Volkmar Happe Teil I, f. 124r
[1627.12]

von den Wunden, die ihme den 25. November die Soldaten geschlagen, gestorben. Den 14. Dezember Rittmeister Gottfried von Sondershausen hinweg in der >Herrn von Schönburg Herrschaft gezogen. Den 15. Dezember die Wagen aus dem Ambte Keula, so Getreydich nach Mühlhausen fahren sollen, beraubet worden. Den 17. Dezember den armen Leuthen von Toba abermahls 7 Pferde genommen worden nahe vor Ebeleben. Den 18. Dezember aber ein grausamer Windt, der an Gebeuden großen Schaden gethan. In diesem Monath Dezember hat sich die Festung Wolfenbütteldem General Tylli durch Accordoergeben[1]. Eodem [die] als etzliche Cramer von Tennstedt zu Greußen zu Marckte gewesen und wieder nach Hause gewolt, sind sie bey dem Langensteine von etzlichen Reutern angegriffen worden. Sie haben sich aber dapfer gewehret, einen Reuter todt und einen durch ein Bein geschossen, also dass die Reuter mit Schaden abweichen und die Kramer passiren lassen müssen.

[1]Am 24.12.1627 hatte sich die Festung Wolfenbüttel Pappenheim ergeben.


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