Volkmar Happe Teil I, f. 296v
[1632.11]

lassen und algemach der Nebel durch die Sonne untertrückt und sich zu einem schönen Tage angesehen, haben sie alles Volck zu Ross und Fuß mit beweglichen Worten redlich zu fechten vermahnet und zu den Schweden und Finnen gesagt, ihr redlichen Brüder, haltet euch heute wohl, fechtet redlich um Gottes Wort und euren König. Werdet ihrs thun, so werdet ihr vor Gott und der Welt Genade und Ehre haben und wils euch redlich belohnen. Werdet ihrs aber nicht thun, so schwehre ichs, dass euer kein Gebein wiederum soll in Schweden kommen. Zu den Teutschen sagt Ihre Majestet: Ihr redlichen teutschen Brüder, Officirer und alle gemeine Soldaten, ich bitte euch alle, haltet euch männlich, fechtet redlich mit mir, weichet nicht, wie ich denn mein Leib und Blut euch zum besten mit


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