© Mitteldeutsche Selbstzeugnisse der Zeit des Dreißgjährigen Krieges

  Selbstzeugnis von Volckmar Happe, Teil I




Volkmar Happe Teil I, f. 210v
[1631.12;1632.01;1632.03]

Hüpstedt[ein]gefallen und über einhundert Pferde daraus mit Gewalt genommen, die theils den Inwohnern gehöret, theils von den andern Eichsfeldern dahin geflüchtiget worden. Den 16. Dezember ist Mein Gnädiger Herr Graf Hans Günther zu Schwartzburg und Hohenstein gegen 12 Uhr umb Mitternacht zu Sondershausen auf dem Schlosse sanft und seelig gestorben. Den 15. Januar 1631 ist Mein Gnädiger Herr Graf Hans Günther seelig in der gantzen Grafschaft hingeleittet worden. Den 4. März 1632 ist Mein Gnädiger Herr Graf Hans Günther seelig zu Sondershausen gräflich begraben worden, ist nicht alleine zu Sondershausen eine Leichenpredigt gehalten, sondern in allen Städten und Dorfschaften, da Ambtshäuser. Auch ist der gantze Adell und die Räthe in den Städtern bey dem Begräbnis gewesen, sind auch neue Thaler und Groschen gemüntzet und ausgetheilet worden |und ist alles stattlich zugangen|.