, Universitatis Studii Erffordensis III S. 169, 183.Marx Bed. 22r, Marx 20r, Marx 20v, Marx 20v, Marx 21r, Marx 21r, Marx 21v, Marx 22r, Marx 44v
Heckel, Justus; Professor, Rektor

[ - ] Magister, ab 1616 am Ratsgymnasium tätig, 1617 dort Konrektor, Professor der Ethik und Poesie in Erfurt, 1631 − 1634 Rektor; elfmal Dekan der Philosophischen Fakultät.Marx Bed. 22r, Marx Bed. 23r, Marx Bed. 23r, Marx Bed. 23v, Marx Bed. 23v, Marx Bed. 23v, Marx Bed. 23v, Marx Bed. 23v, Marx Bed. 24r, Marx Bed. 24r, Marx Bed. 24r, Marx Bed. 24r, Marx Bed. 24r, Marx Bed. 24r, Marx Bed. 24r, Marx Bed. 24v, Marx Bed. 24v, Marx Bed. 24v, Marx Bed. 24v, Marx Bed. 24v, Marx Bed. 25r, Marx Bed. 27r, Marx Bed. 30v, Marx Bed. 31r, Marx Bed. 33r, Marx Bed. 34r, Marx Bed. 34r, Marx Bed. 34r, Marx 63v, Marx 64r, Marx 64r, Marx 64v, Marx 65r, Marx 65r, Marx 65r, Marx 65v, Marx 65v, Marx 65v, Marx 65v, Marx 65v, Marx 65v, Marx 65v, Marx 69r, Marx 69r, Marx 69r, Marx 69r, Marx 69v, Marx 69v, Marx 87v, Marx 87v, Marx 89v, Marx 110r
Hedenus, Hieronimus; Sekretär, Hofrat

[6.11.1593 - 26.12.1670] Dr. jur. utr., schwarzburgischer Sekretär, Kanzler und Geheimer Rat zu Sondershausen; Doktor Consiliarius zu Sondershausen, Ehemann von Barbara Lappe, Teilnahme am Reichstag 1640/41.Happe I 51r, Happe I 67v, Happe I 190r, Happe I 201v, Happe I 305r, Happe I 427r, Happe II 39r, Happe II 127v, Happe II 219r, Happe II 220v, Happe II 222r, Happe II 240v, Happe II 287r, Happe II 303r, Happe II 303v, Happe II 338r, Happe II 367r, Happe II 415v
Hedenus, Johann Conrad; Magister

[ - ] Magister, Bruder von Hieronimus Hedenus.Happe II 367r
Hedenus, N

[ - ] Tochter von N Hedenus.Happe II 367r
Heidel, Hans; Gärtner

Namensform: Heittel

[ - 11.1.1619] Gärtner, wohnhaft im Haus "Zum kleinen Vorwerk" im Stadtviertel Martini (vgl. SAEF, Verrechtsbuch 18 fol. 172) ?Krafft 136v, Krafft 136v
Heiden, Georg von; Obrist

Namensform: Heyden, Georg von der

[ - ] Heiden stammte aus Pommern, im November 1618 als Hauptmann unter Ernst von Mansfeld bei der Belagerung Pilsens, angeblich Ritter des Johanniterordens. 1626 bereits Obristleutnant, 1629 Kommandeur der kurbrandenburgischen Leibgarde, 1630/1631 als schwedischer Obristleutnant in Wollin eingelagert, 1632 schwedischer Obrist, Sept.-Okt. 1632 an den Kämpfen um Nürnberg beteiligt, schwedischer Resident in Berlin.Happe I 221r, Happe I 225v
Heidenreich, Augustus; Ratsherr

Namensform: Heydenreich

[1587 - 1640] Ratsherr, wohnhaft "Zum güldenen Fässlein"(Futterstr.) in Erfurt, Unterkämmerer 1617, Brückenherr 1618, Stadtvogt 1622, 1626, Vierherr 1631, 1636; BAUER, Erfurter Ratsherren, Nr. 229.Marx 106r, Marx 107r
Heidenreich, Melchior; Amtsschösser

Namensform: Heydenreich

[12.9.1560 - 5.9.1631] Vater des Augustus Heidenreich, in 2. Ehe seit 1615 verheiratet mit Maria Ludolf, kursächsischer Amtsschösser von Weißensee. Heidenreich war über 39 Jahre Amtsschösser gewesen, als er 1631 vor Stotternheim frühmorgens von streifenden Kroaten überfallen und ausgeraubt wurde, was seinen baldigen Tod im Haus seiner Erfurter Verwandtschaft herbeiführte. SEHRBUNDT; HEYDENREICH, S. 386f.Happe I 113v
Heigendorf, Conrad; Bürger

[ - ] Bürger in Erfurt.Marx 67v
Heillos, Balthasar

[ - ] Aus Holzsußra.Happe I 130r, Happe I 133r, Happe I 134r, Happe I 134v
Heinemann, Hans; Bürger

[ - ] Bürger von Allendorf.Heubel 121
Heinnhardt, Nickel d. Ä.; Weißgerber

[ - ] Weißgerber und Vater von Nicol Heinnhardt d. J. Möglicherweise Nickel Engelhardt, wohnhaft im Haus "Zum Schwarzen Strahl" in der Rosengasse im Stadtviertel Thomae (vgl. SAEF, Verrechtsbuch 31 fol. 1404).Krafft 88v, Krafft 88v
Heinrich der Löwe ; Herzog

[1129 - 1195] Herzog von Sachsen (1180 − 1192). Im November 1181 unterwarf sich Heinrich der Löwe dem Kaiser auf dem Reichstag zu Erfurt. Die Fürsten setzten eine relativ milde Verbannung auf drei Jahre und dessen Anspruch auf sein braunschweigisches Hausgut, einen Teil Engerns und Ostfalens durch.Krafft 181r, Krafft 181r
Heinrich I. Postumus Reuß J. L. von Plauen; Herr

[10.6.1572 - 3.12.1635] Verheiratet mit Magdalene, Gräfin von Schwarzburg-Rudolstadt [12.4.1580 - 22.4.1652], Schwester von Ludwig Günther I., Graf von Schwarzburg-Rudolstadt. Der Förderer des Komponisten Heinrich Schütz und strenge Lutheraner siedelte in der Residenzstadt Gera, das sich während seiner Herrschaft zum kulturellen Zentrum der reußischen Territorien entwickelte, calvinistische Exulanten aus Flandern an, die neue Techniken der Wollzeugfabrikation mitbrachten und dem Land damit eine wirtschaftliche Blüte bescheren sollten. Für die Trauerfeierlichkeiten komponierte Schütz auf Wunsch der Witwe die „Musikalischen Exequien“ SWV, S. 279 - 281.Happe I 244v, Happe I 432r
Heinrich II. Reuß J. L. von Plauen, Greiz und Kranichfeld; Herr

[14.8.1602 - 28.5.1670] Verheiratet mit Katharina Elisabeth, Gräfin von Schwarzburg-Sondershausen [28.8.1617 − 17.1.1701].Happe I 375r, Happe II 218v, Happe II 386r, Happe II 386v
Heinrich IV. ; Kaiser

[1050 - 1106] Mitkönig seit 1054, 1056 König und Kaiser 1084 − 1105, der 3. salische Kaiser und einer der umstrittenstenen Herrscher des Mittelalters. Seine Auseinandersetzungen mit Papst Gregor VII., der Bann und sein Gang nach Canossa waren die Höhepunkte des Investiturstreits.Krafft 141v, Krafft 141v, Krafft 178r
Heinrich IV. ; Kaiser



(Armee)
(zur Person siehe oben)Krafft 141v
Heinrich IV. Reuß J. L. von Plauen zu Gera; Herr

[21.12.1604 - 3.11.1628] Happe I 129v
Heinrich Julius von Braunschweig-Lüneburg; Herzog

[15.10.1564 - 30.7.1613] Postulierter Bischof von Halberstadt, Herzog zu Braunschweig-Lüneburg und Fürst von Braunschweig-Wolfenbüttel, 1582 − 1585 Administrator des Bistums Minden, regierte 1589 − 1613. Er gilt als einer der gebildetsten Herrscher dieser Zeit. Im Herbst 1605 nach der Aufstellung des Lehns- und Landesaufgebots begann der Herzog mit dem Angriff auf Braunschweig, was aber an der schlechten Kriegsführung seines Generalkriegskommissars David Sachse scheiterte.Happe I 323r, Happe I 404v, Happe II 22v, Krafft 124v
Heinrich Julius von Braunschweig-Lüneburg; Herzog



()
(zur Person siehe oben)Krafft 124v
Heinrich V. ; Kaiser

[1086 - 1125] Der 4. und letzte salische Kaiser (1106 bis 1125).Krafft 179r, Krafft 179r, Krafft 179r, Krafft 179r
Heinrich VII. ; Kaiser

[1275 - 1313] Deutscher Kaiser.Krafft 178v
Heinrich Volrad von Stolberg-Ortenberg; Graf

[13.7.1590 - 4.10.1641] seit 1619 verheiratet mit Katharina Gräfin von Mansfeld [1595 − 1620], regierte kurzzeitig in der Grafschaft Königstein, die 1631 von den Schweden erobert und an die Stolberger zurückgegeben worden war, bis ihn die Kaiserlichen aus der Grafschaft wieder herausdrängten. Gestorben in Frankfurt/Main.Happe I 404v, Happe I 428v, Happe I 428v, Happe I 429r, Happe I 440v, Happe II 22r, Happe II 195r
Heinrich Wilhelm von Nassau; Graf, Obrist

[ - ] Kaiserlicher Obrist (?).Happe II 89v, Happe II 90v
Heinrich, Hans

[ - ] Happe I 396r
Heinrichsson, Carl; Leutnant

[ - ] Schwedischer Leutnant im Regiment Adam Pfuel, 1642 Obristleutnant, in Naumburg einquartiert.Heubel 212
Heintz, Walter; Junker

[ - 9.4.1608] Erfurter Bürger.Krafft 160r
Heintze, Bastian; Leutnant

[ - 4.1./14.1.1640] Schwedischer Leutnant aus Bothenheiligen, am 4.1./14.1.1640 bei Deuna von RittmeisterImmernüchtern erschossen.Happe II 295v
Heister, Gottfried von; Feiherr, Generalwachtmeister



(Regiment)
[ - 2.11.1642] Kaiserlicher Obrist und Generalwachtmeister, Kommandant von Halberstadt, galt allgemein als Hardliner, „eine der wildesten Kriegsgurgeln“ überhaupt, ein baronisierter Emporkömmling. Nach NÜCHTERLEIN, Wernigerode, S. 310, hatte er 98 Halberstädter Bürger, die den Wachtdienst verweigert hatten, der Stadt verwiesen. Auch habe er den Genuss reinen Roggenbrots verboten und die Müller angewiesen, Hafer, Gerste und Erbsenmehl beizugeben. Er nahm an der 2. Schlacht bei Breitenfeld am 2.11.1642 teil. 1657 Generalfeldzeugmeister, 1664 Feldmarschallleutnant, 1672 Feldzeugmeister, Vizepräsident des Hofrats unter Fürst Raimondo Montecuccoli.Happe II 263r, Happe II 266v, Happe II 268v
Heken, Caspar; Soldat

