Volkmar Happe Teil I, f. 397r
[1635.06]

tag ein Danckfest öffentlich gehalten werden solle und solle man bitten, dass der liebe Gott Gnade geben wolle, dass auch die andern Fürsten und Stände solchen Frieden annehmen möchten. Ob wir nun wohl mit söhnlichem Verlangen auf einen Universalfrieden gewartet, so sind wir doch itzo mehr betrübet als erfreuet, dass nur ein Particulair Frieden mit Chursachsen alleine geschlossen und darumb zu befahren, dass dadurch viel mehr und größer Krieg entstehen möchten, sind also über diesen Frieden balde mehr betrübet und bestürtzet als erfreuet.


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