© Mitteldeutsche Selbstzeugnisse der Zeit des Dreißgjährigen Krieges

  Selbstzeugnis von Volckmar Happe, Teil I




Volkmar Happe Teil I, f. 317v
[1634.07]

geschehen, ist Gott bekant. Entlich hat er sich aus dem schwartzburgischen Diensten infausto sydere[a] begeben und in dem Hennebergischen Lande Chur- und Fürstlich Sächßischer Rath worden, aber entlich soll er vorhabens gewesen seyn, die Religion zu endern und bäbstisch catholisch zu werden, soll Vertröstunge gehabt haben, zu Würzburg Cantzler zu werden. Darüber ist er bey dem Chur= und Fürsten zu Sachßen in Ungnade kommen und seiner Dienste entsetzet worden und, weil der König von Schweden das Bisthum Würzburg eingenommen, ist er im Privatstande blieben und hat ein verächtlich, kümmerlich Leben geführet, sich mit Bier und Brandtweinschencken armiglichen genehret. Hat zwar nicht gestehen wollen, dass er

[a]unter einem ungünstigen Stern