[ - ] Schwedischer (?) Soldat in Erfurt.Marx 51v
Held, Johann; Pfarrer

[ - ] Pfarrer von Großmehlra; Ehemann von N N.Happe I 46r, Happe I 203r
Held, N

[ - 24.11./4.12.1623] Tochter von Johann Held.Happe I 46r
Heldt, Balthasar; Rittmeister

[ - ] Kaiserlicher Rittmeister.Happe I 81v, Happe I 119r, Happe I 123r
Heldt, Balthasar; Rittmeister



(Kompanie)
(zur Person siehe oben)Happe I 87v, Happe I 120v
Helle, Georg; Tuchmacher

[ - ] Tuchmacher in Erfurt. Vielleicht der Tuchmacher Georg Helle, wohnhaft im Haus "Zum Weißen Löwen"in der Quer(ch)gasse im Stadtviertel Mauritii (vgl. SAEF, Verrechtsbuch 32 fol. 542) ?Krafft 104v
Hellener, Friedrich

[ - 25.9./5.10.1625] Schwager von Volkmar Happe.Happe I 62r
Hellener, Hans

[ - ] Happe I 3r
Hellener, Marie; Hausfrau



Ehename: Happe
[ - ] Tochter von Hans Hellener; Ehefrau von Matthäus Happe.Happe I 3r, Happe I 21v
Heller, N; Superintendent

[ - ] Superintendent von Gotha.Happe I 16r
Hellner, Balthasar

[ - ] Happe I 23v
Hellner, Friedrich

[ - ] Happe I 22v
Hellner, Katharina

[ - ] Volkmar Happes Vermieterin in Sondershausen.Happe I 9v, Happe I 24r
Hellner, Martha

[ - ] Tochter von Friedrich Hellner.Happe I 22v
Hellwig, Johann; Pfarrer

[ - vor 11.10./21.10.1637] Pfarrer in Greußen.Happe I 94r, Happe II 159v
Helmsdorf, Hans Jobst

[ - ] Happe II 15r
Hencke, Claus; Rittmeister

[ - ] Schwedischer Rittmeister.Happe II 297r
Henckel, Christian; Sekretär, Hofrat

[ - ] Schwarzburg-rudolstädtischer Sekretär; ab 9.3./19.3.1638 Hofrat in Ebeleben.Happe I 305r, Happe I 427r, Happe II 193r, Happe II 193v, Happe II 194r, Happe II 199v, Happe II 212v, Happe II 292v, Happe II 293r, Happe II 309v, Happe II 364v
Henderson, John; Obrist

[ - 1658] Zunächst schwedisch-weimarischer, später kaiserlicher Obrist. Seit März 1632 als Obrist und „Generalmajor-Adjutant“ im Dienst Wilhelms IV. von Sachsen-Weimar, nahm Henderson am 3.9.1632 mit seinen unberittenen Dragonern an der Schlacht an der Alten Veste bei Zirndorf und am 16.11.1632 an der Schlacht bei Lützen teil. 1633 Tätigkeit als kaiserlicher Dragoner-Obrist, am 12.1.1634 Mitunterzeichner des 1. Pilsener Revers. Vgl. MURDOCH (Hg.), SSNE, ID: 53; MURDOCH, Britain.Happe I 224r, Happe I 225v
Henderson, John; Obrist



(Regiment)
(zur Person siehe oben)Happe I 292r
Henne, Hans; Wirt

Namensform: Heine

Namensform: Johann

[ - ] Wirt zum "Schwarzen Adler"in Rudolstadt.Heubel 212
Henning, Barbara

[ - ] Happe II 48v
Henning, Johann; Abt

Namensform: Henningius

[22.4.1592 - 8.1.1662] In Erfurt geboren, leistete er 1614 Profess und wurde 1619 von den Visitatoren 1619 zum Superior ernannt, am 20.10.1627 vom Konvent als 44. Abt des Benediktinerklosters St. Petri gewählt. Zusammen mit Johannes Bettingen und Wilhelm Federle hatte er am 22.10./2.10. 1632 Gustav II. Adolf beim Einzug in Erfurt begrüßt. Am 27.10. 1632 musste er das Kloster, am 30.12. die Stadt verlassen. Mit ihm gingen auch die acht Konventualen und ein Laienbruder. Angeblich soll Henning erst in Kronach untergekommen sein - wo er nicht nachweisbar ist - und sich dann nach Königshofen begeben haben. Der dortige Festungskommandant soll ihn als Hauskaplan - demnach müsste er Hauskaplan bei Caspar Ermes, der aber einen eigenen finnischen Regimentspastor hatte, oder nach der Schlacht bei Nördlingen beim schwedisch-weimarischen ObristenWilhelm von den Brinken gewesen sein ! - und Hauslehrer beschäftigt haben (so BÖCKNER, Peterskloster zu Erfurt S. 77 − 78). Allerdings zeigen sich bis zum Ende des Krieges bei finnischen Offizieren Sympathien für den katholischen Glauben. Erst am 10.10.1635 kehrte er aus seinem Exil Königshofen zurück und übernahm mit sechs (nach anderen mit drei) überlebenden Geistlichen das ausgeplünderte Kloster. Wegen drückender Sorgen und eines Podagraleidens erbat er sich im 65. Lebensjahr von Kurfürst Johann Philipp von Schönborn 1657 den Prior der Propstei zu Helmstädt, Adam Dahlen, als Koadjutor. Dieser unterstützte ihn noch 5 Jahre und wurde auch sein Nachfolger.Marx 10r, Marx 10r, Marx 10r, Marx 10r, Marx 12r, Marx 14r, Marx 21v, Marx 25r, Marx 25r, Marx 25r, Marx 26v, Marx 30r, Marx 30r, Marx 40r, Marx 46r, Marx 46r, Marx 48r, Marx 57v
Henning, Lorenz von; Dr., Hofrat, Oberhauptmann

Namensform: Laurentius

[19.9.1602 - 1681] Erbsass zu Rudolstadt, geadelt mit Zusatz „auf Schönhof“, Erneuerungsdiplom vom 18.2.1660, Verwalter von Günther XLII., Graf von Schwarzburg-Sondershausen; Hofrat in Rudolstadt, Oberhauptmann der Grafschaft Gleichen und der Herrschaften Blankenhain und Kranichfeld; kaiserlicher Rat und Pfalzgraf, Berater von Albert Anton und Aemilie Antonie, Gesandter des Obersächsischen Kreises.Happe I 176v, Heubel 119, Heubel 182, Heubel 214
Henning, N; Pfarrer

[ - ] Magister und Pfarrer zu Vieselbach.Krafft 163r
Henschleben, Jeremias; Hauslehrer

Namensform: Henschleb

[ - ] Hauslehrer der Kinder von Volkmar Happe, später Pfarrer in Niederbösa.Happe I 170v, Happe II 172r
Henschleben, Peter; Pfarrer

Namensform: Henschleb

[ - ] Pfarrer von Niederbösa, Bruder von Jeremias Henschleben.Happe I 170v, Happe II 172r
Hepburn of Athelstaneford, John; Sir, Obrist

Namensform: Hebron of Athelstaneford

Namensform: Hébron of Athelstaneford

Namensform: Heburn of Athelstaneford

Namensform: Hepburne of Athelstaneford

Namensform: Jean

[1598 - 8.7.1636] Hepburn, überzeugter Katholik, kämpfte 1620 im Regiment Andrew 7. Lord Gray für Elisabeth Stuart in Böhmen, im Juli 1622 unter Ernst von Mansfeld vor Bergen-op-Zoom, 1623 stand er in dänischen, 1625 war er Obrist eines Schotten-Regiments in schwedischen Diensten, 1629 führte er die abgedankten schottischen Regimenter Christians IV. zu Gustav II. Adolf, Teilnahme an der Schlacht bei Breitenfeld (7./17. 9.1631), Ende September 1631 in Schmalkalden einquartiert (WAGNER, Pforr, S. 108), nahm 1632 Donauwörth und zog mit Gustav II. Adolf in München ein, wo er als Stadtkommandant amtierte. Er verließ vor dem 3.9.1632 aus unbekannten Gründen den schwedischen Dienst, 1633 war er Kommandant der schottischen Pontius-Pilatus-Garde im Dienste Kardinal Richelieus, am 8.7.1636 fiel er als französischer maréchal de camp bei der Belagerung Savernes durch einen Musketenschuss in den Kopf. GRANT, Memoirs; MURDOCH (Hg.), SSNE, ID: 2660.Heubel 21
Herberstein, N von; Freiherr, Rittmeister

Namensform: Hermenstein

Namensform: Hermstein

[ - ] Kaiserlicher Rittmeister im Regiment Mérode-Waroux. Möglicherweise handelt es sich Johann Maximilian von Herberstein [1601–1680], später Landeshauptmann der Steiermark. Möglich wäre auch Otto Heinrich Freiherr von Herberstein, Neuberg und Gutenberg [ - 4.3.1634], Herr auf Laukowitz und Krems, Erbkämmerer und Erbschenk in Kärnten, kaiserlicher Mundschenk und Verordneter in Strue (?); als Exulant in Nürnberg verstorben.Happe I 118v, Happe I 120r, Happe I 122v
Herberstein, N von; Freiherr, Rittmeister

Namensform: Hermenstein

Namensform: Hermstein



(Kompanie)
(zur Person siehe oben)Happe I 126v
Herbsleben, Rudolf von; Obristleutnant

[ - ] Schwedischer Obristleutnant.Happe II 378r
Herdegen, Valentin; Dr. jur. utr., Dekan

[ - Mai 1639] Geboren in Heiligenstadt, Studium ab 1582 in Erfurt, Dr. jur. utr., 1607 − 1639 Propst an St. Peter in Nörten (WOLF, Diplomatische Geschichte, S. 231), 1614 belegt als Kanoniker von St. Severi in Erfurt, 1625 und 1633 Kantor von St. Severi, Rektor 1629 − 1631, Nachfolger von Caspar Heinrich Marx als Dekan der Theologischen Fakultät; wohnhaft im Haus "Zum Birnbaum" (Thomasstr. 3); KLEINEIDAM, Universitatis Studii Erffordensis IV S. 3f. und 288, Fn. 961; FELDKAMM, Benefizial- oder Vikarienbuch S. 140, 161, 165, 166; OPFERMANN, Klöster des Eichsfeldes, S. 287; BAEF, Nachlass Klapper.Marx Bed. 22v, Marx Bed. 33v, Marx 17r, Marx 63r, Marx 64v, Marx 74r, Marx 78r, Marx 81v, Marx 103v, Marx 104r, Marx 107v
Hering, Nikolaus; Küchenschreiber

