© Mitteldeutsche Selbstzeugnisse der Zeit des Dreißgjährigen Krieges

  Selbstzeugnis von Volckmar Happe, Teil I




Volkmar Happe Teil I, f. 221v
[1632.03]

geben worden, als sie nun auf den Weg wieder kommen, haben sie bey Blankenburg ein Weib im Felde angetroffen, das haben ihrer zweene mit Gewalt geschendet, die andern zweene und der Bothe, den wir ihnen von hier zu geben, haben der Schande zugesehen. Den 4. März ist Mein Gnädiger Herr Graf Hanns Günther zu Schwartzburg und heiligen christseeligen Andenckens zu Sondershausen gräflichen beygesetzt worden, habe ich einen Gesandten vor Graf Georgen von Kirchberg agiren müssen. Den 9. März haben wir von Hertzog Wilhelm Schreiben bekommen, dass wir eine Compagnia Fußvolck in Erfurt legen sollen, von unsern Ausschuss. Den 6. März haben wir in der Herrschaft Schwartzburg einen sehr unglückseeligen Tag gehabt, denn wir drey Regiment königlich schwedisches Volck bekommen. Ein Regiment zu Fuß, deren Oberster Taubendell genannt, hat vor der