Volkmar Happe Teil I, f. 104v
[1627.03;1627.04]

Den 25. März haben wir eine kalte schneeweiße Oster gehabt. Diesen gantzen Monath durchaus noch immer sehr hart Winter Wetter und sehr betrübte Zeit. April Sehr hart Winter Kälte und viel Schnee. Den 4. April bin ich zu Erfurt gewesen, habe zu der Krieges Contribution erborget bey dem Amtmann zu Vargula 1500 Rthlr. Den 6. April zu Großbrüchter, von etzlichen Soldaten 2 Pferde ausgespannet den armen Leuthen. Den 7. April aber 2 Pferde zu Thaleben ausgespannet worden, wie aber der Beute Brüder einer absteiget und die gestohlenen Pferde zusammenkuppeln will, entläuft ihm sein eigen Pferd, in das Dorf Thaleben, das behalten die Bauern an Stadt der gestohlen s[elb]er. Eodem [die] mein kleines Söhnlein Christoph Friedrich die Blattern bekommen. Eodem [die] zu Bothenheilingen auch zwey Pferde ausgespannet worden. Eodem die der Oberste Hausmann mit 20 Pferden nach Bothenheilingen kommen.


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