[ - ] Küchenschreiber zu Ebeleben.Happe I 270r
Hering, Volkmar

[ - ] Sohn von Nikolaus Hering.Happe I 270r
Heringen, Melchior von; Junker

[ - ] Junker aus Großmehlra; Ehemann von N N.Happe I 441r
Hermann I. ; Bischof

[ - 1075] Bischof von Bamberg (1065 − 1075).Krafft 178r
Hermann I. ; Landgraf

[1155 - 1217] Bruder Ludwigs III., Landgraf von Thüringen (1190 − 1217). 1181 erhielt er von seinem Bruder Ludwig III. die Pfalzgrafschaft Sachsen, die er nach demn Tod 1190 ererbte. Im Thronstreit zwischen Staufern und Welfen wechselte er in zwölf Jahren siebenmal die Seite. 1211 entschied er sich, Barbarossas Enkel Friedrich II. in dessen Bewerbung um die deutsche Königskrone zu unterstützen. In seiner Regierungszeit wurde die Wartburg zum Hauptsitz der Ludowinger und zu einem kulturellen Zentrum.Krafft 181r, Krafft 181v, Krafft 181v
Hermann IV. von Hessen-Rotenburg; Landgraf

[15.8.1607 - 25.3.1658] Zweiter Sohn des Landgrafen Moritz von Hessen und dessen zweiter Frau Juliana, Bruder des Landgrafen Wilhelm V. von Hessen-Kassel. Er musste wegen einer Fußverkrüppelung lebenslang einen eisernen Stützfuß tragen, was die übliche militärische Ausbildung verhinderte. Seine Stärken lagen daher auf wissenschaftlichem Gebiet heraus. Er war ein anerkannter Forscher in den Bereichen Meteorologie, Mathematik, Astronomie und Geographie. Ihm sind die ersten langfristigen Wetterbeobachtungen zu verdanken.Happe II 453v, Happe II 453v
Hermstet, Hans

[ - ] Aus Wenigenehrich.Happe II 126v
Herold, Andreas; Lohgerber, Ratsherr

[ - ] Löber (Lohgerber) und Biereige "Zum bunten Löwen"(Hirschlachufer 14), im Rat 1611, 1616, Zweiermann 1618, 1623, 1628, 1633, 1638, Ungelder 1643, 1648, 1653, 1658, 1663. BAUER, Erfurter Ratsherren Nr. 241.Marx 71r, Marx 106r
Herolt, Jodocus (Jost); Propst

[ - ] Stiftsangehöriger von St. Marien in Erfurt, 1635/36 Propst von St. Cyriaci; BAEF, Nachlass Klapper.Marx 52v, Marx 54r
Herpen, Hildebrand von; Rittmeister

[ - ] Kaiserlicher Rittmeister.Happe I 94v
Herr, Martha Katharina; Hausfrau



Ehename: Schmidt
[ - ] Tochter von Tobias Herr, verheiratet mit Christian Schmidt.Happe I 129r
Herr, Tobias; Bürgermeister

[ - ] Bürgermeister von Greußen und Apotheker; Ehemann von Anna Rebeling.Happe I 129r, Happe I 129r, Happe I 455v, Happe I 455v, Happe II 153r, Happe II 329r, Happe II 362r
Herr, Valentin; Kaufmann, Ratsherr

[ - begraben 8.3.1640] Kaufmann und Biereige "Zu den Wölfen"(Fischmarkt 17), Unterbauherr 1632, Futterherr 1637. BAUER, Erfurter Ratsherren Nr. 243.Krafft 8v
Herrera und Barrientes, Martin von; Freiherr, Obrist

[ - ] Kaiserlicher Obrist.Happe II 86v
Herrera und Barrientes, Martin von; Freiherr, Obrist



(Regiment)
(zur Person siehe oben)Happe II 45v, Happe II 49v, Happe II 50r
Hertrich, Jacobus; Ratsherr

[ - nach 1689] Immatrikuliert an der Universität Erfurt 1627, Landschreiber in Vieselbach 1654, Futterherr 1659, 1663, im Vormundschaftsamt 1665, 1668, 1671, 1674, 1677, 160, 1683, 1686, 1689, wohnhaft "Zum Goldenen Flügel" ? (Predigerstr. 6, nach BAUER, Erfurter Ratsherren Nr. 244) und "Löwen"? (Predigerstr. 7). Nach www.erfurt-web.de hießen die Häuser jedoch "Zum Bunten Lauen"und "Zum Güldenen Heer".Krafft 36r
Hertz, Heinrich

[ - 11.5./21.5.1634] Happe I 311v
Hertz, Michael; Diakon

[25.3.1603 - 15.3.1672] Theologiestudent, Collega an der Barfüßer-Kirche, Cantate 1633 zum Pfarrer in Hochheim ernannt und eingeführt, kurz darauf auch Pfarrer der Gemeinde Schmira. Nach der Verwüstung Schmiras wurde er als Diakon an der Barfüßerkirche in Erfurt eingeführt, 1642 an der Predigerkirche. BAUER, Erfurter Personalschriften, Nr. 350; BAUER, Evangelische Theologen, S. 185 f.; QUEHL, Religion, S. 221ff..Marx 64r
Herwig, Christoph

[ - ] Happe II 30r
Herwig, Hans Wolf

[ - ] Sohn von Christoph Herwig.Happe II 30r
Heß, Christoph

[ - ] Aus Abtsbessingen.Happe I 121r
Heß, Franz

[ - ] Aus Holzsußra.Happe I 123v
Heß, Franz

[ - ] Happe II 48r
Heß, Hans

[ - ] Aus Toba.Happe I 218v, Happe I 294v, Happe I 372v, Happe I 399v, Happe II 37r, Happe II 48r
Heß, Hans

[ - 22.6./2.7.1632] Aus Holzsußra.Happe I 235r
Heß, Hans

[ - ] Aus Sondershausen.Happe II 371v
Heß, Heinrich

[ - ] Happe II 71r
Heßelbach, Barbara;



Ehename: Heubel
[ - 17.7.1640] Ehefrau des Michael Heubel.Heubel 43, Heubel 157
Heßelbach, Hanns Valentin; Kapitän

[ - ] Schwarzburg-rudolstädter Kapitän und Vater von Barbara Heubel.Heubel 33
Heßler, Hans Friedrich von; Obrist

[1610 - 10.12.1667] Schwedisch-weimarischer Obrist. 1631 Eintritt als Leutnant in die Kompanie von Trauditsch und in die kurfürstlich-sächsische Leibgarde des Generalleutnants von Arnim. Am 17.9.1631 Teilnahme an der Schlacht bei Breitenfeld (bei Leipzig). Von Leipzig zog die Leibgarde nach Prag. Nach der Einnahme Prags wurden die restlichen Truppen nach Dresden zu Wilhelm Vitzthum von Eckstätt überführt. Im August 1633 Kampf gegen Holck, dann im Vitzthumschen Reiterregiment Abordnung von Heßlers nach der Lausitz und nach Schlesien, Teilnahme als Obristwachtmeister am Entsatz von Schweidnitz. Nach Abzug der Sachsen aus Schlesien Abschied und Rückkehr nach Hause. Im Januar 1634 durch Oxenstierna Ernennung zum Obristen über ein Regiment zu Ross, welches von Heßler schnell durch Werbung zusammenbrachte; Dienst unter Wilhelm IV. von Weimar und dann unter Johan Banér. Als Johann Georg I. im Mai 1635 mit Ferdinand II. den Prager Frieden geschlossen hatte, erließ er 2 Mandate, worin er alle seine Vasallen und Untertanen, die unter den schwedischen Fahnen dienten, bei Verlust ihrer Lehnsgüter aufforderte, den Dienst zu quittieren. Heßler musste daher nach Thüringen zurückkehren, wo er die Rittergüter, die ihm nach dem Tode seines Vaters 1634 durch Los zugefallen waren, Burgheßler und die Hälfte von Balgstedt, in Verwaltung nahm. Heßler baute in Balgstedt einen ganz neuen Rittersitz und zog später mit seiner Familie von Burgheßler in sein neuerbautes Schloss zu Balgstedt, das ihm bei seinen Krankheiten, u. a. durch seine Kriegswunden, bessere Bequemlichkeit für die letzten Lebensjahre bot. Verheiratet mit Christiana von Burkersrode.Happe I 381r
Heßler, Hans Friedrich von; Obrist



(Regiment)
(zur Person siehe oben)Happe I 302v, Happe I 308r, Happe I 308v, Happe I 309r, Happe I 309v, Happe I 310r, Happe I 310v, Happe I 311v, Happe I 312v, Happe I 312v, Happe I 312v, Happe I 313r, Happe I 313r, Happe I 313v, Happe I 313v, Happe I 314r, Happe I 316r, Happe I 319r, Happe I 320v, Happe I 321r, Happe I 322r, Happe I 322v, Happe I 324v, Happe I 324v, Happe I 327r, Happe I 327r, Happe I 354r
Heßler, Hans

[ - 20.1./30.1.1628] Aus Ebeleben.Happe I 127r
Heßler, N

[ - 22.6./2.7.1626] Aus Rockensußra.Happe I 83v
Hettenburg, N; Rittmeister

[ - ] Kaiserlicher Rittmeister.Happe I 81v, Happe I 85r, Happe I 87r
Heubel, Anna Maria;

[ - ] Tochter des Michael Heubel aus 1. Ehe.Heubel 157
Heubel, Anna Maria;

[um 1603 - 1612] Ältere Schwester des Michael Heubel.Heubel Fam. [A2]
Heubel, Michael senior; Weber, Bleicher

[Mai 1554 - 26.6.1635] Weber und Bleicher, Vater des Michael Heubel.Heubel 43
Heubel, Michael; Landrichter

[1605 - um 1680] Heubel Fam. [A1], Heubel Fam. [A3]
Heuberger, Karl; Apotheker, Ratsherr

[ - ] Apotheker in Erfurt, gräflich zinsendorfischer Amtmann, wohnhaft "Zum Hasenstein"(Lange Brücke 24), Unterkämmerer 1631, Zweiermann 1632, Ungelder 1637. BAUER, Erfurter Ratsherren Nr. 251.Marx 41r
Heufer, Georg

[ - ] Geisel aus Heiligenstadt.Marx 30v
Heufler, Tobias

[ - ] Aus Greußen.Happe I 455v, Happe II 141r
Heun, Adam; Stiftsangehöriger

[ - ] Stiftsangehöriger von St. Marien in Erfurt. Da er in stiftischen Quellen nicht belegt ist, könnte er mit den geistlichen Mitgliedern der Familie verwandt sein oder als Stiftsamtmann o. ä. amtiert haben.Marx 42v, Marx 59r, Marx 60v, Marx 107r
Heun, Jacobus; Rektor

