© Mitteldeutsche Selbstzeugnisse der Zeit des Dreißgjährigen Krieges

  Selbstzeugnis von Volckmar Happe, Teil I




Volkmar Happe Teil I, f. 28r
[1620.00]

zu Gevattern gestanden, heißt mein Bathe Volckmar Johannes. Gott wolle ihn allezeit segnen und behüten.
Anno eodem bin ich bey dem Herrn Pfarr zu Wiedermuth, Gottfriedt Siegfrieden zum andern Mahl zu Gevatter gestanden, heißt der Bathe Gothofriedus. Ist balde jung gestorben mit seinem Vater +. Meine Mitgevattern sind gewesen der Amtschreiber zu Ebeleben, Andreas Fricke, und der Wöchnerin Mutter, die Pfarrerin von Frömmstedt. Anno eodem ist meine Frau mit Doctore Andrea Tentzells Hausfrauen und dem Schösser zu Sondershausen, Johann Georgen Gräfen, zu Gevatter gestanden bey dem Schösser zu Clingen, Johann Grimmen. Die Bathe ist bald gestorben.
Eodem anno 1620 den letzten Sonntag nach Trinitatis, mein Gevatter, der Pfarr zu Keula, Johann Klöppel nach Bruchstedt