© Mitteldeutsche Selbstzeugnisse der Zeit des Dreißgjährigen Krieges

  Selbstzeugnis von Volckmar Happe, Teil I




Volkmar Happe Teil I, f. 52v
[1624.06-1624.08;1624.11-1625.01]

reicher Überfluss an Korn, Wein und Obst erfolget, auch auf die bis anhero gewesene Theurunge eine wohlfeile Zeit. Nachdeme ich eine gantz Jahr lang zu Ebeleben meine mühselige Dienste durch Gottes Gnade verwaltet und endlichen das neue erbaute Haus ein wenig zurecht bracht, dass man sich darinnen nothdürftig behelfen können, habe ich den 27. Oktober, war der Sonnabend vor dem ersten Advendt, mein liebes Weib und Kind hierauf bringen lassen und meinen Haushalt zu Ebeleben in Gottes Namen angestellet. Den 15. Dezember meine liebe Mutter heftig kranck worden. Den 27. Dezember ist die alte blinde Gräfin zu Arnstadt, Frau Catharina, Gräfliche Gräfin von Naßaub, des alten Graf Günthers zu Schwartzburg