[ - 2.6.1677] Heun stammte aus Witterda, Kanoniker an St. Marien 1627, Magisterpromotion an der Artistenfakultät der Universität Erfurt am 14.1.1631, 3.6.1631 niedere Weihen, 4.6.1631 Subdiakonweihe, 22.12.1635 zum Diakon, 16.2.1636 zum Priester geweiht; 1640 und noch 1654 Scholaster von St. Marien, 1664 und 1667 Dekan von St. Marien. 1657 − 1667 Präfekt der von den Jesuiten 1620 gegründeten großen lateinischen Kongregation Mariae Verkündigung (MEISNER, Nachreformatorische katholische Frömmigkeitsformen, S. 46). Pfarrer von St. Severi 1640 – 1643 und Pfarrer in Witterda 1634 – 1648, 1660 Rektor der Universität. OPFERMANN, Amt Erfurt-Meiningen S. 159, 188. Urbanus Heun und seinem Vetter Jacobus Heun wurde Ende Oktober 1632 Konspiration mit Pappenheim vorgeworfen, nachdem man in Erfurt einen Boten Pappenheims mit einem Brief an Heun abgefangen hatte. Der Bote wurde nach KLEINEIDAM, Universitatis Studii Erffordensis III S. 134, öffentlich am Anger gehängt. Urbanus Heun bestritt eine Verbindung mit Pappenheim und wandte sich am 8.12.1632 an ReichskanzlerOxenstierna, um seine Unschuld zu beteuern. Am 3.1.1633 wurde Urbanus Heun wieder aus der Haft entlassen. Möglicherweise handelt es sich bei dem Boten um den bei KRAFFT, fol. 137v – 138r erwähnten Delinquenten.Marx 20v, Marx 21v, Marx 21v, Marx 29v, Marx 40v, Marx 44r, Marx 59r, Marx 60r, Marx 60r, Marx 71r, Marx 78r, Marx 81v, Marx 103v, Marx 107v
Heun, Johann; Kanoniker

[ - 1670] Student in Erfurt, Bruder von Jacobus Heun. Am 11.4.1626 von WeihbischofChristoph Weber zum Kleriker geweiht (Tonsur), 19.3.1636 Empfang der vier niederen Weihen, 22.3.1636 Subdiakonweihe, 20.9.1636 Diakonweihe, 22.9.1640 – als er Diakon und Kanonikus ist - zum Priester, 1635 Kanoniker an St. Marien in Erfurt, 9.10.1635 Posses der Präbende, 29.4.1636 emanzipiert, 1670 Kantor. FELDKAMM, Benefizial- oder Vikarienbuch S. 74, 81, 111, 130, 137, 142, 143, 184, 190; BAEF, Nachlass Klapper; BAEF, St. Marien I 1581, 1581a, 1581b.Marx 107r
Heun, Urbanus; Magister, Dekan

[1588 - 1655] Magister, Dekan von St. Beatae Mariae Virginis, Vizekanzler und Siegler des Kurfürsten von Mainz, 1627 − 1629, 1649 Rektor der Universität. KLEINEIDAM, Universitatis Studii Erffordensis III S. 128 ff. Heun (und seinem Vetter Magister Jacobus Heun) wurde Ende Oktober 1632 Konspiration mit Pappenheim vorgeworfen, nachdem man einen Boten Pappenheims mit einem Brief an Urbanus Heun abgefangen hatte. Der Bote wurde nach KLEINEIDAM, Universitatis Studii Erffordensis III S. 134 öffentlich am Anger gehängt. Heun bestritt die Verbindung mit Pappenheim und wandte sich am 8.12. an Oxenstierna, um seine Unschuld zu beteuern. Am 3.1.1633 wurde er wieder aus der Haft entlassen. Möglicherweise handelt es bei dem Boten um den bei Krafft, Chronik fol. 137 v – 138 r erwähnten Delinquenten. Am 8.10.1635 ernannte C. H. Marx ihn - Heun wurde präsentiert vom Komtur Philipp von Hunoldshausen zu Grieffenstedt - in Abwesenheit von Weihbischof Strevesdorff zum Pfarrer der durch Lambert Hecks Tod vakanten Pfarrei St. Nikolai in Erfurt. Heun soll Anfang des Jahrhunderts eine Beschreibung der „Mater gloriosa“ verfasst haben.Happe I 284v, Marx Bed. 23r, Marx Bed. 25r, Marx Bed. 25r, Marx Bed. 26r, Marx Bed. 28r, Marx Bed. 30v, Marx 9v, Marx 12r, Marx 12r, Marx 12r, Marx 13v, Marx 14r, Marx 14r, Marx 15r, Marx 19v, Marx 19v, Marx 20v, Marx 20v, Marx 21v, Marx 21v, Marx 21v, Marx 22v, Marx 25r, Marx 26v, Marx 26v, Marx 26v, Marx 28v, Marx 28v, Marx 28v, Marx 29v, Marx 29v, Marx 29v, Marx 30v, Marx 36r, Marx 39r, Marx 40r, Marx 40r, Marx 40v, Marx 41r, Marx 41r, Marx 42r, Marx 42v, Marx 44r, Marx 44r, Marx 48r, Marx 51v, Marx 52v, Marx 52v, Marx 52v, Marx 52v, Marx 52v, Marx 52v, Marx 52v, Marx 56r, Marx 56r, Marx 56r, Marx 57v, Marx 57v, Marx 59r, Marx 59r, Marx 61r, Marx 61r, Marx 61v, Marx 62r, Marx 62r, Marx 62r, Marx 62v, Marx 62v, Marx 63r, Marx 64v, Marx 64v, Marx 64v, Marx 66r, Marx 71r, Marx 71v, Marx 73v, Marx 74r, Marx 74r, Marx 75v, Marx 76v, Marx 78r, Marx 81v, Marx 87v, Marx 90v, Marx 96v, Marx 96v, Marx 97r, Marx 97r, Marx 97r, Marx 97r, Marx 97r, Marx 97v, Marx 98r, Marx 99v, Marx 99v, Marx 99v, Marx 100r, Marx 100r, Marx 100v, Marx 101r, Marx 101r, Marx 102r, Marx 102r, Marx 102r, Marx 102v, Marx 103r, Marx 103v, Marx 103v, Marx 103v, Marx 104r, Marx 104r, Marx 105r, Marx 105r, Marx 105r, Marx 105r, Marx 105v, Marx 105v, Marx 106v, Marx 106v, Marx 107r, Marx 107v, Marx 107v, Marx 108r, Marx 108v
Heune, Johann Wilhelm

[ - ] Schwarzburg-rudolstädtischer Amtsträger, Teilnahme am Regensburger Reichstag 1640/41.Happe II 90r, Happe II 416r
Heuser, Christian; Diakon, Kaplan

[1642 ? - 1682] Diakon und Kaplan an der Barfüßerkirche (vgl. JACOB, Ein Erfurter Familienschicksal S. 104).Krafft 10v
Heusner von Wandersleben, Sigismund; Generalkriegskommissar

[17.4.1592 - 12.4.1645] Schwedischer, dann kaiserlicher Generalkriegskommissar. Um 1618 Anstellung als Geheimsekretär des Herzogs Johann Casimir von Sachsen-Coburg, dann bei Johann Ernst von Sachsen-Weimar. Am 3.11.1628 heiratete er Anna Maria, Tochter des sächsisch-weimarischen Rats und Rentmeisters Johannes Evander. Nach der Schlacht bei Breitenfeld am 17.9.1631 Tätigkeit als Rat im Dienst Herzog Wilhelms IV. von Sachsen-Weimar, als „der Räumende“ Mitglied der „Fruchtbringenden Gesellschaft“, 1631 − 1638 als schwedischer Generalkriegskommissar des Fränkischen Reichskreises, 1638 Eintritt in kaiserliche Dienste, Ernennung zum Residenten in Basel, Lindau und Konstanz, später auch in Magdeburg, am 25.5.1641 Ernennung zum kaiserlichen Generalkriegskommissar.Happe I 414v, Happe I 418r, Happe I 419r, Happe I 446r, Happe I 447r, Happe II 436v, Happe II 437v, Marx 8v, Heubel 150, Heubel 150, Heubel 151
Heybach, Hans von; Freireiter



Spitzname: Der lange Hans
[ - ] Freireiter in schwedischen Diensten. Möglicherweise handelt es sich um den bei BEYER/ BIEREYE, Geschichte der Stadt Erfurt S. 568 erwähnten Hans Schmücke aus Tiefthal.Heubel 256
Heyligen, Volkmar von

[ - ] Happe I 79v
Heyling, Johann; Bürgermeister

[ - ] Bürgermeister von Weißensee.Happe I 107r
Hezilo; Bischof

[um 1020/25 - 1079] Bischof von Hildesheim (1054 − 1079). Hezilo entstammte wahrscheinlich einer fränkischen Familie und erhielt wohl seine Ausbildung in Bamberg. 1054 wurde er Bischof von Hildesheim. Der Rangstreit mit Abt Widerad von Fulda eskalierte Pfingsten 1063 in einem blutigen Gemetzel in der Kirche zu Goslar in Gegenwart Heinrichs IV., wobei Hezilo die Kämpfer persönlich angefeuert haben soll. Zunächst wohl Anhänger der sächsischen Königsgegner trat er erst ab 1075 wegen der militärischen Erfolge Heinrichs IV. auf dessen Seite.Krafft 178r
Hoditz von Hoditz und Wolframitz, Zdenko von; Graf, Obrist

Namensform: Hodický z Hodic

[ - 1641] Schwedischer Obrist aus mährischen Adel. Zdenko war beim Böhmischen Ständeaufstand noch minderjährig, verkaufte mit seinem Bruder Karl seine mährischen Besitzungen nach Erlass der Erneuerten Landordnung für Mähren (1628) und emigrierte nach Schlesien. Sein Gut Wolframitz (Olbramovice) wurde konfisziert und vom Kaiser seiner Gemahlin Eleonore geschenkt, die es 1634 an Fürst Gundakar von Liechtenstein verkaufte. Von Hoditz war verheiratet mit Elisabeth Magdalena, der Tochter Adam Erdmanns von Trčka, die in erster Ehe mit dem zusammen mit Wallenstein ermordeten Wilhelm Kinský vermählt gewesen war. 1641 erlag er in Hildesheim den Verletzungen, die er sich vor dem belagerten Wolfenbüttel zugezogen hatte.Happe I 360v, Happe I 361v, Happe II 378v, Happe II 378v, Marx 93r, Marx 95v
Hoditz von Hoditz und Wolframitz, Zdenko von; Graf, Obrist

Namensform: Hodický z Hodic



(Regiment)
(zur Person siehe oben)Happe I 328r, Happe I 328v, Happe I 361r, Happe I 361r, Happe I 361v, Happe I 364r, Happe I 364v, Happe I 368r, Happe I 402v, Happe II 322v
Hof, J.; Notar

Namensform: Hofe

[ - ] Notar in Erfurt.Marx 54v, Marx 61r
Hofemann, Samuel; Sekretär

Namensform: Hoffmann

[ - September 1635] Kanzlei-Sekretär in Arnstadt.Happe I 420v
Hofemann, Valten; Posaunenmacher

[ - ] Bürger und Posaunenmacher in Erfurt.Krafft 36r
Hofemeister, Christoph

[ - ] Happe II 395r
Hofemeister, Hans

[ - ] Schwiegersohn von Jakob Happe.Happe II 276r, Happe II 276v, Happe II 314r
Höfer, N; Rittmeister

