Volkmar Happe Teil I, f. 53v
[1625.01;1625.02]

keit verlohren und bis auf den folgenden Sonntag, war der 9. Januar, als in einem sanften Schlaf gelegen, da sie dann des Morgens frühe viertel nach 3 Uhren sanft und stille von dieser Welt abgeschieden. Dienstags, war der 11. Januar, ist sie zu Greußen christlich und erlich zur Erden bestattet worden. Den 15. Januar Mein Gnädiger Herr|die Pferde| zum ersten Mahl in den neuen Reisigenstall zu Ebeleben gezogen. Den 4. Februar die abgeleibte Gräfin von Naßau zu Arnstadt begraben worden. Den 5. Februar ein Bauernknecht zu Wiedermuth, der ein einiger Sohn, hat mit seiner Musqueten sollen zur Musterunge gehen, heißt Christoph Marggrafe, wie er nun das Rohr ausgeputzet und etzlich Pulver auf den Tisch geschüttet und solches mit einem angezündeten Zündestricke probiren wollen,


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