Volkmar Happe Teil I, f. 12r
[1632.00;1633.00]

hat mein lieber Gott mich abermahl mit Weib und Kind vor den Einfall genädig hinweg geführet und in der Fremde genädig und reichlich erhalten. Ach treuer Gott, wie soll ich immer dancken dir vor solche genädige große Wohlthaten. Glori, Lob, Ehr und Herrlichkeit etc. Gott, der bist mein Vater, mein Gott und Herr, der mir hilft, gelobet sey der Herr ewiglich Amen, Amen, Amen, Psalmo 89[a]. Als anno 1633 von des Obristen Thuro Ochsensterns Reitern etzliche in Ebeleben einquartiret worden, war darunter ein gottloser, mörderischer Bube. Weil ich demselben seine Tyranney wieder das arme Volck nicht gestatten wolte, trauete er mir uf Leib und Leben. Mein lieber, getreuer und genädiger Gott schützte mich abermahls gewaltiglich, denn den Tag, da der mörderische Schellmen ihme vorgenommen, mich in meinen Hause zu überfallen, schicket es Gott, dass von Meinem Gnädigen Herrn mir befohlen wird,

[a]in Psalm 89


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