[ - ] Kaiserlicher Rittmeister.Happe II 265r
Hoffemeister, Hans Heinrich

[ - ] Happe II 96v
Hoffmann, Jaroslav; Obrist

[ - ] Herr auf Münchhof [Mirová, Bez. Karlovy Vary], nach der Schlacht am Weißen Berg geflohen. Hoffmann stand als Obristleutnant bzw. Obrist in kursächsischen Diensten. Am 1.7.1636 wurde ihm das Kavallerie-Regiment Friedrich Wilhelm von Sachsen-Altenburg übertragen.Marx 55v
Hofkirchen, Albrecht von; Freiherr, Obristleutnant

[ - 14.3.1633] Kaiserlicher Obristleutnant im Regiment Ernst Georg von Sparr, wegen Feigheit in der Schlacht von Lützen auf Befehl Wallensteins am 14.3.1633 in Prag öffentlich hingerichtet. SEIDLER, Prager Blutgericht.Happe I 60v
Hofmann, Johann

[ - ] Gemeindemitglied von St. Severi in Erfurt.Marx 66v, Marx 66v, Marx 66v
Hofmann, N

[ - ] Aus Schernberg.Happe II 130r
Hofmann, Paul; Pfarrer

[ - ] Pfarrer in Keula.Happe I 28v, Happe I 41v, Happe I 166r
Hofmann, Valentin; Einspänniger

[ - ] Einspänniger zu Clingen.Happe I 204r, Happe I 382r
Hofmeister, Heinrich

[ - ] Aus Greußen.Happe II 147v
Hofmeister, Johann Heinrich; Amtmann

[ - ] Aus Greußen; Amtmann in Bodungen.Happe II 197r, Happe II 209v, Happe II 210r
Hofmeister, Johann Heinrich junior

[ - ] Sohn von Johann Heinrich Hofmeister.Happe II 197r
Hofmeister, Katharina

[ - ] Happe II 34r
Hofmeister, Simon

[ - 12.7./22.7.1636] Happe II 36r
Hofmeyer, N

[ - 3.5./13.5.1626] Happe I 72r
Hogel, Zacharias I.; Professor

[Mai 1574 - 11.11.1635] Hogel, der Sohn eines Bauern, stammte aus Gispersleben, 1587 an der Universität Erfurt intituliert, nach 1591 Wechsel nach Speyer, 1592 nach Jena, kehrte 1597 nach Erfurt zurück und wurde 1600 Magister, 1614 Pastor an der Augustinerkirche, 1624 einer der Inspektoren des Ratsgymnasiums, 1625 Professor der Theologie Augsburger Konfession an der Universität, in das Verfahren gegen den Schwärmer Esajas Stiefel involviert. Er resignierte 1633 und starb 1635 wie Marx an der Pest. KLEINEIDAM, Universitatis Studii Erffordensis III S. 127, 190 f.; MOTSCHMANN, Erfordia literata Fünfter Fortsetzung Sectio II, S. 646ff.; BAUER, Erfurter Personalschriften Nr. 381.Krafft 218r, Marx 44v, Marx 44v, Marx 44v
Hogel, Zacharias II.; Pfarrer, Rektor

[2.11.1611 - 25.10.1676 oder 28.10.1677 ?] Sohn des Pfarrers an der Augustinerkirche, Zacharias Hogel I., Studium an der Universität Erfurt, mit 18 Jahren bereits Magister, 1629 − 1632 Lehrer an der Schule der Predigergemeinde in Erfurt, 1635 (1636 ?) Diakon an der Predigerkirche. 1643 wurde er zum Pfarrer in der Augustinergemeinde (St. Johannis) befördert. Von 1655 bis 1676 war er Rektor des Ratsgymnasiums. Hogel II. galt als scharfer Verfechter der lutherischen Konfession. BAUER, Erfurter Personalschriften Nr. 382. Hogel II. ist vor allem in der Erfurter Stadtgeschichte bekannt für seine ausführliche handschriftliche Chronik, welche bis zum Jahre 1629 erhalten ist (heute in der Bibliothek des Evangelischen Ministeriums).Marx 44v
Höher, Nikolaus; Amtsschösser

[ - ] Amtsschösser zu Sondershausen.Happe I 303r
Hohlstein, Johann; Hauslehrer, Kammerschreiber

[ - 14.9./24.9.1638] Ehemaliger Hauslehrer von Volkmar Happe, später Kammerschreiber von Christian Günther I., Graf von Schwarzburg-Sondershausen.Happe I 311v, Happe I 326r, Happe II 172r, Happe II 197r, Happe II 216v, Happe II 217r
Höhne, Nikolaus; Kornschreiber, Amtsschösser

[ - ] Kornschreiber und Amtsschösser von Sondershausen, Ehemann von Susanna Leuber und Elisabeth Nebeltaub.Happe I 55r, Happe I 55v, Happe I 96r, Happe I 432v, Happe II 93r, Happe II 95v, Happe II 113r, Happe II 140v, Happe II 141r, Happe II 272v, Happe II 354v, Happe II 423r
Hohre, Jakob

[ - ] Aus Niederspier.Happe I 105r
Holecken, Johann Albrecht von; Major

Namensform: Halecken

[ - ] Schwedischer Major im Regiment Eric Debitz.Happe II 62v, Happe II 73v
Holk, Heinrich von; Reichsgraf, Feldmarschall

[18.4.1599 - 9.9.1633] Kaiserlicher Feldmarschall. 1622 Militärdienst unter Christian von Braunschweig und Teilnahme an den Schlachten von Höchst und Fleurus, August 1626 an der Schlacht bei Landsberg, Verlust eines Auges und Gefangennahme durch die Kaiserlichen bei Bernstein, Mai 1628 Ernennung zum Kommandeur des dänischen Hilfskorps für Stralsund, 1629 Ausscheiden aus dem dänischen Dienst, März 1630 kaiserliches Patent zur Werbung eines Regiments Fußknechte für Wallenstein, Oktober 1630 Dienst unter Tilly, Mai 1631 Teilnahme an der Belagerung von Magdeburg, am 28.7.1631 erbitterter Widerstand Holks bei Wolmirstedt gegen die Schweden, Februar 1632 Ernennung zum Generalwachtmeister durch Wallenstein, wenig später zum Generalfeldzeugmeister, Juni 1632 Feldzug in Böhmen bei auffallender Disziplin seiner Truppen, August 1632, zu Beginn seines von Wallenstein befohlenen Verheerungsfeldzuges nach Sachsen, Ernennung zum Feldmarschall-Leutnant, am 15./16.11.1632 Organisation der kaiserlichen Armee bei Lützen, am 16.11.1632 war Holk Kommandant des linken kaiserlichen Flügels gegen Gustav II. Adolf von Schweden, am 31.12.1632 Ernennung zum Feldmarschall, April 1633 Erhebung in den Reichsgrafenstand durch Ferdinand II. mit Ankündigung einer Belehnung in Böhmen, ab August 1633 neuer Verheerungsfeldzug gegen Sachsen, am 22.8.1633 Eroberung Leipzigs. Holk infizierte sich mit der Pest bei der in Gera herrschenden Epidemie, nach Ansicht der Zeitgenossen für die Tosünde der „superbia“, da er seinen Glauben verleugnet und in kaiserliche Dienste getreten war.Happe I 239r, Happe I 244v, Happe I 244v, Happe I 244v, Happe I 289v, Happe I 295r
Holk, Heinrich von; Reichsgraf, Feldmarschall



(Regiment)
(zur Person siehe oben)Happe I 196r, Happe I 196v, Happe I 199v, Happe I 242r, Happe I 250v, Happe I 257v, Happe I 266r, Happe I 269v
Holtz zu Niederholz, Georg Friedrich von; Obristwachtmeister

[1.11.1597 - 10.8.1666] Teilnahme am Böhmischen Krieg und an den Kämpfen in der Unteren Pfalz im Regiment Baur von Eyseneck. Holtz stand als Obristwachtmeister erst in ligistischen, dann in württembergischen Diensten. Er ging in württembergische Dienste, als ihm Tilly 1630 erklärt hatte, dass er wegen seiner Konfession - Holtz war überzeugter Protestant - kein Avancement erwarten dürfe. 1633 erhielt er für seine Dienste in schwedischen Diensten als Donation das ellwangische Lehnsgut Leinzell (Oberamt Gemünden), die dann aber schließlich doch nicht erfolgte.Er wird als Generalquartiermeister erwähnt, der 1639 das ehemalige salzburgische Fußregiment Mortaigne übernommen hatte, später nach der Reorganisation der Armee nach der Werth'schen Revolte war er kurbayerischer Generalfeldzeugmeister und überzeugter Anhänger Maximilians I. von Bayern. Holtz scheint eine rühmliche Ausnahmeerscheinung hinsichtlich seiner Religiosität gewesen zu sein, wurde er doch in seiner Leichenpredigt als "eifriger, herzhafter, wohlgeübter Beter"bezeichnet.Heubel 112
Holtzer, Bastian

[ - ] Aus Toba.Happe II 268v
Holzhausen, N

[ - ] Bruder von N Holzhausen.Happe I 50r
Holzhausen, N

[ - ] Bruder von N Holzhausen.Happe I 50r
Höne, Martha

[ - ] Tochter von Nikolaus Höne.Happe I 96r
Hopf, Volkmar

[ - ] Aus Großenehrich.Happe I 395r
Höpfener, Hans

[ - 10.12./20.12.1638] Erschossen in Westgreußen von einem Soldaten des Regiments Augustin von Hanau.Happe II 228r
Hopffgarten, Dietrich von

Namensform: Christoph Dittrich ?

[ - ] Aus Schlotheim. 1622 und 1628 erwähnt. Vgl. „Mülverstedt und der Adel“. Happe I 57r
Hopfgarten, Hieronimus vom

[ - 19.9./29.9.1641] Zu Schlotheim von Soldaten erschossen.Happe II 35v, Happe II 420r
Hopfgarten, Rudolf von

[ - vor 30.4./10.5.1637] Happe II 109v
Hopfgarten, Volkmar von

[ - ] Erb- und Gerichtsherr auf Schlotheim, Mörstädt und Marolderoda.Happe II 202v
Horch, N; Rittmeister

Namensform: Horcher

[ - ] Kaiserlicher Rittmeister unter Schönberg.Heubel 49, Heubel 51
Horch, N; Rittmeister

Namensform: Horcher



(Kompanie)
[ - ] Kaiserlicher Rittmeister unter Schönberg.Happe I 183v
Hormuth, N; Rittmeister

[ - ] Schwedischer Rittmeister im Regiment von Johann Berghofer.Happe I 416r
Horn von Marienborn, Gustav Evertsson; Freiherr, Obrist

[1614 - 27.2.1666] 1635 schwedischer Kapitän (unter Dodo von Knyphausen), unter Banér 1636/37 in Mühlhausen einquartiert [JORDAN, Mühlhausen, S. 90], 1640 Obrist, 1640 in den Grafschaften Schwarzburg-Sondershausen und Schwarzburg-Rudolstadt einquartiert, 1647 Generalmajor der Kavallerie, 1653 Reichsrat, 1654 Generalgouverneur von Ingermanland und Kexholms län [in Karelien], 1656 General, 1657 − 1658 Generalgouverneur von Finnland, 1663 Feldmarschall und Generalgouverneur von Bremen und Verden. NORDISK FAMILJEBOK Bd. 11, 1909, S. 1118.Heubel 257, Heubel 271
Horn von Marienborn, Gustav Evertsson; Freiherr, Obrist



