Volkmar Happe Teil I, f. 219v
[1632.02;1632.03]

der Schösser, dass drey Keulische, so sich auch in Kriegs Bestallunge geben, als Hannß Göppel, Heine Grisllant und Hanns Kilian, des Tages zu Keula gewesen und sey [zu] vermuten, dass es diese drey selbst gethann, auch den Anschlag auf dem Schlosse gemacht. Wann sich der Krieg endet, kann man die losen Vögel bezahlen. Den 20. Februar vor Mittage umb 10 Uhr sind 40 Reuter in Schloss und Dorf Keula[ein]gefallen, haben Meinem Gnädigen Herrn das beste Pferdt, dem Amtschreiber Adam Küntzelmann drey Pferde, Johann Schleichern 2 Pferde und den Bauren alle ihre Pferde im Dorfe, bis auf achte genommen. Den 19. und 20. Februar, wie vorgemelt, haben die Reuter 52 Pferde aus Keula gestohlen. Den 21. Februar etzliche Reuter das Furwerck Gerterode geplündert. Den 22. Februar abermahls etzliche Reuter in Gevatter Dietrichs, des Försters Haus zu Keula[ein]gefallen und ihme seine Pferde nehmen wollen, er hat sie aber alhier gehabt. Den 23. Februar etzliche Reuter das Dorf Menteroda geplündert und die Kirch daselbst als auch das Dorf und Kirchen zu Bösenkeula.


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