Volkmar Happe Teil I, f. 296r
[1632.11]

überkommen, welches wir auf unser Seiten vor ein gutes Inticium gehalten, und hätte mann noch ein bar Stündlein Tag gehabt, wäre der Feind gäntzlich ruiniret worden. Dieweil aber die Nacht und ein starcker Nebel eingefallen, ist es bey[d]seits stille worden. Königliche Majestet haben die gantze Nacht in Bataille im Felde gehalten und willens gewesen, den glücklichen Anfang fortzusetzen und den Feind 2 Stunde vor Tag anzugreifen. Es ist aber wieder Verhoffen ein dicker Nebel gewesen, dass nichts Fruchtbarliches auszurichten, mussten also Ihre Königliche Majestet den hellen Tag, bis der Nebel von der Sonne untertrück[t], erwarten. Hierzwischen hat der Feind die Nacht durch an den Flussgraben eine Brustwehre angeworfen und sich in seinem Vortheil unser zu warten gelegt. Nachdem nun Königliche Majestet das Morgengebeth durch Doctor Fabricium thun


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