(Regiment)
[1614 - 27.2.1666] 1635 schwedischer Kapitän (unter Dodo von Knyphausen), unter Banér 1636/37 in Mühlhausen einquartiert [JORDAN, Mühlhausen, S. 90], 1640 Obrist, 1640 in den Grafschaften Schwarzburg-Sondershausen und Schwarzburg-Rudolstadt einquartiert, 1647 Generalmajor der Kavallerie, 1653 Reichsrat, 1654 Generalgouverneur von Ingermanland und Kexholms län [in Karelien], 1656 General, 1657 − 1658 Generalgouverneur von Finnland, 1663 Feldmarschall und Generalgouverneur von Bremen und Verden. NORDISK FAMILJEBOK Bd. 11, 1909, S. 1118.Happe I 369r, Happe II 370v
Horn zu Björneburg, Gustav Karlsson; Graf, Feldmarschall

[24.10.1592 - 20.5.1657] Schwiegersohn Axel Oxenstiernas, hatte in Jena, Tübingen und Rostock studiert und galt als integrer und nobler Offizier, schwedischer Feldmarschall (seit 1628). Am 17.9.1631 Teilnahme an der Schlacht bei Breitenfeld, am 9.3.1632 Niederlage gegen Tilly in Bamberg. In den folgenden beiden Jahren Kampf gegen Aldringen in Süddeutschland, Oberschwaben, im Breisgau und im Elsass. Vgl. auch EISELEIN, Geschichte, S. 174ff. Am 6.9.1634 in der Schlacht bei Nördlingen in Gefangenschaft geraten, blieb Horn auf Betreiben Maximilians I. von Bayern und wegen der Weigerung der schwedischen Regierung, die geforderte Summe zu seiner Auslösung aufzubringen, sieben Jahre in Ingolstadt und der Feste Burghausen in Haft. Am 24.3.1642 wurde er gegen Johann von Werth, Graf Hans Christoph von Puchheim und Lorenz von Hofkirchen ausgetauscht. Anschließend kehrte er nach Schweden zurück, wurde Oberbefehlshaber der Truppen in Südschweden, 1651 Militärgouverneur in Livland und Präsident des Kriegskollegiums, 1653 Reichsmarschall. NORDISK FAMILJEBOK Bd. 11, 1909, S. 1115 − 1116; HOFBERG Bd. 2, S. 518f.Happe I 325v, Marx 89v, Marx 96v, Marx 96v, Heubel 102
Horn, Gerhard von; Dekan

[ - ] Scholaster (1608 − 1617) und Dekan (1617 − 1652) des Chorherrnstifts St. Martin in Heiligenstadt. OPFERMANN, Klöster des Eichsfeldes S. 24 − 25.Marx 30v, Marx 30v, Marx 32r, Marx 32v, Marx 32v
Horst, Johann von der; Obristleutnant

[ - 8.1.1649] Obristleutnant im Regiment Dietrich Othmar von Erwitte. Das Regiment wurde von ihm nach dem Tod Erwittes in der Schlacht von Breitenfeld übernommen und mit erheblichen Eigenmitteln neu aufgebaut.Happe I 224r
Horth, N; Obrist



(Regiment)
[ - ] Kaiserlicher Obrist.Happe II 204r
Houwald, Christoph von; Obrist

[11.12.1602 - 29.11.1663] Schwedischer Obrist. Von Houwald war einer der typischen Soldaten von Fortune, der aus einfachen Verhältnissen stammte, beim Militär Karriere machte und den Dreißigjährigen Krieg überlebte. 1616 − 1618 war er Musketier in kaiserlichen Diensten, wechselte jedoch in kurzen Abständen seine Dienstherren. Zunächst diente er unter Heinrich Matthias Graf von Thurn, dann in der sächsischen Armee, um unter Ernst von Mansfeld und Christian von Braunschweig-Lüneburg zu kämpfen, am 29.8.1622 wurde er bei Fleurus verwundet und am 6.8.1623 bei Stadtlohn als tot auf dem Schlachtfeld zurückgelassen. 1624 ging er für die Krone Schweden nach Livland und kämpfte in den folgenden Jahren gegen die Polen. 1625 wurde er Leutnant, 1627 Hauptmann, 1629 Major und 1630 Oberstleutnant. Im Winter 1630/31 begann er mit der Belagerung von Schloss Braunfels. Am 13.4.1631 war er an der Erstürmung Frankfurts an der Oder beteiligt. Für seine Tapferkeit wurde ihm im Winter 1631/1632 das Obristenpatent für ein Regiment zu Ross und für ein Regiment zu Fuß sowie ein schwedisches Adelsdiplom verliehen. Sein 16 Kompanien umfassendes Fußregiment warb er in diesem Winter in der Umgebung von Frankfurt am Main, 1631/1632 war er Kommandant von Hanau. Von Houwald wird oft mit dem bereits 1634 verstorbenen schwedischen Obristen Duwall verwechselt. Nach der Schlacht bei Nördlingen (5./6.9.1634) kursächsischer Generalmajor, 1635 − 1654 Kommandant der Danziger Garnison, zuletzt kurbrandenburgischer Generalmajor. POTEN, Houwald; ZEDLITZ-NEUKIRCH, Adels-Lexicon Bd. 2, S. 443; HOUWALD; HOUWALD, Beiträge; KELLER, Drangsale; WEINRICH, Aufhebung der Blokade.Marx 18r
Huck, Hans

[ - 8.11./18.11.1637] Vetter von Volkmar Happe.Happe I 48v, Happe II 164r
Hüfler, Elisabeth

[ - vor 11.10./21.10.1625] Tochter von Wilhelm Hüfler.Happe I 63r
Hüfler, Tobias

[ - ] Aus Greußen.Happe I 224v
Hüfler, Wilhelm; Stadtschreiber, Ratsherr

[ - 17.7./27.7.1623] Stadtschreiber und Ratsherr in Greußen; Ehemann von N N.Happe I 41v, Happe I 63r, Happe I 63r
Hügel, Johann; Sekretär

[ - ] Sekretär unter Friedrich Wilhelm von Vitzhum.Happe I 426v, Happe II 42r
Hugo, Conrad; Stadtschreiber

[ - ] Stadtschreiber von Stadtilm.Heubel 271
Hülbener, Eckhard; Bürgermeister

[ - ] Bürgermeister zu Greußen.Happe I 1v
Hülbener, Katharina; Hausfrau



Ehename: Happe
[ - ] Tochter von Eckhard Hülbener, erste Ehefrau von Volkmar Happe senior.Happe I 1v, Happe I 2r
Hunger, Georg; Senior

[ - ] Senior (?) in Heiligenstadt.Marx 30v, Marx 91r
Hunger, Heinrich; Ratsherr

[ - ] 1589 an der Universität Erfurt immatrikuliert, Katholik, Waidkäufer und Biereige, Unterbauherr 1615, Futterherr 1620, Vierherr 1625, 1630, 1635, 1640, 1645, 1655, 1660, Altarmann der Wigbertikirche 1626; BAUER, Erfurter Ratsherren Nr. 264.Marx 66v, Marx 66v, Marx 67v, Marx 68r, Marx 68r, Marx 68v, Marx 83r, Marx 92r
Huntemann, Johann; Hauslehrer

[ - ] Hauslehrer der Kinder von Christian Günther I., Graf von Schwarzburg-Sondershausen; Ehemann von N N.Happe I 167r, Happe I 169v
Hüpschenberger, N; Barbier

[ - ] Barbier in Rudolstadt, Vetter des schwedischen RittmeistersQuittschreiber.Heubel 212, Heubel 225
Husmann von Namedy, Johann Philipp von; Obrist

Namensform: Hausmann von Nameda

[ - 1651] Husmann stammte aus dem Erzbistum Köln, war anfangs Geistlicher, dann kaiserlicher Obristleutnant des Regiments Rudolf von Colloredo, Teilnahme an der Schlacht an der Alten Veste (3.9.1632), Obrist im Regiment Wilhelm von Kalkum, genannt "Lohausen". Er wurde zum Freiherrn von Nikolsburg [Mikulov, Bez. Lundenberg] erhoben und kaufte 1623 die Herrschaften Tachau [Tachov] und Maierhöfen [Dvory, durch Braunkohletagebau verschwunden] in Böhmen. SCHANNAT, Eiflia illustrata, 3. Bd., 1. Abt., S. 41; SOMMER, Königreich Böhmen Bd. 6, S. 163.Happe I 88v, Happe I 88v, Happe I 95v, Happe I 104v, Happe I 108r
Ihlefeld, Andreas von; Obrist

[um 1590 - um 1656] mecklenburgischer Adliger, wahrscheinlich aus dem Amt Stargard bei Brandenburg stammend, schwedisch-weimarischer Obristleutnant im Regiment Wilhelm von Kalkum, genannt Lohausen, dann Obrist im anhaltischen Regiment Ludwigs I. von Anhalt-Köthen unter dem Befehl Wilhelms IV. von Sachsen-Weimar, auf Veranlassung Banérs in ein mecklenburgisches Regiment (straf)versetzt, bis 1635 im Fürstentum Anhalt-Köthen einquartiert.Happe I 332r
Ilgen, Egidius; Ratsherr

[10.8.1604 - 10.1.1667] Ilgen war wohnhaft "Zum Güldenen Schaf" (Michaelisstr. 31) im Stadtteil Georgii (vgl. SAEF, Verrechtsbuch 32 fol. 375). Unterkämmerer 1630, Futterherr 1631, Stadtfähnrich und Brückenherr 1636, Ungeldherr 1641, Kämmerer 1643, 1645, 1653, 1655, Vierherr 1658, 1662, Obervierherr 1660, Älterer Bürgermeister 1666. Ungeachtet seiner Absetzung als Vierherr wurde er 1662 zum Schlossherrn gewählt. BAUER, Erfurter Ratsherren Nr. 270, 1630 Unterkämmerer, 1636 Brückenherr, 1641 Ungeldherr sowie 1645 und 1655 Kämmerer.Krafft 37r, Krafft 50r
Ilgen, Heinrich jun.; Waid- und Saflorhändler, Ratsherr

[16.2.1590 - 17.5.1648] Waid- und Saflorhändler, wohnhaft im Haus "Zum Flügel" im Stadtviertel Omnium Sanctorum (vgl. Verrechtsbuch für das Jahr 1620, SAEF, Verrechtsbuch 22a fol. 37), "Zur Lauenburg" (Marstallstr. 3 oder Große Arche 3) und "Zum Roland" (Große Arche). Unterkämmerer 1623, Brückenherr 1624, Ungelder 1629, Kämmer 1632, Ratsmeister 1637, 1642, 1647.Krafft 5v
Ilschner, Klara Paulina

[ - 16.3./26.3.1641] Tochter von Paul Ilschner.Happe II 385v, Happe II 386v
Ilschner, Paul; Archidiakon

