Volkmar Happe Teil I, f. 26v
[1619.12;1625.00]

Hofbisslein sind Höllenküchlein und sind alle mit zeitlichen und ewigen Verderben überzuckert. Ich als ein junger Mensch, in Bauer und Bürgerstande erzogen, wusste damahls [nicht] viel, was es war. Nachdem mich aber durch Gottes Schickunge folgends nach Hofe kommen und die Gottlosigkeit z. g. erfahren, wünsche ich von Hertzen, dass ich niemahls darzu kommen were. Gott, der liebe Gott, bringe mich zu einem ehrlichen Schluss umb Jesu Christi willen, Amen, Amen, Amen.
Anno eodem 1619 den 2. Dezember bin ich beneben des Pfarrherren zu Urbach, Herrn Johann Siegfrieden Hausfrauen und dem Herrn Rectorn zu Ebeleben, Magistro Paulo Jovio, bey Johann Günther Kallenbachen zu Keula zu Gevattern gestanden, heißt mein Bathe Christian Günther. Gott wolle ihnen seegnen und behüten. |[R.] Ist anno 1625 an der Pest gestorben.|


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