Volkmar Happe Teil I, f. 186v
[1630.02;1630.03]

welche seine Vorfahren von dem Stift Hildesheim bekommen, sollen noch darzu die fructus perceptos et percipiendos[a] restituiren. Er ist wohl ein unglückseliger Herr, kommet fast gar umb Landt und Leuthe. Das Fürstenthumb Wolfenbüttel und Kahlenberg ist nicht alleine gantz verheret, sondern es hat der Tylli das Fürstenthumb Kahlenberg gantz zu sich genommen. Das Wolfenbüttelische Theil ist alles mit keyserlichen Volck beleget, also dass er es nicht genießen kann. Die 21 Ämbter des Stifts Hildesheim sind weg. Das Stift Halberstadt, da seine Voreltern Bischöfe gewesen, ist weg. Die Grafschaft Reinstein hat der Merode. Die Grafschaft Hohenstein hat der Herr von Duna. Das Fürstenthumb Grubenhagen haben die Hertzogen von Lüneburg. Seine Gemahlin ist auch von ihme hinweg.

[a]die bereits erhaltenen und die künftig zu erwartenden Früchte (Akk. Pl.)


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