[ - 1654] Archidiakon von Sondershausen; Mitarbeiter am Bibelwerk des Herzogs Ernst des Frommen. JACOBSEN; RUGE, Ernst der Fromme, S. 54.Happe II 385v, Happe II 386v
Innhausen und Knyphausen, Dodo von; Freiherr, Feldmarschall

[2.7.1583 - 11.1.1636] Schwedischer Generalmajor und Feldmarschall. 1603 militärischer Dienst als Hauptmann unter Moritz von Oranien, 1613 als Obristleutnant im Dienst der Hansestädte, ab 1619 als General unter Christian von Braunschweig, 1622/1623 Teilnahme an den Schlachten bei Höchst, Fleurus und Stadtlohn, 1626 Dienst unter Ernst von Mansfeld, am 25.4. Gefangennahme an der Dessauer Brücke, anschließend Eintritt in dänische und englische Dienste: 1628 Aktivität im englischen Expeditionskorps vor La Rochelle, ab 1629 als Generalmajor in schwedischen Diensten, 1632 Teilnahme an den Schlachten bei der Alten Veste (bei Nürnberg) und Lützen, 1633 Beförderung zum Feldmarschall, Kommando an der Weser und am 8.7.1633 Sieg in der Schlacht bei Hessisch-Oldendorf, November 1635 Oberbefehl über die schwedischen Truppen in Westfalen. SATTLER, Reichsfreiherr Dodo zu InnhausenHappe I 433v, Happe I 433v, Marx 74v, Heubel 21
Innhausen und Knyphausen, Dodo von; Freiherr, Feldmarschall



(Regiment)
(zur Person siehe oben)Happe I 357r
Innozenz XI. ; Papst

[19.5.1611 - 12.8.1689] Benedetto Odescalchi, einer der bedeutendsten und würdigsten Päpste seiner Epoche, wurde am 21.9.1676 zum Papst gewählt, was 1670 noch am Widerstand Frankreichs gescheitert war.Krafft 190v, Krafft 191r, Krafft 193v
Isenburg, Diether von; Erzbischof und Kurfürst

[1412 - 1482] Er war zweimal Erzbischof von Mainz, zudem Kurfürst und Erzkanzler. 1459 mit knapper Mehrheit zum Erzbischof von Mainz gewählt, wurde er jedoch nie vom Papst bestätigt und 1461 vom Papst gebannt und abgesetzt. Von seinem Voränger und Widersacher Adolf von Nassau zum Nachfolger vorgeschlagen, wurde er 1675 erneut zum Erzbischof gewählt und von Papst Sixtus bestätigt. 1477 stiftete er die Mainzer Universität. 1478 kam es zwischen ihm und dem Erfurter Rat zu einem Zerwürfnis, als die Stadt ohne sein Wissen das Cyriakskloster abbrach, um eine Burg zu errichten. Ohne den Konflikt gelöst zu haben, starb von Isenburg am 7.5.1482. Der Konflikt wurde 1483 durch den Amorbacher und Weimarer Vertrag beigelegt, der Erfurt zu einer Entschädigungszahlung verpflichtete (vgl. BEYER; BIEREYE, Geschichte der Stadt Erfurt, S. 209 − 213); HOLTZ, Holtz, Erfurt und Kaiser Friedrich III., S. 195ff.Krafft 90v, Krafft 91v, Krafft 91v
Isenburg-Büdingen-Offenbach, Wolfgang Heinrich I. von; Graf, Obrist

Namensform: Wolf Heinrich I.

[21.10.1588 - 27.5.1638] 1615 in Diensten des Herzogs von Savoyen, 1616 unter den hanseatischen Hilfsvölkern für die Stadt Braunschweig, 1620 Kommando über ein Fähnlein des Wetterauer Grafenkollegiums. Teilnahme an der Schlacht bei Höchst am Main (10.6.1622), Obrist und Feldzeugmeister unter Christian von Braunschweig, bei Stadtlohn (6.8.1623) in Gefangenschaft geraten, Februar 1624 entlassen. Als schwedischer Obrist Teilnahme an der Schlacht bei Nördlingen (6.9.1634). Isenburg war Calvinist. CRECELIUS, Büdingen, Wolfgang Heinrich I.Heubel 20, Heubel 31
Isolano, Goan Lodovico Hector von; Graf, General

[1586 - März 1640] Kroaten-General. Seit 1600 stand Isolano in kaiserlichen Diensten, 1618 war er in Ungarn und Böhmen eingesetzt, unter Wallenstein war er Obrist, am 25.4.1626 führte er die entscheidende Wendung im Kampf an der Dessauer Brücke herbei, 1632 wurde er zum kaiserlichen General der kroatischen Reiterei ernannt, Teilnahme an der Schlacht an der Alten Veste am 3.9.1632 und am 16.11.1632 an der Schlacht bei Lützen. Der Abt Veit Höser (1577 - 1634) von Oberaltaich bei Straubing; SIGL, Wallensteins Rache, S. 120 (4.12.1633): “Am Morgen sah ich den General der Kroaten, Isolani, aus der Messe kommen und über den Kirchplatz schreiten. Unser Held, ein Mann ohne Bart, kahlköpfig, trotzig wirkt sein ernstes Gesicht, grimmig und zum Fürchten ist sein Blick. Durch seine gigantische Statur überragt er alle und er übertrifft auch alle mit seiner Bärenkraft. Am Gurt trug er einen herkulischen Krummsäbel (acinace). Goldfäden glänzen am Gürtel. In der Rechten schwang er seinen silbernen Generalsstab. Nachmittags sah ihn noch einmal, wie er mit 36 Reiterfähnchen von Viechtach abzog und das zum großen Verdrusse seiner Soldaten. Als ich mich nach dem Grund für diesen Ärger erkundigte, sagte man mir, daß der General Isolani vom Generalissimo Friedländer unwiderruflich mit allen seinen zum Angriff auf die [von] Schweden herangeführten Truppen zurückbeordert worden sei und er den Befehl bekam, ins kaiserliche Lager zurückzukehren, obwohl der größte Teil gerade den Feind noch um Straubing herum verfolgte. Diese mußten von einem ausgeschickten Trompeter zurückgeblasen werden. Diese unüberlegte, plötzliche Abberufung zum unpassendsten Zeitpunkt soll es sein, was die Kroaten so erbitterte, zumal sie gerade unter einem guten Stern stünden und den Schweden endlich den Garaus machen könnten und sie ihnen gerne ihre Riesenbeute abgenommen hätten”. Vgl. auch WAGNER, Pforr, S. 129ff. Er erhielt reiche Schenkungen in Böhmen und war Mitunterzeichner des 1. Pilsener Revers, nach Wallensteins Ermordung bekam er neue Güterschenkungen (Böhmisch Aicha) und wurde in den Reichsgrafenstand erhoben. 1634 verantwortlich für die Zerstörung Suhls durch seine Kroaten; vgl. WERTHER, Chronik, S. 117ff. Isolano nahm an weiteren Operationen in Frankreich, Hessen, Pommern und am Rhein teil. HEß, Biographien, S. 88 − 91; BÜCHELER, Von Pappenheim zu Piccolomini, S. 103 − 122; HIRTENFELD, Oesterreichisches Militär-Konversazions-Lexikon, S. 380f.Happe I 121r, Happe I 121v, Happe II 140v, Heubel 74, Heubel 75, Heubel 175
Isolano, Goan Lodovico Hector von; Graf, General



(Regiment)
(zur Person siehe oben)Happe II 142v, Happe II 143r, Happe II 143v, Happe II 144v
Isselstein, N von; Freiherr, Obristleutnant

[ - ] Kaiserlich-ligistischerRittmeister bzw. Obristleutnant (im Regiment Heinrich Wilhelms von Solms), ), führte in der Schlacht am Weißen Berge (8.11.1620) 3 Kompanien Reiter; KREBS, Schlacht, S. 85, 105. Teilnahme an den Feldzügen am Oberrhein und in Westfalen 1622.Happe I 204r, Happe I 204v
Iwan V. ; Zar

[27.8.1666 - 29.1.1696] Iwan V. war zwar offizieller Thronfolger, galt aber als geistig behindert, so dass die Bojaren-Duma seinen 10 − jährigen Halbbruder Peter zum zweiten Zaren und Iwans Schwester zur Regentin bestimmte. Iwan und Peter wurden am 25.6.1682 zu Zaren gekrönt.Krafft 191r
Jacob, Hans; Soldat

[ - ] Bayerischer Reiter.Happe II 456v
Jacob, Hein

[ - ] Happe I 188r
Jacob, Sebastian

[ - ] Aus Westgreußen.Happe I 192v
Jacobsson, Jacob; Major

[ - ] Schwedischer Major im Regiment Småland.Heubel 116, Heubel 117
Jacques, N; Rittmeister

[ - ] Rittmeister im Regiment Johann II. von Mérode.Heubel 55
Jagemann, Christoph; Magister, Dekan

Namensform: Christophorus

[ - 11.10.1660] Aus altem thüringischen Adelsgeschlecht stammend, geboren in Heiligenstadt, ca. 1621 − 1627 Pfarrer in Kirchgandern (als solcher 1623 − 1627 Dekan des Dekanats Kirchgandern), 1626 − 1627 in Rustenfelde, 1626 − 1627 in Uder, 1627 − 1636 von Berlingerode, 1627 − 1660 in Duderstadt (als solcher 1636 − 1660 Dekan des Dekanats Duderstadt und erzbischöflicher Kommissarius des Eichsfelds) und ab 12.5.1641 Propst des Stifts Nörten. OPFERMANN, Verwaltung, S. 110, 71, 122, 128, 80, 138, 73, 51, 184; WAND, Eichsfeld, S. 52; WOLF, Diplomatische Geschichte, S. 295f.Marx 30v
Jagemann, Johann; Notar

Namensform: Jagener

[ - ] Kurmainzischer Gerichtsschreiber und Notar in Erfurt, am 17.7.1645 als Amtmann in Gieboldehausen, Untereichsfeld, belegt. BAEF, Nachlass Klapper.Marx 9r, Marx 40v
Jagener, N; Kapitän

[ - ] Schwedischer (?) Kapitän.Marx 8v
Jakob, N; Viehhändler

[ - ] Viehhändler aus Greußen.Happe II 43v
Jakob, Volkmar

[ - ] Happe I 19r
Jan II. Kazimierz von Polen; König



(Regiment)
[21.3.1609 - 16.12.1672] Regierte 1648 − 1668. Sohn König Sigismunds III. von Polen und der Erzherzogin Anna, der Tochter Karls II. von Innerösterreich. Jan II. Kazimierz bestieg den polnischen Thron nach dem kinderlosen Tod seines älteren Bruders, Wladysław IV. Er war in erster Ehe verheiratet mit der Erzherzogin Cäcilia Renata, Tochter Ferdinands II., und in zweiter Ehe mit Luise Maria Gonzaga, Prinzessin von Nevers.Happe II 32r
Jan II. Kazimierz von Polen; König



(Regiment)
(zur Person siehe oben)Happe II 15v, Happe II 15v
Jauch, N;

