Volkmar Happe Teil I, f. 51v
[1624.07;1624.10;1624.11]

machen gestanden, aus dem Grunde gantz und gar über einen Haufen gerissen, dass alle Mühlen im Greußenthal stille stehen müssen, werden auch wohl noch lange Zeit nicht mahlen können. Die Brücken vor Clingen hat es auch hinweg geführet. Im Brül zu Greußen ist solch groß Wasser gewesen, dass die Leuthe nicht drinnen bleiben können. Es hat sehr großen unerhörten Schaden gethan. Es ist auch das Wasser durch die Stadtmauern in meinen Garten und Scheunen gedrungen. Dieses Jahr ist durch Gottes Gnade und Segen dieser Orthe ein herrlicher Wein gewachsen. Den 17. Oktober meine Hausfrauen bei Schw[ager] Caspar Schultesen, Schössern zu Heringen, beneben Schwager Tobiae Leubern und B. Wilden Tochter von Nordhausen, Jungfrau Annen, zu Gevattern gestanden, heißt die Bathe Anna Martha. Den 25. Oktober mein lieber jüngster Bruder Andreas Happe in Greußen Hochzeit


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