Michael Heubel, f. 7


und Offerierung von mir alten, bald 78jährigen Wandersmann und 50jährigen Diener in allen Gnaden ufnehmen und mein und der armen Meinigen gnädiger Herr verbleiben. Solches verschulde [ich] mit einen andächtigen Gebeth vor Euer Hochgräfliche Gnaden hochgräfliche höchstlöbliche Eltern [ Albert Anton von Schwarzburg-Rudolstadt, Aemilie Juliane von Barby-Mühlingen] und ganzen hochgräflichen löblichen Haus Schwartzburg[1] zeitliche und ewige Wohlfahrt, auch sonsten mit allen möglichsten unterthänigen Diensten, so lange mir nach meiner Lebensreise zue weilen vergönnet, willigst und begierigst, dieselbe nebst hochgräflichen Eltern [ Albert Anton von Schwarzburg-Rudolstadt, Aemilie Juliane von Barby-Mühlingen] und allen Anverwandten göttlichen Schutzes zue langwieriger Erhaltung und allen selbst erwünschlichen hoch-

[1]Rudolstadt wird Anfang des 9. Jahrhunderts erstmals erwähnt. Anfang des 13. Jahrhunderts unterstand es noch den Grafen von Orlamünde, 1326 erhielt es Stadtrecht und kam 1334/40 an die Grafen von Schwarzburg, seit 1599 Hauptort der Grafschaft. Bei der Landesteilung 1571erhielt die Grafschaft zwei Drittel der mit Reichsstandschaft begabten Oberherrschaft Schwarzburg mit Rudolstadt und Stadtilm und 1598 das zur Unterherrschaft gehörige Drittel Frankenhausen.


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