Volkmar Happe Teil I, f. 33r
[1623.01;1623.02]

gebe uns den lieben Frieden und behüte uns vor solchene incarnatis Diabolis[a] umb Jesu Christi willen. Amen, Amen, Amen. An allen Orthen der Welt nichts als Krieg und Kriegs Geschrey. Gott steure dem Bösen. Es sind auch etzliche von dem altenburgischen Kriegs Volck in das Furwerck zum Luthersborn bey Nach[t] Zeiten in diesem Monath [ein]gefallen. Haben den Hofmeister erschossen, so Meister Hanns Freytag genant, dessen Bruder aber, der Schäfer Claus Freytag, ist ihnen entsprungen. Darauf die Buben das Fuhrwerck alles ausgeplündert. Strafe du gerechter Gott, strafe. Summa alle Winckel sind voll worden und Rauberey kann von Anbeginn der Welt kaum so arg gewesen seyn. In Greußen haben die gantze Zeit über alle Tage 200 Mann wachen müssen. Zu Ende dieses [Monats] hat solch altenburgisch Krieges Volck aus den Erfurtischen Dorfen,

[a]fleischgewordene Teufel


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