Namensform: Juch

[ - ] Student.Krafft 82v
Joachim Sigismund von Sachsen-Lauenburg; Herzog

[31.5.1593 - 10.10.1627] Happe I 117v
Jobst Günther von Barby; Graf

Namensform: Justus Günther

[15.10.1598 - 19.4.1651] Albrecht Friedrich und Justus Günther waren nach dem Tode ihres Vaters Justus am 9.8.1609 Erben des Anteils Mühlingen und Rosenburg. Zunächst unter Vormundschaft erhielten sie anch dem Tode ihres Vetters Wolfgang Friedrich im Jahre 1617, da er kinderlos stirbt, seinen Anteil Barby und Walternienburg hinzu. Die Grafschaft wird wieder vereinigt. Nach erlangter Volljährigkeit ließen sie sich am 7.8. 1620 in Barby huldigen. Wegen der Kriegsgefahr begab sich die gräfliche Familie 1635 zu den Verwandten nach Schwarzburg-Rudolstadt und blieb dort 4 Jahre. Am 28.1.1636 wurde Barby von Johan Banér erobert.20 Jahre lang regierten sie einträchtig miteinander. Erst am 3.10. 1641 kam es zur erneuten Teilung. Albrecht Friedrich erhielt Mühlingen und Rosenburg, Justus Günther Barby und Walternienburg. Als Albert Friedrich am 7.12. 1641 starb, übernahm der unverheiratete Justus Günther die Regierung der gesamten Grafschaft und die Vormundschaft für die noch vier unmündigen Kinder seines Bruders.Happe I 431v, Happe II 371v
Johann Albrecht II. von Mecklenburg-Schwerin-Güstrow; Herzog

[5.5.1590 - 23.4.1636] Er regierte seit 16.4.1608 unter Vormundschaft von Herzog Karl I. von Mecklenburg, mit seinem Bruder Adolf Friedrich I. in Mecklenburg-Schwerin, seit dem Tod Karls am 22.7.1610 auch in Mecklenburg-Güstrow. Bei der Landesteilung 1621 wurde ihm Mecklenburg-Güstrow zugesprochen. Er trat 1623 dem Defensiv-Bündnis der niedersächsischen Kreisstände bei und versuchte sich im Krieg neutral zu verhalten, unterstützte aber Christian IV. und wurde deshalb von den Kaiserlichen unter Tilly nach dem Siege bei Lutter als Feind behandelt. Am 19. Januar 1628 entsetzte Ferdinand II. ihn wie seinen Bruder seines Landes und belehnte Wallenstein zunächst unterpfändlich, am 16. Juni 1629 erblich damit. Im Mai 1628 verließ er das Herzogtum, in das er im Mai 1631 mit Hilfe schwedischer Truppen zurückkehren konnte.Happe I 118r, Happe I 171r
Johann Casimir von Sachsen-Coburg; Herzog

[12.6.1564 - 26.7.1633] Bruder von Herzog Johann Ernst von Sachsen-Coburg-Eisenach, in erster Ehe mit Anna von Sachsen (1567 − 1613), der Tochter Kurfürst Augusts von Sachsen, in 2. Ehe mit Margarethe von Braunschweig (1573 − 1643) verheiratet. Unter Vormundschaft des Kurfürsten von Sachsen, da die Eltern in kaiserlicher Gefangenschaft in Wiener Neustadt saßen, Studium in Leipzig und 1586 Übernahme der Regierung für das Fürstentum Sachsen-Coburg-Eisenach. Ihren Seitensprung mit Ulrich von Liechtenstein büßte sie auf Anweisung Johann Casimirs mit lebenslänglicher Inhaftierung auf der Veste Coburg, dann in Eisenach und ab 1596 im aufgehobenen Kloster Sonnefeld. Nach einem misslungenen Befreiungsversuch starb sie 1613 im Kerker auf der Veste. 1594 setzte Johann Casimir die Scheidung durch. Nach der Teilung der Lande 1596 Ausbau der Verwaltung, Ordnung der Kirchenangelegenheiten und Einführung einer einheitlichen Rechtsprechung. Wirtschaftspolitisch vertrat er den Merkantilismus, Ausbau Coburgs zur Residenzstadt und Errichtung des Gymnasiums, überzeugter Anhänger der Hexenverfolgungen. Nach seinem Tod fiel Sachsen-Coburg an seinen Bruder Johann Ernst.Happe I 15v, Happe I 82v, Happe I 244v, Happe I 256v
Johann Christian von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Franzhagen; Herzog

[26.4.1607 - 28.6.1653] Sohn von Alexander I., Herzog von Schleswig-Holstein-Sonderburg und Dorothea, Gräfin von Schwarzburg-Sondershausen.Happe I 167v, Happe I 174r, Happe I 174r, Happe I 250v, Happe II 219v
Johann Ernst I. von Sachsen-Weimar; Herzog, General

[21.2.1594 - 14.12.1626] Seine Truppen wurden in der Schlacht beim Weißen Berg geschlagen, dänischer Generalfeldobrist und General der Kavallerie, 1626 Kämpfe in Westfalen und in Schlesien, plötzlicher Tod beim Vorstoß gegen Ungarn. HEERMANN, Beyträge; HEERMANN, Nachlese.Happe I 99v, Happe I 113v, Happe I 117v, Krafft 162r, Heubel 21, Heubel 38
Johann Ernst I. von Sachsen-Weimar; Herzog, General



(Regiment)
(zur Person siehe oben)Happe I 96r
Johann Ernst von Sachsen-Coburg-Eisenach; Herzog

[9.7.1566 - 23.10.1638] Als 1572 sein ältester Bruder Friedrich Heinrich starb, wurde durch den Erfurter Teilungsvertrag die das neue Herzogtum Sachsen-Coburg-Eisenach geschaffen. Johann Ernst wurde zusammen mit seinem älteren Bruder Johann Casimir zum Regenten des neuen Landes berufen, aufgrund ihrer Minderjährigkeit jedoch zunächst unter Vormundschaft. Als 1586 die Vormundschaft aufgehoben wurde, trat Johann Casimir trat mit seinem Bruder die Regentschaft von Sachsen-Coburg-Eisenach an. Ab 1590 zog sich Johann Ernst ganz aus der Regierung des Herzogtums zurück, mit seinem Bruder vereinbarte er, dass dieser das Herzogtum für fünf Jahre allein regieren sollte. Er vereinbarte 1596 mit seinem Bruder eine neue Landesteilung, durch sie erhielt er Sachsen-Eisenach als eigenständiges Fürstentum. Johann Ernst verlegte noch im gleichen Jahr seine Residenz nach Eisenach. 1598 richtete Johann Ernst für sein Herzogtum eine eigene Landesregierung ein. Als 1633 Johann Casimir kinderlos verstarb, erbte Johann Ernst Sachsen-Coburg. Bis zu seinem Tod 1638 regierte er beide Länder in Personalunion..Happe I 15v, Happe I 256v, Happe I 322v, Happe II 20r, Happe II 223r, Happe II 223r, Marx 96v, Marx 97r, Marx 97r, Marx 97r, Marx 97r
Johann Ernst von Sachsen-Coburg-Eisenach; Herzog



(Regiment)
(zur Person siehe oben)Happe I 132v, Happe II 11r
Johann Friedrich von der Pfalz-Veldenz-Sponheim; Pfalzgraf, Offizier

[12.1.1604 - 30.11.1632] Schwedischer Offizier, verstorben in Augsburg, beigesetzt in der Münchener Kirche St. Michael..Happe I 293v
Johann Friedrich von Sachsen-Weimar; Herzog, Obrist

[19.9.1600 - 17.10.1628] als „der Entzündete“ 1619 Mitglied der „Fruchtbringenden Gesellschaft“, 1622 Teilnahme an der Schlacht bei Wimpfen unter Georg Friedrich Markgraf von Baden-Durlach, 1625 Beförderung zum Obristen, 1627 Gefangennahme durch seine Brüder bei dem Versuch, sich Tilly anzuschließen. Bekannt durch seine alchemistische Betätigung und Anschauungen, gestand er am 17.10.1628 schriftlich einen Pakt mit dem Teufel, am 18.10. lag er tot in einer Zelle in Weimar. Es ist ungeklärt, ob Johann Friedrich einem Auftragsmord erlag oder sich das Leben genommen hat.Happe I 129v
Johann Georg I. von Sachsen; Kurfürst

[5.3.1585 - 18.10.1656] Regierte 1611 − 1656, verheiratet mit Magdalena Sibylla von Preußen [1586 − 1659]; ESSEGERN, Fürstinnen. Nach der Verpfändung der Ober- und der Niederlausitz militärisches Eingreifen gegen Friedrich V. und die abtrünnigen Länder der böhmischen Krone, nach der Niederlage Friedrichs V. erfolgloses Eintreten für dessen Kurrechte. 1631 Scheitern des Versuchs, Kursachsen als Führungsmacht der protestantischen Reichsstände als dritte Kraft gegenüber der kaiserlich-ligistischen Seite und der schwedischen Partei zu etablieren, nach Tillys Einmarsch in Sachsen Anschluss an Schweden, nach der Schlacht bei Nördlingen und dem Prager Frieden 1635 Übertritt auf die kaiserliche Seite, 1645 Waffenstillstand mit Schweden und Frieden von Eilenburg. THOß, Sachsen; GOTTHARD, Johann Georg I.; BURKHARDT, Der Dreißigjährige Krieg und die sächsische Politik.Happe I 19v, Happe I 30v, Happe I 38v, Happe I 50v, Happe I 52r, Happe I 117r, Happe I 117r, Happe I 118r, Happe I 118v, Happe I 119v, Happe I 136r, Happe I 195v, Happe I 205v, Happe I 205v, Happe I 206r, Happe I 206v, Happe I 207v, Happe I 212r, Happe I 213r, Happe I 213r, Happe I 213v, Happe I 238v, Happe I 239r, Happe I 239v, Happe I 239v, Happe I 239v, Happe I 255v, Happe I 255v, Happe I 258v, Happe I 272r, Happe I 272r, Happe I 276r, Happe I 278r, Happe I 293v, Happe I 301r, Happe I 310r, Happe I 310r, Happe I 312r, Happe I 316r, Happe I 317v, Happe I 317v, Happe I 318v, Happe I 321v, Happe I 330r, Happe I 336r, Happe I 337r, Happe I 344v, Happe I 347v, Happe I 353v, Happe I 356r, Happe I 396v, Happe I 396v, Happe I 397r, Happe I 397v, Happe I 398v, Happe I 404v, Happe I 409v, Happe I 421r, Happe I 421r, Happe I 435v, Happe I 443v, Happe I 446r, Happe II 2v, Happe II 11r, Happe II 13v, Happe II 16r, Happe II 17r, Happe II 19r, Happe II 19v, Happe II 38r, Happe II 76r, Happe II 76r, Happe II 76v, Happe II 144v, Happe II 181r, Happe II 198r, Happe II 224v, Happe II 270r, Happe II 358v, Heubel Fam. [A2], Krafft 104r, Krafft 110r, Krafft 110r, Krafft 110r, Marx Bed. 25r, Marx Bed. 25v, Marx Bed. 26r, Marx Bed. 26r,