© Mitteldeutsche Selbstzeugnisse der Zeit des Dreißgjährigen Krieges

  Selbstzeugnis von Volckmar Happe, Teil I




Volkmar Happe Teil I, f. 173r
[1628.00;1629.09;1629.10]

mit mehrern Ernst belagert werden soll. Weil uns denn diese Stadt sehr nahe gelegen, so haben wir uns den[e]n hero allerhandt Beschwerunge zu befahren. Den 19. September sind dem Oberförstern zu Volkeroda zwey Pferde von den Soldaten aus dem Pfluge genommen worden. Den 24. September ist bey Rockensußra ein Gespann beraubet worden. Den 25. September ist Caspar Keula, mein Gevatter und guter Freundt, zu Sondershausen an der Rothen Ruhr gestorben. Den 26. September mein Schwager Matthes Didolt zu Sondershausen auch an der Rothen Ruhr gestorben. Den 27. September haben wir zu Greußen Weinbeer zu lesen angefangen. Darbey zu mercken, 1.) dass voriges 1628 Jahr wegen des unerhöhrten sehr kalten