Hans Krafft, f. 120r
[1638.08-1638.10]

von der Bürgerschaft zurückgenommen und dem Herrn Wolff Jüngern vor die Füße geworfen. Als sie das taten, so wurden die Viertelvormunde und Hauptleute ihres Amts entsetzt, wie dazumal die Viertelvormunde und die Hauptleute das Geld von der Bürgerschaft colligirten und den Palletherrn zustellen mussten, damit man nicht sieht, was sie geben oder nehmen. Und wie zuvor die Viertelvormunde und die Hauptleute frei [von Einquartierung] waren, darnach so mussten sie sowohl geben als andere, die halbe Lehnung und das 32. Teil ihres Geschosses. Da die zwei Monat um waren, so mussten die Pfarrer zum dritten Mal den Eschper von den Kanzeln singen. Man sollte es noch zweimal geben bis zum 31. September. Die Bürger wollten nicht geben. So wurden die Bürger bei ernster Strafe aufs Rathaus gefordert. Wie sie kommen, so würden ihr[er] alle Zeit wohl 100 oder 200 in den Gehorsam gelegt. Einer blieb im Gehorsam, der andere nicht, bis solange die Bürger die Lehnung gaben.


[Bl. 120v bis 121v unbeschrieben]




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